Der Papst, der Satan und die Anti-Genesis


Herr, wir haben das Empfinden für die Sünde verloren! Mit heimtückischer Propaganda verbreitet sich heute eine törichte Apologie des Schlechten, ein absurder Kult Satans, ein unsinniger Wille zur Übertretung, eine verlogene und haltlose Freiheit, welche die Laune, das Laster und den Egoismus verherrlicht und sie als Errungenschaften der Zivilisation hinstellt.

Sicher ist ein schmerzliches Leiden Gottes der Angriff auf die Familie. Es scheint, als gebe es heute eine Art Anti-Genesis, einen Gegen-Entwurf, einen diabolischen Hochmut, der die Familie abschaffen will.

Der Mensch möchte die Familie neu erfinden, die Grammatik des Lebens selbst, von Gott so ersonnen und gewollt, möchte er verändern.

Doch sich an Gottes Stelle zu setzen, ohne Gott zu sein, ist die dümmste Arroganz, ist das gefährlichste Abenteuer.

Der Sturz Christi öffne uns die Augen und lasse uns wieder das schöne Gesicht, das wahre Gesicht, das heilige Gesicht der Familie sehen.

Was das soll? Das fragt sich mancher Katholik. Kardinal Lehmann teilte uns schon damals mit, dass wir uns über den neuen Papst noch wundern werden. Die Bemerkung war jedoch getragen von der Hoffnung, dass aus dem erzkonservativen Kardinal Ratzinger ein moderater Papst werden würde. So kann man sich täuschen. Sogar den Satan belebt er wieder.

Diese Texte stammen von Monsignore Angelo Comastri, Generalvikar Seiner Heiligkeit für die Vatikanstadt und Präsident der Fabbrica di San Pietro, welcher die Gebete und Meditationen hat schreiben lassen, die während des Kreuzwegs am Karfreitag an den 14 Stationen verlesen werden.

Was hat das mit Kinderwunsch zu tun? Zwischen den Zeilen kann man sehr gut erkennen, dass dem Führer der katholischen Kirche die „Anti-Genesis“ suspekt ist und aus früheren Verlautbarungen geht hervor, dass die künstliche Befruchtung dazu gehört. Nicht zuletzt aufgrund massiver Intervention der katholischen Kirche ist das Embryonenschutzgesetz Italiens das strengste der Welt.

Via: Heise-Ticker: „Mit heimtückischer Propaganda verbreitet sich heute ein absurder Kult Satans


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28 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Weltbuild schreibt

    Klar, über manche Ansichten in Sachen Geschlechterrollen oder Reproduktionsmedizin kann man sicherlich den Kopf schütteln. Diese Themen, oder auch Homosexualität und Gentechnik, von vielen Kommentatoren in den Vordergtrund gestellt, nahmen bem Kreuzweg aber eine eher untergeordnete Rolle ein!
    Die Hauptstoßrichtung dieses wortgewaltigen Kreuzweges waren der Skandal der Armut und der Kult des Egoismus in unserer Gesellschaft. Selten einen derart politischen Papst erlebt. Einige der für mich beeindruckendsten Stellen habe hier zusammengetragen:
    weltbuild.de

  2. Elmar Breitbach
    E. Breitbach schreibt

    Er ist politisch, dieser Papst, das kann man ja gut daran erkennen, dass er massiv Einfluss auf politische Entscheidungen nimmt, die religiöse Aspekte beinhalten. Und eine Religion wäre keine, wenn das nicht auf praktisch alles zuträfe.

    Die Hauptstossrichtung interessiert mich in diesem Zusammenhang wenig, wenn die Nebenstossrichtung vielen Leuten in die Eier(stöcke) zielt.

  3. Elmar Breitbach
    Reaba schreibt

    Familienministerium und Kirchen planen «Bündnis für Erziehung»

    Sonntag 16. April 2006, 14:46 Uhr

    Berlin (dpa) – Das Bundesfamilienministerium und die großen christlichen Kirchen wollen ein «Bündnis für Erziehung» schmieden. Das Ministerium bestätigte einen entsprechenden Bericht der «Bild am Sonntag». Familienministerin Ursula von der Leyen sagte, das jahrelang als autoritär verpönte Thema müsse wieder stärker in den Vordergrund rücken. Das Bündnis wolle «Leitlinien erarbeiten, wie christliche Werte wieder zum Fundament der Erziehung werden können». Das Treffen soll am kommenden Donnerstag stattfinden.

    …tja, man fragt sich wirklich, was für "Werte" da vermittelt werden sollen :-(. Meiner Ansicht nach gehören Politik und "Glauben" strikt getrennt -basta.

    LG Reaba

  4. Elmar Breitbach
    sasoria schreibt

    Die Vermittlung christlicher Werte und das Aufzwingen einer bestimmten Religion sind aber nicht dasselbe.

  5. Elmar Breitbach
    Reaba schreibt

    @Sasoria

    …na ob sich das schon bis zu MS Comastri und Co. rumgesprochen hat?

    Von Aufzwingen war auch keine Rede bisher, oder? Ist aber psychologisch interessant, daß du den Zusammenhang herstellst.

    Mich irritieren Sprüche wie "absurder Kult Satans" schon genug – über solche "Werte" (und das damit implizierte Weltbild!) wünsche ich mein Kind nicht zu unterrichten.

  6. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Na, da müssen wir uns ja auch nicht wundern, wenn uns das Familienministerium auch nicht helfen will.

    Mal wieder (wie so oft) ein Verstoß gegen das grundgesetzliche Gebot der Trennung von Staat und Kirche!!!

  7. Elmar Breitbach
    Britta schreibt

    Hätte Gott die Reproduktionsmedizin nicht gewollt hätte er sie doch gar nicht zugelassen. Die Katze beißt sich wie immer in den Schwanz. Wenn es passt ist Gott allmächtig und wenn es nicht passt dann waren es die bösen Menschen…

    Unabhängig davon würde ich mich freuen, wenn die Kirche auch die Erziehung nichtgetaufter Kinder oder Kinder von konfessionslosen Eltern in die Erziehung aufnehmen würde (denn die dürfen ja nicht getauft werden!). Solche Kinder z.B. aus Kindergärten auszuschließen ist für den Fortbestand der Kirche auch nicht hilfreich.

  8. Elmar Breitbach
    Reaba schreibt

    …und es wird immer härter:

    aus dem Nachrichtenticker der "Welt" vom 20.04.06:

    […]Am Donnerstag startete die Ministerin in Berlin außerdem das «Bündnis für Erziehung» zur Wertevermittlung für Kinder und Jugendliche, und zwar zunächst ungeachtet massiver Proteste nur mit den großen christlichen Kirchen. Die anderen Glaubensgemeinschaften sollen später dazukommen.

    […]Mit ihrem Bündnis für Erziehung will die Ministerin Grundlagen für die Werteerziehung im Elternhaus und im Kindergarten auf der Basis christlicher Vorstellungen erarbeiten und gute Beispiele herausstellen. Beide großen Kirchen betrieben 72 Prozent der Kinderhorte in privater Trägerschaft, rechtfertigte von der Leyen ihre Entscheidung, zunächst nur die christlichen Kirchen einzuladen. Der Zentralrat der Muslime, der Zentralrat der Juden und auch die Arbeiterwohlfahrt, die ebenfalls Kindergärten betreibt, reagierten verärgert. Lehrerverbände wie die GEW kritisierten erneut von der Leyens Vorgehen. Scharfe Kritik kam auch von der FDP und den Grünen.

    Die Familienministerin sagte dazu, das Zusammenleben in Deutschland basiere auf christlichen Werten. Auch das Grundgesetz baue auf den zehn Geboten des Christentums auf. Viele Eltern suchten nach Orientierung in der Erziehung, und es herrsche Ungewissheit, was sie von ihren Kindern fordern und wie sich Werte heranbilden könnten. Kardinal Georg Sterzinsky und Bischöfin Margot Käßmann betonten, die zehn Gebote stellten nach wie vor eine gute Grundlage für die Werteerziehung dar. Sie gäben auch Antworten auf Vorkommnisse wie die eskalierende Gewalt an der Berliner Rütlischule.

    [Fortsetzung]

  9. Elmar Breitbach
    Reaba schreibt

    [Fortsetzung bei Überlänge geteilt]
    Und jetzt nur mal zur Erinnerung den Text der 10 Gebote:

    http://www.mdr.de/kultur/647735-hintergrund-661112.html

    In den ersten 3 Geboten wird zu "Gottesfurcht" aufgerufen….und wenn man das Elternteil gar nicht vermittelt haben will in der aushäusigen Erziehung?

    Und was ist eigentlich damit:

    Artikel 4 Grundgesetz

    (1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

    (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

    …damit ist, so wie ich das sehe auch die ungestörte Nicht-Ausübung einer Religion gemeint.

    Wie soll das gehen, wenn der einzige KiGa am Ort und in näherer Umgebung konfessionsgebunden ist? Müssen dann Vater oder Mutter dauerhaft zu hause bleiben um ihr Kind selbst zu betreuen….und auf das schicke, neue Elterngeld (gewollt von selbiger Ministerin) zu verzichten?

    Der Dame sollte der Rücktritt nahegelegt werden – nachdem sie entsprechende Passagen des GGs erklärt bekommen hat. Man fragt sich wirklich, welche Bevormundung als nächstes kommt!

    LG Reaba

  10. Elmar Breitbach
    Britta schreibt

    Ehrlich gesagt finde ich die Initiative der Ministerin ganz gut. Schließlich tut sie endlich was für das Thema Kinderbetreuung und gegen die immer größer werdende Gewalt unter Jugendlichen und es ist eben immer einfacher zu meckern, als was zu machen. Wo waren denn all die Organisationen in den letzten Jahren die sich jetzt so mit mahnendem Zeigefinger erheben? Es ist doch immerhin ein Anfang. und für Oktober ist doch eine zweite – öffentliche – Runde geplant.

    Ich kann daran nichts negatives finden. Obwohl ich der Kirche ebenfalls sehr kritisch gegenüber eingestellt bin.

  11. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    zu dem ersten Gebot: "…Du sollt keine anderen Götter haben neben mir" steht ja immer nicht dabei, dass es auch weitere Textpassagen enthält.

    Ich finde es jetzt gerade nicht. Wird aber nachgeliefert. Richtig drohend wird der Gott jedenfalls denen, die noch andere Götter haben. Da wirft er auch gleich das Mordsverbot über den Haufen. Schlecht werden kann einem dabei.

    Ich finde diese Aktion des Familienministeriums sehr beängstigend. Unser Sohn wird ja durch diese Christentums-Verherrlichungspolitik schon an seiner Schule ausgegrenzt. Wo soll das noch hinführen?

  12. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben […] Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation.“?

    Im 10. Gebot werden Frauen mit Sklaven, Tieren und sonstigen „Besitztümern“ in eine Reihe gestellt. Wenige Verse nach „Du sollst nicht morden“ gibt Jahwe folgende präzisierende Anweisung: „Eine Hexe sollst du nicht am Leben lassen. Jeder, der mit einem Tier verkehrt, soll mit dem Tod bestraft werden. Wer einer Gottheit außer Jahwe Schlachtopfer darbringt, an dem soll die Vernichtungsweihe vollstreckt werden.“

  13. Elmar Breitbach
    Reaba schreibt

    @Rebella:

    danke für den Nachtrag…manchmal lohnt es sich wirklich, den genauen Inhalt dieser "heiligen Vereine" mal unter die Lupe zu nehmen – mich graust es bei solchen Passagen!

    Was die eigentliche Gesetzeslage zur Religionsfreiheit betrifft: sehr unübersichtliche Angelegenheit – Teile des Grundgesetztes haben immer noch weiter zurückführende Elemente an sich, die auf die Weimarer Reichsverfassung verweisen (z.B. den Konkordatsvertrag).

    Mir stellt sich jetzt einfach die Frage, warum das immer noch so ist….und warum es niemand für nötig hält, dieses ganze Geflecht mal zu entwirren??? Von zeitgemäß kann da wohl keine Rede mehr sein.

    @Britta:

    Gute Absicht hin oder her – die Erziehungskompetenz für Kinder haben primär Eltern, kein Staat und auch keine Institutionen…und das finde ich richtig und zu respektieren…auch von einer Ministerin!
    Der Ansatz der Bemühungen ist schon schiefgelaufen (und dient im Grunde wohl auch nur der innerparteilichen Befriedung um wenigstens eine Mehrheit für das geplante Gesetz zum Elterngeld zusammen zu schustern ;-))…aber die Konsequenzen könnten spannend werden, weil Fragen nach dem Verhältnis von Staat und Kirchen aufgeworfen wurden.

    LG Reaba

  14. Elmar Breitbach
    E. Breitbach schreibt

    Mir stellt sich jetzt einfach die Frage, warum das immer noch so ist….und warum es niemand für nötig hält, dieses ganze Geflecht mal zu entwirren???

    Es ist verwirrend…

    die Erziehungskompetenz für Kinder haben primär Eltern, kein Staat und auch keine Institutionen

    Wohl wahr. Aber nicht in dieser Ausschliesslichkeit. Denn mit dieser Argumentation werden auch muslimische Mädchen vom Sportunterricht abgemeldet oder ganz aus der Schule genommen.

  15. Elmar Breitbach
    Reaba schreibt

    Stimmt, mit dem Gesetz zur allgemeinen Schulpflicht ist dem Fall dann auch der Handlungsspielraum erschöpft (…könnte man ja nochmal überprüfen, das Gesetz) – mal ketzerisch gefragt: ist es Aufgabe der , gewollt global formuliert ;-), mitteleuropäischen Wertegemeinschaft einer anderen Glaubens-/Kulturgemeinschaft (Muslime im weitesten Sinne) selbst geschätzte und in der kulturellen Entwicklung für richtig befundene Werte (in ihrem Beispiel Gleichstellung von Mann und Frau) vor die Nase zu setzten und abzuverlangen? Wäre es nicht wünschenswerter wenn das in einem Prozeß der kulturellen Eigenleistung entsprechender Gemeinschaft geschehen würde?

    Ich bitte das jetzt nicht falsch verstanden zu sehen, aber gewinnt ein an sich zur Neutralität gegenüber seinen Bürgen (Justitia ist blind ;-)) verpflichtetes Staatswesen an Glaubwürdigkeit, wenn exekutive Organe (MinisterInnen) zur Befriedung sozialer Probleme die Werte einer bestimmten Glaubensrichtung (die nicht unumstritten sind) in solchem Maße hervorheben?

    Selbst ein guter Zweck heiligt nicht alle Mittel….sorry, aber da bin ich auch Fundamentalist :-). Wir bräuchten gar keine 2000 Jahre alten Modelle…der gute Kant hat das alles in einem Satz sehr zutreffend auf den Punkt gebracht, vernünftig eben…alles weitere würde sich daraus ergeben.

    Das tiefe Erleben von Okkultismus/Mysthizismus/Glaubenserfahrung gönne ich doch jedem…ganz, ganz ehrlich…aber bitte privat und getrennt von Staatlichkeit.

    LG Reaba

  16. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt
  17. Elmar Breitbach
    Andra schreibt

    Ich finde auch dass jemand oder etwas die Familie als Institution wirklich zerstören will und auch die Menschen.
    Die Leute werden immer härter und egoistisch und isolieren sich, sie haben Angst zu heiraten weil " es die Liebe zerstört und was wenn…Scheidung", sie wollen (viele) keine Kinder haben usw.
    Ich kann auch nicht verstehen warum ihr so gegen die Kirche seid. Ja, ihr versteht und akzeptiert die positive Seite nicht, die Werte, sondern klammert euch nur an Fehler die die Menschen später gebracht haben.

    Rebella bringt zur Zeit die Bibel durcheinander. Die Gebote die da gemeint sind sind die Werte der Menschheit und des Christentums. Einer der in Gott glaubt darf keine andere Götter haben, wird gesagt. Das hat nichts mit der Freiheit des Gleubens zu tun. Wähle dir eine Religion, oder besser nimm diejenige in der du getauft wurdest an, das ist frei und dann aber bleib bei ihr un den Gott den du gewählt hast. So wird es gemeint. So sagen auch die Juden, auch die Muslimen, jeder verteidigt sein eigenes Gott.
    Ja, die Religion muß sich ans soziales (aber nicht politisches) Leben beteiligen und muß helfen und es ist auch wahr jedes Staat hat eine Religion der Mehrheit (im De allerdings zwei). Der Fehler ist dass sie zu monopolistisch sind. Die Kinder sollten in der Schule jeder seine Religionunterricht bekommen.

  18. Elmar Breitbach
    Andra schreibt

    [Fortsetzung: wegen Überlänge aufgeteilt]
    Zur Zeit gibt es leider die Angst vom Fanatismus, von falsch verstandenes Religion.
    Jede Religion hat ihre Fehler und die Leute die sie falsch verstehen und interpretieren, aber grundsätzlich sind alle gleich und korrekt. Keine von ihnen sagt vom Krieg, Mord, Streit, Misshandlung der Frau.
    Nehme man in jede Religion die gute Werte und lehrte man sie richtig, würde Frieden geben überall.
    Ja, es ist zur Zeit ein zu großes Liberalismus, die Leute sind in eine Extreme gefallen und die die es nocht sind werden dazu gezogen oder als blöd bezeichnet: ohne Ehe leben und Kinder kriegen, freies Sex, Abtreibungen usw., aber auf der anderen Seite werden normale Sachen als unetisch betrachtet: KB, PID, Zellenspenden usw.
    Ja, es gibt Sachen die gegen der Religion sind, aber der Menscheit dienen, die damals als die Bibel und andere Bücher geschrieben wurden gar nicht bekannt waren: Kondomen als Schutz gegen Krankheiten, Abtreibungen nur wenn es gesundheitlich nötig ist (nicht an Stelle von Antibaby Mitteln), KB für Menschen die sich Kinder wünschen und nicht haben können.

  19. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Huhu Andra,

    ich habe lediglich zitiert, was noch so als Kleingedrucktes in den 10 Geboten steht. Das macht sie für mich zu einer Sache, die ich nicht als oberste Norm für uns Menschen akzeptieren kann. … Das Neue Testament" hat auch so seine Tücken. Dazu empfehlenswerte Lektüre: "Denn sie wissen nicht, was sie glauben" (Franz Buggle).

  20. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Da es hier gerade zum Thema paßt, möchte ich gern auf diese Online-Petition gegen die religiöse Fundierung von Bildung und Erziehung aufmerksam machen:

    http://www.leitkultur-humanismus.de/petitionerz.htm
    ( http://www.leitkultur-humanismus.de/entgleisungen.htm ).

  21. Elmar Breitbach
    Suse schreibt

    hab schon lange unterzeichnet.

    es wird immer wieder gern vergessen, daß es auch Emanzipierte gibt, selbst vom Glauben Emanzipierte.

    Auch mich schließt der Artikel im GG ein, der Religionsfreiheit erklärt, auch wenn es in meinem Fall heißt: Frei von Religion.
    (Emanzipatio ist nichts anderes als "Freiheit von fremder Beherrschung)

    wer gern christliche Werte möchte (welche? die universellen Werte sind doch wesentlich älter als die christlichen – oder glauben Christen tatsächlich, alle Nicht-Christen oder auch Nicht-Religiösen würden tagtäglich niederstes Niveau praktizieren?! DAS ist eine ganz famose Diffamierung…) darf das doch tun. In seiner Kirche.

    Ich meine, wer die Krücke braucht – bitteschön.
    aber weder für mich noch für meine Kinder ist das akzeptabel.
    meine Kinder habe ich von Reli abgemeldet. Sie erfahren durchaus etwas über ihre abeandländischen Wurzeln. Mehr, als den Reli-Leuten lieb ist…

    Für mich zeigt sich im Vorstoß der Ministerin eine merkwürdig verschobene Denkweise. Intolerant, aber auch indifferent im Denken. Ohne klare Begriffsbildung, ohne näher Inhalte zu bezeichnen.

    übrigens, christlicher Kindergarten ist mit Vorsicht zu genießen. Der ist die Einstiegstür, in der gezielt in einem sehr sensiblen Alter interveniert wird. Man mu ß sich nur durchlesen, was für eine Zielsetzung die Kirchen damit verbinden.
    Nebenbei finanziert es überwiegend der Steuerzahler, nicht die Kirche selbst.
    http://www.carstenfrerk.de/fr_journalistisches.htm

  22. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Suse, du sprichst mir aus dem Herzen.

    Haste schon das hier gelesen: http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=12206&start=0 – "Der Spiegel fragt – Bischof Huber antwortet"?

  23. Elmar Breitbach
    Reaba schreibt

    diese Petition habe ich auch unterzeichnet 🙂

    …und das Interview im Spiegel habe ich auch gelesen…wieder mal in der Badewanne – sollte ich echt nicht mehr tun…mußte vor Lachen so vertieft nach Luft schnappen, daß es gefährlich wurde *lol*!

    Zum einen fand ich die Fragestellung des Spiegels sehr gut zum anderen waren die Antworten des Bischofs – freundlich formuliert – intellektuell wirklich entlarvend ;-).

  24. Elmar Breitbach
    Suse schreibt

    hi, Rebella, ich werde regellmäßig mit diesen Infos versorgt, mein Partner ist Mitglied beim IBKA, und beide sind wir Skeptiker http://www.gwup.org

    ja, man muß schon sehr aufpassen, um nicht einfach untergebuttert zu werden. Eine Lehrerin hat in der Grundschule meinem tauben Sohn (schon Erwachsene kriegen das mit der Mystik nicht wirklich hin – und der Knabe glaubte jahrelang, die Enterprise sei real! etc)
    erzählt, alle Menschen seien getauft.

    Das war eine ganz dumme, freche lüge, denn in unserem Bekanntenkreis sind es die wenigsten (eingeschlossen die nichtpraktizierende jüdische Frau mienes Bruders…), sondern eben ohne Reli (aber mit Hirn)

    weltweit gesehen kommen die Christen auch nicht grad auf große Anzahlen, da sind schon die vielen Chinesen, aber auch die vielen Moslems davor – von den ganzen Naturrreligionen zu schweigen, die aber nur zahenmäßig ins GEwicht fallen dürften, wenn man sie zusammenfaßt.

    jedenfalls. Wir bleiben sauber.
    Nix Fremddefinition und "so du eine Hexe siehst, sollst du ihr nciht das Leben lassen".

    ich empfinde das nach wie vor als Drohung…

    Grüßle
    S.

  25. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Hallo Suse,

    gwup schaue ich mir mal an. Ich bin erst vor knapp einem Jahr auf die Kirchenkritik aufmerksam geworden (wegen dem Reli-Unterricht und weil mein Sohn eingeschult wurde, hab ich mich dafür interessiert). Vorher war ich zwar nicht kirchlich, fand auch einige Dinge, die sie so von sich geben, nicht in Ordnung. Eben auch, dass sie der assistierten Befruchtung gegenüber so feindlich eingestellt sind. – Was ich inzwischen über Kirchengeschichte und all das Drum Herum gelernt habe, schlägt dem Faß wirklich den Boden aus. Es ist unfaßbar, dass sowas von unserem Staat so sehr anerkannt und gefördert wird!

  26. Elmar Breitbach
    Suse schreibt

    kannst mich gern mal anmailen
    greeneyes77[et]web.de

    Bitte vernünftigen Betreff schreiben, ich lösche jeden Tag(!) um die 300 spammails…

    Literaturtip: DAs geheime Wissen der Frauen (Barbara G. Walker, ich habs vom Taschenbuchverlag, guck mal bei http://www.zvab.de)
    mein Partner behauptet zwar, daß einiges darin ungereimt ist, ist ein Geschichtslexikon, aber es ist eine gute Einstiegsliteratur.

    Grüßle
    S.

  27. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Suse, das mach ich glatt mal. Danke für die Adresse.

  28. Elmar Breitbach
    Suse schreibt

    hm hab noch nix gekriegt (oder etwa schon ausversehen gelöscht?) bitte sinnvollen Betreff einsetzen, denn wenn ich weder Betreff noch mailaddi kenne.. hab nen juckigen Finger…. sehr flink…

    Grüßle
    S.