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Vor kurzem wurde von der Firma Creamed eine „Fruchtbarkeitspille für den Mann“ als Neuheit präsentiert und zwar als die erste ihrer Art. In einem früheren Artikel wurde bereits darüber berichtet, dass die Zusammensetzung der Pille wenig Neues verspricht und die aktuelle Studienlage die Wirksamkeit des Präparats aufgrund der geringen Zahl an untersuchten Männern nicht belegen kann.

Wie in Extradienst.at, einem Informationsdienst für die Kommunikationsbranche nachzulesen ist ist es kein Wunder, dass die Presserklärung zu dem neuen Medikament überall zu lesen war und eine bemerkenswerte Verbreitung in der Tagespresse fand.

Die Wiener Kommunikationsagentur Phase5 rund um Katja Beran und Florian Purschke macht PR für PROfertil, die erste „Fruchtbarkeitspille für den Mann“.

Doch obwohl weltweit rund 50 Prozent der Männer nicht oder nur eingeschränkt zeugungsfähig sind, wird dieses Thema nach wie vor tabuisiert. „Ein wichtiges Ziel der Pressearbeit für PROfertil ist es daher, in der Gesellschaft eine größere Akzeptanz für dieses Problem zu schaffen“, legen daher die phase5 Geschäftsführer Beran und Purschke die Strategie offen.

Ein unterstützenswertes Ziel und an sich nichts Ehrenrühriges. Auch Medikamente müssen vermarktet werden. Und besonders notwendig ist dies, wenn alter Wein in neuen Schläuchen als Weltneuheit verkauft werden soll.


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