Anabolika führen zu Unfruchtbarkeit und Impotenz


Spitzensportler werden gründlich überwacht und daher ist ihnen die Einnahme von Anabolika und anderen kraftfördernden Substanzen erschwert, wenngleich findige Athleten immer Möglichkeiten finden, die Kontrollen zu umgehen.

Jedoch ist der Griff zu Anabolika im Breitensport aufgrund fehlender Überwachung leicht und daher werden solche Substanzen zunehmend häufiger eingesetzt, um mit weniger Training bessere Ergebnisse zu erzielen.

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) warnt jedoch vor den urologischen Folgeerkrankungen, wie der Standard berichtet:

„Mangels Dopingkontrollen im Freizeitsport müssen wir auf verstärkte öffentliche Aufklärung setzen“, so DGU-Pressesprecherin Sabine Kliesch.
„Die Langzeitfolgen werden von den jungen Männern unterschätzt“, mahnt die Chefärztin des Centrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie in Münster. Zu groß ist ihr Wunsch nach schneller Leistungssteigerung oder der prestigeträchtigen Traumfigur. Die Erkenntnis kommt den vermeintlich starken Männern oft erst, wenn sie als Patienten beim Urologen vorstellig werden. „Weil sie ihre Erektionsfähigkeit eingebüßt haben, der Kinderwunsch versagt bleibt oder weil sie unter einer Vergrößerung der männlichen Brustdrüsen, der sogenannten Gynäkomastie, leiden“, sagt die Münsteraner Fachärztin für Urologie und Andrologie.

Unnatürlich hohe Testosteronwerte können zu einem Versiegen der Spermienproduktion führen. Dieser Effekt ist zwar meist reversibel, jedoch sind auch dauerhafte Schädigungen der Fruchtbarkeit möglich.


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