Wie bekomme ich ein schlaues Kind?


Trotz frühkindlichem Geigen: Etwa 15 Prozent der Deutschen haben einen IQ unter 85. Und wenn man nun schon seinen Kinderwunsch plant, dann möchte man natürlich vermeiden, dass das Wunschkind zu diesen 15% gehört. Lieber wäre es einem vermutlich, wenn das Kind zu den 5% der Bevölkerung gehörte, die einen IQ von mehr als 130 haben.

Was kann man dafür tun?
Die Welt berichtet in ihrer Onlineausgabe, dass Intelligenz nicht vom Hirn abhängig ist, sondern von den Botenstoffen, die für die Übertragung der Signale verantwortlich sind. Da gibt es halt Menschen, die mit Diesel fahren und andere mit Super. Und welchen Treibstoffe das Gehirn verwendet, ist genetisch festgelegt und auch im späteren Leben nicht mehr zu ändern.

Wenn das Kind da ist, ist es bereits zu spät
Dies ist zumindest eine von vielen wissenschaftlichen Theorien. Volkmar Weiss vertritt in seinem Buch „Die IQ-Falle“ die These, dass wahrscheinlich nur ein „Hauptgen“ über den IQ entscheidet.

Wenn das stimmt, was kann man also machen?
In dem Artikel werden Tips zur Planung eines intelligenten Kindes gegeben. Wichtig ist die richtige Wahl des Partners oder der Partnerin, denn das ist die einzige Möglichkeit der Eionflussnahme, wenn die These stimmt, dass ein Gen den späteren IQ des Kindes bestimmt.

Diese und weitere Tipps werden in dem Artikel gegeben. Den wichtigsten möchte ich hier vorsichtshalber direkt zitieren:

Unser letzter Rat: Nehmen Sie all das nicht zu ernst. Selbst Volkmar Weiss geht davon aus, dass das „Hauptgen“ in frühestens zehn Jahren gefunden wird. Wenn überhaupt. Und vielleicht stellt sich ja irgendwann heraus, dass nicht die Gene, sondern die Sterne unser Schicksal bestimmen. Apropos: Haben Sie es schon mal mit einem Geburtshoroskop versucht?


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Kommentar

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11 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    *charly schreibt

    Naja, das ist derselbe Weiss, der Ahnenforschung betreibt, meine ich. Auf dem Gebiet war er mir eine große Hilfe. Ansonsten…Geschmackssache.

    Klar wird der IQ auch vererbt. Aber sollen unsere Partner nun nach dem SG den IQ Test machen?

    Gruß,
    Charly

  2. Elmar Breitbach
    Suse schreibt

    es wird die Anlage zu einer gewissen Intelligenz vererbt.
    Was dann draus wird, hängt durchaus noch von anderen Faktoren ab.

    mein Jüngster ist taub geboren worden. Oder fast zumindest. Ein Cochlea-Implant erhielt er erst mit 11 Jahren, da nach der damaligen Lehrmeinung nur "volltaube" Kinder operiert wurden. Außerdem sprach mein Sohn ja (nur hörte er eben nicht….)

    Einen normalen IQ-Test wie den K-ABC oder den HawiK würde er nicht mal verstehen, geschweige erfolgreich abarbeiten….

    Zum Weiterlesen bietet sich an: Stephen J. Gould: Der falsch vermessene Mensch.

    sehr kurzweilig. sehr intelligent. sehr deutlich.

    Grüßle
    S.

  3. Elmar Breitbach
    Libeth schreibt

    Gestillte Kinder entwickeln sich besser als Flaschenkinder. Auch in Bezug auf die Intelligenz, wasman erst gar nicht denkt.
    Einmal weil sie früh lernen viel lernen müssen, zum Beispiel sich auf die Mutter einzustellen, sie nicht in die Brust zu beißen, sie lieb anzugucken und so weiter.

    Am besten stillt man recht lange. Für die Kinder und ihre Entwicklung, besonders die ihrer emotionlen Intelligenz, einfach das Beste.

    Ansonsten ein tüchtiger, gescheiter Vater ist für das Kind auch ein großer Vorteil, von den Genen her, aber auch von dem, was sie von ihm lernen können. Grüße Libeth

  4. Elmar Breitbach
    E. Breitbach schreibt

    Naja, ich weiß nicht. genauso wie ich nicht an dieses eine Intelligenzgen glaube, so kann ich mir ebenfalls nicht vorstellen, dass Stillen als monokausaler Intelligenzfaktor gelten kann. Die Vorbildfunktion der Eltern ist sicherlich nicht zu überschätzen, das sehe ich auch so

  5. Elmar Breitbach
    Suse schreibt

    Zu Intelligenz gehört, wenn man logisch überlegt, nicht nur "Intelligenz" (was auch immer das sein mag, wie gesagt, den Gould lesen bringt einem was)
    sondern auch, sagen wir mal…. Gedächtnis.
    Mit zu kleinem Arbeitsspeicher iss nix mit logischen Ketten…. wenn man dauernd vergißt, um was es geht, oder wichtige Einzelheiten nicht behalten kann….

    Da gibt es eine interessante Arbeit von Gerald Hüther (muß mal suchen), er beschreibt, daß Kinder, die sehr früh und sehr lange traumatisiert wurden, einen kleineren Hippocampus ausbilden (gilt für Erwachsene ebenso, aber weitaus verheerender ist es bei Kindern, logisch).
    Hippocampus wichtig für Einspeichern, Dauerspeichern und Abrufen des Gedächtnisinhaltes.

    Nun könnte man flockig auch so argumentieren, daß halt, wenn ein Kind "verdorben" worden ist (viele Heimkinder, aber eben auch die verwahrlosten oder mißhandelten) sind einfach "unintelligenter"…
    oder sagen wir mal, sie haben schlechtere Möglichkeiten….

    Die Sache ist aber nicht ganz verloren. Diese Kinder werden sicher auch bei Unterbringung unter guten Einflüssen nicht ihr Optimum erreichen, aber viele Hirnstrukturen sind fähig sich positiv zu entwickeln….

    ICh halte die Vorstellung, daß es halt einfach "Dumme" gibt, bei denen eh nix mehr nützt, für gewissermaßen rassistisch.
    Auch, daß diese selbst schuld sind (oder deren dummen Eltern; da doch wohl eher der dumme Staat, der nicht fähig ist, seine Kinder zu schützen, oder sagen wir mal die Gesellschaft)

    ich habe intelligente Kinder.
    mein Jüngster, da er agrammatisch ist (weitgehendst) hat es schwer. Aber er ist zweifelsfrei intelligent.

    ist halt ne Frage der Sicht. Einstein wird er nie lesen und verstehen (nun, wer hier hat schon mal original Einstein gelesen …. hüstel…..)
    Aber er denkt. Seine Gedanken sind auch oft kreativ und treffend.

    Er ist biologisch nicht mit mir verwandt, daher hatte ich weder auf mütterliche noch väterliche Gene einen Einfluß. Sicher wären beide nicht über meine Schwelle gekommen, aber das ist hier belanglos, denke ich.

  6. Elmar Breitbach
    Suse schreibt

    Die Folgen traumatischer Kindheitserfahrungen für die weitere Hirnentwicklung

    von Gerald Hüther, Psychiatrische Klinik der Universität Göttingen
    (Dezember 2002)

    * Einleitung
    * Die Hirnentwicklung als ein sich selbst organisierender, durch Interaktionen mit der Außenwelt gelenkter Prozess
    * Die nutzungsabhängige Stabilisierung synaptischer Angebote
    * Die erfahrungsabhängige Modifikation und Reorganisation synaptischer Verschaltungsmuster
    * Die Bedeutung psychosozialer Entwicklungsbedingungen für die Strukturierung des kindlichen Gehirns
    * Die Hirnentwicklung als ein von Außen beeinflußbarer und daher auch störbarer Prozess
    * Die Auswirkungen früher Traumatisierung auf die weitere Hirnentwicklung
    * Die Bedeutung subjektiver Bewertungen
    * Die psychobiologischen Besonderheiten frühkindlicher Traumatisierung
    * Therapeutische Implikationen
    * Literatur

    http://www.agsp.de/html/a34.html

  7. Elmar Breitbach
    Lonly Lovegood schreibt

    Hm…?
    Dumm ist der, der Dummes tut!

  8. Elmar Breitbach
    Lonly Lovegood schreibt

    "Wie bekomme ich ein glückliches Kind?"
    In dem Moment, in dem man erkannt hat, das diese Frage die wichtigere Frage ist, kann man sich entspannt zurücklehnen und freudestrahlend behaupten man sei in intelligent!

  9. Elmar Breitbach
    Suse schreibt

    natürlich ist es absolut legitim, daß Eltern sich wünschen, ihr Kind möge gesund, intelligent und glücklich werden.

    Das leben mit einem behinderten Kind ist oft ziemlich schwer, wobei der Spruch ja heutzutage so geht: behindert ist man nicht, behindert wird man…

    ich aber sehe in gewissen Abständen Kinder, die weitaus weniger glücklich sind (die Intelligenz mal ganz außen vor), und nichts kann ihnen helfen….

    und ich spreche nicht von der 3. Welt.
    Elternrecht vor Kindeswohl…

    und mir bricht jedesmal das Herz. Aber rechtlich gibts absolut keine Chance.

  10. Elmar Breitbach
    Nella schreibt

    Wie bekomme ich ein schlaues Kind? Mischung der elterlichen Gene und Vorbild.
    Ein einzelnes Intelliganzgen müßte sich doch schon längst in der Welt durchgesetzt haben. Oder auch gerade nicht….

    Was das Stillen betrifft: wenn man alle Studien nach "harten" Kriterien sortiert, dann bleiben nur wenige übrig. Da gibt es dann keinen Unterschied zwischen Flaschenkind und gestilltem Kind, in wenigen Studien einen ganz minimalen von 1-2 Punkten.
    Und mal ehrlich: ob mein Kind nun einen IQ von 140 oder 142 hat – das macht doch dann auch keinen Unterschied, oder?! (*Ironie* *Ironie*, bevor ich hier gelyncht werde….)

    Nella

  11. Elmar Breitbach
    Suse schreibt

    Liebe Nella
    lies einfach mal den Gould (liest sich gut, ist keine Professorenschreibe, sehr kurzweilig und wirklich gut zu verstehen)… ;-)))

    ich habe meinen Ältesten übrigens ausgiebig gestillt (war für mich einfach weniger umständlich, mußte kein Mineralwasser kaufen, keine Pampe anrühern, Sauger auskochen etc), und mein Jüngster ist in Krankenhaus und Kinderheim mit Flasche aufgezogen worden (Flasche sehr, sehr lange, er konnte mit 15 Monaten nicht wirklich kauen)…

    sind mir beide wertvoll.

    Grüßle
    S.