ZDF: „Wunschkind von der Samenbank“


In der Sendereihe „37 Grad“ wird am 13. 1. ein Film zum Thema Samenspende gesendet.

ZDF: 37 Grad
Wunschkind von der Samenbank
Dienstag, 13.01.2009
22:15 - 22:45 Uhr
Die Doku zeigt ein Paar, welches sich den Wunsch nach Kindern zweifach mit Hilfe der Samenspende erfüllte, eine junge Frau, die zufällig erfuhr, dass sie mithilfe einer Samenspende gezeugt wurde und einen Samenspender.

37º Grad plus - Die Diskussion
Mittwoch, 14.01.2009
1:45 - 2:15 Uhr
Es ist auch eine Diskussion geplant mit „Giovanni Maio, Direktor des Instituts für Ethik und Medizingeschichte in Freiburg, Dr. Ulrich Hilland, Vorsitzender des Bundesverbands Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands, die Psychotherapeutin Dr. Petra Thorn und Sibylle, die vor gut drei Jahren erfahren hat, dass sie durch eine Samenspende gezeugt wurde„.

Die Diskussion kommt jedoch um eine Zeit, wo selbst ich nicht mehr wach bin. Mein Dank an Tante Heinz, die diesen Link gefunden hat.


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Kommentar

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10 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Tante Heinz schreibt

    Hallo Doc,

    die Diskussionen zu den 37-Grad-Sendungen läuft meines Wissens immer nur auf dem ZDF Dokukanal, und das zu einer Uhrzeit, die höchstwahrscheinlich auch in diesem Fall Menschenmassen vor den Fernseher locken wird:

    http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,4341526_idDispatch:8287575,00.html

    Gruß,
    Tante Heinz

  2. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Ich fiebere diesem Tag mit gemischten Gefühlen entgegen, weil wir da ja mitgemacht haben, die Endfassung allerdings auch nicht sehen durften. Die dahinter stehende Journalistin war sehr vertrauensvoll und soweit es möglich war, wissen wir auch vorab Bescheid, was gesendet wird. Es sieht danach aus, dass es ein realistischer Bericht ist.

    Letzten Endes war das aber ein Hochseilakt für uns. Und ich hoffe sehr, dass ich an diesem Abend erleichtert aufatmen darf.

  3. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Heute Abend, 22:15 Uhr …

  4. Elmar Breitbach
    Summsebienchen schreibt

    Hallo Rebella,

    und wie fandest du das Ergebnis?

    Ich denke, besonders dein letzter Satz hat nocheinmal die positive Seite der Samenspende betont.
    Ich fand den Beitrag gut, weil er viele Sichtweisen aufzeigte ohne mit dem Finger aufzuzeigen was richtig und was falsch ist.

    Und Hut ab vor eurem Mut!

    LG Summsebienchen

  5. Elmar Breitbach
    Ich schreibt

    Ich habe auch die Sendung gesehen, habe die ersten 2-3 Minuten verpasst und war mir nicht sicher ob es Rebella gewesen ist oder nicht. Ich wußte nicht ob die zwei sich beschützt haben (Perücke, Brille, usw.)weil Rebella da sehr ängstlich ist, ich habe eher den Mann und sein Name gehört (für mich unbekannt). Und sie sagte dass bei ihr alles OK war, obwohl bei Rebella IVF mit Spendersamen war. Ich war total verwirrt.
    Was mich am meisten berürt hat war der Spender und die Frau aus der Schweiz, weil da habe ich für mich (und nicht für die andeneren) den Grund für mache Entscheidungen wieder erlebt:
    1. Hätte ich mir und meinem Mann das angetan (für mich wäre es das Gefühl des fremden Menschen zwischen uns sehr hoch gewesen, auch wir uns sehr ein Kind gewünscht haben.
    Und die Gefühle des Spenders und sein Wunsch auf Anonymität und Diskretion habe ich auch verstanden.
    2. Hätte ich, wann und wie dem Kinde gesagt und was wäre es gewesen.
    Für mich war die Geschichte der Frau die ihren leiblichen Vater finden wollte und seine Ablehnung die Bestättigung meiner Meinung, dass man diese Wahrheiten (egal ob Zellenspender, oder Adoption) sehr gut überlegen muß, ob und wann man darüber redet und auch den Wunsch des Kindes zu suchen.
    Der Mann im Film wurde von der Frau und teilweise auch von mir als böse empfunden weil er sie nicht treffen wollte. Aber ich kann auch verstehen dass es für ihm ein Teil eines Vergangenheites gehört die er sich und seiner neuen Familie verdrängt hat. Warum unschuldige Menschen zerstören?
    Und die Sache dass die Adoptiveltern ständig beschuldigt werden wenn sie die Wahrheit erfahren, ist für mich nicht zu verstehen.
    Vielleicht weil ich selber meine leibliche Eltern kenne und nicht den Schock des Wahrheits? Es ist ein Schock, egal im welchen Alter, auch wenn die Menschen neulich das nicht akzeptieren wollen.
    Man muß sagen, man muß einem kleinen Kind gleich sagen, sonst ist es Lüge. Was spürt, versteht und denkt das Kind, ist wurscht, Hauptsache die Eltern haben freies Gewissen.
    Ich bin nun gespannt auf die Diskussion.
    Und Rebella – wenn du es warst, dann Hut ab für euer Mut! Es ist wichtig es in der Öffentlichkeit zu bringen und positiv dar zu stellen.

  6. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Danke für eure Kommentare.

    Ich hätte mir ein bischen mehr gewünscht. Meine gesellschaftskritischen Äußerungen wurden sämtlichst heraus geschnitten. Dass sie das nicht alles bringen, war mir klar. Ich finde aber, es hätte wenigstens mit dazu gehört, dass wir und als DI-Familie in Deutschland diskriminiert fühlen.

    Allerdings haben sie sich an alle Abmachungen gehalten und selbst nichts Diskriminierendes beigetragen.

    Letzten Endes ist es ein Film pro frühe Aufklärung, aber nicht pro notwendiger Gesetzesänderungen in Deutschland.

    Andra, die Aussage: "Ich bin ja gesund" stand im Zusammenhang mit dem, was ich zum Zeitpunkt der Entscheidung für die DI dachte. Dass später eine H-IVF daraus wurde, konnten wir zu der Zeit noch nicht wissen.

  7. Elmar Breitbach
    Ich schreibt

    Schade dass die Themen im Blog so verschwinden, bevor die Diskussion zur Ende ist.
    Heute habe ich die Debatte nach dem Doku auf dem ZDF (die Debatte auf (ZDF Dokukanal)gesehen.Einfach grauenhaft. Schade um die Müde von Rebella.
    Wieder eine Frau die durch Samenspende gezeugt wurde und böse auf die Eltern war und gegen KB insgesamt war, aber für Adoption komischerweise, als ob dort die Sachen anders wären (auch dort kennt man ja seine Eltern ert mal nicht).
    Dann ein Kiwuarzt (Dr.Hill) der sich von den anderen unterkriegen lassen, ein Mann aus einer Ethikkommission und die Frau Thorn.
    Die Moderatorin einfach jung und ohne Ahnung.
    Ich denke alle dort in der Runde hatten Kinder auf natürlichem Weg, weil keiner konnte die betroffene Paare verstehen und verteidigen.
    Was da gesagt wurde tat einfach Weh: Kinderlosigkeit ist nicht schlimm, es muß sein, KB muß nicht sein (egal wie), die Paare sind böse Menschen einfach. "Sie haben kein Recht auf Kind." Aber die die auf natürlichem Weg bekommen, haben den Recht und das Kind sogar zu quälen oder töten!
    Dieses letzte Satz könnte ja stimmen, aber wenigstens von einem KIwuarzt hätte ich eine andere Formulierung erwartet. Z.B: Die Menschen haben den Recht sich ein Kind zu wünschen und dafür etwas zu tun.
    Das einzige Positive: man muß sowohl Paare als auch Spender beraten, inklusive psychologisch. Das sage ich auch immer.
    Es wurde übrigens ganz kurz auch den Vergleich mit Eizellenspende gemacht, aber zu schwach.
    Und es gab noch die Frage: ob man den Spender kennen soll, wie lange die Daten bewahren sein sollen. Der Ethiker meinte die Paare ,müßten den Spender treffen, Frau Thorn und der Arzt meinten das Kind soll so klein wie möglich davon erfahren auch wenn nichts versteht. Und was soll das bringen?
    Und ja : die Spender müßen auch wissen was sie tun und sich Gedanken über das Kind machen. Es gab ein Beispiel aus USA (Filmchen), wo ein Spender immer seine Ferien (zu mindest) aber auch mehr mit seine gezeugte Kinder (alle) verbrachte. Na ja…
    Auf jeden Fall sollt ihr wissen: ungewollt Kinderlose sind böse Menschen und Eltern (falls sie KB machen oder Ado).
    Ah Rebella, ich habe Angst was deine Söhne später sagen werden. Oder haben nur die Frauen solche Probleme (meistens sind es die Frauen die solche Reaktion haben)?

  8. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Danke mal Andra, für deinen Diskussionsbeitrag. Ich habe übrigens im HI-Forum sehr viele Kommentare dazu erhalten. Ich habe auch gerade heute nach der Diskussionsrunde gefragt, denn leider haben wir keinen ZDF Dokukanal. Die Bewertung der Diskussionsrunde ist im HI-Forum ähnlich, wie du es schreibst. Ich finde es auch traurig, dass das so gelaufen ist. Zumal ich direkt um Vorschläge gefragt wurde, wen man dort einladen könnte. Am Ende machen sie aber doch immer nur ihr Ding. Wahrscheinlich gibt es gewisse Vorgaben, was nicht gesagt werden darf. Ich vermute, dass das in diesem Fall die Gesellschaftskritik war. Denn auch meine gesellschaftskritischen Anmerkungen (ich habe damit nicht gespart) sind allesamt rausgeschnitten worden.

    Die Sache mit der frühen Aufklärung der Kinder ist aber wichtig. Und ich denke, dass es uns gelungen ist, dem einen oder anderen Elternpaar die Angst davor zu nehmen.

  9. Elmar Breitbach
    Donza schreibt

    Rebella, vielen Dank für Deinen Mut. 🙂

  10. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Zu der anschließenden Diskussionsrunde, in der ein Giovanni Maio, Mitglied einer Ethikkommission, wohl überdurchschnittlich viel zu sagen hatte und dies nach Aussage derjenigen, die sich das bisher angeschaut haben, dafür genutzt hat, um die DI mal wieder als verantwortungslos in den Dreck zu ziehen, möchte ich mal darauf verweisen, in welch fragwürdigem Zusammenhang ich den Namen Maios gefunden habe (Dignitas Personae): http://www.kath.net/detail.php?id=21610