Spiegel-Titelstory: Kinderwunsch


„Tausendmal probiert und nie ist was passiert“ heißt die Titelstory der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins. Ich habe ihn noch nicht gelesen, werde es aber sicherlich noch tun.

Gerne gebe ich die Kommentare frei für jene, die schon die Zeit zur Lektüre hatten. Ich bin gespannt. Vielleicht muss ich ja mal wieder einen Leserbrief schreiben 😉

Der Untertitel „Das Geschäft mit der Sehnsucht nach dem Kind“ lässt mich zunächst mal vermuten, dass es notwendig sein wird.


Noch Fragen?

Dann haben Sie in unserem Kinderwunschforum die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen oder Fragen an unsere Experten zu richten. Und hier finden Sie die Übersicht über zahlreiche andere Foren von wunschkinder.net.
Die am häufigsten gestellten Fragen haben wir nach Themen geordnet in unseren FAQ gesammelt.
Das könnte Sie auch interessieren

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

14 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    jule_15 schreibt

    Hab’s grad gelesen – und muss sagen, dass es aus meiner Sicht ein gelungener Bericht ist.

    Alles drin und von allen Seiten beleuchtet, Pros und Cons, die finanziellen Regelungen, welche Behandlungsmehoden gibt es, welche physischen und psychischen Konsequenzen hat ein unerfüllter KiWu für die Betroffenen, was ist in Deutschland/im Ausland erlaubt, was nicht, Infos zum Embryonenschutzgesetz…etc.. Natürlich kommen auch der allzeit präsente und immer befragte Dr. Kenntenich sowie ein paar andere Fachleute zu Wort.

    Wie auch immer – ich finde es großartig, dass das größte deutsche Nachrichtenmagazin das Thema zum Titelthema macht, es dadurch eine Woche an allen Kiosken präsent ist und sich nun sicher auch ein paar Menschen, an denen das bisher vorbei ging, mit der Problematik befassen.

    So und nun mach ich mich mal ans Leserbrief schreiben 😉

  2. Elmar Breitbach
    jule_15 schreibt

    Nachtrag:

    Zu den dazugehörigen Kommentaren im Spiegel-Forum könnte ich jetzt auch noch ein bisschen was schreiben…schon unglaublich, was da so abgelassen wird… *Kopfschüttel*

  3. Elmar Breitbach
    rockyraccoon schreibt

    Hallo,

    der Artikel ist wirklich gut. Die Kommentare im Forum allerdings wirklich haarsträubend.

    Es hilft aber nix, wenn Mitglieder aus dem Forum hier beim Spiegel posten mit der Intention "Denen zeige ich es jetzt mal!" oder "Jetzt geige ich denen mal meine Meinung." Dadurch erhöht sich noch der Eindruck, Paare mit Kinderwunsch seien egozentrierte Menschen mit Tunnelblick. Die Kommentare zeigen nur den hohen Grad der Desinformation und dem kommen wir nur mit Ruhe, Geduld und guter Information bei.

    RR.

  4. Elmar Breitbach
    Daniela schreibt

    Hallo,

    auch ich bin dem SPIEGEL richtig dankbar für die sachliche Information und hoffe, dass der "Otto Normalinformierte" und auch meine Bekannten und meine Familie dadurch endlich mal einen sachlichen Blick für unser Problem bekommen. Den zweiten Bericht über die Situation in den USA und die dortigen Möglichkeiten verwischt hoffentlich nicht den Blick für unsere konkrete Situation hier in Deutschland, so nach dem Motto:" die KiWuPaare kennen ja alle keine Grenzen".
    Alles in allem aber: Gottseidank hat der Spiegel endlich mal für UNS Informationsarbeit geleistet.

    LG Daniela

  5. Elmar Breitbach
    hannah1978 schreibt

    …kann ich mich nur anschließen, ich finde den Artikel sehr objektiv. Ein bisschen unschlüssig bin ich bei dem Titel "Das Geschäft mit der Hoffnung". Und zwar in dem Fall weniger über den finanziellen Aspekt, darüber habe ich mir vorher schon genügend Gedanken gemacht in alle erdenklichen Richtungen (wir sind Selbstzahler). Ich hänge an dem Wort "Hoffnung", bzw. an der These, die darin steckt – dass das Hoffen und Wünschen, die abhängige Situation, ausgenutzt werden.

    Ich sehe da eigentlich (abgesehen vom Finanziellen) keinen Fehler, denn es werden ja keine falschen Hoffnungen geweckt, die Chancen sind ja erwiesener Maßen größer, wenn man sich behandeln lässt…
    Es ist doch klar, dass die Hoffnung steigt, wenn die Chancen steigen…

    Oder sehe ich das falsch?
    Was meint Ihr??

    LG
    hannah

  6. Elmar Breitbach
    Ich schreibt

    Hannah – es steht ja Sehnsucht, nicht Hoffnung, im Titel.

  7. Elmar Breitbach
    hannah1978 schreibt

    ähm… bei mir steht Hoffnung im Titel.

    Achso, ich sehe gerade – der Titel des Artikels heißt: "Geschäft mit der Hoffnung", die Zeile auf dem Spiegel-Cover heißt "Sehnsucht".

  8. Elmar Breitbach
    reaba schreibt

    präsentierte fakten und argumente aller seiten in der finanzierungs- und rechtlichen situation sind zutreffend …und trotzdem bleibt ein fader nachgeschmack.
    reproduktionsmediziner werden so dargestellt, als ginge es nicht in erster linie um (reproduktions-!!)erfolg, sondern um profit. finde ich nicht richtig.
    es geht da auch nicht mehr um profit, als wenn ein zahnarzt eine viel zu teure krone aufschwatzt oder ein orthopäde einem privatversicherten eine mega-überflüssige untersuchung im MRT.in der repromedizin versucht man unfruchtbaren menschen kinder zu machen und das wirklich unter nicht optimalen rahmenbedingungen. dürfte doch wohl ein himmelweiter unterschied zur botoxanwendung bei krauser stirnfalte sein.
    da hängt der spiegel wirklich etwas neben der realität in seiner bewertung der ärzteschaft.
    die probleme allgemein gesehen sind systemimmanent und daher von den gewählten volksvertretern in enger kommunikation mit den wählern zu lösen.das wird nicht auch nur im ansatz versucht oder geleistet (von der initiative im bundesrat mal abgesehen)
    da liegt der totalausfall – nirgendwo sonst.
    würde mal ein exponierter politiker den mut haben das problem in all seinen facetten anzugehen und zu lösen (anders finanzierungsmodell für die versuche, infertilität als krankheitswerte störung, überarbeitung des EschG…)…es würden in der tat wieder 10.000 kinder pro jahr in deutschland mehr geboren – juckt aber keinen politiker, weil ehe diese kinder wählen können, sind die politiker schon in rente .
    wie ich bereits sagte: systemimmanente zwangsverordnete kurzsichtigkeit 🙁

  9. Elmar Breitbach
    jule schreibt

    Unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,555395,00.html gibt es bei Spiegel-Online noch ein lesenswertes Interview mit Dr Kenntenich vom Fertility Center Berlin, das in der Print Ausgabe nicht drin ist.

    Schönen Abend!

  10. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Den Spiegel hab ich mir nicht gekauft, aber zumindest das Interview mit Prof. Kentenich ist ausgezeichnet. Nicht zu vergleichen mit dem Niveau einiger Spiegel-Artikel, die ich noch vor ein paar Jahren lesen musste.

  11. Elmar Breitbach
    Ich schreibt

    Danke jule!
    Super der Herr dr.Kenntenich!

  12. Elmar Breitbach
    skegelchen schreibt

    Das Frau Merkel als sie noch Oppositionspolitikerin war, geschrieben hat: "Da uns bewusst ist, dass angesichts stetig sinkender Geburtszahlen, die künstliche Befruchtung finanziell unterstützt werden muß, werden wir uns weiterhin dafür politisch stark machen." Eindreiviertel Jahr später zog Merkel ins Bundeskanzleramt, doch geschehen ist seither nichts. Ein gelungener Artikel, hoffentlich bewirkt er etwas!!!

  13. Elmar Breitbach
    Marija80 schreibt

    Hallo Mädels,
    hat jemand von Euch den Artikel irgendwo im Netz gefunden? die Ausgabe gibt es nicht mehr um im Internet kann man den Artikel nicht lesen. Oder doch? Weiß jemand mehr? Oder hat vielleicht jemand den Artikel als pdf-doc, das Ihr mir schicken könnt?
    Danke im Voraus & LG.

  14. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Ich habe anderswo gelesen, dass es den Artikel eine Woche später im Netz zum Lesen geben soll. Mal schauen.

    Mir hat jemand den Artikel als *.pdf geschickt. Allerdings hat die Datei einen Umfang von über 5 MB und das kriege ich nicht über mein Modem geladen. Da die Datei aber noch in meinem gmx-Postfach liegt, könnte ich sie von dort aus weiter verschicken.