Meditationen: Kinder-Wunsch-Reisen


Neues von Birgit Zart: Die Heilpraktikerin und Homöopathin hat nun ein Hörbuch herausgebracht. In der Beschreibung steht es wieder: „Birgit Zart weiß: Zum Empfangen gehört das Loslassen.“ Ok, es wurde hier schon verschiedentlich diskutiert und vielleicht auch mißverstanden. Aber auf diesen Satz reagiere ich nach wie vor allergisch. Weiter geht es:

In diesem Hörbuch nimmt die Autorin Frauen mit Kinderwunsch an der Hand, und schickt sie auf eine Reise, auf der sie die Kraft ihres Herzens neu erschließen können. Die Kinder-Wunsch-Reisen helfen dabei, Angst, Trauer und Enttäuschung ins Positive zu wandeln, dem Körper wieder vertrauen zu lernen […]

Da ich nicht der Adressat solcher Texte bin, möchte ich mich weiterer Hinweise zur persönlichen Befindlichkeit beim Lesen solcher Texte enthalten, denn ich weiß andererseits auch, dass die Bücher von Birgit Zart für viele Kinderwunschpaare sehr hilfreich sind.

Daher auch zur Erinnnerung: Die Autorin hat neben diesem Hörbuch eine ganze Reihe an Büchern veröffentlicht, die ich hier kurz aufzählen möchte:

Ich möchte bei dieser Gelegenheit außerdem auf unsere Bücherliste hinweisen, die Sie hier finden.


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Kommentar

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7 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    reaba schreibt

    ..nach 5 negativen versuchen bis dann endlich ein positiv kam, meine ich zu recht behaupten zu können:

    der erfolg liegt zu 100% in der diagnostik der ursachen der biologisch gestörten abläufe die zum versagen führen bei der natürlichen zeugung und dann auch ggfs. bei der kiwu-behandlung………und dann braucht man/frau neben einem guten diagnostiker auch einen guten reproduktionsmediziner, der willens und in der lage ist die gewonnenen ergebnisse richtig zu interpretieren und zu therapieren………that’s it.

    wer darüber hinaus noch ein "geheimnis" braucht, dem man sich meditativ (oder wie auch immer) nähert….nur zu; kostet in meinen augen unnötig geld und nützt nix, insofern man nutzen nicht als befindlichkeitsoptimierung definiert, sondern an ergebnissen (schwanger-nicht schwanger) mißt.

    richtig obskur und unangenehm finde ich, wenn diese "heiler" so fokusiert auf die eigene methodik sind, dass schulmedizin (auch im weiteren sinne) nicht mehr zum einsatz kommt…also dann wirds haarig 🙁

  2. Elmar Breitbach
    SJGT schreibt

    Also, ich bin gespannt drauf, komme aber mittlerweile auch vom Reprp-weg etwas ab.
    Möchte zum vorigen Kommentar lediglich anmerken, dass in allen diesen Büchern eine grundlegende medizinische Diagnose vorausgesetzt wird (und auch die Männer dazu ermuntert werden, das bei sich zu klären!), und sie anschließend begleitend oder bei den Diagnosen: keine Ursachen gefunden an die Hand nimmt. Mir hiflt das sehr viel weiter. Würde sie daher nicht in einen Topf mit "diese Heiler" stecken wollen.

    LG
    Sandra

  3. Elmar Breitbach
    reaba schreibt

    @sandra

    wenn es dem wohlbefinden dienlich ist, dann ist ja nix dagegen zu sagen.
    was dich/euch wohl zu betreffen scheint ist die s.g. ideopathische sterilität. meiner meinung nach ein zustand der sich der diagnostik bisher entzieht, weil vielleicht die diagnostischen mittel, die es derzeit gibt, nicht (noch nicht) ausreichen um manifeste ursachen zu finden (und zu therapieren).
    das ist seit jeher DIE marktlücke für alternative behandlungen aller art, nicht nur bei kiwu. auch nix gegen zu sagen.
    nur eines unterscheidet repromedizin in gewisser weise schon von anderen medizinischen fachbereichen; "heilung" bei ungewollter kinderlosigkeit ist das kind, ganz formal gesehen.wenn sich kein erfolg eingestellt hat und man wege sucht dann damit klarzukommen, na warum nicht auch alternativen versuchen?!
    für mich auch sehr verständlich, denn dem leidensdruck widmet sich die schulmedizin auf psychologischer ebene leider in viel geringerem umfang als es wohl gesellschaftlich not tun würde.

    LG reaba

  4. Elmar Breitbach
    nudel schreibt

    ich habe mich in den texten von birgit zart emotional ausserordentlich gut gespiegelt gefühlt.
    es ist nicht wahr, dass sie die zuhilfenahme der modernen repromedizin im verlauf eines ku-wu-prozesses ablehnt aber es kommt drauf an wann und wie.

    im laufe meiner behandlungen spielte die entwicklung einer haltung von selbstbestimmung und die aufrechterhaltung meiner verbindung nach innen eine grosse rolle.
    wenn birgit zart erfolg hat, profitiert sie vielleicht davon, dass manche behandlerInnen die emotionale begleitung vernachlässigen oder einer psychologin delegieren.

    zum thema "loslassen": dies ist wohl für ki-wu-frauen eine vor-schulung denn nichts ist wichtiger für mütter (und eltern per se) als das loslassen von unseren fixen ideen :-).

    in unserer gesellschaft der machbarkeits-illusionen finde ich es eine besondere herausforderung und eine zu akzeptierende tatsache, dass auch die modernste technologie weiterhin keine babies "machen" kann.

    LGnudel

  5. Elmar Breitbach
    E. Breitbach schreibt

    @ Nudel: Ich weiß ja, wie es gemeint ist und kann das mittlerweile auch durchaus nachvollziehen. Jedoch bedient der Klappentext mit seinem "Loslassen" indirekt die Klischees der Karrierefrau, die nur aufgrund zu großer Anspannung nicht schwanger wird. Und das ist eine Sache, auf die ich halt allergisch reagiere. Weil er der unbedarften Leserin einen Zusammenhang impliziertm den es so nicht gibt

    Zur Machbarkeits-Illusion (schöner Begriff übrigens): Da bin ich völlig einverstanden. Oftmals ist der unerfüllte Kinderwunsch das erste Scheitern in einem gut durchgeplanten Leben. Und in diesem Zusammenhang ist das Akzeptieren der eigenen Hilfsbedürfigkeit oftmals schwerer als die folgenden Therapien.

    Dass man Unterstützung während, zwischen oder auch nach den Behandlungen gut gebrauchen kann, um damit klarzukommen, steht außer Frage. Da ist dann auch Loslassen hilfreich. Schwanger wird man davon jedoch nicht.

  6. Elmar Breitbach
    Sigrid schreibt

    Ich habe diese Cd bereits und auch ein paar wunderbare Momente der Entspannung dadurch erlebt.
    Für mich ein Riesen Erfolg und die Cd ist richtig klasse gemacht, sehr aufwendig und rührend!!

    lg Sigrid

  7. Elmar Breitbach
    Dreifachmama schreibt

    Was "alternative Therapien" angeht – da sind die Schulmediziner schon auch selbst mit daran schuld, wenn viele Patientinnen so darauf schwören.
    Bei meinem Mann wurde z.B. schwerstes OAT III diagnostiziert – Ursache unbekannt und für die Ärzte auch völlig uninteressant. Alle Ärzte sagten (nach mehreren Spermiogrammen), eine Schwangerschaft auf normalem Weg sei wie ein Sechser im Lotto, eine signifikante Verbesserung des Spermiogramms ausgeschlossen, ICSI der einzige Ausweg.
    Wir machten also die Behandlungen mit, bekamen unser erstes Kind. Danach wurden wir noch 2 mal (!!!) spontan schwanger, jeweils im 2. bzw. 3. Übungszyklus. Von der KiWu-Klinik bekamen wir daraufhin (ehrliche oder zähneknirschende) Glückwünsche, aber es hat KEINEN interessiert, ob sich das Spermiogramm evtl. doch verbessert haben könnte und was mögliche Ursachen dafür wären. Ich kenne noch mehrere OAT III -Paare mit ähnlicher Geschichte, und bei keinem dieser Paare wurde genauer nachgeforscht.
    Mein Mann hat keinerlei "Mittelchen" genommen, er war schon immer Nichtraucher und hat nach der Geburt von Nummer 1 eher weniger als mehr Sport gemacht und leicht zugenommen.
    Hätten wir in dieser Zeit mit Familienaufstellung und homöopathischen Mittelchen gearbeitet, hätten wir den Erfolg natürlich auch völlig zu unrecht diesen "natürlichen Methoden" angerechnet.
    Bei der Schulmedizin finde ich fatal, dass man als Patient wirklich den Eindruck gewinnt, dass die eigentlichen Ursachen der männlichen Unfruchtbarkeit völlig uninteressant sind, solange man den Patienten eine ICSI verkaufen kann.
    Und das macht dann den Erfolg der "Wunderheiler" aus.