Buchempfehlung: Kinderwunsch-Trilogie


wenigstens_ein_bisschen_schwanger.jpg Über das Forum bin ich auf einen Buchtipp gestoßen, den ich auch hier noch einmal aufnehmen möchte. In drei Bänden beschreibt Sinead Moriarty den langen Weg von Emma und James Hamilton auf ihrem Weg zum Wunschkind.

Im ersten Band („Wenigstens ein bisschen schwanger.„) beschreibt sie anschaulich den üblichen Wahnsinn des Kinderwunschbeginns. Romatische Anfänge weichen zielgerichteten Aktionen und schließlich ärztlicher Behandlung. Kinderwunschpaare können sich in diesem Buch gut wiedererkennen. Da das Buch sehr komisch geschrieben ist, ist dies vielleicht auch ein Anlass ein wenig über sich selbst zu schmunzeln. Der Gefahr, das Thema kitschig oder gar sentimental anzugehen, weicht die Autorin geschickt aus und Leserinnen werden vor allem gut unterhalten. Aus den Rezensionen in unserem Forum:

Ich habe […] es gekauft und gelesen und es war schön. Bin heute fertig geworden.
Es ist eine Geschichte von einem Paar das Kinder möchte, richtig aus dem Leben gegriffen. Habe einige Verhaltensweisen der Frau während der Wartezeit, Sex nach Plan… im Buch wieder erkannt :o)
Es gibt dazu noch zwei Fortsetzungen. Ich möchte nicht zuviel verraten und empfehle euch diese Geschichte als Zeitvertreib in eurer Kiwureise oder auch für schon Schwangere…

Echt zum schießen!
Gott sei Dank, bin ich nicht ganz so schlimm. Ich erinnere mich gerade als der Ehemann der Autorin gerade bei einer Besprechung ist, aber der Ovu-Test ES anzeigt…

Im zweiten Roman entscheiden sich die beiden Protagonisten zur Adoption im Ausland, lernen jeden Tag 5 russische Vokabeln, beschäftigen sich eingehend mit der russischen Kultur und schlagen sich mit schlecht gelaunten Sozialarbeitern herum.

Der Titel des dritten Bandes lässt ein Happy End der Kinderwunsch-Geschichte von James und Emma erahnen. Aber auch hier lässt das zum großen Teil selbst erzeugte Chaos die Protagonistin nicht aus ihren Fängen, so dass für gute Unterhaltung auch hier gesorgt ist.

Ich habe diese Bücher auch in unsere Kinderwunsch-Bücherliste aufgenommen.

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Kommentar

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3 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Ich schreibt

    So viel ich verstanden habe sind diese Bücher nicht reale Lebensberichte, sondern nur Fiction, basierend (teilweise) auf der Erfahrung der Autorin.
    Habe darüber gelesen, die Bücher selber aber nicht.
    Wie viel das helfen mag, weiß ich nicht, aber lesen kann es sich lohnen.

    Ich möchte aber euch eine Buchempfehlung machen:
    Ich lese gerade ein Buch:
    "Wenn Frauen keine Kinder haben".
    von Louise Scull und Rachel Black (2007).
    Es geht hier um die Frauen die es nicht geschaft haben, egal aus welchem Grund ein Kind zu haben, oder das zweite Kind.
    Die Autorinen selber sind kinderlos.
    Frauen erzählen warum sie kinderlos blieben und wie sie später darüber denken und es empfinden, über den Schmerz, Reue usw.
    Es wird geredet über die Wirkungen der Kinderlosigkeit (teilweise ungewollte) auf den Partner, auf die Beziehung, auf das Leben, Altwerden usw., alternative Lebensgestaltung, aber auch andere Formen von Elternschaft (bzw. Adoption).
    Es ist alles über Gefühle, Seele, Erfahrungen, Perspektiven.
    Es geht nicht um medizinische Ratschläge, oder Behandlungen, oder Verfahren für Ado und so.
    Dieses Buch kann denen helfen die Abschied nehmen wollen, die mit jemanden darüber reden möchten und Sachen verstehen möchten.
    Das Buch ist bei Amazon zu finden.
    Ich werde den Link in einem Forum stellen (hier darf man nicht).

  2. Elmar Breitbach
    E. Breitbach schreibt

    Abschiedsbücher (auch das genannte) sind hier zu finden

  3. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Hallo "Ich",

    mich würde es mal interessieren, was in dem von dir genannten Buch darüber steht, wie sich die Betroffenen wirklich nach Jahren fühlen. Es wird ja von den Gegnern der Reproduktionsmedizin immer wieder hämisch gesagt, diese Paare würden sich schnell damit abfinden und hinterher genauso glücklich sein. Geht das auch so aus diesem Buch hervor? Oder zeigt es viel mehr, dass es auch noch im Alter schmerzlich ist, keine Kinder zu haben?