Bücherliste neu und noch einige Anmerkungen zur Werbung


Werbung ist wichtig
Zur Finanzierung des umfangreichen Internetangebots von wunschkinder.net kommt man nicht darum herum, auch Werbung zu schalten. Zur Info: Wir liegen momentan bei knapp unter 5 Millionen Seitenaufrufen. Monatlich. Und wir haben einen Server, der das gut packt. Aber den gibt es nicht umsonst.

Wer auf einer Internetseite Informationen findet oder bestimmte Leistungen in Anspruch nimmt und sich darüber beschwert, dass auf dieser Seite Werbung geschaltet wird, hat nichts verstanden. Man wird schwerlich verlangen können, dass jemand Informationen, interaktive Tools und Austauschmöglichkeiten bietet und dafür auch noch mehrere hundert Euro bezahlt.

Man sollte also akzeptieren, dass Werbung notwendig ist. Man muss ja nicht zwingend daraufklicken.

Werbung ist informativ
Früher wurde die Werbung meist in Form klassischer 460×60-Banner geschaltet. Und das erfolgte weit gestreut und unspezifisch. Mit anderen Worten: Sehr oft hatte die Werbung nicht das Geringste mit dem Inhalt der Internetseite zu tun, auf der sie geschaltet wurde.

Inzwischen ist die Werbung oft „context-sensitiv“. Hinter diesem Werbegeschwurbel verbirgt sich eine sehr interessante Idee, die von Google erfunden wurde. Der Betreiber der Internet-Seite bindet einen bestimmten Code auf seinen Seiten ein über den Werbung eingeblendet werden kann. Soweit nichts Neues. Google hat aber nun spezielle Programme (Robots, kurz „Bots“ genannt) entwickelt, welche den Inhalt der Seite auf bestimmte Stichwörter durchsuchen. Passend zu diesem Inhalt („Context“) wird dann die Werbung eingeblendet.

Im Idealfall hat das für alle Beteiligten entscheidende Vorteile: Der Seitenbetreiber kann seine Unkosten finanzieren, der Werber stößt auf interessiertes Publikum und die Besucher der Seiten finden zusätzliche Informationen, die sie auf der Seite selbst vielleicht nicht gefunden hätten. Alles prima also.

Werbung ist doof
Die Werber buchen bestimmte Stichwörter, um sicherzugehen, dass sie auf der richtigen Seite landen, anderen hingegen ist es egal, denn auf Dummenfang kann man überall gehen und daher buchen sie Stichwörter, die überall passen. Bei uns beobachtet habe ich diese Kategorien:

– Arbeit von zu Hause (= Sie kaufen das Produkt XY und verkaufen es dann in Eigenregie weiter). Damit kann man nur auf die Nase fallen und hat anschließend mit dem Produkt XY seinen Keller zugemüllt, es sei denn man findet einen anderen armen Schlucker, den man ebenso über den Tisch zieht (=Schneeball)).

– Billigbilligbillig (Ich habe noch nicht eine Seite gesehen, die mit Billigstangeboten welcher Art auch immer wirbt und seriös ist)

– Gewinnspiele (Wer kennt nicht die Banner: Sie sind der soundsovielte Besucher dieser Seite und gewinnen irgendetwas Superteures). Vermutlich wird irgendwann einmal tatsächlich jemand diesen A4 gewinnen.

– Ethisch problematische oder besonders sendungsbewusste Werber (Deutschland den Deutschen, Gesetzesänderung gegen Abtreibung etc.). Angebote zur Leihmutterschaft oder sogar Klonen findet man auch gelegentlich.

– Ganz offensichtlicher Dummenfang sind Seiten wie „Lebenserwartung.de“, über die ich hier schon verschiedentlich geschrieben habe. Es wird viel Geld für eine simple Berechnung verlangt (unsere Temperaturkurven sind um eines komplizierter als das) und das auch mit allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln eingetrieben. Vor Gericht hat das zwar keinen Bestand, aber es werden schon viele Naivlinge vorher bezahlen.

Solche Anzeigen kann man als Betreiber einer Seite sperren, jedoch wird das Geschäft dann bald unter einer anderen Adresse weitergeführt: lebens-analyse, lebenserwartung, lebensrechner, lifeprognose, lifetime-tester, mein-alter, teste-deine-lebenserwartung, timeofdeath. Mit .com, .org, .net oder was auch immer.

Ich bitte also um Verständnis und um Information (mit Internetadresse der Anzeige), falls solche suspekten Anzeigen auftauchen, damit ich sie sperren kann, denn da stehen mir auch die Nackenhaare zu Berge, wenn ich so etwas sehe.

Weit oben in der Überschrift stand noch etwas von „Bücherliste neu“?
Stimmt, hätte ich fast vergessen 😉
Ich hatte die Bücherliste ja vor ca. eineinhalb Jahren umgebaut, so dass man die Bücher bewerten und rezensieren kann. Beide Möglichkeiten sind jedoch praktisch nicht wahrgenommen worden. Daher habe ich das Ganze jetzt von allem Ballast befreit und die Seiten von Amazon.de direkt in wunschkinder.net eingebaut. Das macht das Stöbern in der Bücherliste einfacher und möglicherweise findet ja der eine oder andere auch etwas, was lesenswert ist (es muss ja nicht zwingend zum Thema Kinderwunsch sein). Dazu sei dann abschließend noch einmal auf die erste Überschrift hingewiesen. Danke!


Noch Fragen?

Dann haben Sie in unserem Kinderwunschforum die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen oder Fragen an unsere Experten zu richten. Und hier finden Sie die Übersicht über zahlreiche andere Foren von wunschkinder.net.
Die am häufigsten gestellten Fragen haben wir nach Themen geordnet in unseren FAQ gesammelt.
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