Ein unmoralisches Angebot?


ist die Doku im Ersten übertitelt mit dem Untertitel: „Mutterglück dank Eizellspende“.

Ein unmoralisches Angebot?
Mutterglück dank Eizellspende
Ein Film von Uta Kolano
Sonntag, 15. Februar 2009
17.30 Uhr im Ersten
Der Film von Uta Kolano erzählt die Geschichten mehrerer Paare, die sich aus je unterschiedlichen Motiven für die Eizellspende entschlossen haben. Zu Wort kommen auch Ärzte und Moral-Theologen, die Bedenken angesichts dieser „Geschäfte mit der Fruchtbarkeit“ üben.

Aus den persönlichen Gesprächen mit der Autorin habe ich eigentlich ein gutes Gefühl hinsichtlich der Berichterstattung.

Die Eizellspende ist in Deutschland verboten, die Samenspende hingegen nicht. Und es ist nicht die Karrierefrau in ihren späten Vierzigern, die diese Methode hauptsächlich in Anspruch nehmen muss. viele jüngere Frauen haben nicht mehr die Möglichkeit, mit ihren eigenen Eizellen schwanger zu werden sie es wegen vorzeitiger Wechseljahre oder aufgrund einer schlechten Reaktion der Eierstöcke auf Hormongaben und sind auf Eizellen von Spenderinnen angewiesen.

Für solche Behandlungen müssen sie gegenwärtig ins Ausland gehen, jedoch: „was spricht gegen die Eizellspende, wenn gleichzeitig die Samenspenden schon längst als salonfähig gilt?“

Weitere Infos gibt es bei „Das Erste“


Noch Fragen?

Dann haben Sie in unserem Kinderwunschforum die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen oder Fragen an unsere Experten zu richten. Und hier finden Sie die Übersicht über zahlreiche andere Foren von wunschkinder.net.
Die am häufigsten gestellten Fragen haben wir nach Themen geordnet in unseren FAQ gesammelt.
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

8 Kommentare
  1. TiniS.
    TiniS. schreibt

    Ich stehe selbst gerade in den Startlöchern für Eizellspende, und das mit zarten 34 Jahren. Es ist unsere letzte Hoffnung nach 15 Icsi/Ivf, 7 IUI und fünf Fehlgeburten, und ich persönlich hoffe, daß Paare wie wir bald nicht mehr einen Riesenakt aus unserer Behandlung machen müssen, nur weil sie in Deutschland noch nicht "salonfähig" ist.
    Versuche mit Samenspende haben wir übrigens auch schon gehabt 😉
    Bin gespannt auf die Sendung.

  2. Rebella
    Rebella schreibt

    Eigentlich spricht nichts Abweichendes zur Samenspende gegen die Eizellspende, als dass man natürlich mehr als bei den männlichen Spendern um das Wohl der Spenderinnen besorgt sein muss. Das tut unser Staat jedoch nicht, wenn er die Betreffenden ins Ausland abschiebt. Viel mehr muss eine menschenfreundliche Lösung im Land her.

    Gegner der Eizellspende argumentieren mit einer "gespaltenen Mutterschaft", die für das Kind besonders schädlich sein soll. Ich habe Susan Golombok, die schon mehrere Studien zur Eizellspende und zum Wohlsein der Kinder durchgeführt hat, bei einem Kongreß getroffen und danach befragt. Sie konnte mit dem Begriff "gespaltene Mutterschaft" nichts anfangen und bestätigte, dass es diesen Kindern gut geht. In Deutschland macht man sich gar nicht erst die Mühe, dazu zu forschen. Könnte ja sein, man widerlegt diese Scheinbehauptung. …

  3. Rebella
    Rebella schreibt

    Leider konnte ich aufgrund der ungünstigen Tageszeit die Sendung erst mittendrin einschalten. Die Geschichte, wie diese Felicitas mit ihrem Mann die Eizellspende geregelt hat, hat mir sehr gut gefallen. Schön, dass sie darüber offen berichtet haben.

    Was diese Hille Haker (Theologin und Professorin für Moraltheologie und Sozialethik) gesagt hat, habe ich leider nicht mitbekommen, weil es bei uns so laut war. Aus anderen Statements von ihr weiß ich, dass da wohl nicht viel zu erwarten war. Ich habe aber gestaunt, wie jung diese Frau noch ist, von der ich z.B. diese Aussage kenne: "Während in der Schwangerschaft eine Beziehung der Fürsorge zwischen Mutter und Kind beginnt, fördert die in vitro Situation die Distanzierung und Objektivierung des Embryos zu einem „Zellhaufen“" Hatte mir da eher eine alte Schachtel vorgestellt.

  4. grünhorn
    grünhorn schreibt

    Och Mist, hab‘ die Sendung verpasst 🙁

  5. TiniS.
    TiniS. schreibt

    Habe die Sendung gesehen und war angenehm überrascht. Schade nur, daß wieder der Eindruck entsteht, nur "ältere" Frauen würden EZS in Anspruch nehmen. Die Berichterstattung selbst fand ich sensibel und gar nicht reißerisch (wie befürchtet). Ich hätte mir allerdings gewünscht, daß noch etwas mehr auf die Möglichkeiten eingegangen worden wäre, welche eine Legalisiserung hier in Deutschland (auch von Embryonenspende!)bieten würde. Bewundernswert fand ich den offenen Umgang von Felicitas mit dem Thema.

  6. Rebella
    Rebella schreibt

    Gibt es denn noch eine Wiederholung? Ich konnte gar nichts dazu finden. …

  7. Elmar Breitbach
    Elmar Breitbach schreibt

    @Rebella: Kann ich nicht sagen, weiß jemand etwas dazu?

  8. TiniS.
    TiniS. schreibt

    Habe mal angefragt: Es gibt eine Wiederholung am Samstag, 21.02.09, 16.30 Uhr im Hr-Fernsehen!