Linktipps vom 10. 12. 2006

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8 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    fassi schreibt

    Biologismus ist momentan ja so sexy,.. wozu sich mit kultureller Evolution oder irgendwelcher Individualtät Gefühlen oder gar Phantasien abgeben, wenn doch alles zu 99% Natur und Darwin pur ist…nun ganz „neu“ die Erkenntnis, warum der arme Mann biomechanisch-physiologisch „spassig“ einparken „ muss“ ….

    Wenn die biologistisch-mythische Überlebensmaschine Frau/Familie fasziniert,( was am Donnerpaß auch auf verzweifeltem Kannibalismus beruhte );
    wenn neuerdings der “ freie Wille” neurobiologisch per CT-Detektor abgeschafft werden soll..wundert mich gar nix mehr..die Sehnsucht nach Bio-Normen für alle, also nach Pseudowerten, soll anscheinend dank “natürlicher” Systemvorgaben durchgedrückt werden. Keiner sollte zuwider handeln weil das schädlich für das Fortbestehen des angenommen optimal-utopischen ( oder biologistisch-ökologistisch ?)Sytems sei..demnach-pragmatisch-moralisch.
    Von “ Humankapital” -Erzeugung für die Rente, vom “Vergehen der Gesellschaft”..oder dem Eva-Prinzip.. oder der Kritik, welche “Nichtrichtigen” falsche Kinder kriegen..läuft immer auf´s gleiche raus..

  2. Elmar Breitbach
    fassi schreibt

    .Der Mensch sollte sich fügen, das “ natürliche Ideal-System “ sei ja unabdingbar,…das ist sicherer tieferer Sinn und Legitimation für.?…
    Ist dann sicher unsere gesuchte Leitkultur und DER Wertekatalog. ?
    Passend werden im politischen Diskurs diesen Theorien nicht entsprechende Menschen dann gern als als “Schädlinge” oder “Parasiten” unseres Öko-Sozio-Bio-Systems ,bislang nur verbal, ein(aus-)sortiert.

    Metaphorisch zugehörige Nützlinge, Günstlinge oder Symbionten werden paradoxerweise totgeschwiegen , ebenso wer und was dann bildlich Schädlingsbekämpfung u. Kammerjagen sein soll.
    Neueste Metapher des kathol. Sozilaethkers Borchert : Familienpolitik sei “Kosmetik gegen Krebs” , wobei mit Krebs , das “Kinderlose-Zehren-vom –System”-Prinzip gemeint ist.
    Biologismus ist EiNFACH Klasse 

    Über männlichen/weiblichen Orgasmus konnte ich woanders interessanteres über das männliche “Müssen” lernen..als bei Darwin… http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/Orgasmus/Programm/1326450.html

  3. Elmar Breitbach
    fassi schreibt

    Fehler : spaßig war gemeint 🙂

  4. Elmar Breitbach
    Suse schreibt

    Krebs ist doch aber gerade das heftige unendliche Wuchern, nicht das sich auf sich selbst bescheidende Pärchenleben….

    so gesehen ist Krebs gerade das Gegenteil von Kinderlosigkeit.
    wenn man es mal genau nimmt.
    was ich für nötig halte.

  5. Elmar Breitbach
    fassi schreibt

    "Krankheit als Metapher" ( Susan Sontag) und umgekehrt die Metapher für eine Krankheit meint nie das Individuelle eines Menschen oder etwa eines Paares.

    Es geht um Pseudo-Mythen und Pseudo-Prinzipien die beruhigen können, weil sie angeblich berechenbare Regeln für ängstigende Krankheiten (Krebs, Aids.."schwarze Psychosomatik", oder von der Theodizee ablenken.da ja selbstgemachtes Leid )liefern..oder weil sie wie bei Borchert simple gesellschaftl. Feindbilder liefern…die Gesellschaft soll hier ein idealer vorbestimmter Organismus sein (mit Normwerten wie in der Biologie) der beschützt werden muss, vor dem zerstörerischen Prinzip Krebs. Individuen, sprich 2 einzelne Zellen aus deinem Bild sind da nicht gemeint, sondern ein nützliches Horrorbild für solche kathol. Familienfundis und deren Backlashideen.

    Die "Club-of- Rome"- Leute ( davor waren es Malthusianer )heute sind das die "Gaia"-Anhänger, sprich Ökoreligion.. etc….

  6. Elmar Breitbach
    fassi schreibt

    Die wiederum beschreiben "zu viele" Menschen mit der Krebsmetapher, die den Organismus Erde (= Gaia) schädigt, dessen Idealzustand sie angeblich kennen…die ökoparadies-Erlösung anstrebend…?

    Diese antihumane u. antiliberale Art Zeitgeist-Denke finde ich gruselig -immer mehr in vielfältigen Variationen anzutreffen, rechts-links-eso-Kirche und was weiß ich..
    Es gibt auch Positives, z.B ein neues Buch, das fernab von Schirrmachermythen belegt, dass Siedlerfamilien, wie die Pilgrim Fathers von " humanitären" Indianern vor dem Hungertod gerettet u. mit durchgefüttert wurden, dafür hinterher die grausame Quittung erhielten. Irgendwelche Analogien (s.o.) oder Mythen erspare ich mir lieber 
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/572462/
    auch nett (englisch) How can I stop my friend starting a family?
    http://www.spiked-online.com/index.php?/site/article/2219/
    Link am Textende: „What is the most ethical way to commit suicide?’ 

  7. Elmar Breitbach
    Suse schreibt

    ja, eso ist immer bedenklich.
    Ich ging ja schon als Kind davon aus, daß es krank sein müßte, sein Hirn einfach abzuschalten.
    Allerdings ist die Kultur drauf aufgebaut.

    ich schlage solche Leute halt gern mit ihren eigenen Waffen. ICh habe mich allerdings noch nicht getraut, den Lebensschützern die Frage zu stellen, wieviele behinderte Pflegekinder die so haben (ich hab!).
    Da hindert mich auch nur die Vorstellung, daß es Auswirkungen für meine Kinder haben könnte, nix weiter….

    Auch der Kommunismus hatte ja so seine Eso-Einheiten. Allerdings total läppische gegenüber dem, was die Freiheit da so zu bieten hat.

    Gaia war ursprünglich als gedachtes System gemeint, um komplexe zusammenhänge irgendwie geistig faßbar zu machen.
    tja, das wurde draus.

    ich gehe nach wie vor davon aus, daß der Mensch von natur aus zu Kooperation konzipiert ist (auch wenns sowieso oft in seinem eigenen Interesse ist) und diese krankhafte Egozentrik ein Zivilisationsphänomen ist, gleich wie die Zivilisation heißt (Ägyptisches Reich, Maya-Reich, heiliges Römisches Reich und so fort)…

    sie haben alle einen wichtigen, grundlegenden gemeinsamen FAktor.

  8. Elmar Breitbach
    Suse schreibt

    PS Danke für den Buchtip!!!
    ich denke, dieses Buch wird bald in meiner Familie heimisch werden….