Vier Gründe für Kinderlosigkeit


Nein, es geht hier nicht um medizinische Gründe, sondern um solche, die Frauen bewegt, die sich bewußt gegen Kinder entscheiden. Oder solche, die nie vor der Frage standen und nun eher Probleme mit ihrer Umgebung haben als mit der Tatsache, keine Kinder zu haben:

Die Wahrheit ist: Meine Kinderlosigkeit belastet mich nicht weiter. Mich belastet eher die vorgeschobene Sorge von Menschen, die so tun, als wüßten sie genau, woran die Kinderlosigkeit „der Deutschen“ nun liegt.

Dieses Zitat stammt aus einem Artikel der Online-Sonntagsausgabe der Berliner Morgenpost, in dem Beate Blumenfeld sich über ihre Situation als kinderlose Frau auslässt.

Von den Besuchern dieser Seite unterscheidet sie zwar die Akzeptanz ihrer Kinderlosigkeit und der freiwillige Entschluss dazu, der schräge Blick der Umgebung trifft Frauen ohne Kinder jedoch gleichermaßen und ohne Rücksichtnahme auf die Ursachen.

Zur Zeit gibt es kaum etwas politisch Unkorrekteres, als keine Kinder zu haben und damit zufrieden zu sein. Man kann sich zu allem Möglichen bekennen – zu seltsamen politischen Einstellungen, zu Drogenkonsum, sogar dazu, keinen Safer Sex zu praktizieren.

Sie hat sicherlich auch eine andere Einstellung zu den medizinischen Möglichkeiten, den Kinderwunsch doch noch zu erfüllen:

Aber ich wurde das Gefühl nicht los, die erste Bedingung, um in eine solche Folter, genannt „Kinderwunsch-Behandlung“, einzuwilligen, müsse eine ans Hysterische grenzende Euphorie sein. Für ein Baby. Dafür, endlich Mutter zu werden.

Hysterie als Bedingung für eine Kinderwunsch-Behandlung ist mal eine ganz neue Sichtweise. Diese sei ihr aber von meiner Seite aus einfach mal gestattet. Sie sagt ja auch nicht, dass alle Frauen, die sich einer solchen Behandlung unterziehen, seien hysterisch. Zumindest nicht direkt.

Wie auch immer. Sie stellt einige lesenswerte (und diskussionswürdige) Thesen zu den Ursachen der zunehmenden Kinderlosigkeit auf:

  • Die Mütter der 60er Jahre sind mitverantwortlich für den „Gebärstreik“ ihrer Töchter.
  • Es sind auch die Männer, die sich im Zeugungsstreik befinden, nicht nur die Frauen.
  • Die Zahl der Frauen in den westlichen Ländern, die medizinischer Hilfe bedürfen, um schwanger zu werden, steigt an
  • In unserer Gesellschaft ist es einfacher, kinderlos zu bleiben als eine Familie zu gründen

Zum Teil wurde dies auch schon in diesem Blog diskutiert. Geradezu berühmt ist der am häufigsten gelesene und kommentierte Artikel zu „Männer im Zeugungsstreik„.

Obwohl er also nichts absolut Neues bietet (bis auf die 60er-Jahre-Mütter. Sie sind für mich eine vorher unbekannte Problemgruppe in diesem Zusammenhang) ist der Artikel lesenswert.

[Via: Morgenpost]


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Kommentar

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12 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Reaba schreibt

    Der erste Abschnitt aus dem Interview 😉 :

    "Haben Sie Kinder?", hat mich eine Kollegin neulich gefragt. Sicher, sie hat sich nicht viel dabei gedacht. Ich glaube, ich wirke auf viele Leute einfach wie die deutsche Durchschnittsmutti – immer ein wenig gehetzt, immer ein bißchen schludrig angezogen und ein Kilo zu dick – und trotzdem irgendwie eins mit mir selbst."

    …wie schön, daß jemand, der selbst wegen seiner "Grundeinstellung zu Familienplanung" nicht abgestempelt und eingeordnet werden möchte, diese Freiheit auch der "Gegenseite" zugesteht.

    Die Analyse der 60er in Auswirkung auf "Gebärverhalten" stimmt. Wird überwiegend bewertet im Kontext "emanzipatorischer Befreiung" – möglicherweise hat das historisch gesehen aber auch ganz andere Dimensionen und Komponenten in seiner Entstehung und Zielrichtung.

    Gegenthese: ziemlich lamoyanter Versuch einer mentalen Alt-68erin das "koherente Weltbild" doch bitte in der Gegenwart bestehen zu lassen…ob man da auch Ansätze zur Hysterie unterstellen kann?

    Mich hat der Einblick in die persönliche Bewertung des Themas "Kinderwunsch" von Frau Blumenfeld eigentlich erheitert…man wünschte sich zwar Kinder, manchmal und vielleicht nur situationsbezogen, aber dann doch wieder nicht richtig. Eine emotional-gereifte, analytische Entscheidung in Kenntnis der Sachlage sieht anders aus.

  2. Elmar Breitbach
    Klingon Lady schreibt

    "Die Wahrheit ist: Unter meinen Partnern war, bis ich 30 wurde, ohnehin keiner, dem ich zugetraut hätte, Vater meines Kindes zu sein. Die kinderlosen Männer meiner Generation experimentierten damals als angehende Architekten oder auch Lebenskünstler an der Konstruktion einer Art zeitlosen Raums, in dem biologische Uhren höchstens als Witz vorkamen und die Zukunft nur als globale Verneinung – "No future".
    (…)
    Ich fühlte mich aber nicht hysterisch. Es war nie so, daß ich unbedingt ein Kind wollte. Ich wollte nur auch nicht ausdrücklich keins."

    Das kann ich so 1:1 unterschreiben. Meinen Mann habe ich erst 2001, mit 32 Jahren, kennengelernt. Unsere Tochter, ein absolutes Wunschkind, kam im März 2005 auf die Welt, eine Woche vor meinem 36. Geburtstag. Wir hatten Glück, haben nur ein halbes Jahr benötigt, bis ich "ganz normal" schwanger wurde. Es stand für uns allerdings auch fest, daß wir im Fall eines Falles hinter Clomifen die Grenze dessen gezogen hätten, was wir an Behandlungen auf uns nehmen wollten.

    Und nun, wo unsere Tochter auf der Welt ist, gilt dies erst recht. Auch ich wäre also nicht bereit, für ein (weiteres) Kind IUI, IVF oder ICSI auf mich zu nehmen. Allerdings nicht deshalb, weil ich Frauen, die sich für eine solche Behandlung entscheiden, für hysterisch halten würde – keineswegs! Aber ich persönlich möchte nicht immer wieder und immer länger physisch, psychisch und auch finanziell in den Seilen hängen, nur um ein (weiteres) Kind zu erzwingen. Ich habe ernsthafte Bedenken, daß ich durch eine solche Behandlung mir selbst, meinem Mann und meinem bereits existierenden Kind zu viel vorenthalten bzw. zumuten würde. Vor allem, wenn ich jahrelang am Kinderwunsch herumlaborieren (no pun intended) müßte. Wenn selbst mit Clomifen kein zweites Kind kommen sollte… Tja, dann eben nicht. Ich kann, wie gesagt, auch jede Frau verstehen, die selbst beim ersten Kind schon so denkt. Tat ich ja seinerzeit auch.

  3. Elmar Breitbach
    Nella schreibt

    Mich erstaunt, dass Frau B. Blumenfeld sich von ihrer Umgebung fast ein wenig unter Druck gesetzt sieht, eine KiWu-Behandlung in Erwägung zu ziehen und "dass ich im Zeitalter der künstlichen Befruchtung, des Klonens …. kein Anrecht mehr darauf habe", die Kinderlosigkeit als gegeben (gewünscht?) zu nehmen.
    Persönlich habe ich eher das Gefühl, dass die Reproduktionsmedizin weiterhin tabuisiert ist und davon Abhängige stigmatisiert sind. Dabei arbeite ich in einem medzinisch-biologischen Forschungslabor, in dem das Eingreifen in natürliche Vorgänge eigentlich Routine ist und die Angst vor Homunkuli nicht existieren dürfte. Wo sind die Mitmenschen, die sagen "da kann man heute doch was machen"?

  4. Elmar Breitbach
    Klingon Lady schreibt

    @Nella: Schau Dich z.B. mal in Hochzeitsforen um, in denen die Bräute nach einiger Zeit posten, daß sie nicht schwanger werden. Da kommen dann durchaus solche Antworten. Oder aber auch in der eigenen Verwandtschaft. Und schon müssen die Frauen sich rechtfertigen, warum sie dies oder das evtl. eben nicht ausprobieren möchten oder ausprobiert haben.

    Wer nicht alle Mittel restlos ausschöpft, läuft schnell Gefahr, als halbherzig oder egoistisch abgestempelt zu werden. Allerdings: Wer sich sehr wohl für eine Behandlung bis zur letzten Möglichkeit entscheidet, geht das Risiko ein, dann seinerseits als verbissen oder verkrampft zu gelten.

    Wie man es macht, macht man es verkehrt. Nur einer Sache kann man sich wohl sicher sein, nämlich des Ratschlags "Entspann Dich doch mal, dann klappt das auch!". Der kommt garantiert irgendwann von irgendwem.

  5. Elmar Breitbach
    Fassi schreibt

    Bis auf den " Hysterie"-Aspekt und die übliche Formulierung
    " Vater meines Kindes " – Nüchternheit fand ich den Artikel ganz gut.
    Tatschae ist, die Feindbild-Klischees über Kinderlose sind leider in den letzten Jahren immer populärer.
    Nicht lustig sind auch lächerliche, da sendungsbewusste "Aufklärungsunterricht" von Kerner bis Doris-Schröder Köpf ( u.v.a.) wie schön es doch sei, Kinder zu haben, jedes Kind sei doch tatsächlich ein "Schatz " ( aha !) so als ob der typisch Kinderlose "echte" Kinder nur von " Zoobesuchen" kennen würde und emotional abgestumpft sei oder als demographisch Verantwortlicher erweckt & verpflichtet werden müsste: das nervt, ist oft kitschig bis verletzend – die ganze Bandbreite !
    Ich kenne einige unfreiwillige Singles, schwärme ich denen etwa vor, wie schön es doch sei, einen Partner zu haben, verliebt zu sein, sie sollten sich an mir ein Beispiel nehmen und dann noch auf den Status der Ehe im GG hinweisen, daß die gegenseitige Fürsorge der Ehepartner zum Staatswohl sei…bla bla ?
    Warum haben manche Eltern solch seltsames Sendungbewusstsein ?

    Hysterisch-euphorisch zur Kiwubehandlung ? – Naja:
    Ungewollt Kinderlos zu sein verursacht oft starke Emotionen, Geschmacksache ob man das als hysterisch, also emotional übertrieben, reingesteigert sieht, oder als erschüttert und betroffen..
    Euphorie kommt evtl kurz auf, nachdem man sich trotz allem entschlossen hat, doch in die KIWU-Mühle zu begeben, über die vermutlich fast jeder Vorurteile hat. Man fasst gemeinsam Mut und sieht in dieser Behandlung allenfalls das kleinere Übel

  6. Elmar Breitbach
    Fassi schreibt

    [Fortsetzung von Fassis langem Artikel, ich möchte bei der Gelegenheit darauf hinweisen, dass man ganz lange Kommentare auch in zwei Teile aufteilen kann…sie sprengen nämlich das Layout
    E. Breitbach]

    So wie man hofft, das bittere Medizin besser hilft, hofft man, man würde dann mit der Repromedizin endlich und ganz sicher schnell schwanger, nur leider unromantisch, unnatürlich – diese Euphorie ist meist schnell vorbei 🙂

    Mir fällt immer wieder auf, dass Frauen fast immer von "meinem Kind" und fast nie von "unserem Kind" sprechen – für mich sagt das fast alles – womöglich habe ich da Vorurteile oder steht das für Vater=Erzeuger und Mutter+Kind = Familie ?

    Ich hoffe, daß dieser Künstlich angestachelte Kinderlose -Kinderhabende -Kampf-Krampf mal endlich schwächer wird – dadurch werden sicher nicht mehr Kids in den "gewünschten" Schichten gezeugt, gesellschaftlich etwas für Familien erreicht, weniger Paare getrennt..

    Nervig ist auch immer wieder die Thematisierung von Merkels Kinderlosigkeit während viele andere Politiker usw.. vorwiegend wegen der Karriere leider nur als Erzeuger ( oder fast-nie-anwesende oder Scheidungs Papis, allemals Zahlväter fungieren, oft von der Familie getrennt lebend, arbeitend..die sich im übrigen allesamt auch nicht politisch für Familienthemen hervorgetan haben, und das obwohl die Herren im Bundestag den größeren Väteranteil stellen – dann ist das eine Politiker und keine typische Merkel-Eigenschaft, die im übrigen mit " es hat sich nicht ergeben" genug Privates dazu offenbart hat.
    Der Verfassungrichter Di Fabio hat selbst erst mit 41 Jahren begonnen seine eigene Familie ( 4 Kinder)zu gründen, wie er in der Zeit berichtet. Er fordert in seinem Bestseller " die Kultur der Freiheit" zum Umdenken auf, Familie, Kinder.. die alten Werte.. auf – dafür erhielt er kürzlich die Auszeichnung: " Reformer des Jahres 2005" …

  7. Elmar Breitbach
    Suse schreibt

    auch ich spreche immer von meinen Kindern. Sind sie es nicht?
    sie sind es besonders deshalb, weil sie sich ihren Papa selbst ausgesucht haben. Daß sie also auch seine Kinder sind, ist ganz unabhängig davon.

    hm, Hysterie. ICh denke, man kann nicht alle in einen Topf werfen. Aber es gibt solche auch.
    ich traf eine Frau, die unbedingt ein Kind haben mußte.

    ich kannte sie schon eine ganze Weile, da erwähnte sie nebenbei, sie sie sterilisiert.
    Boah! Mir blieb der Mund offen stehen.

    Ich frage mich ja sowieso, wenn alles so perfekt sein muß etc pp, ob diese perfekten Mütter denn tatsächlich geeignet sind für Kinder. Man gucke sich mal ein paar Kinder genauer an.
    (Bitte nicht als Kritik gegen KIWu-Pat. verstehen, sondern an den real existierenden perfekten Müttern)

    Wer seinem Kind nicht zugestehen kann, daß es FEhler machen muß, um zu lernen…

    und diese geben dann uns die guten Ratschläge?!
    icke spiel nicht in deren Liga.

    Grüßle
    Rrrr….

  8. Elmar Breitbach
    Andra n.e schreibt

    1. Warum sind Mütter 60 Jahre schuld wegen Gebärstreik ihrer Tochter?
    4. Es ist nicht einfacher kinderlos zu bleiben statt eine Familie zu gründen, sondern nur gemütlicher (für diejenige die das nicht tun wollen).
    Mich hat nie die Meinung anderer Menschen gegenüber unsere Kinderlosigkeit interesiert. Intersanterweise haben uns die meisten ermutigt weiter zu machen auf jede Art und Weise, ob KB, HI oder Adoption.
    Ich verstehe nicht so die Ängste und Ablehnung vieler Betroffene gegenüber KB, oder Spendenzellen, oder Adoption. Hätten wir Geld gehabt, hätten wir alles versucht.

  9. Elmar Breitbach
    E. Breitbach schreibt

    der 60er Jahr nicht 60 Jahre. Die von der Autorin genannten Gründe finden sich in dem o. g. Artikel von ihr

  10. Elmar Breitbach
    Andra n.e schreibt

    Hysterie kann jeder bekommen in verschiedene Bereiche. Das KB Hysterie heißt kann ich nicht verstehen. Manche gelangen vielleicht in so eine Lage damit, aber wenn man sich ein Kind wünscht muß man auch dafür kämpfen.
    Ich sage: unsere Kinder. Immer.
    @ Suse: wieso haben deine Kinder sich den Vater selber ausgesucht? Wie war das denn?
    Ich habe auch ein Problem mit Kinderlosigkeit von Politikern und VIP’s und zwar dass sie erstens das nicht sagen und erklären ob gewollt oder nicht und zweitens dass sie nichts dafür tun um andere Betroffene zu verstehen und unterstützen.
    Das mit dem : " nur Erzeuger für die Kinder" wie Fassi schreibt, ist auch wahr. Kinder zu haben (sogar 5 oder 7 davon) und sie dann weg zu schmeißen und sich in der Kariere zu stürtzen ist unverantwortunglos und kein Vorbild für andere. Diese Kinder können nie so glücklich sein wie die Mütter so überall erzählen.Nie und nimmer.
    Ja, dass manche auch arbeiten wollen verstehe ich schon, aber in Bereiche wo man gar nicht zu Hause ist…das ist schon zu weit.
    Und ich bin es auch satt immer nur in manche Länder (Frankreich, Nordische Länder) zu gucken für Beispiel, wenn die Lage eigentlich dieselbe ist überall (wirtschaftlich usw.). Auch dort gibt es Frauen die zu Hause bleiben mit Kinder und andere die arbeiten, ob Betreuungsplätze oder nicht, ob nette Arbeitgeber oder nicht. Aber ihre Gesetze für KB sieht keiner (im Frankreich ist alles bezahlt von der KK bis 45 Jahre,inklusive Samenspende).

  11. Elmar Breitbach
    Andra n.e schreibt

    Ich habe den Artikle gelesen. Ich war anfangs ein bisschen verwirtt, da es um noch ein Artikel ging und wußte nicht mehr was wo steht.
    Ich kann die Frau nicht verstehen.
    Meine Eltern (60 Jahr) haben beide studiert, danach Kind gehabt. All diese Probleme die sie schildert kenne ich nicht.
    Wahrscheinlich ist so im West-Länder.
    Meinen Eltern (und auch anderen) hat niemand verboten zu studieren. Meine Mutter durfte nur nicht was sie wollte studieren wegen Politik.
    Sie haben beide gearbeitet und niemand fühlte sich abhängig vondem andern oder als ungelich oder so.
    Sie haben sich um mich gekümmert. Ich habe alles erlebt von Krippe, Kiga, bis Schlüßel um den Hals, aber nach 8 Stunden war meine Mutter zu Hause. Sie hat vieles abgelehnt für ihr Kind: Abteilungleitung, Überstunden, Politik usw. Eine Weile hat sie 10 Stunden täglich arbeiten müßen, wir kommunizierten nur durch Zetteln und dann war für sie Schluß. Das Kindet leidet, sie hat die Stelle Gewechselt.
    Usere Kinderlosigkeit (auch mein Mann ist ja kinderlos) bedrückt mich sehr. Ich liebe Kinder seit meiner Geburt.
    Ich sehe sie heute überall und es fällt mir so schwer.

  12. Elmar Breitbach
    Andra n.e schreibt

    Meine Mutter hat mich nur von Sachen wie Sex vor der Ehe (Verhütung gab es noch nicht), Kind ohne Vater gewarnt. Ich sollte lernen, studieren und dann ein passendes guten Mann finden.
    Ich habe spät mein Lebenspartner gefunden, darum habe ich spät mit Kiwubehandlung begonnen und wurde mit 40 abgelehnt von Behandlung. Bei uns geht es ums Geld, sonst hätten wir alles versucht.
    Ich habe nur eine ungewollt kinderlose ex-Freundin (ex aus andere Gründe) in meinem Umfeld.
    Ich kann mich an der Kinderlosigkeit nicht gewöhnen und den Kapitel mit den verbundenen Hoffnungen nicht schließen. Ich habe Angst vor Alt und ohne Kinder.
    Viele Leute hier stellen sich diese Problem nicht. Für was schuften sie eigentlich, wem bleibt alles, was machen sie am Ende des Lebens: Heim, allein im Haus sterben?
    Jetzt ist es noch für viele schön und gut, aber es sollen auch alte kinderlose Menschen darüber reden wie es ihnen geht.
    Ja, ich denke Westliche Mentalität beeinflußt Kiwu sehr und leider wird es auch von Ost-Regionen übernommen.
    – immer mehr Sex im Kinderalter und Pille Jahrzente lang
    – Familie spielt keine Rolle mehr (kann man auch allein erziehen, oder gar nicht)
    – Angst vor Ehe, vor Scheidung
    – Frauen die Kinder mit jeder Mann zeugen und dann kriegen die Falsche die Kinder am Hals. Das hat die Männer beängstigt
    – Familienfeindliche Arbeitsgeber und Arbeitszeiten
    – Kariere viel wichtiger als Familie (für viele)
    – Eltern die sich um ihre Kinder nicht kümmern: sehen nicht Hodenprobleme, andere organische Störungen bei Mädchen von Geburt, Hormonprobleme nicht ernst genommen (inklusive bei Kinder die zur Geschlechts probleme tendieren (Homo, Transsexualität usw.), genetische Krankheiten usw.
    – Abtreibungen (frei, kostenlos und an Stelle von Verhütungsmitlen benützt)
    In eine Welt wo so viel in diesem Bereich erfunden wurde und möglich ist, ist es nur wenig Zugang und wenn es ist, dann wird nicht alles benützt.
    Alle Eltern sollten vor Kinder kriegen genetische Untersuchung machen und Chromosomen checken. Es müßen keine Behinderte und Kranke zur Welt kommen nur um zu leiden.
    Viele Krankheiten kann man vermeiden, inklusive die die zur Unfruchtbarkeit führen.