Europäischer Gerichtshof entscheidet über Eizellspende

5

Im letzten Jahr entschied die „Kleine Kammer“ des Europäische Gerichtshof für Menschenrechte zugunsten zweier Paare, die das Land Österreich verklagten, weil dieses aus ihre Sicht unzulässigerweise die Eizellspende verbietet und gegen euopäisches Recht verstößt.

Gegen dieses Urteil legte Österreich Revision ein. Im Februar prüfte die Große Kammer des Gerichts erneut, inwieweit die Eizellspende gegen das europäische Recht verstößt und nahm die Revision auf.

Das Urteil der 17 Richter umfassenden Kammer werde am 3. November ergehen, teilte der Menschenrechtsgerichtshof am Donnerstag mit, wie Kathweb.at gestern berichtete.

Dieses Verfahren dürfte wegweisend für die europäischen Länder sein, in denen die Eizellspende nicht erlaubt ist. Dass Deutschland auch dazu gehört, ist den meisten geneigten Lesern dieser News vermutlich bekannt. Nun heißt es Daumen drücken.


Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

5 Kommentare
  1. Grisu1306 schreibt

    Mensch, das wird interessant. Ich hoffe ja, dass das Urteil nicht revidiert wird.
    Wir sind ja auch EZS-Kandidaten, es wäre schön wenn hier mal Bewegung reinkäme und es auch in D zugelassen werden würde.

  2. Rebella schreibt

    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass das erste Urteil bestätigt wird!

  3. grueneGurke schreibt

    Das ist wie Weihnachten… noch 4 Tage.
    Hoffe dass man in Zukunft EZ spenden kann! (wenn man bedenkt, wieviele eingefroren und nie verwendet werden…)

  4. Elmar Breitbach schreibt

    Ja, aber normalerweise (zumindest wenn man brav war) kann man Weihnachten mit Geschenken rechnen. Das ist hier nicht so sicher.

  5. malu schreibt

    …dann ist es ja nur noch ein kleiner schritt bis zur embryonenspende. da wir auf dies verfahren angewiesen sind, hoffe ich auch diesbezüglich. und- schliesse eine weitere hoffnung, nämlich die auf realistische (also auch für durchnittsverdiener realisierbare) kostenentwicklun, ein- das „go“ vorausgesetzt;-)