Embryonenspende in Deutschland. Erste Geburt in Regensburg


Die einen haben eine IVF hinter sich und überzählige befruchtete Eizellen eingefroren. Für später, falls der Versuch wieder nicht klappt. Dann trat aber endlich die Schwangerschaft ein. UNd nun liegen die Geschwisterembryonen noch auf Eis. UNd werden nicht gebraucht. Die anderen sind weit weg davon, überhaupt solche Eizellen zu bekommen. Weil die Eierstöcke nicht mehr arbeiten durch frühzeitige Wechseljahre oder durch eine Chemotherapie wie bei Diana B., über die die Mittelbayrische Zeitung berichtet.

Was liegt eigentlich näher, es den „Eltern“ der eingefrorenen Embryonen oder befruchteten Eizellen zu ersparen, diese wieder aufzutauen und wegzuwerfen? Indem man die Eizellen „zur Adoption“ freigibt und Paaren zu Verfügung stellt, die ohne solche fremde Hilfe keine Kinder bekommen können.

Nicht mehr benötigte Eizellen: verwerfen oder spenden?

Wir hatten hier vor einiger Zeit einmal eine Diskussion angestoßen, denn die Frage stellt sich vielen Paaren und jeder Reproduktionsmediziner kennt die Paare, die über Jahre regelmäßig den „Mietvertrag“ für ihre Eizellen im Kryocontainer erneuern, weil sie es nicht über Herz bringen, die „Kryos“ aufzutauen und – nennen wir es beim Namen – wegzuwerfen.

Foto von AMagill
Snowflake-Kids heißen Kinder, die durch Embryonenspende entstanden sind.

Für viele Paare ergibt sich daraus ein moralisches Dilemma, denn für sie stellt schon die befruchtete Eizelle Leben dar. Sie können aber auch die befruchtete Eizelle freigeben und einem anderen Paar mit Kinderwunsch spenden. Umfragen in den USA zeigten vor einigen Jahren zumindest bei der Hälfte der Betroffenen die Bereitschaft, ihre Eizellen zu spenden.

Diese Option fördert in Deutschland das „Netzwerk Embryonenspende„, ein Zusammenschluss vorwiegend süddeutscher IVF-Zentren.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Vermittlung von zur Spende freigegebener befruchteter Eizellen bzw. Embryonen an ungewollt kinderlose Paare, die medizinisch und biologisch nicht in der Lage sind, auf natürliche oder reproduktionsmedizinische Art Kinder zu zeugen.

erklärt das Netzwerk auf seiner Homepage.

Ist das erlaubt?

Nein, erlaubt ist es nicht. Aber auch nicht verboten und das ist das Entscheidende. Verboten ist nur explizit die Eizellenspende.
Das Verbot der Eizellspende richtet sich also nur auf die Instrumentalisierung einer anderen Frau, um unbefruchtete Eizellen zu erhalten, die dann mit dem Samen des Mannes der Empfängerin der Spende befruchtet werden. führt die Rechtsprofessorin Monika Frommel in ihrem zuletzt 2014 aktualisierten Gutachten aus.

Sie schlussfolgert in diesem Gutachten:

Embryonen und 2-PN-Zellen können also frei gegeben und nach dem Entstehen transferierbarer
Embryonen gespendet werden, wenn das Spenderpaar und die Empfängerin damit einverstanden
sind. Rechtsprobleme ergeben sich nicht wegen des ESchG, sondern nur nach dem BGB
und dem GewebeTransplantationsG, da dieses festlegt, dass eine solche Spende unentgeltlich zu
erfolgen hat. Aber diese Aspekte berühren das Ergebnis dieser Auslegung nicht, sondern müssen
bei der Beratung der Patientinnen bedacht werden. Festzuhalten ist aber auch hier, dass der Arzt/die
Ärztin ihre Pflicht zur Aufklärung erfüllt hat, wenn er oder sie die Paare bzw. das Spenderpaar und
die Patientin auf die den Personenstand des Kindes betreffenden rechtlichen Fragen hinweist und
damit auch auf eine ggf. nötige juristische/notarielle Beratung, die ein Arzt/eine Ärztin nun einmal
nicht leisten kann und auch nicht soll.

Umfassende Dokumentation notwendig

Die Möglichkeit, seine genetischen Eltern kennenzulernen, steht jedem Kind zu, wie es im Falle der Samenspende kürzlich auch wieder bestätigt wurde. Dies gilt auch für den Fall, dass die Spende selbst völlig anonym erfolgt und sich Spenderpaar und Empfängerpaar nicht kennen. Die entsprechende Daten müssen jedoch zugänglich bleiben.

Die Spendereltern müssen sich vergegenwärtigen, dass sie Jahre später ihrem „eigenen“ Kind auf der Suche nach sienen genetischen Wurzeln gegenüberstehen. Es wird zwar vor allem zu einer psychosoziale Beratung für die Empfänger gespendeter Embryonen geraten, aber auch den Spendern sollte man es angesichts dieses Szenarios nahelegen.

Wer ist denn dann eigentlich die Mutter? Wer die Eltern?

Rechtlich gesehen ist immer die Frau, die das Baby zur Welt bringt, die biologische Mutter. Ein Vertrag regelt außerdem die Vaterschaft. Ein Mann, der sich mit seiner Partnerin auf eine Kinderwunschbehandlung einlässt, hat kein Recht, die Vaterschaft anzufechten.

In Anbetracht der zahlreichen in den Kryodepots lagernden Eizellen wäre zu wünschen, dass sich die Anwendung dieser Methode in Deutschland ausweiten ließe.

Foto von AMagill


Noch Fragen?

Dann haben Sie in unserem Kinderwunschforum die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen oder Fragen an unsere Experten zu richten. Und hier finden Sie die Übersicht über zahlreiche andere Foren von wunschkinder.net.
Die am häufigsten gestellten Fragen haben wir nach Themen geordnet in unseren FAQ gesammelt.
Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

23 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Agnes schreibt

    Auch ein irgendwie heikles Thema. Wir haben auch Kryos auf Eis liegen. Unsere Kinderplanung ist jedoch abgeschlossen. Was tun? Ich kann mir weder verwerfen,noch spenden vorstellen. Ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass irgendwann mein leibliches Kind vor der Tür steht. …im schlimmsten Fall hatte es eine schlechte Kindheit oder so. Ein wirklich schwieriges Thema. …

  2. Elmar Breitbach
    Sabine schreibt

    Ich glaube man darf, in Bezug auf dieses Thema, nicht immer vom schlimmsten ausgehen.
    Viel mehr wird dem kleinen Lebewesen ein Leben geschenkt und den glücklichen Eltern ihr größter Wunsch erfüllt!
    Ich bin definitiv dafür!

  3. Elmar Breitbach
    Sabrina schreibt

    Ich bin auch dafür, denn die Paare, die eine Spende benötigen, können auf direkten Weg ihren Traum nicht verwirklichen

  4. Elmar Breitbach
    Katja schreibt

    Was eine tolle Sache wenn das endlich hier passieren würde, dass würde manchen Paaren echt helfen das ist ein grosses Geschenk an die die ein Kind ein schönes Zuhause schenken wollen 🙂 Und würde viele Qualen ersparen … mehr sage ich dazu nicht! Ich würde mich so freuen diese Chance zu bekommen es ist alles Notarlich festgeleget ich bin die Mutter …. Ich habe das Kind bekommen die Spender sind nur Biologische Elten sollte es die Biologischen Eltern kennnenlernen wollen wieso sollte man dieses verwehren.

  5. Elmar Breitbach
    Katja schreibt

    Richtig so ist es hätte ich die Chance sofort bin ich dabei…..

  6. Elmar Breitbach
    Manuela schreibt

    Ich wusste gar nicht das die Embryonenspende in Deutschland überhaupt durchgeführt wird, ist aber noch nicht lange der Fall, oder ? Ich finde das sehr sehr gut und sollte zur normalität gehören. Bei uns haben 8 Jahre Kiwubehandlungen mit sehr vielen ICSI´s, IVM, zig Kryo Transfers leider nicht zu einem Kind geführt. Insgesamt 6 Fehlgeburte sodas wir aufgegeben haben und nun ein Dauerpflegekind haben, wo man sich ja auch mit den leiblichen Eltern auseinader setzen muss. Für mich ist eine Embryonenspende wo das Kind seine biologischen Eltern kennen lernen kann eine absolute Option. Ich weiss das wir die Eltern für unser Pflegesohn sind, das wäre bei einer Embyronenspende genauso. Wenn man mit dem Thema offen umgeht, das Kind damit aufwächst wird es die biologischen Eltern kennenlernen wollen aber die Eltern bleiben die die das Kind aufgezogen haben und immer für das Kind da waren.

  7. Elmar Breitbach
    Sanja schreibt

    Sehe ich genauso 🙂

  8. Elmar Breitbach
    Cigdem schreibt

    Ich selbst habe mehrere icsi Behandlungen hinter mir , ohne Erfolg 🙁 ich finde es wirklich toll , dass es sowas gibt. Erleichtert bestimmt viele Menschen , die betroffen sind. Nur stelle ich mir die Frage, das Kind wächst und ernährt sich in dir aber man wird sich doch immer fragen, wie das eigene Kind wohl aussehen würde , von wem es die Augen, Haare usw. Hat. Es ist schwierig 🙁

  9. Elmar Breitbach
    Greta schreibt

    wow, super! das freut mich!

    was an einer embryonenspende so anders ist als an einer adoption bereits ausgetragener kinder – das erschließt sich eh nicht 🙂

    eine wunderbare, von liebe getragene entscheidung fürs leben!

  10. Elmar Breitbach
    Schokopudding schreibt

    Das ist wirklich ein schwieriges Gebiet. Für mich wäre das auch ein fast nicht zu akzeptierender Gedanke, dass mein Kind bei anderen aufwächst und ich ihm irgendwann begegne. Ich habe auch lange überlegt, wie das ist. Mein Doc meinte, bei den eingefrorenen Eizellen nach ganz kurzer Zeit, wäre die Verschmelzung noch nicht abgeschlossen und es wäre in dem Sinne noch kein neuer Mensch!?!

    Ich hatte mich gefragt, wann die Seele denn hinzu kommt bei einem Kind. Wer weiß das schon?! Jedenfalls habe ich nach der erfolgreichen Zwillingsschwangerschaft und insgesamt drei Kindern auch den Vertrag der eingefrorenen Eizellen nach der Geburt nicht verlängert. Mit ebenfalls immer wieder kommenden Gedanken daran. Zumal meine Freundin eine Tochter aus einem Kryoversuch hat. Ein sehr schwieriges Thema.

    Ist ein Verwerfen der befruchteten Eizellen gleichzusetzen mit einer Abtreibung? Und wie ist das im Vergleich zu der Spirale, bei der die Einnistung der befruchteten Eizelle verhindert wird?

  11. Elmar Breitbach
    Svenja schreibt

    Schön, dass es die Möglichkeit gibt.
    Wir haben selbst noch einige Kryros eingefroren, allerdings befruchtet vom Fremdspender. Unser Söhnchen wurde schon gezeugt Dank ICSI.
    Sollte unser KiWu abgeschlossen sein, werden wir darüber sprechen, ob wir sie spenden. Allerdings ist es aufgrund der besonderen Konstellation mit Fremdspender rechtlich noch einmal eine besondere Hürde.

  12. Elmar Breitbach
    Manuela Peters schreibt

    @Cigdem, das wirst du bestimmt tun, genauso aber wie ich mir auch immer vorgestellt habe ( heute nur noch sehr sehr selten ) wie unser Kind wohl aussehn würde. Aber wenn man ein Baby bekommt egal wie, ob nun Embryonenspende, Eizell-oder Samenspende oder Plege-oder Ado Kind, es wird dein Kind sein, man hört auf sich fragen zu stellen. Das hätte ich früher in dieser Form niemals gedacht, ich hab immer gemeint man merkt doch das es nicht sein leibliches Kind ist, das wird im Kopf immer drin sein, aber ich kann zu 100 % bestätigen das es nicht so ist. Klar weiss ich im hintergrund, tief drin das es nicht mein leibliches ist aber im Alltag, fällt es überhaupt nicht auf. Ich habe kein vergleich wie man sein leibliches Kind liebt, aber ich kann aus tiefsten Herzen sagen das ich mein ( Pflege ) Kind genauso liebe…mehr Gefühl kann man für ein Kind nicht empfinden !!! Ich liebe ihn heiss und innig, das sagt auch eine leibliche Mama über ihr Kind. Früher hab ich wie gesagt nie geglaubt als ich gelesen hab das es überhaupt nicht im vordergrund steht das es nicht das leibliche ist, aber es ist wirklich so, bei uns war es die berühmte Liebe auf dem ersten Blick…Ich bin überzeugt das es andere Eltern die auch ein Kind haben das nicht von beiden Partner entstanden ist genauso sehen.

  13. Elmar Breitbach
    eule schreibt

    Ich selbst sitze in diesem Dilemma. 3 Kinder nach erfolgreichen, sehr aufwändigen Behandlungen über einen langen Zeitraum hinweg. Meine Gesundheit hat gelitten, die letzte SS hat mich in Lebensgefahr gebracht. Insgesamt war ich wohl durchgängig bis zu den Schwangerschaften/Laborpausen/anderweitigen Erkrankungen 23 Zyklen stimuliert. Darüber hinaus bin ich selbst sehr glücklich adoptiert. Kenne also mehr als eine Seite ganz persönlich.
    Eine Spende kommt für mich dennoch nicht in Frage.
    Ich werde vermutlich u.a. auch!! deshalb ein weiteres Kind wagen, diesmal allerdings nicht weiter über ICSI etc. gehen, sondern nur noch Kryos aufbrauchen.
    Eine Freigabe zur Adoption ist aus meiner Sicht weitreichender als ein Verwerfen. Moralisch kann man vielleicht ein Verwerfen auch weiter im Kopf und Alltag wegdrücken, aber wie geht man mit einem Kind/ oder mehreren Kindern um, dass vielleicht mal vor der eigenen Haustür steht/stehen?! Kann man zur Ruhe kommen, wenn womöglich viele Embryonen gespendet wurden, man aber über das Ergebnis nix weiß- oder vielleicht noch schlimmer- ein Kind steht vor der Tür- was ist mit den andern xyz Embryos, die auch gespendet wurden?! Wie geht man mit solchen Kindern und Eltern um, wenn sie einem selbst womöglich unsympathisch sind?! Wenn diese Kinder "Nachholbedarf" haben, Liebe suchen, zur Familie dazu gehören wollen? Ich selbst habe das in meiner eigenen Adoptionsgeschichte nicht erlebt. Meine biologische Familie, die mir bekannt ist, spielt in meinem Leben keine Rolle, ich bin ausgefüllt mit meiner Adoptionsfamilie, trotz vernünftig solzialisierter Herkunftsfamilie und mehreren Geschwistern. Aber:ich kenne viele andere Adoptierte, die GANZ!! anders empfinden und ein Leben lang auf der Suche nach ihren biologischen Eltern sind. Was, wenn genau diese Kinder, diese -ohne wenn und aber- großzügige Tat ganz anders empfinden?! Zum Beispiel leidvoll? Wenn der Verlust der leiblichen Eltern trotz allem schwerer wiegt als das Aufwachsen bei tollen Eltern?! Wenn die Frage bleibt, warum man selbst kein Wunschkind der eigenen biologischen Eltern sein durfte, obwohl es schon Kinder gibt und biologische Eltern doch so einen harten Weg bis zu den Kryos auf sich genommen haben?! Was wenn der Verstand nicht siegt, sondern die Emotion des Verlustes? Bei Adoption schwingt immer schnell die "gute Tat" mit, man ist ein wenig ein Held. Man hat ein Kind gerettet. Hier vielleicht auch selbstlos gespendet. Und vielleicht freuen sich im Anschluß auch wirklich alle, vielleicht die Kinder aber nicht. Darauf sollte man sich auch vorbereiten. Sowohl als Spender als auch als Empfänger.

  14. Elmar Breitbach
    Julano2013 schreibt

    Also ich finde das auch schwierig, zum einen würde ich gerne anderen Paaren helfen, sich den Wunsch nach einem Kind zu erfüllen, weil ich ja selber weiß, wie es ist in Behandlung zu sein und nicht zu wissen ob man Erfolg hat.
    Zum anderen weiß ich nicht ob ich damit leden kann/könnte, dass mein Kind woanders als bei mir aufwächst?!?

    Im Moment weis ich nicht wie ich mich entscheiden würde!

  15. Elmar Breitbach
    Alice schreibt

    Ich bin selber Mama zweier Kinder die durch eine EMS entstanden sind(damals noch nicht in D möglich). Ich kann ganz klar sagen das man tatsächlich kaum daran denkt das es nicht die eigenen Gene sind.
    Wir haben vorher schon den Weg der HI gehen müssen und uns dadurch auch wirklich 3 Jahre mit der Thematik auseinander gesetzt.
    Wir werden unsere Kinder auch von Anfang an Aufklären.
    Ich finde das Snowflakes Programm ganz toll, bin aber immer noch unsicher ob ich diesen Weg als Empfänger gewählt hätte. Ich bin mir da noch sehr unsicher wie die Kinder damit umgehen würden, bei uns sind es ja reine Spender wie bei einer EZSP und einer HI, die Spender haben sich wirklich bewusst fürs das Spenden entschieden.
    Bei dem Snowflakes ist das ja anders, die IVF Paare wünschen sich Kinder, und nur der Biologe entscheidet welche Embryonen zur Mutter kommen und wer ein Kryo wird…
    Puhh, dann steht ein fast erwachsenes Kind später vor einer kompletten Familie bei der es nicht aufgewachsen ist weil der Biologe es so entschied…

    Mit diesen Gedanken beschäftige ich mich schon ne weile…
    Auf der anderen Seite verstehe ich genauso den Wunsch der IVF Paaren ihre Kryos nicht verwerfen zu wollen. Und natürlich verstehe ich alle Paare die auf EMS angewiesen sind.

    Es ist wirklich eine sehr schwere Entscheidung aber trotz allem ein ganz toller weg für diejenige die diesen Wählen wollen.

  16. Elmar Breitbach
    Ekis schreibt

    Ich find es gut. Es ist eine erweiterte Form der Adoption. Es sollte zumindest die Möglichkeit für Eltern geben, sie für diese Option zu entscheiden! Wer sich das nicht vorstellen kann, kann es weiterhin lassen. Aber zumindest die Möglichkeit sollte geschaffen werden.

  17. Elmar Breitbach
    peko schreibt

    Super Sache, eigentlich…….. Wir sind seit August 2014 als Wunscheltern angemeldet, nur leider gibt es bisher nichts!
    Warten, warten und wieder warten

  18. Elmar Breitbach
    raise schreibt

    Wir haben uns vor der ICSI Gedanken darüber gemacht, was mir mit eventuell entstehenden überzähligen Embryonen machen wollen. Ich finde, das sollte man schon im Beratungsgespräch vor der ICSI oder IVF mit den Paaren ansprechen. Wir haben uns dafür entschieden, alle einsetzen zu lassen, auch wenn das dann mehr Kinder werden, als wir eigentlich wollten.
    Wir haben unsere ICSIs in Polen gemacht, da wird 5 Tage kultiviert, bevor man die Embryonen einfriert. Da bleiben eben deutlich weniger übrig, weil ja viele in den 5 Tagen schon sterben, wie es ja auch in der Natur oft ist. Damit bleiben dann weniger Kryos übrig, das macht das Ganze einfacher. Jetzt haben wir noch zwei, ein Kind wollen wir noch – naja, vielleicht wird es dann eins mehr. Wenn ich mir gar nicht vorstellen könnte, noch welche einsetzen zu lassen, würde ich jetzt definitiv meine spenden wollen, denn für mich sind die Menschen – so sehe ich es.

  19. Elmar Breitbach
    k schreibt

    versuche seit fast 20jahren ein lebendes kind in den armen zu halten. 20 jahre klingt so irre…. habe von der embryospende gelesen, um gleich wieder festzustellen, auch dafür bist ich in deutschland bereits zu alt. die sorge von agnes, dass mal ein leibliches kind vor der tür steht, kann ich verstehen und ist für die austragende mutter sicher auch nicht einfach. denke, da kommt man mit offenheit besonders dem kind gegenüber am weitesten. bei kraknheit würde agnes sicher jedem "ihrer" kinder helfen, egal ob sie bei ihr aufwachsen oder in einer anderen familie. ist wohl doch nicht nur ne spende von kryos….

  20. Elmar Breitbach
    lilamaus schreibt

    So gesehen finde ich wäre das ganze eine tolle Sache. Ich hab mit meinem Mann ein besonderes, sehr geliebtes Kind. Nur eben hat er einen Chromosomen Fehler, die 6Gene betreffen. Ich habe ihm einen dieser "Fehler" vererbt. Auf Grund dessen möchte mein Mann kein 2. Kind, ich aber schon. Ich bin dafür

  21. Elmar Breitbach
    Patrick schreibt

    Also ich finde es gut, und es sollte offiziell erlaubt werden.

  22. Elmar Breitbach
    Marion Muellerschoen schreibt

    Hallo :0) nach dem Tod meines Seelengefaehrten und meines Mannes habe ich alle unsere Kruemmel gespendet. Das war damals in England. Heute habe ich unglaubliche 23 "Kinder" auch wenn mir gott trotz 25 Jahre unendlicher Qualen habe vier gefunden die zur Quelle gewechselt sind und hier leben. :0)

  23. […] Es ist ein auch hier bereits häufiger diskutiertes Problem: Was soll mit eingefrorenen Eizellen und Embryonen passieren, die von ihren Erzeugern nicht mehr verwendet werden können? Sei es aus medizinischen Gründen oder weil der Kinderwunsch inzwischen erfüllt ist. Vor knapp einem Jahr berichteten wir bereits darüber. […]