Raum ohne Volk


Familienreport 2005: Hohe Kinderlosigkeit in Deutschland weltweit einmalig

In deutschen Haushalten leben nach Angaben des Familienreports 2005 der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung mittlerweile mehr Ehepaare ohne Kinder als mit Kindern zusammen. Im europäischen Vergleich gehöre Deutschland zu den Ländern mit der geringsten Haushaltsgröße, dem höchsten Anteil allein Lebender und dem geringsten Anteil an Haushalten mit Kindern, heißt es in der am Donnerstag erschienenen Studie. Ein Drittel der Frauen und Männer eines Jahrgangs blieben zeitlebens kinderlos. Damit sei Deutschland weltweit einmalig.

Trotz des Rückgangs von Ehepaaren mit Kindern würden die meisten Kinder bei ihren verheiratet zusammenlebenden Eltern aufwachsen. 75 Prozent aller Eltern-Kind-Gemeinschaften sind nach Angaben der Studie miteinander verheiratete Eltern mit Kindern. Immer weniger Menschen entschieden sich jedoch zu einer Eheschließung. Auch der Kinderwunsch der Deutschen sei deutlich zurückgegangen. Jedes achte in Deutschland geborene Kind habe Eltern mit ausländischer Staatsangehörigkeit. In
einigen Großstädten hätten bereits mehr als 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen einen Migrationshintergrund.

Auf Grund der niedrigen Geburtenrate schrumpfe und altere die Bevölkerung. Im Jahr 2050 wird nach Angaben der Studie jeder dritte Deutsche älter als 65 Jahre sein. Die Zahl der unter 20-Jährigen sinke von jetzt 21 auf 16 Prozent. Durchschnittlich lebten Senioren in Deutschland bis zu ihrem 80. Lebensjahr in ihren Privathaushalten.


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15 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Reaba schreibt

    Vielleicht ist diese Entwicklung nur die historisch begründete und dann gesellschaftlich-kulturell nachvollzogene Gegenentwicklung zu "Volk ohne Raum"?
    Fänd ich zwar etwas krass in der Auswirkung, aber in der Entwicklung der Dinge, die sowas mitverursachen können, durchaus nachvollziehbar. Traurig irgendwie, daß es zu beiden Extremen kommen mußte.

    Bezeichnend für die Wahrnehmung politischer Parteien finde ich hier wiederum die strikte Negierung der Suche nach Ursachen – man stellt fest und ereifert sich mit ideologisch fundierten "Gegenmaßnahmen" (deren Sinnhaftigkeit zumindest fragwürdig ist!). Wirklich Gründe für Kinderlosikkeit, zumal die medizinisch begründeten, interessiert doch keine !sorry! Sau.

    Sowas macht mich noch viel trauriger, denn erkennt man nicht bald mal Zusammenhänge und Gründe (und hört mal auf an der eigenen, politischen Sprachlosigkeit zu scheitern!)….dann wird dat nix mit der politisch gewünschten Vermehrung….da kann man noch soviel subventionieren, wie man will.

  2. Elmar Breitbach
    Eliwil schreibt

    Vielleicht ist Deutschland damit das erste Land, in dem sich ein weiterer demografischer Übergang vollzieht, und diese Entwicklung wird in anderen Ländern auch noch einsetzen. Wenn das ein wirklicher Trend ist, der doch relativ sanfte Weise zum Sinken der Weltbevölkerung führt, hätte er vielleicht sogar einen positiven Effekt.

  3. Elmar Breitbach
    Reaba schreibt

    @Eliwil

    na wenn das jetzt die Macher des Embryonenschutzgesetzes wüßten :-)!

    Jedes Leben ist doch wertvoll – wie kann man da Selektion als "demographischen Wandel" abtun? Selektion deshalb, weil die Erfolgschancen bei reichen ungewollt Kinderlosen sich doch noch mit Hilfe assistitierter Reproduktion zu vermehren, bedeutend höher sind, als bei armen ungewollt Kinderlosen. Wer reich und wer arm ist bestimmt heutzutage aber nicht mehr jeder selbst in wünschenswertem Umfang.

    Was die Weltbevölkerung betrifft….hmmmm….also wen man alles nicht dabei haben will, sollte man definieren, wenn der Mond kolonialisiert ist ;-).

  4. Elmar Breitbach
    Wolfgang Seifert schreibt

    Das Gerede von den kinderlosen Deutschen die langsam aussterben wird zunehmend unerträglich, seit den 80 iger Jahren des letzten Jahrhunderts muss man sich diesen Unsinn anhören.

    Es steht zu befürchten, dass diejenigen die diesen Unsinn erzählen entweder nicht wissen worüber sie reden, oder die Grundrechenarten nicht beherrschen oder aber unersättlich nach billigsten, weil im Überschuss vorhandenen, Arbeitskräften sind.

    1939 wurde die letzte amtliche Volkszählung vor dem Krieg durchgeführt, danach lebten 1939 im damaligen Deutschen Reich 69.314.000 Deutsche. Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 147 Einwohner pro qkm.

    Heute leben im wesentlich kleineren Deutschland 82.501.00 Menschen, das ist eine Bevölkerungsdichte von 237 Einwohner pro qkm, zum Vergleich unsere Nachbarn Frankreich und Polen haben eine Bevölkerungsdichte von 109 bzw. 127 Einwohner pro qkm. Abzüglich etwa 7,3 Millionen Ausländer gibt es derzeit 75.213.000 Millionen Deutsche in Deutschland. Trotz Millionenverluste im Weltkrieg sind das 6 Millionen mehr als 1939 und damals wurde ein Eroberungskrieg im Osten begonnen der u.a. mit dem von Hans Grimm übernommenen Schlagwort vom "Volk ohne Raum" gerechtfertigt wurde.

  5. Elmar Breitbach
    E. Breitbach schreibt

    Anmerkung: Der Kommentar von Wolfgang Seifert sprengt das Format dieses Blog und wurde daher aufgeteilt. Weitere Kommentare dieser Länge werden gelöscht. Ggf. die Beiträge selbst aufteilen, wenn der (Rede-)Schreibfluss nicht zu bremsen ist

  6. Elmar Breitbach
    Wolfgang Seifert schreibt

    Wenn heutzutage dieses Schlagwort zum teil polemisch umgedreht wird und jetzt vom Raum ohne Volk gesprochen wird, weil angeblich zu wenige Kinder auf die Welt kommen, ist das schlicht Unsinn, weil sich die Bevölkerungsdichte seit 1939 von 147 auf 237 Einwohner pro qkm deutlich erhöht hat und man dagegen heute erst recht vom Volk ohne Raum reden müsste.

    Leute die heute vom Raum ohne Volk reden können also offenkundig nicht rechnen.

    Sie können auch nicht rechnen was die zukünftige Rentenversorgung betrifft, denn die Kinder die angeblich so dringend für unsere Renten geboren werden müssen, wollen eines Tages selber Rente. Dieses Prinzip funktioniert dann also nur, wenn immer mehr geboren werden als sterben. Dann stellt sich aber die Frage wann ist Schluss bei 120 Mio bei 180 Mio oder wann. Wir leben ja schon jetzt im Kaninchenstall. Jedenfalls in einem Land das zu den am dichtesten besiedelten weltweit gehört. Das Rentenproblem über zusätzliche Geburten lösen zu wollen, bedeutet im günstigsten Fall also nur das Problem auf unsere Nachwelt zu verlagern, was unverantwortlich ist. Im übrigen müssen die Sozialkosten insgesamt betrachtet werden, nicht nur alte Menschen auch Kinder kosten Geld.

  7. Elmar Breitbach
    Wolfgang Seifert schreibt

    Teil III

    Aber diese Art der Rentenproblemlösung würde schon früher scheitern. Es steht nämlich zu befürchten, dass die zusätzlich herbeigeredeten Geburten nicht unsere Renten sichern werden, sondern zu einem beträchtlichen Teil die Arbeitslosen von morgen sein werden. Die Industriewelt befindet sich in einem Strukturwandel der dazu führen wird, dass immer weniger Arbeitskräfte gebraucht werden. Unser Volk sollte daher vielmehr gesundschrumpfen.

    Die Geburtenstarken Jahrgänge die sich heute auf dem Arbeitsmarkt zurechtfinden müssen wären froh, wenn in den geburtenstarken 60iger und 70iger Jahren weniger Kinder auf die Welt gekommen wären. Es sind ja in dieser Zeit bei uns ganz offenkundig 5 Millionen Menschen zuviel auf die Welt gekommen.

    Es ist außerdem zu kurz gedacht im Hinblich auf die Bevölkerungsentwicklung ständig nur die Rentenversorgung im Auge zu haben, und hier die Katastrophe an die Wand zu malen. Man wird nicht umhin kommen die Sozialkosten und die sonstigen Kosten für das Gemeinwesen auch im Hinblick auf die Bevölkerungsentwicklung insgesamt im Zusammenhang zu betrachten.

  8. Elmar Breitbach
    Wolfgang Seifert schreibt

    Teil IV
    Viele Menschen verbrauchen viele Ressourcen die bekanntlich nicht unendlich sind.

    Bei einem Bevölkerungsrückgang würden alle von einer humaneren Lebenswelt profitieren. Während von einer gleichbleibenden oder sogar steigenden Bevölkerungszahl nur die wirtschaftlichen Eliten profitieren werden.

    Einfaches Beispiel, mit einem ständigen Anstieg der Bevölkerung ist ein ständig zunehmender Landverbrauch verbunden, für neue Straßen, neue Arbeitsplätze neue Wohnhäuser neue Schulen, Universitäten usw.. Dadurch steigen die Grundstückpreise, davon profitiert selbstverständlich nicht die hohle Masse, die dies durch ihr fleißiges Vermehren erst möglich gemacht hat, sondern nur die Wenigen die über die Grundstücke verfügen.

    Unter wirtschaftlichen, auch sozialwirtschaftlichen Gesichtspunkten hält Maurice Allais, (Französischer Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften) für Frankreich eine Bevölkerung von 10 Mio für optimal (Vgl. Maurice Allais, „Gefährlicher als Die Bombe – die Explosion der Bevölkerung“ in der Zeitung "Die Welt" vom 30.01.1989). Was für Frankreich gilt, gilt erst recht für Deutschland.

  9. Elmar Breitbach
    Wolfgang Seifert schreibt

    Teil V
    Jedoch trifft es zu, dass gerade Frankreich nach dem zweiten Weltkrieg das Bevölkerungswachstum gegen alle Vernunft stark gefördert hat. Hintergrund ist allerdings der Umstand, dass man die Schuld für die Niederlage der Französischen Truppen zu Beginn des Krieges der mangelnden Zahl von Soldaten gegeben hat. Eine hohe Bevölkerungszahl bedeutet mehr Macht, von der aber der kleine Mann wiederum nichts hat. Nicht Kinderfreundlichkeit oder ethische moralische Gründe, sondern politische Interessen waren auch bei uns der Hintergrund warum früher eine Abtreibung derart stark unter Strafe gestellt war. Die Mächtigen im Staat wollten auf ihr Kanonenfutter und der damit verbundenen Machtsteigerung nicht so einfach verzichten.

    Wenn wir tatsächlich auf 69 Mio schrumpfen sollten, was ich jedoch leider noch nicht sehe, dann würden wir immer noch nicht aussterben, sondern wären lediglich auf dem Stand von 1939 angekommen, nichts dramatisches also, sondern wünschenswert und ich betone, dass das nichts mit Kinderfeindlichkeit zu tun hat, im Gegenteil.

    Die Gutmenschen, speziell die weiblichen Gutmenschen, die den Kinderlosen so gerne Kinderfeindlichkeit vorwerfen, sollten sich vor Augen führen, dass in der Wirtschaftswissenschaft der Mensch nichts anderes ist als Humankapital. Ein Wirtschaftsgut also. Und nur ein knappes Wirtschaftsgut ist ein wertvolles Wirtschaftsgut und nur ein wertvolles wirtschaftsgut wird anständig und gut behandelt. Wie die Arbeitnehmer behandelt werden, wenn 5 Millionen zuviel vorhanden sind das kann man seit einigen Jahren bei uns täglich beobachten.

  10. Elmar Breitbach
    Wolfgang Seifert schreibt

    Teil VI

    Die Population bei Ratten geht automatisch zurück, wenn die Konkurrenz in einem begrenzten Gebiet unter den Artgenossen unerträglich wird. Sollten wir tatsächlich dümmer als die Ratten sein!?

    Die vielbeschworene Materialisierung in unserer Gesellschaft trifft zwar zu, allerdings wird sie in Bezug auf die Bevölkerungsentwicklung in einem vollständig falschen Kontext diskutiert. Gemeint ist damit von den „Gutmenschen“ nämlich immer , dass so viele Menschen angeblich mehr Wert darauf legen ein mit vielen materiellen Dingen angehäuftes Leben zu führen, als auf ein Leben mit Kindern.

    Die wirkliche und tiefgreifende Materialisierung unserer Gesellschaft besteht allerdings vielmehr darin, dass die Menschen wieder, wie in der frühkapitalistischen Zeit, immer mehr zu einem reinen Wirtschaftsgut degradiert werden, das zudem im Überfluss vorhanden und deshalb nichts mehr wert ist ( 5 Millionen Arbeitslose). Um den Wert des Menschen dagegen in den Vordergrund zu rücken, und sei es leider auch nur in einzelnen Regionen der Welt, bleibt daher den Massen nichts anderes übrig als sich wirtschaftlich sinnvoll zu verhalten, und das Wirtschaftsgut Mensch wieder zu verknappen, denn nur ein knappes Wirtschaftsgut ist, wie bereits gesagt, ein wertvolles Wirtschaftsgut, das seinen Preis hat und mit Anstand und Respekt behandelt werden muss. Sogar ältere Arbeitnehmer müssten wieder geschätzt und geachtet werden, weil man sie brauchen würde. Man stelle sich das vor!

    Durchaus nachvollziehbar, dass nicht alle führenden Kreise einen solchen Zustand haben wollen und schon jetzt über die zukünftig fehlenden Arbeitskräfte jammern.

  11. Elmar Breitbach
    Wolfgang Seifert schreibt

    Teil VII

    Nicht linke Parolen führen zu einer gerechteren Welt, zumal die Linken, einmal an die Macht gekommen, sich häufig ganz besonders widerwärtig aufführen. Nur wirtschaftlich sinnvolles Verhalten führt dazu.

    Die Menschen die nichts als ihre Arbeitskraft besitzen und keine Wirtschaftliche Lebensgrundlage zu vererben haben, müssen zu Gunsten und aus Liebe zu ihren Kindern, mit einer niedrigen Geburtenrate, dafür sorgen, dass das Wirtschaftsgut „Arbeitskraft Mensch“ wieder knapp und damit begehrenswert wird und es auch bleibt. Wenn sie das begriffen haben steht der sozialen Gerechtigkeit langfristig weniger im Weg, aber erst dann. Und wenn sich jetzt wenigstens bei uns erste Ansätze zu einem solchen Verhalten zeigen, ist das ein Grund zur Hoffnung. Das bedeutet im übrigen aber auch sich gegen eine übertriebene Zuwanderung massiv zu wehren.

    Die Population bei Ratten geht automatisch zurück, wenn die Konkurrenz in einem begrenzten Gebiet unter den Artgenossen unerträglich wird. Sollten wir tatsächlich dümmer als die Ratten sein!?

    Die vielbeschworene Materialisierung in unserer Gesellschaft trifft zwar zu, allerdings wird sie in Bezug auf die Bevölkerungsentwicklung in einem vollständig falschen Kontext diskutiert. Gemeint ist damit von den „Gutmenschen“ nämlich immer , dass so viele Menschen angeblich mehr Wert darauf legen ein mit vielen materiellen Dingen angehäuftes Leben zu führen, als auf ein Leben mit Kindern.

  12. Elmar Breitbach
    Wolfgang Seifert schreibt

    Teil VIII

    Die wirkliche und tiefgreifende Materialisierung unserer Gesellschaft besteht allerdings vielmehr darin, dass die Menschen wieder, wie in der frühkapitalistischen Zeit, immer mehr zu einem reinen Wirtschaftsgut degradiert werden, das zudem im Überfluss vorhanden und deshalb nichts mehr wert ist ( 5 Millionen Arbeitslose). Um den Wert des Menschen dagegen in den Vordergrund zu rücken, und sei es leider auch nur in einzelnen Regionen der Welt, bleibt daher den Massen nichts anderes übrig als sich wirtschaftlich sinnvoll zu verhalten, und das Wirtschaftsgut Mensch wieder zu verknappen, denn nur ein knappes Wirtschaftsgut ist, wie bereits gesagt, ein wertvolles Wirtschaftsgut, das seinen Preis hat und mit Anstand und Respekt behandelt werden muss. Sogar ältere Arbeitnehmer müssten wieder geschätzt und geachtet werden, weil man sie brauchen würde. Man stelle sich das vor!

    Durchaus nachvollziehbar, dass nicht alle führenden Kreise einen solchen Zustand haben wollen und schon jetzt über die zukünftig fehlenden Arbeitskräfte jammern.

    Nicht linke Parolen führen zu einer gerechteren Welt, zumal die Linken, einmal an die Macht gekommen, sich häufig ganz besonders widerwärtig aufführen. Nur wirtschaftlich sinnvolles Verhalten führt dazu.

    Die Menschen die nichts als ihre Arbeitskraft besitzen und keine Wirtschaftliche Lebensgrundlage zu vererben haben, müssen zu Gunsten und aus Liebe zu ihren Kindern, mit einer niedrigen Geburtenrate, dafür sorgen, dass das Wirtschaftsgut „Arbeitskraft Mensch“ wieder knapp und damit begehrenswert wird und es auch bleibt. Wenn sie das begriffen haben steht der sozialen Gerechtigkeit langfristig weniger im Weg, aber erst dann. Und wenn sich jetzt wenigstens bei uns erste Ansätze zu einem solchen Verhalten zeigen, ist das ein Grund zur Hoffnung. Das bedeutet im übrigen aber auch sich gegen eine übertriebene Zuwanderung massiv zu wehren.

  13. Elmar Breitbach
    E. Breitbach schreibt

    ich hoffe, dass sich das mal jemand durchliest und ggf. kommentiert. Mir ist das zu lang und unstrukturiert. Solche Texte überfordern mein Interesse

  14. Elmar Breitbach
    Leserin schreibt

    Ich habe mich mal durchgekämpft, ein Teil des Textes ist doppelt, woran auch immer das gelegen hat.
    Prinzipiell hat der Schreiber ja durchaus recht, macht es sich an so manchen Stellen aber sicherlich auch etwas einfach.
    Trotzdem wage ich zu bezweifeln, das dies hier der richtige Rahmen ist darüber zu schreiben. Denn bei aller Rechnerei und Ökonomie sollte man nicht vergessen, dass der Wunsch nach einem Kind zutiefst emotional ist und sich nicht durch den Verstand ausschalten läßt.
    Daher wäre ich eher dafür das nur die ein Kind bekommen die sich auch bewußt dafür entscheiden. Also wie wäre es mit Pille wieder auf Rezept und kein Kindergeld oder ähnliches, dafür Ganztagsbetreuung der Kinder inkl. Essen, kein Büchergeld, etc. und gerne auch Schuluniformen. Dann wird auch niemand mehr unterstellt ein Kind nur wegen dem Geld bekommen zu haben.
    Aber eines stimmt mit Sicherheit unser Sozialsystem war von Beginn an zum scheitern verurteilt nur hat niemand den Mut es zuzugeben und völlig umzukrempeln.

  15. Elmar Breitbach
    W.Seifert schreibt

    Der obigen Leserin möchte ich wider Erwarten zustimmen, es ist hier eigentlich nicht der richtige Ort für meine Ausführungen, zumal ich Niemanden angreifen wollte der sich zutiefst ein Kind wünscht und möglicherweise keines bekommen kann. Aber die unselige Überschrift vom „Raum ohne Volk“ und die leidige politische Diskussion darüber seit 30 Jahren hat mich einfach provoziert. Auch den Gedanken, dass nur die Kinder bekommen sollten die sich bewusst und vor allem mit ganzen Herzen dafür entscheiden, finde ich nicht nur gut, sondern vertrete ich ebenfalls seit vielen Jahren. Er führt aber sicher auch zu einer kleineren, dafür aber möglicherweise besseren Gesellschaft. Jedenfalls noch einmal auf die Welt gekommen, wollte ich nicht das Kind von Eltern sein deren Motivation es war, wegen staatlicher Anreize, den angeblich so leeren deutschen Raum mit Volk zu füllen.