Studie zur deutschen Reproduktionsmedizin


Reproduktionsmedizin im
internationalen Vergleich

wissenschaftlicher Sachstand,
medizinische Versorgung
und gesetzlicher Regelungsbedarf
Klaus Diedrich
Ricardo Felberbaum
Georg Griesinger
Hermann Hepp
Hartmut Kreß
Ulrike Riedel
Im letzten Monat ist eine Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erschienen, die sich mit den Methoden der Reproduktionsmedizin in Deutschland beschäftigt und dort Nachholbedarf hinsichtlich der gesetzlichen Regelungen sieht. Hier wurde bereits auf einen Vorabbericht des Deutschen Ärzteblattes hingewiesen.

Die komplette Studie ist nun als PDF-Datei einsehbar. Es wird zum einen sehr ausführlich zu den verschiedenen Methoden Stellung genommen und auch darauf hingewiesen, dass eine Änderung des Embryonenschutzgesetzes weniger zu Verbesserung der Schwangerschaftsraten als vornehmlich zur Vermeidung von Mehrlingsschwangerschaften zu wünschen wäre.


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Kommentar

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3 Kommentare
  1. […] Thema Embryonenschutzgesetz ist erschienen und online als PDF-Datei aufrufbar. Ich habe das schon in den Kinderwunsch-News ausführlicher beschrieben. Besonders freut mich, dass in einer solchen Studie Links zu wunschkinder.net gesetzt werden (siehe […]

  2. Elmar Breitbach
    ally schreibt

    gut finde ich an dieser studie, dass das wichtige thema des fetozids (das ja so gern beschönigend als "reduktion" bezeichnet wird) in dieser ausführlichkeit dargestellt wird.

    das ist ein thema, bei dem sich mir immer wieder die nackenhaare aufstellen. ich bedaure jede frau, die aufgrund einer rep.-behandlung vor so eine entscheidung gestellt wird.

  3. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Jetzt habe ich die Studie auch gelesen.

    Ich freue mich, dass ich dieses Dokument nun weiter geben kann an alle, die Fragen zum Thema Mehrlingsschwangerschaften, zum Thema Single-Embryo Transfer oder zum Thema Gesetzeslücken stellen.

    Mit Bedauern musste ich leider wieder lesen, dass man der Meinung ist, zur Weitergabe von Embryonen bedarf es ausschließlich eines Verbotes und eben nicht einer Regelung. Das bestätigt meine bisherige Vermutung, dass die deutschen Reproduktionsmediziner, die ja von den Autoren dieser Studie – teils identisch mit den Autoren der Richtlinien der BÄK – vertreten werden, die Embryospende nicht wünschen. Dass es eben nicht nur so ist, dass man meint, eben erstmal Wichtigeres regeln zu müssen.