Niedersachsen weitet Unterstützung aus


Bereits seit gut einem Jahr unterstützt Niedersachsen Paare mit einem unerfüllten Kinderwunsch finanziell. Bisher galt diese UNterstützung jedoch nur, wenn man in Niedersachsen wohnte und sich dort auch behandeln ließ.

Behandlung auch in Nachbarländern möglich

So erfreulich die Unterstützung durch das Land auch ist, für manche Paare ergab sich dadurch ein ziemliches Dilemma. Wer z. B. in Niedersachsen direkt vor den Pforten Hamburgs oder Bremens wohnte, konnte sich dort nicht behandeln lassen oder verlor die Ansprüche auf die Unterstützung durch das Land Niedersachsen.

Diese Zeiten sind nun offenbar vorbei. Auf der Homepage des Niedersächsischen Landesamts für Soziales, Jugend und Familie findet sich nun seit kurzem eine Aktualisierung:

Die Behandlung muss in einer Reproduktionseinrichtung in Niedersachsen oder einem an Niedersachsen angrenzenden Bundesland durchgeführt werden. Die angrenzenden Bundesländer sind: Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Als Niedersächsin kann man sich nun also in insgesamt 10 Bundesländern behandeln lassen. Das erhöht die Auswahlmöglichkeiten erheblich. Als in Niedersachsen tätiger Reproduktionsmediziner hoffe ich dennoch auf die Treue unserer Niedersachsen, denn

Genau. „Das Beste am Norden ist unsere Bodenständigkeit“


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5 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Na, das ist wirklich was wert!

    Ist Niedersachsen jetzt das erste Bundesland, das diese Ausweitung vorgenommen hat? Ich kann mich nicht erinnern, das schon mal gelesen zu haben.

    Die AOK in Niedersachsen war übrigens gerade erst vor Kurzen wohl die erste Kasse, die einen Kostenübernahme-Anteil von einer Heterologen IVF bewilligt hat. Bemerkenswert!

  2. Elmar Breitbach
    Elmar Breitbach schreibt

    Ja, meines Wissens ist es das erste Bundesland mit dieser eindeutigen Regelung. Das mit der heterologen IVF ist mir so nicht bekannt. Haben Sie da eine Quelle?

  3. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Meine Quelle ist eine Äußerung einer Userin im HI-Forum. Diese hat eine heterologe IVF beantragt und mittels "Sonderregelung" von der AOK Niedersachsen genehmigt bekommen.

  4. Elmar Breitbach
    Suru schreibt

    Das klingt gut.
    Wo kann man mehr darüber finden? Vorraussetzungen etc.?

  5. Elmar Breitbach
    Greta schreibt

    grundsätzlich eine gute entscheidung. als ostwestfale ist man ja recht schnell in Bad M. kriegt dann aber nix unterstützt 🙁
    schade, dass die anderen länder da nicht mitziehen.

    ist übrigens was mit dem server (steht der bodenständig auch in niedersachsen?)?