Geschäft mit Eizellen


Das EU-Parlament befasst sich am 15.3.2005 mit dem Problem der Eizellspende. Wie in diesem Blog bereits berichtet wurde sind Eizellen in verschiedenen europäischen Ländern Mangelware, was dazu führt, dass Eizellen aus ärmeren Regionen in reichere verkauft werden, berichtet das ZDF auf seiner Homepage.

In England werden Eizellen nicht nur für die Kinderwunschbehandlung benötigt, sondern dort ist auch das Klonen zur Gewinnung von Stammzellen erlaubt.

Auch vor diesem Hintergrund möchte die Grünen-Abgeordnete Hiltrud Breyer, dass das Parlament den Handel mit Eizellen verurteilt. Die interfraktionelle Arbeitsgruppe Bioethik hat die Initiative vorbereitet; Breyer ist ihre Präsidentin. „Jeder Handel ist Bruch von EU-Recht“, erklärt sie. Denn die kommerzielle Ausbeutung menschlicher Zellen ist verboten. Laut Breyer sind aber Fälle dokumentiert, in denen aus Großbritannien 1000 Pfund an rumänische Spenderinnen geflossen sind.

In Deutschland ist die Eizellspende verboten. Für deutsche Reproduktionsmediziner wäre eine einheitliche europäische Regelung sicherlich begrüßenswert. Wenn Samenspenden hierzulande erlaubt sind, dann sollte es auch möglich sein, Frauen die keine Eizellen bilden können, mit einer solchen Eizellspende zu helfen. Voraussetzung wäre sicherlich eine medizinsche und rechtliche Regelung der Voraussetzungen unter denen dies durchgeführt werden kann.


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