DIE LINKE: Künstliche Befruchtung diskriminierungsfrei gewähren


Die künstliche Befruchtung diskriminierungsfrei gewähren, verlangt die LINKE in Thüringen. Dass bei diskriminierungsfrei erst einmal nur an lesbische Paare gedacht wird und nicht auch an Paare, die eine Behandlung mit Spenderspermien benötigen ist ihnen nicht vorzuwerfen, man weiß es halt nicht besser und wer denkt schon an diese wenigen Paare, die letztlich keine bedeutsame gesellschaftliche Gruppe repräsentieren. Nun denn, das ist halt so wie immer. Aber auch eine vollständige Kostenübernahme für 4 Behandlungszyklen wird gefordert. Und das ist ausdrücklich zu loben.

Es wäre nur schön, wenn nicht nur permanent der Mund gespitzt würde, sondern auch mal jemand pfiffe. Denn wie man weiter unten sehen kann, ist dies mittlerweile die 34. Nachricht zum Thema Kostenübernahme, ohne dass sich seit 2004 irgendetwas geändert hätte.


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Kommentar

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7 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Hasipuffer0204 schreibt

    Sachsen hat gepfiffen und Sachsen-Anhalt ist diesem Ruf auch gefolgt. Diese beiden Modelle sind überaus erfolgreich!
    Es wäre wünschenswert, wenn auf diesen Zug alle Länder aufspringen. Offensichtlich lassen sich auf Länderebene Entscheidungen schneller treffen als bundeseinheitlich.

    Wer sich nochmal über den Standpunkt seiner Landesregierung informieren will, dem seien die Wahlprüfsteine zu den Landtagswahlen 2011 von Aktion Kinderwunsch e.V. ans Herz gelegt.

    Hier der Link:http://www.forum.aktionkinderwunsch.de/viewforum.php?f=74

  2. Elmar Breitbach
    reaba schreibt

    bei "diskriminierungsfrei" fällt mir gleich auch die sinnfrei implementierte altersgrenze ein – nach unten wie nach oben, bei männlein wie bei weiblein.

    bei den 34 "initiativen" ist es wie im wahlkampf: ankündigungen kosten nix und werden sogar manchmal von verzweifelten geglaubt. uraltes politisches spielchen.

  3. Elmar Breitbach
    Monika schreibt

    Als "Diskriminierungsfrei" würde ich m.M. nur etwas nennen, wo wirklich alle Diskriminierungen aufhören. Egal, ob nun das Alter, der Sexualität UND die Pflicht des Verheiratetseins. Wieso ist unser Land noch so antiquiert? Schauen wir uns doch mal die Nachbarländer an. Dort ist es teilweise bereits "diskriminierungsfrei". Mein Partner und ich stehen vor dem Dilemma. Wir benötigen für unseren Wunsch eine künstliche Befruchtung. Da wir nicht verheiratet sind, bekommen wir noch nichtmal die 50% der Krankenkassen. Wo ist das fair? Aber für die Pflegeversicherung bei Kinderlosen mehr abkassieren. Deutschland schreit ob der Geburtenrückgänge. Aber getan wird auch nichts. Nur den ungewollt kinderlosen Paaren noch mehr abzocken. Als wäre es nicht schon so schwer genug!

  4. Elmar Breitbach
    greta schreibt

    man wird ja nicht mal behandelt, wenn man nicht nen kerl vorweisen kann. wer mischt sich denn da in die privatsphäre der gebärenswilligen ein? WELCHER mann nun seinen beitrag spendet, soll doch dem biologen egal sein… und der kasse!

  5. Elmar Breitbach
    Buntspecht schreibt

    Die LINKE fordert ja zusätzliche Leistungen in so ziemlich allen denkbaren Bereichen … fragt sich nur wie die das alles finanzieren wollen.

  6. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Das Thema scheint ja gut dazu geeignet zu sein, um Wahlpunkte zu sammeln. …

    Sehr anschaulich diese Aufstellung der 34 Nachrichten.

  7. Elmar Breitbach
    kekskeks schreibt

    Diskriminierungsfrei – da fällt mir zu ein: auch alleinstehenden Frauen, sprich Spendersamen in Kombination mit Insemination/ICSI, wenn der Lebenspartner fehlt? Oder ist das zu weitgefasst?