Sperma im Marmeladenglas


Wie man damit schwanger werden kann, beschreibt die FAZ in einem Bericht über Lesben mit Kinderwunsch.

Wobei das Schwangerwerden nicht die Hürde ist, wenn man einen freundlichen Frauenarzt und einen Samenspender (oft ebenfalls homosexuell) hat. Das „Danach“ ist eher ein Problem:

Rechtlich ist die Elternschaft zu dritt eine fragile Konstruktion. Miriams Beziehung zu Bela ist gar nicht abgesichert, der Papa hat seine Vaterschaft anerkannt, aber die elterliche Sorge liegt bei Cordula, allein. Der Vater verzichtet aufs Sorgerecht und die Co-Mutter aufs Adoptieren, lautet der Deal. So ist im Ungefähren wenigstens eine Art Balance gewahrt. Wo nichts selbstverständlich ist, wo sich ein Paar sogar einigen muss, wer von beiden schwanger wird, und einfach so, gar als „Unfall“ überhaupt nichts passiert, wird zwangsläufig viel nachgedacht.

Auch von den Kindern: Als im Kindergarten mal jemand nach seinem Papa fragte, antwortete Paul: „Ich habe keinen Papa. Ich habe einen Vater.“


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