Männer und Fehlgeburt: Ein Indianer kennt keinen Schmerz


Schon die Überschrift wird einigen Leser/innen merkwürdig vorkommen: „Männer und Fehlgeburt“. Natürlich haben Männer keine Fehlgeburten. Aber Männer erleiden Fehlgeburten. Nämlich die ihrer Partnerin.

In dem Bedürfnis, der Partnerin in dieser Situation eine starke Schulter zum Anlehnen zu geben, treten die Gefühle der Männer bei einer Fehlgeburt oft in den Hintergrund. Damit beschäftigt sich eine Umfrage:

Trauer von Männern nach Fehlgeburt oder Totgeburt

Aufgrund fortgeschrittener Techniken vor allem im Bereich des Ultraschalls aber auch durch mittlerweile hochsensible Schwangerschaftstests aus der Apotheke, welche eine Schwangerschaft schon am Tag der ausbleibenden Regelblutung nachweisen können, wird der Embryo (griechisch für „ungeborenes Lebewesen“), wird das „Kind“ schon sehr viel früher als Teil der Familie wahrgenommen.

Da auch die Männer in der heutigen Zeit diese Ereignisse schon früh miterleben, findet auch bei diesen schon ganz am Anfang einer Schwangerschaft eine Auseinandersetzung mit dem „Vater werden“ statt.

Dabei ist uns während unserer täglichen Arbeit aufgefallen, dass diese „Vater-Kind-Beziehung“ bei der Betreuung von Müttern nach Fehlgeburten fast völlig unberücksichtigt bleibt und eine Fehlgeburt oder Totgeburt sicher nicht spurlos an diesen vorübergeht.

Sicherlich ein sehr wichtiges und bisher unzureichend berücksichtigtes Thema. Zur Umfrage hier lang.


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Kommentar

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3 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Angelina 1 schreibt

    Danke Lieber Doc,
    das sie den Link reingesetzt haben.
    Finde ihn sehr wichtig.

    Angelina

  2. Elmar Breitbach
    Estraven schreibt

    Ich habe diesen Beitrag erst heute gelesen, vielen Dank dafür.
    Die Ergebnisse der Studie sollen Ende 2009 erscheinen und ich bin sehr gespannt.