Künstliche Befruchtung und Beihilfe


Wer meint, dass Privatversicherte im Gesundheitssystem grundsätzlich besser versorgt werden, der mag in mancher Hinsicht recht haben, jedoch gilt das nicht zwingend für die Kinderwunschbehandlung und schon gar nicht, wenn die Beihilfe bei der künstlichen Befruchtung mit ins Spiel kommt.

Da die Beihilferichtlinien von Bund und Ländern selbstständig festgelegt wird, kann es durch eine ungünstige Konstellation der Ursachen für die Kinderlosigkeit dazu kommen, dass weder die Private Versicherung noch die Beihilfe einen Teil der Kosten übernehmen, wie die Ärztezeitung berichtet


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Kommentar

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4 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Ladypond schreibt

    Dankeschön für die Aufklärung! Das ist genau das, was viele nicht begreifen. Alle denken immer, man ist im Vorteil, wenn man privat versichert ist. Gott sei Dank geht es beim Land Niedersachsen wohl nach dem Körperprinzip. Sonst würden wir zu 100% Selbstzahler sein. Dann wäre nach nur einer ICSI-Behandlung schon Schicht im Schacht. Die Beihilfe ist voraussichtlich der einzige Zuschuss, den wir bekommen.
    LG

  2. Elmar Breitbach
    Mucki76 schreibt

    Hallo, gerade das Körperprinzip macht uns in Niedersachsen zu schaffen. Weil mein Mann Verursacher und 50% PKV und 50% Beilhilfe versichert ist, bleiben wir auf 50% der Kosten von der Privatrechnung (2,3 facher Satz) und den Medikamentenkosten sitzen. Das wird auf kurz oder lang das Ende für unser Geschwisterkindversuche bedeuten.

  3. Elmar Breitbach
    007 Wichtel schreibt

    @Mucki76: Wieso geht ihr dann nicht als Selbstzahler und sucht euch eine KiWuKl, die Selbstzahler zum einfachen Satz abrechnet?
    Da gibt es auch gute und es wäre immerhin etwas billiger als 50 % von 2,3.

  4. Elmar Breitbach
    Ladypond schreibt

    @Mucki76: Ja stimmt, für euch ist das Körperprinzip der Beihilfe das ungünstige. Bei uns ist es genau umgekehrt. Mein Mann ist Verursacher und in der GKV. Ich bin beihilfeberechtigt. Die PKV zahlt gar nichts, da die nämlich nach dem Verursacherprinzip gehen, wohingegen die GKV nach dem Körperprinzip geht. Ich denke, es kommt auf die jeweilige Versicherungskonstellation an, was für jeden besser ist.
    LG