Kind als Störfaktor


Der Kinderwunsch in Deutschland scheint tatsächlich der niedrigen Geburtenrate zu entsprechen, wie der Standard aus Österreich berichtet.
Der Perfektionsanspruch scheint das größte Problem bei der Familienplanung zu sein
Derzeit würden vor allem hoch gebildete Frauen eine Schwangerschaft oft verschieben, weil die Bedingungen noch nicht optimal seien und sie das Gefühl hätten, keine perfekte Mutter sein zu können. Es sei gesellschaftlich nicht akzeptiert, Kinder nebenher laufen zu lassen. Außerdem hätten viele Paare Angst um ihre Partnerschaft, die ohne Kinder relativ gleichberechtigt organisiert werden könne. Da sei der Bruch, sobald eine Frau sich für die Kinder aus dem Beruf zurück zieht, gewaltig, das Kind entwickle sich zum „Störfaktor“.

Das widerspricht nun ziemlich exakt der Aussage der Reproduktionsmediziner, die einen Geburtenrückgang durch eine veringerte Zahl der Kinderwunschbehandlungen befürchten. Aber es sind nicht nur die Reproduktionsmediziner, die dies behaupten, sondern erstaunlicherweise auch die Krankenkassen und auch die Familienministerin Renate Schmidt hat offensichtlich gelesen.


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