Verkauft oder adoptiert?



Im Fall des „verkauften belgischen Kinds“ gibt es nun unterschiedliche Darstellungen und das niederländische Paar, welches nun das Baby in seiner Obhut hat, gibt an, dass es sich um eine Adoption handelte,die rechtmäßig erfolgt sei.

Zwei Versionen kursieren zu diesem Fall.

  • Die leibliche Mutter meldete sich laut belgischer Staatsanwaltschaft am Tag der Niederkunft im Juli unter dem Namen der Niederländerin im Krankenhaus an. Das Kind wurde nach einem Bericht der Zeitung „Het Laatste Nieuws“ wenige Stunden nach der Geburt auf einem Parkplatz übergeben.
  • Mit der aus Belgien stammenden leiblichen Mutter sei über einen juristischen Vermittler einen Adoptionsvertrag unterzeichnet worden. Zudem sei das Krankenhaus über den Vorgang informiert gewesen, sie und ihr Mann hätten sogar mit dem Gynäkologen und dem behandelnden Arzt der belgischen Mutter gesprochen. Die Klinik in Gent bestätigte dies jedoch nicht.

Dies berichtet die Hannoversche Allgemeine in ihre aktuellen Ausgabe.

Der Fall bleibt also ziemlich verworren und die Staatsanwaltschaft wird noch einiges zu tun haben, um hier die Wahrheit ans Licht zu fördern, sollte es ihr denn überhaupt gelingen.


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Kommentar

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1 Kommentar
  1. Elmar Breitbach
    geschafft schreibt

    Mir ist der Grund völlig klar. Der Babykauf wird in den Niederlanden wohl nicht legal sein. Ergo: Frau meldet sich zur Geburt unter dem Namen der Kauf-Mutter an, so dass diese als leibliche Mutter registriert ist. Wenn das nicht rausgekommen wäre, gäbe es kein holländisches Problem. Nun drohen wohl beiden Paaren Konsequenzen. Das belgische (leibliche) Paar, wird sich wegen der Urkundenfälschung verantworten müssen. Und das niederländische Paar, wird wegen dem Kauf (was ja wohl Menschenhandel ist) zur Rechenschaft gezogen. Ich finde diese Sache noch immer unfassbar, aber man ganz ehrlich: Ein Paar mit unerfülltem Kinderwunsch, würde so eine Option, doch sicher interessieren. Wahrscheinlich wäre es sogar egal, ob es legal wäre oder nicht. Da schliesse ich mich selbst ein! Umsonst gibt es nicht so viele Auslandsadoptionen, die nicht immer so ganz legal sind. LG, Tina