Kinderwunsch und keinen Mann


Diese Konstellation kann unterschiedliche Gründe haben. Am häufigsten kommt dies sicherlich bei lesbischen Paaren vor. Es gibt aber auch schlicht Frauen, denen die Zeit davonläuft bei der Suche nach „Mr. Right“. Sogar Berühmtheiten sind davon betroffen. Halle Berry läuft nicht nur die Zeit davon sondern auch immer wieder der eine oder andere Mann.

Die Situation ist für beide in Deutschland schwierig, da eine Behandlung mit Spenderspermien zwingend an das Leben in einer festen heterosexuellen Partnerschaft gebunden ist. Eine Behandlung ist daher nur im Ausland möglich.

Ein Blog, geschrieben von einer Frau ohne Partner, aber mit Kinderwunsch (und Endometriose) informiert über sich und die Behandlungsmöglichkeiten:

Ich will meinem Kind aber unbedingt die Möglichkeit geben, seinen Erzeuger später einmal kennen zu lernen, falls es dies unbedingt möchte. Es gibt in den USA Samenbanken, die mit „Identity Release“ Spendern arbeiten. D.h. die Identität des Spenders wird mitgeteilt, wenn das Kind 18 Jahre alt ist. Also habe ich mich bei diesen speziellen Samenbanken einmal umgeschaut, die da unter anderem wären:
www.cryobank.com
www.gayspermbank.com
www.xytex.com
und die berühmteste (Erfinder des „Identity Release“):
www.thespermbankofca.org

Eine interessante Seite und nicht nur für Singles mit Kinderwunsch, manches ist sicherlich auch für andere interessant:

Ich habe für mich entschieden, dass aufgrund meines Alters nur IVF mit Präimplantationsdiagnostik in Frage kommt.

All dies wird ebenfalls ausführlich beschrieben.


Noch Fragen?

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Kommentar

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16 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    XYZ schreibt

    Ich war (bzw. bin) in genau dieser Situation. Ich bin heterosexuell und habe keinen Partner, aber einen starken Kinderwunsch. Ich war jahrelang auf der Suche, leider erfolglos. Um mich herum wurden in dieser Zeit sehr viele Kinder geboren, die Schwangerschaften habe ich auch aus nächster Nähe miterlebt. Viele ungewollt kinderlose Frauen in diesem Forum werden verstehen, wie ich darunter gelitten habe. Dazu kommt noch, daß ich keinen Trost bei einem liebevollen Partner finden konnte !
    Es gibt aber Alternative zu Samenbanken im Ausland. Ich selbst habe eine solche gefunden. Und zwar über eine Anzeige im Internet einen sehr netten schwulen Mann, der unbedingt Vater werden möchte. Auf diese Anzeige hin habe ich übrigens sehr viele absolut seriöse und ernstgemeinte Zuschriften von Männern bekommen, die bereit waren, eine Samenspende für mich zu leisten. Man muß dafür übrigens nicht unbedingt Sex mit einem fremden Mann haben.
    In Berlin gibt es auch den Verein "Queerfamily", der Menschen mit Kinderwunsch zusammenbringt, und zwar sowohl homo- als auch heterosexuelle.
    Ob ich selbst noch Erfolg mit meiner Strategie haben werde, weiß ich nicht. Ich hoffe es und tue alles dafür. Weil mich niemand über Alternativen zum "Mann des Lebens" aufklären konnte, ist es für mich sehr spät geworden.
    Um andere Frauen davor zu bewahren, bin ich gern bereit, meine Erfahrungen zu schildern und eventuell Tips zu geben !

  2. Elmar Breitbach
    Dani schreibt

    Hallo,
    ich habe ebnen Ihren Artikel gelesen und bin sehr erfreut endlich mal etwas über dieses Thema gefunden zu haben.
    Ich suche nun schon sehr lange nach irgendwelchen Informationen bezüglich Frauen die ohne Partner leben und dennoch gerne Kinder haben möchten.
    Ihr Artikel ist wie bereits erwähnt der Erste und ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir schreiben würden.
    Ich habe so viele Fragen und es wäre mir eine große Hilfe.
    Viele Grüße
    Dani

  3. Elmar Breitbach
    E. Breitbach schreibt

    @dani,

    ich persönlich kann nicht viel dazu sagen, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Frau, welche zu diesem Thema in ihrem Blog etwas schreibt, Ihnen evtl. weiterhelfen kann. Der Link ist oben aufgeführt, aber hier noch einmal: http://www.blog.de/main/index.php/single-mom-to-be

    EB

  4. Elmar Breitbach
    leonie schreibt

    Hallo, auch ich bin eine Betroffene und wünsche mir nichts sehnlicher als ein Kind.Auch mir fehlt der Mann dazu. Meine Frageist viel eher. Wie schaffe ich es finanziell, persönlich mit einem Kind? Lesbische Paare haben da noch eher die Frau an ihrer Seite. Was sage ich dem Kind, wenn nie ein Papa mit zur Kindergartenfeier kommt? Wenn Vatertag ist oder Werkwochenende für Papas in der Schule?
    Es gibt bei mir schon den deutlichen Wunsch einem Kind Leben zu ermöglichen, aber wie hoch ist der Preis? Psychotherapie in der Pupertät inclusive? Mich interessiert sehr, wie andere Frauen darüber denken. Lieben Gruß

  5. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Hallo,

    hier ist auch noch ein Forum, wo sich (potentielle)Single-Mütter unterhalten: http://de.groups.yahoo.com/group/SFMK/messages/1.

    Leonie, Deine Bedenken sind natürlich berechtigt. Aber diese Frage sollte jede Frau, die sich mit dem Gedanken beschäftigt, für sich beantworten. Da von außen zu moralisieren, bringt auch nichts. Unter http://www.sperma.kol.li gibt es auch private Spender, die schreiben, sie würden einen Kontakt im späteren Leben des Kindes befürworten. (Manchmal sind das Männer um die 40, die selbst nie zum Kind gekommen sind und jetzt eine Chance suchen, sich zu reproduzieren und sich vielleicht auch mal an dem Kind zu erfreuen. Weiß nicht, ob alle so seriös sind und diese private Spendersuche ist immer mit Risiken verbunden. Aber für manche ist auch das eine Alternative. …

    Viele Grüße, Rebella

  6. Elmar Breitbach
    nirako schreibt

    Habe soeben entdeckt, auf http://www.eizellspende.de gibt es im Forum eine neue Rubrik extra für Single-Frauen.

    LG nirako

  7. Elmar Breitbach
    ayla schreibt

    Danke!!!!!

    endlich ein lichtblick ich werd die seiten gleich mal besuchen!!!

  8. Elmar Breitbach
    Nike schreibt

    Klasse, was lange währt wird endlich gut….der Anfang, das ich diese Seite gefunden habe….Danke ich habe alles gelesen und werde jetzt einige Links anklicken.
    Danke…Liebe Grüsse und euch viel Erfolg
    Nike

  9. Elmar Breitbach
    doraamar schreibt

    Anfrage für ARD-Dokumentation

    Liebe Teilnehmerinnen dieses Forums,

    Ich bin eine 37jährige Journalistin und habe selbst einen dringenden Kinderwunsch – aber leider keinen Mann dazu, der diesen Wunsch mit mir teilt. Ich bin also seit einiger Zeit dabei, mir über heterologe Insemination Gedanken zu machen – oder mir zu überlegen, ob ich auf einen anderen Samenspender zurückgreife, in spätestens zwei Jahren.
    In der Zwischenzeit habe ich mich entschlossen, das Thema journalistisch und wissenschaftlich zu bearbeiten und dafür zu kämpfen, dass dieses Thema stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit kommt. Ich habe z. B. schon einmal eine Radiosendung gemacht, eine halbe Stunde, die wie ich finde, sehr sensibel die Frage behandelt, warum es in Deutschland so ein großes Tabu-Thema ist, wenn man alleinstehend ist, ein
    Kind zu bekommen – mit Hilfe eines Samenspenders oder einer Samenbank. Und warum es sogar verboten ist, alleinstehend zu einer Samenbank zu gehen. Aber es gibt in diesem Land offenbar nicht genug Männer, die bereit wären, ein Kind zu zeugen und dafür einzustehen! Was bleibt uns anderes übrig, als unkonventionellere Methoden zu finden? Ich finde, das wird in der öffentlichen Diskussion viel zu sehr vernachlässigen, und ich möchte einen Beitrag dazu leisten, dass das anders wird. Außerdem könnte man sich ja vielleicht wirklich "vernetzen" (ich bin z. B. in der sehr guten Internet-Group "SFMK", "Single-Frauen mit Kinderwunsch", in der wir uns auch ab und zu persönlich treffen.)

    Ich plane deshalb mit einem Kollegen eine seriöse ARD-Dokumentation (wird auf WDR ausgestrahlt, der Sendetermin ist noch nicht bekannt) über dieses Thema. Dafür suchen wir noch Protagonistinnen: Frauen, die ohne Mann, mit Hilfe eines anonymen Samenspenders oder einer Samenbank schwanger zu werden versuchen oder es vielleicht schon geworden sind. Und die vielleicht ein ähnliches Anliegen haben. Es geht zunächst nur um einen vertraulich zu behandelnden Kontakt und Informationsaustausch.

    Ich würde mich sehr freuen, von Interessierten zu hören, unter: doraamar@yahoo.de

    Viele Grüße von Dora (auf Wunsch schicke ich auch gerne das Manuskript der Radiosendung zu)

  10. Elmar Breitbach
    Peter schreibt

    Hallo!
    Ich habe seit einigen Jahren eine Freundin (nur Freundin), die glücklich mit Ihrem Mann zusammen ist. Seit Jahren versuchen sie Kinder zu bekommen – jedoch leider vergeblich. Sie hat schon viel mitgemacht – künstliche Befruchtungen usw. aber auch diese Versuche haben nichts gebracht. Wobei für sie das auch eine riesige seelische Belastung war. Von den Kosten ganz zu schweigen.
    Das es nicht geht, liegt offensichtlich daran, das ihr Mann nicht genug aktive Spermien hat. Es sollen nur 10% sein. Ob das jetzt viel oder wenig ist weiß ich nicht. Also sie ist nun 28Jahre und echt verzweifelt.

    Vor zwei Monaten, kam sie auf mich zu, ob ich ihr nicht helfen könne. D.h. sie möchte ein Kind von mir. Im ersten Moment wusste ich gar nicht was ich sagen sollte – war völlig überfahren. Sie schlug mir vor, alles rechtlich abzusichern, das keine gegenseitige Ansprüche gestellt werden können.

    Bisher, bin ich mit dieser Situation echt überfordert und hoffe jemanden hier zu finden der mir helfen könnte. Ist denn sowas überhaupt rechtlich zu managen? War vielleicht einer von Euch schonmal in solch einer Situation – oder kennt Ihr jemanden, der mir helfen könnte.

    Vielen Dank
    Grüß
    Peter

  11. Elmar Breitbach
    silke2007 schreibt

    @ Peter

    Rechtlich ist das schon alles zu regeln (Notarverträge, Unterhaltsverzicht), das Problem wird die emotionale Seite sein, wenn das Kind unterwegs bzw. da ist.

    Ich gebe dir den Tipp dich hier zu registrieren und dich für das HI-Forum freischalten zu lassen.

    Dort sind Paare, die mit Hilfe von Spendersamen versuchen schwanger zu werden/schwanger sind.

    Ich denke, das du dort einige Antworten mehr dazu bekommen kannst.

    Liebe Grüsse, Silke

  12. Elmar Breitbach
    dakini schreibt

    Hallo Peter,

    wie Silke schon schrieb ist das rechtlich sicher machbar.

    Allerdings stellt sich mir die Frage wie denn der Mann deiner Freundin darüber denkt.

    Ich habe auch einen sehr guten Freund. Als mein Mann und ich damals erfahren haben, dass wir zusammen keine Kinder haben können, habe ich auch mit ihm darüber gesprochen.

    Mein erster Gedanke war: wenn schon nicht von meinem Mann, dann doch schon von ihm, dann weiß ich das es ein toller Mensch wird.
    Mir war die Vorstellung Spendersamen zu nehmen eher unangenehm.

    Mein Mann war strikt dagegen, er hatte Angst davor was wäre wenn mein Freund väterliche Gefühle für das Kind entwickeln würde. Das Kind hätte 3 Omas & Opas die alle "mitreden" und am Leben des Kindes teilhaben wollen… usw

    Aus heutiger Sicht bin ich sehr froh das er sich geweigert und auf eine anonyme Spende bestanden hat.

    Vielleicht hat deine Freundin in ihrer Verzweiflung noch nicht weiter darüber nachgedacht.

    Wenn du magst, lass dich doch fürs HI-Forum freischalten, dann können wir gern weiter "reden".

    LG dakini

  13. Elmar Breitbach
    Soemmsel schreibt

    Hallo Peter,

    als wir damals erfahren haben, dass wir keine gemeinsamen leiblichen Kinder bekommen können, hatte meine Schwägerin die Idee, dass wir den Bruder meines Mannes als Spender nehmen könnten. Das hätte ich mir niemals vorstellen können.

    Wir wollen unsere Kinder zwar aufklären und wenn sie später Konakt zum Spender wollen, würden wir ihnen auch helfen, aber den Spender im "realen" Leben ständig um sich zu haben, das würde ich nicht wollen.

    Ich finde es sehr schön von Dir, dass Du bereit wärst, Deiner Freundin zu helfen, aber stell‘ Dir die ganze Konstellation mal von Deiner Seite vor. Du hättest ein Kind, würdest es wahrscheinlich sehr oft sehen und doch wärst Du nicht der Vater …

    Meines Erachtens eine sehr, sehr schwierige Situation.

    Denkt alle genau darüber nach, bevor ihr diesen Schritt geht und denkt ihn auch zu Ende. Zu eurem Wohl und vor allem auch zum Wohl des Kindes.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Anja

  14. Elmar Breitbach
    Käsekückchen schreibt

    Hallöchen,

    bei der rechtlichen Seite kann ich Dir da leider nicht so weiterhelfen, vielleicht aber bei der emotionalen.

    Als Mama eines HI-Kindes kann ich nur sagen, dass sich das eigene Seelenleben seit der Schwangerschaft und erst recht nach der Geburt der Kleinen sehr verändert hat. Früher hätte ich nie gedacht, dass ich jemals einen anderen Menschen so abgrundtief lieben kann. Lieben, ja, aber dass es soweit gehen würde, dass man das eigene Leben für das Leben eines Kindes geben würde, das hätte ich eigentlich nicht gedacht. Was ich damit sagen will ist, dass sich auch bei Dir Vatergefühle entwickeln können, die Du jetzt wahrscheinlich noch nicht erahnen kannst. Sollte daraus ein Kind entstehen, kannst Du es übers Herz bringen es nicht groß zu ziehen, nicht an seinem Alltag teil zu haben?

    Ich habe heute den ganzen Tag darüber nachgegrübelt und ich kann Dir eigentlich nur dazu raten, es nicht zu machen. Es ist ein Schritt dessen gefühlsmäßigen Folgen jetzt nicht absehbar sind und Du kannst diesen Schritt dann auch nicht mehr rückgängig machen.
    Eine wiklich gute Freundschaft kann daran nicht kaputt gehen und für Deine Freundin besteht ja immer noch die Möglichkeit auf Spendersamen zurückzugreifen, wo der Spender anonym bleibt.

    Alles Gute und ich wünsche Dir, dass Du die richtige Entscheidung triffst.

  15. Elmar Breitbach
    snowqueen schreibt

    Hallo Peter, na, so ganz kannst du Dich rechtlich nicht absichern, meine ich. Denn in Deutschland hat jedes Kind das Anrecht, seinen Vater kennenzulernen (mit 18), also auch Kinder, die aus einer -für die Eltern anonymen- Samenspende entstanden sind und könnte ihn dann auf Unterhalt zu verklagen. Deshalb spenden so wenig Männer, die Gefahr bleibt immer bestehen. Obwohl es wohl noch keinen Fall gab, wo der Mann dann tatsächlich auf Unterhalt verklagt wurde. Aber natürlich könnt ihr einen Notarverrtag machen. Das Risiko, "dass es mal anders kommt" und Du zu Kasse gebeten wirst, vor allem, wenn Du anerkennst, dass es Dein Kind ist, ist aber da.
    Viel komplizierter ist aber, wie meine Vorgängerinnen schon geschrieben haben, die emotionale Seite. Wie wäre es für Dich, zu wissen, Vater zu sein, aber keine Rechte an dem Kind zu haben? Wie würden Deine Eltern reagieren, wenn Du ihnen sagst, dass Du Vater geworden bist, aber nun wieder doch nicht? Wie wäre es für den Mann Deiner Freundin, zu wissen, dass Du der Vater bist? Meinst Du nicht, dass da Eifersucht auftauchen könnte? Sowohl bei ihm, weil das Kind von Dir ist, als auch von Dir, weil Du mit dem Kind quasi nix zu tun hast? Würde es Papa zu Dir oder zu ihm sagen?
    Ich finde es schwierig. Und glaube mir, ich war auch schon "dort", ich habe nämlich auch meinen besten Freund nach einer Samenspende gefragt. Wir haben echt lange diskutiert und uns dann aufgrund obiger Überlegungen dagegen entschieden. Wir benutzen jetzt anonymen Spendersamen, und das ist völlig okay.
    Viel Glück wünsche ich Dir bei Deiner Entscheidungsfindung.
    snowqueen

  16. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Hallo Peter,

    trotz der oben genannten Überlegungen zur emotionalen Seite, sie man sich auf jeden Fall gründlich machen sollte, gibt es doch (zwar eher selten, aber immerhin) Fälle, in denen das so praktiziert wurde. Meistens ist das bei lesbischen Frauen so, weil die wollen oft gern einen greifbaren Vater für das Kind. Ich habe aber auch schon ein oder zweimal von einem Paar gelesen, dass sie das unbedingt so wollten, da sie sich nicht vorstellen konnten, dass das Kind von einem Fremden kommt. Wenn das bei euch auch so der Fall sein sollte, bedenkt bitte, dass du bezügllich möglicher Unterhaltspflichten nur dann auf der sicheren Seite bist, wenn die Samenübertragung von einem Arzt vorgenommen wird.

    Im §1600 im BGB heißt es:

    „(4) Ist das Kind mit Einwilligung des Mannes und der Mutter durch künstliche Befruchtung mittels Samenspende eines Dritten gezeugt worden, so ist die Anfechtung der Vaterschaft durch den Mann oder die Mutter ausgeschlossen.“

    Möglich bleint immer noch die Anfechtung der Vaterschaft durch das Kind. Rein theoretisch könnte das fast erwachsene Kind evt. inzwischen verstrittener Eltern, das dich kennt und von der Sache weiß, die Vaterschaft des sozialen Vaters anfechten. Dann mußt du als Vater eintreten und vielleicht sein Studium finanzieren. Ist wirklich rein theoretisch, läßt sich aber leider nicht ausschließen.

    Viel Glück!