Ärger mit der Kirche wegen Fremdsamenspende


Eine österreichische Kinderwunsch-Klinik bekam Ärger mit der Kirche, weil sie Soldaten zu einer Samenspende animierte.

„Dass das Bundesheer damit in die Öffentlichkeit geht, war nicht geplant“, bedauert Klinikdirektor Leonhard Loimer, der mit einem derartigen Wirbel nicht gerechnet hat.

In dem 2002 gegründeten Institut werden jährlich rund 600 Befruchtungen durchgeführt. Etwa fünf Prozent passieren mit Fremdsamen in Form einer Insemination: „Eine künstliche Befruchtung außerhalb der Gebärmutter ist nicht erlaubt“, sagt Loimer.

Er wehrt sich gegen den Vorwurf der Geschäftemacherei, den die „Aktion Leben OÖ“ und andere kirchliche Organisationen erhoben. „Wir helfen den Ärmsten der Armen, wenn Männer nach Chemotherapien, Hodenkrebs oder durch genetische Probleme keine Kinder zeugen können.“ Die angehenden Eltern werden zuvor psychologisch getestet, damit tatsächlich das Kind in einer geordneten Partnerschaft aufwachsen kann. Der „soziale Vater“ übernehme auch alle Verpflichtungen, erklärt Loimer. „Er muss Alimente zahlen, falls die Ehe oder die Lebenspartnerschaft zerbricht.“

[Via: Kinderwunsch-Blog]


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Kommentar

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17 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Ja – und der Ärger mit der Kirche geht weiter. – Ich finde, es ist für mein Kind unzumutbar, an einem christlichen Religionsunterricht teilzunehmen. Sozusagen wäre das eine Verhöhnung seiner selbst, da es ja von der Kirche nicht gewollt war bzw. diese versucht, Kinder wie unseren Sohn zu verhindern.

    Und nun muß er sozusagen eine Ausgrenzung in seiner Klasse miterleben, da anscheinend alle anderen Eltern keine Bedenken haben, ihr Kind im Sinne einer Kirche erziehen zu lassen. Die Schulleiterin einer staatlichen Schule weigert sich, ein Ersatzfach "Lebenskunde" einzuführen, das das Problem beseitigen könnte. Mich macht das zur Zeit ziemlich fertig.

  2. Elmar Breitbach
    anonym schreibt

    Ich finde dieses Vorgehen ziemlich unseriös!

  3. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Welches Vorgehen meinst Du, "anonym"? Das der Kirche oder das der Kinderwunsch-Klinik? Was meinst Du, auf welchem Weg eine Kinderwunsch-Klinik zu ihren Samenspendern kommen soll? Das Wort "animiert" war vielleicht in dem obigen Text etwas daneben und entspringt sicher dem Wortschatz der Kirche.

  4. Elmar Breitbach
    Fassi schreibt

    Wenn es nicht noch eine Art Gegenreaktion in der Gesellschaft gäbe, z.B wegen des sich bedroht Fühlens durch Islamismus..auffallen viele Frauen im TV tragen wieder Kreuz..Moderatoren sprechen über ihren Glauben..dann wären schon viel viel mehr Leute ausgetreten..weil die Kirche sich leider immer noch anhand von Feindbildern profiliert – die Bedürfnisse der Menschen in Gut und Böse-Einteilungen und einfachen Antworten bedient, damit Halt und Sinn gewährt.

    In meinem Religionsunterricht als Kind wurde aber nicht so manipuliert, die Bibel war für uns Kinder wie ein Buch mit moralischen Geschichten und man hatte den Kinderglauben, gesellschaftliche Polit-Themen wurden nicht besprochen, bei Schulveranstaltungen wurde Geld für arme Kinder in Afrika/ Partnerschule gesammelt,gebastelt, gebacken.. was uns Spass machte.
    I

  5. Elmar Breitbach
    Fassi schreibt

    Ich denke nicht dass die mit kleinen Kindern über Abtreibung, Homoehe oder KB sprechen, sondern christliche aber auch humanitäre Ideale wie Barmherzigkeit und Nächstenliebe sorry 🙂 "Toleranz" vermitteln… in der Pubertät werden die Kids dann schon merken wo der Haken ist – Du kennst hoffentlich die Bausparwerbung..was passiert wenn die Eltern zu hippiemäsig sind ?. dann kommt der New Economy-Sohn/ Strebertyp-Nerd.. mit Schlips-Anzug und Bausparvertrag..also Vorsicht sonst erreichst du das Gegenteil 🙂 und die gehen zu den katholischen Pfadfindern..unsere Neffen sind Xavier Naidoo fans…ich gönne es meiner esoterischen Öko- Schwägerin, die Jungs 11/12 haben es geschafft dass sie auf ein Konzert gehen dürfen..mit Eltern 🙂
    Für mich ist mein Kinderglauben ein Teil meiner kulturellen Identität..und dadurch bleibt ja auch ein kultureller Zugang einfacher, was "gemässigte" Gläubige fühlen, meinen, welche Botschaften mitspielen..ich fände es für ein Kind zu hart wenn es wegen meiner Haltung ausgegrenzt würde..jeder zieht die Grenzen woanders..bei einer Schule mit Kopftuchzwang für kleine Mädchen wäre bei mir Ende..ich fände eine christliche Schule weit weniger schwierig, während Waldorf..Steiner Wurzelrassen..für mich absolut tabu wäre

  6. Elmar Breitbach
    Klingon Lady schreibt

    Mal ’ne dumme Frage: Wie genau sah der Ärger aus, den die Klinik mit der Kirche bekam? Bloß ein paar dumme Sprüche, nach denen in ein paar Monaten sowieso kein Hahn mehr kräht, oder hat die Klinik nun in irgendeiner Form eine Klage am Hals?

    Falls es sich nur um das übliche "Du-du-du-böseböse!"-Gewäsch handeln sollte, dann kann der Klinik das doch mittel- bis langfristig am Allerwertesten vorbeigehen. Ich glaube kaum, daß irgendein Paar mit ernsthaftem Kinderwunsch sich dadurch abschrecken läßt.

  7. Elmar Breitbach
    Reaba schreibt

    Also ich kann Rebellas Bedürfnis nach religionsfreier Erziehung für ihre Jungs gut verstehen – würde ich auch so wählen wollen.
    Was Fassi da beschreibt klingt irgendwie nach dem "kleineren Übel" – nix für ungut – nicht jeder hat religiöse Früherziehung so relativ wertfrei und positiv erlebt. Ein Teil der der kultuerellen Frühprägung ist es aber sicherlich – ginge das nicht aber genauso gut mit kindgerecht vorgetragenen Grimms Märchen?

    Um den Einfluss von Religion auf die vermeindliche "Entscheidungsfreiheit" von KiWu-Paaren bewerten zu können, lohnt sich ab und an ein Blick ins KiWu-Forum: dort gibt es Paare, die trotz aller medizinischer Aufgeklärtheit um die eigenen Hemmnisse beim Realisieren des Kinderwunsches aus religiösen Gründen bestimmte Techniken ablehnen….und sich leider sogar in Einzelfällen befügelt fühlen ihre "message" unters Volk zu bringen. In der persönlichen Auswirkung: jedem Tierchen sein Pläsierchen; in der öffentlichen Auswirkung: einfach lästig, weil zum Teil gezielt desinformiert und verunsichert werden soll, religiöser Motivation entspringend.

  8. Elmar Breitbach
    Klingon Lady schreibt

    @Reaba: Haben diese Missionare denn damit tatsächlich auch Erfolg?

  9. Elmar Breitbach
    Fassi schreibt

    Auch wenn es sicher nicht political correct ist :).. viele Eltern schicken ihre Kinder wegen PISA, wegen soziokultureller Probleme selbst dann auf konfessionelle Privatschulen wenn sie selbst nicht besonders gläubig sind, politisch links bis liberal sind. Manche Eltern ziehen sogar um.
    "Das kleinere Übel" ist exakt der Knackpunkt, manche mögen lieber eine religiös geprägte Wertevermittlung, sicher auch eine elitäre Auswahl der Schulkinder gerade so akzeptieren, als die Kinder in öffentliche Schulen zu schicken, bei der nötige Sozialarbeit, Sprachdefizite aufholen, den Unterricht mehr bestimmen als Lerninhalte, bei der aus Geldmangel naturwissenschaftlicher Unterricht gestrichen wird ( Physik/ Chemieunterricht auf dem staatl. Gymnasium bei meinem Neffen – momentan gestrichen) Viele Eltern wägen da völlig real ab gegen ihre Ideale.
    Ich vermute dass die Ablehung bestimmter Techniken oft diffuseren Gefühlsprozessen entspringt, es sind Ängste, es sind symbolische Deutungen, ab wann etwas nicht mehr natürlich ist, es sind Grenzziehungen die den Leuten Halt gewähren können, z. B. bei IVF versus ICSI.

  10. Elmar Breitbach
    Fassi schreibt

    Foren-„messages“ sind aber doch nicht nur religiös auch kitschige Mutterkultigkeit, oft eine sehr traditionelles Rollenverständnis ist typisch für Kiwuforen…mit all den Supermamis, die darüber Wettbewerbe abhalten.
    das heutige Mami-ideal wäre aber ohne Roussaeu.. Luther ..( das 3. Reich lieber auslassen..)womöglich ganz anders.
    Es stimmt, das notwendige Vermitteln moralischer Zusammenhänge für Kinder muss nicht religiös sein, aber lieber religiös als gar nicht ? Das Kind soll symbolisch die religiöse Konsequenz der Elternüberzuegung ausbaden, ausgegrenzt werden ? Der Vergleich hinkt, aber ich denke dabei an das Mädchen was nicht auf Klassenfahrt mitdarf, nicht schwimmen darf, nicht am Sexualkundeunterricht teilnehmen darf
    Viel wichtiger finde ich, dass Schul-Niveau nicht weiter abzusenken, wer keine Ahnung von Naturwissenschaften hat, wird eher Kreationist und ist hilflos gegen solchen Schwachfug, sowie ich nicht wollte, dass meine Kids durch andere Kinder , die in einer " Macho-Ehre-Scham-Kultur" aufwachsen,mit mittelalterlichen Männer-Frauen-Rollen.. mitgeprägt würden..
    im Übrigen halte ich "homöopathische Unterstützungsordner" und den ganzen Kram auch für " religiös-esoterisch", sorry, aber auch diese messages müssen eben auch sein 🙂

  11. Elmar Breitbach
    E. Breitbach schreibt

  12. Elmar Breitbach
    Klingon Lady schreibt

    @Fassi: Stimmt. Wenn ich ehrlich bin, würden mein Mann und ich bei entsprechender Begabung unserer Tochter zur Not auch eine religiös geprägte gute Privatschule für sie auswählen. Genaugenommen halte ich Religionsunterricht sogar für wichtig, solange er nicht zur Gehirnwäsche mutiert. Obwohl weder mein Mann noch ich Kirchenmitglieder sind und zu Hause unserem Kind wohl eher den Kant’schen Kategorischen Imperativ nahebringen werden als die Bergpredigt. Läuft eh exakt aufs Gleiche hinaus.

    Ich stimme Dir völlig zu – besser ein "Nonnenbunker" (mein Mann war selber auf einem) mit Betschwestern und ausreichenden Ressourcen für alle Fächer, als eine dieser ungepflegten Betonbruchbuden, an denen aus Geldmangel nicht nur der Putz von der Decke bröselt, sondern auch der halbe Lehrplan nicht unterrichtet werden kann.

    Religion als ethische Orientierungshilfe – ist in Ordnung und nicht per se schlecht. Die Bibel als Grundstein der abendländischen Kultur – ja, klar. Wer sich da nicht auskennt, wird auch Probleme beim Verständnis von Dingen wie Musik, Literatur und Kunst haben. Aber die Dogmen der christlichen Kirche ausschließliche Entscheidungsgrundlage, noch dazu bei so gundprivaten und persönlichen Themen wie künstlicher Befruchtung? Über meine Leiche.

    Religion, Bibel und Kirche soll unser Kind mit unserer, der Eltern Hilfe definitiv kennen, voneinander unterscheiden und kritisch zu beurteilen lernen, egal auf welche Schule es irgendwann einmal geht.

  13. Elmar Breitbach
    Reaba schreibt

    @Klingon Lady: kann man schlecht beurteilen. Könnte mir aber vorstellen, daß schlichtere Gemüter (die auf staatlichen , ressourcenarmen Schulen auch noch den halben Biountericht geschwänzt haben ;-)) davon möglicherweise zu beeindrucken sein könnten – weiß ich jedoch nicht sicher. Religion und deren Ausübung ist für mich strikte Privatsache und sollte möglichst wenig öffentlichen Raum bekommen.

    @Fassi: Guter Einwand! Ist eine "Glaubensfrage" (schon wieder eine :-)): entweder ermögliche ich meinem Kind auf grund eigener Bildung und damit einhergehender Beurteilungsfähigkeit also eine Ausbildung mit dem Malus des potentiell negativen, religiösen Einflusses oder ich stehe stringent hinter dem System "staatliche Schule" und nehme dort die Konsequenzen des drohenden Staatsbankrotts in seiner Auswirkung auf das Bildungssystem, nebst eigenem off-spring in Kauf?
    Ist die Wahl zwischen Pest und Cholera, finde ich.
    Aber schön, dich in eine "adventsmäßige Milde" den "Religiös-Esotherischen" gegenüber getaucht zu sehen :-)!

    Die christliche "Heilsverkündigung" als eine Möglichkeit von vielen Alternativen zu anderen ethischen Philosophien – keine Einwände.

    Ist es nicht eigentlich erbärmlich, daß man sich irgendwann als Erziehungsberechtigter so einen ideologischen Kopf machen muß? Wäre doch wirklich schön darauf vertrauen zu können, daß Kinder wirklich angemessen in erster Linie umfassendes Wissen vermittelt bekommen, das ohne ideologische Hintergedanken kolportiert wird. Sehe ich so in Deutschland aber leider nicht realisiert.

    Gibt aber irgendwie zu denken, daß die PISA-Ergebnisse da am besten sind, wo sie auf eine relativ homogene Bevölkerungsstruktur treffen.

  14. Elmar Breitbach
    Fassi schreibt

    o.K… ich geb´ es zu, ich habe auch so einen Nonnenbunker besucht, aber unser sozialdemokratischer Sozialkundelehrer ( einer der wenigen Männer dort)forderte uns auf, die Elternberufe anonyme Zettel zu schreiben, und fragte ob wir eigentlich den Stadtteil kennen ,in dem Kinder zwischen Stadtautobahn, Bahnlinie und Industrieanlgagen residieren – wir waren natürlich völlig unwissend geschockt und betroffen 🙂

    Als Mitschülerinnen die zu freakisch aussahen und noch unter Drogenverdacht standen, weggeekelt wurden,habe ich kapiert, dass die christliche Sache mit dem " man sieht nur mit dem Herzen gut" und den Schwarzen Schafen, verlorenen Sohn-Story nicht so ernst gemeint ist… das war in der 7. Klasse, Pubertät., spätestens dann war Kinderglauben-Ende angesagt.
    In der Oberstufe war das Kolegium dann an freakische Zottelmädchen mit Armeejacken gewöhnt, und auch der Palästinenserwedel um den Hals durfte bei der Morgengebetsprecherin dranleiben.
    In Bio-Leistung waren die Schwerpunkte Evolution, Genetik, Keimesentwicklung bei einer Nonne, wurde völlig neutral unreligiös behandelt ( strikt nach "Linder") Einzig nach einem Film über eine normale Geburt wurde etwas einseitiger über Abtreibung debattiert..wir durften aber frei sprechen..A
    ndererseits habe ich damals tatsächlich so einen Mist wie der " Kleine Unterschied" gelesen ( Mutter meiner besten Freundin war schuld – meine Mutter ahnungslos)
    obwohl ich keinerlei Erfahrungen mit Jungs hatte, ausser " miteinander gehen".
    Später las ich " Märchenprinz" Müll..obwohl ich einen total netten Typ " hatte" ( noch "habe"..)

    Ideologiekritik und all unseren liberalen Freiheits-Gerechtigkeits-Ideale.. von daher sicher auch ein " lustiges " Thema..zumindest im Nachhinein 🙂 mir fehlt da sicher tatsächlich etwas der Humor * zugeb* auch ausserhalb der Weihnachtszeit 🙂

  15. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Fassi – es ist nicht so, dass ich meinem Sohn eine Ausgrenzung aufzwinge. Jedenfalls bin ich nicht so dogmatisch, dass ich ihm den Reli-Unterricht verbieten würde. Wenn er es wollte, könnte er. Aber er weiß natürlich von mir schon ein paar Dinge über das Christentum und hat deshalb selbst auch nicht den Willen, dort teilzunehmen. Desinteresse ist es nicht. Er fragt sehr viel: "Mama, erzähl mir mal wieder was über die Kirche." Das ist seine Form der Auseinandersetzung damit.

    Klar rechne ich nicht damit, dass es in der nächsten Zeit Unterricht über assistierte Befruchtungen geben wird. Aber: ich bin der Meinung, dass eine Institution, die versucht, Kinder wie meinen Sohn zu verhindern, nicht unbedingt diesen Kindern, wenn sie dann da sind, auch noch ihren Glauben lehren muß. Ich versuche mich in die Position meines Sohnes zu versetzen. Ich glaube, ich käme mir mit einem solchen Unterricht ziemlich ver….. vor, vielleicht sogar in meiner Menschenwürde verletzt. Klar darf das jeder individuell betrachten. Aber mir würde es so gehen.

    Bei uns kommt hinzu, dass wir Atheisten sind – auch von daher finde ich die Vorstellung eines Religionsunterrichtes nicht so prickelnd. Aber von wegen "ethische Orientierungshilfe" – da habe ich mich in den letzten Wochen und Monaten sehr eingehend mit dem Christentum beschäftigt und bin nun überzeugt, dass es in seiner Wurzel reichlich unethisch ist. Die haben in ihrer Bibel so viel Dreck drin zu stehen, was ja auch in der Geschichte zu fatalen Folgen geführt hat. Reichlich unethisch! Und ich mag es auch nicht, wenn mein Sohn von einer Ideologievertretung Toleranz gelehrt bekommt, die überaus intolerant ist, und das nicht nur gegenüber Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch. Mit gespaltener Zunge reden – das ist nichts Erstrebenswertes, was es da zu lernen gibt.

    Ja, wo Du es ansprichst – Basteln, Feiern, Liedchen singen. Das sind die Methoden, mit denen den Kindern der Eintritt in eine Religion versüßt wird. Eben: Intelligent Design!

  16. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Zu dem Problem, dass nichtreligiöse Eltern ihre Kinder an religiöse Schulen schicken, weil dort das soziale Umfeld besser ist und oft auch die Lernmöglichkeiten möchte ich gern noch was sagen.
    Es ist im Ernst so, dass solche Schulen durch ihre Existenz in ihrem Umkreis das soziale Niveau an den staatlichen Schulen absenken. Insofern stellt sich auch die Frage, ob religiöse Schulen mit unserem Grundgesetz vereinbar sind. Denn sie bewirken, dass Kindern aus andersdenkenden Familien oft nur noch die Wahl bleibt zwischen religiöser Erziehung oder dem Nachteil durch ein schwieriges soziales Umfeld und schlechtere Lernvoraussetzungen. …

  17. […] Ich habe hier schon vor einiger Zeit berichtet, dass ein österreichisches Kinderwunsch-Zentrum unter Soldaten nach Samenspendern suchte und dadurch nicht unerheblichen Ärger mit der Kirche bekam. […]