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Tabuthema Fehlgeburt: Warum wird nicht darüber geredet?

Artikel der Süddeutschen zum Thema Fehlgeburt

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Die Süddeutsche Zeitung widmet sich einem Thema, welches leider viel zu wenig in der Öffentlichkeit besprochen wird: Den Verlust eine Schwangerschaft durch eine Fehlgeburt.

Fehlgeburt:Unnötige Schuldgefühle

Ein Kind zu verlieren ist ein schlimmes Erlebnis. Für viele Frauen und Paare ist es jedoch oft viel belastender, die Trauer mit sich alleine ausmachen zu müssen, weil niemand darüber redet und man selbst das Gefühl hat, nicht darüber reden zu dürfen. Auf der Suche nach möglichen Ursachen für den Verlust der Schwangerschaft finden die betroffenen Frauen die Erklärung oft bei sich selbst. Schuldgefühle sind die Folge, obwohl es dafür praktisch nie einen Grund gibt:

Für Mediziner ist eine Fehlgeburt Alltag, sie gehört zum Kinderkriegen dazu. Die meisten Frauen wissen dagegen nicht, wie oft Babys im Bauch sterben, weil niemand darüber spricht. Weil das Thema, obwohl es so viele betrifft, noch immer ein Tabu ist. Zur Trauer kommen dann oft Schuldgefühle. Hätte ich auf die Bergtour lieber verzichten sollen, fragen sich Betroffene. Oder auf die Schmerztablette? War die Party zu stressig? Oder das Meeting?

„Medizinisch gesehen ist das Unsinn“, sagt Frauenärztin Claudia Schumann

Die häufigste Ursache für ein vorzeitiges Ende einer Schwangerschaft sind nämlich nicht beeinflussbar: Genetische Gründe führen am häufigsten zu einer Fehlgeburt.
Hier geht es zum Artikel der Süddeutschen Zeitung


Quelle Süddeutsche Zeitung
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Kommentar

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1 Kommentar
  1. Estrela Yıldız schreibt

    Ja warum wird nicht darüber gesprochen? Weil die tollen „Ratschläge“ oder sagen wir eher „Desinteresse“ verletzen und man es deswegen lieber für sich behält.