Octomum: 14 Kinder, ich habe mein Leben vermasselt


Nadya Suleman, die zu Beginn des Jahres Achtlinge zur Welt brachte, bekennt in einem Interview, dass ihr Kinderwunsch – den sie mit Spermien eines Spenders gegen dessen Willen erfüllte – pathologisch war und dass dies auch zu Lasten der Kinder geht:

„Ich habe mich selbst hereingelegt. Ich habe mein Leben vermasselt, ich habe das Leben meiner Kinder vermasselt. Ich muss diese starke Fassade errichten und so tun, als ob ich es nicht bedauern würde.“

Sie habe dem Samenspender nach ihren ersten sechs Kindern nicht gesagt, dass sie noch weitere haben werde. Dazu seien eingefrorene Embryonen aus ihren früheren Schwangerschaften verwendet worden.

„Ich habe das hinter seinem Rücken gemacht und sie alle verwendet“, sagte sie in dem Video. „Er wollte nicht, dass ich das mache. Ich fühle mich schuldig deswegen.“

Berichtet „Bild online“

Meist heißt es ja zu solchen Einsichten „besser spät als nie“. Hier ist es jedoch vermutlich zu spät.


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5 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Schweden schreibt

    Eindeutig zu spät…..18 Monate eher wären sehr viel besser gewesen und hätte einigen Menschen das Leben mehr als erleichtert.

  2. Elmar Breitbach
    hasenohr schreibt

    Ja, ja… Bis einer weint!
    Der Unterschied: Kindern verzeiht man Übermut… Diese Frau ist erwachsen und hätte die Konsequenzen – zumindest ansatzweise – kennen müssen. Nun sollte sie wenigstens zu ihrer Entscheidung stehen.

  3. Elmar Breitbach
    mbali schreibt

    vielleicht hilft ihr ja diese ansicht dabei, hilfe anzunehmen. und das ist dann auch für die kinder gut.
    bleibt nur zu hoffen, dass sie auch genügend hilfe angeboten bekommt.
    kann trotz allem nicht nachvollziehen, warum sie einen arzt gefunden hat, der sie in ihrem tun unterstützt hat.

  4. Elmar Breitbach
    Regina33 schreibt

    na klar war die ganze Aktion pathologisch, jedoch was ich schlimmer als ihre kranke Psyche finde, ist, dass es Ärzte, die zumindest Pathologie und Physiologie unterscheiden können, bereit waren, sie in ihrem kranken tun zu unterstützen.

  5. Elmar Breitbach
    SarahZ schreibt

    Dazu kann man einfach nichts mehr sagen ..
    mein erster Gedanke war ohrfeigen,umdrehen und machen lassen.
    Die armen Kinder..wie will sie die zu reifem denken erziehen ?