Junge Frau kann nur Mehrlinge


Agnesa bekam vor eineinhalb Jahren Fünflinge und dies ganz ohne Hilfe der Reproduktionsmedizin. Die Mehrlinge wurde auf natürlichen Wege gezeugt. Die Wahrscheinlichkeit für eine derartige Schwangerschaft liegen bei 1 zu 50 Millionen.

Noch unwahrscheinlicher ist es, dass einer solchen Schwangerschaft eine erneute Mehrlingsschwangerschaft folgt. Dies scheint aber nun der Fall zu sein, wie DCRS ONLINE berichtet:

Die junge Mutter aus Nordrhein-Westfalen laut Medienberichten: „Ich bin erst in der 7. Woche. Auf dem Ultraschalllbild kann man nicht viel sehen. Aber die Ärzte haben schon mal vorgewarnt. Sie meinen, ich sei besonders fruchtbar. Die Wahrscheinlichkeit, dass wieder mehrere Eizellen befruchtet worden sind, ist ziemlich hoch.“

Geplant war der neuerliche Familienzuwachs allerdings nicht.

Der stolze Familienvater ein wenig kleinlaut: „Eigentlich ist es ein Unfall gewesen, aber wir freuen uns trotzdem.“ Da die Familie bisher vier Mädchen und nur einen Jungen hat, würden sich die Eltern über weiteren männlichen Nachwuchs freuen, doch Hauptsache ist: gesund.

Jetzt noch drei Jungen und dann ist das Familienglück perfekt. Der Vater baut derweil schon einmal das Haus um, damit alle reinpassen.


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Kommentar

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10 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Ich schreibt

    Aber an Verhütung haben sie dann nicht mehr gedacht…
    Das bringt mich wieder zu der Frage: Ist Fruchtbarkeit genetisch bedingt?
    Es scheint so zu sein.
    Und liegt es an der Frau, oder an dem Mann?
    Es ist in diesem Fall nicht geschrieben, aber ich vermute es sind auch eineige Mehrlies dabei.
    Weil entweder teilen sich die Embryos immer so schön, oder es werden immer mehrere befruchtet.

  2. Elmar Breitbach
    patricia schreibt

    gibts für sowas einen medizinischen ausdruck..,..hyperfertilität oder so? ;-)…ich hab gehört, dass die frau erst 21J alt sei!! da würde ich nach dieser 2. ss dann echt mal zuverlässig verhüten. birgt ja auch riesengefahren für die doch x-fache mutter solche schwangerschaften…

  3. Elmar Breitbach
    Carolyn schreibt

    @Ich: Mehrlinge liegen nie am Mann. Der setzt seine Menge an Spermien ab, so viel wie eben da sind. Und die befruchten dann die zur Verfügung stehenden Eizellen. Wenn die Frau also dazu neigt, in einem Zyklus mehrere Eizellen zu produzieren, ist der Mann bestimmt nicht dafür verantwortlich.

    Wobei: Bei manchen Leuten habe ich den Eindruck, Kinder machen ist einfach, aber Verhütung ist schwer.

  4. Elmar Breitbach
    Ich schreibt

    @Carolyn – du hast Recht
    Aber ich meinte auch etwas anderes, die Genen/Chromosomen:
    1. Gewöhnlich "darf" nur eine Spermie zu den Eizellen. Wenn mehrere Eizellen befruchtet werden, dann sind auch die Spermies stark (da mehrere bis dort schaffen)
    2. Bei eineige Mehrlies teilt sich ein Ei und es werden daraus mehrere Embryos. Da weiß ich nicht mehr ob es an Frau oder Mann liegt.
    Und man sagt auch dass Mehrlies auch in der Familie liegen. Nur in wessen Familie?
    Das meinte ich.

  5. Elmar Breitbach
    Samyeli schreibt

    Es darf nicht immer nur eine Spermie zu den Eizellen sondern es darf nur ein Spermium in eine Eizelle. Dorthin kommen ca. 20.000 -> wenn 4 Eizellen da sind können also auch 4 befruchtet werden.

    Die Eizellreifung wird von der Frau "bestimmt". Bei Eineiigen Zwillingen teilt sich die Eizelle was aber ein teilungsbedingtes "Problem" ist und nicht von irgendjemand (ausser der Zelle selbst) gesteuert wird.

    Dass Fruchtbarkeit erblich ist – naja ich weiss nicht. Bei uns in der Familie hat jede Frau 3-4 Kinder geboren (ohne Probleme) nur ich habe es bis jetzt zu keinem gebracht.

    Diesem Mädel würde ich dann aber auch nach der SS zu einer Sterilisation raten 🙂

  6. Elmar Breitbach
    miez37 schreibt

    Ich denke schon, dass die "Neigung" zu vermehrter Eizellreifung pro Zyklus vererbt werden kann. Genauso sicher auch der umgekehrte Fall, also z.B. PCO oder ganz fehlende Eizellreifung. Oder Doc?
    Meine Cousine z.B. hat die Fortpflanzungsproblematik ihrer Mutter geerbt. Beide haben 2 Kinder bekommen, waren aber wesentlich öfter ss, erlitten aber leider FG und auch stille Geburten und mussten in den intakten SS fast ausschließlich liegen und haben mit KS entbunden. Das hat jetzt zwar ncih wirklich was mit der Fruchtbarkeit zu tun, aber Fruchtbar scheinen sie beide sehr zu sein, denn ss sind sie ja recht oft geworden, aber auch zum SS-bleiben gehört ja ein Hormoneller Prozess, der vom Hirn oder so gesteuert wird und da ist sicher vieles Erbmasse.

  7. Elmar Breitbach
    atonne schreibt

    Es ist erwiesen, dass die Neigung zu zweieiigen Zwillis vererbt wird. Das zeigt sich schon daran, dass diese sehr gehäuft in einigen Gegenden der Welt auftreten (Westafrika) und in anderen Gegenden so gut wie nie (Ostasien), wenn man nur die natürlich enstandenen betrachtet. Eineiige Zwillis sind auf der ganzen Welt etwa gleich verteilt und kommen auch in einzelnen Familien nicht gehäuft vor (auch wenn uns manchmal die Literatur etwas anderes erzählen will und damit unser Bild verzerrt), es kann also keine genetische Ursache haben.

  8. Elmar Breitbach
    E. Breitbach schreibt

    Ich denke schon, dass die “Neigung” zu vermehrter Eizellreifung pro Zyklus vererbt werden kann. Genauso sicher auch der umgekehrte Fall, also z.B. PCO oder ganz fehlende Eizellreifung. Oder Doc?

    @miez37: Beim PCO ist es bekannt und auch bei Mehrfacheisprüngen: Hier nachzulesen

    Eineiige Zwillis sind auf der ganzen Welt etwa gleich verteilt und kommen auch in einzelnen Familien nicht gehäuft vor (auch wenn uns manchmal die Literatur etwas anderes erzählen will und damit unser Bild verzerrt), es kann also keine genetische Ursache haben.

    Korrekt.

  9. Elmar Breitbach
    tut nix zur Sache schreibt

    Also ich finde ja manche Meinungen hier ganz schön hart. Ich denke ob sich diese Frau sterilisieren lassen sollte oder nicht liegt nicht in unserem ermessen. Ist doch schön so viele Kinder und wenn sich die Eltern freuen und genug Platz im Herzen haben, ist das alles OK. Ich freue mich für diese Familie!

  10. Elmar Breitbach
    Elmar Breitbach schreibt

    @ tutnichtszursache: Eigentlich hat nur eine Teilnehmerin der Diskussion geäußert, dass sie der der Fünflingsmutter, die nun wieder Mehrlinge bekommt zu einer Sterilisation raten würde. Was bei 7-8 Kindern im kurzen Abstand zumindest erwägenswert ist.

    Ansonsten ging es hier um die Entstehung von Mehrlingen. Ich verstehe also nicht, was Sie mit "hart" meinen.