IVF und das Internet

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Ich schreib’s trotzdem, obwohl es eine Plattitüde ist: Immer größere Bereiche des täglichen Lebens werden begleitet oder bestimmt vom Internet. Das gilt auch und vor allem für die Informationsssuche zu Gesundheitsthemen: Zum Beschaffen von medizinischen Informationen nutzt mittlerweile jeder zweite Bundesbürger zwischen 16 und 74 Jahren das Internet.

Aber nicht nur die Informationsbeschaffung für Patienten ist über das Internet möglich, sondern auch die Kommunikation zwischen Ärzten (und Patienten). Also Medizin 2.0 als interaktives Phänomen im Internet.

Nun gibt es viele Kongresse und Informationsveranstaltungen zu Internetthemen allgemein, deutlich weniger zu Gesundheitsthemen und meines Wissen noch keine, die sich explizit mit der Reproduktionsmedizin beschäftigt. Auch dieses Feld wird nun in einem Kongress im nächsten Jahr beackert: IVF Worldwide Live Congress: In Vitro Fertilization Clinics Embracing the Digital Age, will take place in Berlin, Germany on April 20-22, 2012, die vorläufigen Themen kann man hier nachlesen.

Der Kongress zielt demnach primär auf die Reproduktionsmediziner, schon erkennbar an den recht hohen Registrierungsgebühren (550 €). Ich werde erst einmal das genauere Programm abwarten, aber wenn es nicht eine reine Verkaufsmesse für Hersteller medizinischer Software wird, dann könnte es recht interessant werden. Zumindest hat es das Potenzial dazu.

Bild: © berlin-pics / PIXELIO


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Kommentar

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2 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    grueneGurke schreibt

    Hoffentlich ist das Essen dann bei den 550 Euro dabei 😉

    Waere mal gut, wenn etwas Schwung in die Sache kommt…

  2. Elmar Breitbach
    Buntspecht schreibt

    Meinem Eindruck wäre es vielen Ärzten lieber, wenn ihre Patienten keinen Zugriff auf medizinische Informationen im Internet hätten.