Ich will ein Baby ohne Mann – 37°C ZDF

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Die Sendereihe 37°C des ZDF trägt nicht nur die aktuellen Tagestemperaturen im Titel, sondern ist ein Format, welches sich intensiv mit speziellen Themen beschäftigt und das angenehm zurückhaltend.

Vor Kurzem war der Kinderwunsch alleinstehender Frauen und lesbischer Paare das Thema der Sendung. Für diejenigen, die es verpasst haben: Es steht nun in der Mediathek des ZDF in voller Länge zum Abruf zur Verfügung. Ich schaue mir ja kaum noch Sendungen zum Thema Kinderwunsch an (zu sensationsheischend und vorurteilsbeladen, bestenfalls nix Neues), aber diese Sendung finde ich empfehlenswert Hier der Link:

„Ich will ein Baby ohne Mann“ – 37°C – ZDF


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Kommentar

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9 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Bluete schreibt

    Hm, ich bin eigentlich ein Fan von 37 Grad, aber mir gefiel diese Sendung nicht.

    Was mich unglaublich gestört hat, war der Umgang der Frauen mit der Frage nach der Herkunft der Kinder. Einzig die Dame, die ihre Tochter schon hatte und die sich für einen nicht-anonymen Spender entschieden hat, schien mir in dieser Frage wengistens halbwegs reflektiert.

    Ein Baby ohne Mann zu wollen ist ja völlig legitim, aber auch wenn man in seinem Leben keinen Mann hat / haben möchte, kann und darf das Kind nach dem Vater fragen und suchen. Und gerade wenn ich mich derart bewußt für ein Kind entscheide, sollten dabei, meiner Ansicht nach, nicht nur meine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen, sondern auch die des Kindes.

    Blüte

  2. Elmar Breitbach
    Elmar Breitbach schreibt

    Ich habe auch nicht behauptet, dass mir die Protagonisten dieses Films durchgängig gefallen haben. Die durften ihre Ansichten und Geschichten durch den Film jedoch sehr ausführlich entwickeln. Die Herkunftsfrage finde ich auch wichtiger als es hier rüberkam.

  3. Elmar Breitbach
    Kunstkoma schreibt

    Dem stimme ich zu. Ich fand den Beitrag zwar neutral, aber leider insgesamt viel zu wenig informativ.

  4. Elmar Breitbach
    Mirabellla schreibt

    ich finde es gut, dass dieses thema im fernsehen aufgegriffen wurde.
    natürlich ist es optimal, wenn ein kind innerhalb einer glücklichen partnerschaft geboren wird. aber kinder sind leben, und leben verläuft nicht immer optimal.
    ich war damals froh, als ich 2006 in einem kinderwunsch-buch las, dass im ausland auch alleinstehende frauen behandelt werden. meine partnerschaft war damals wegen der unfruchtbarkeit gescheitert. und einen neuen partner finden, der kinder haben möchte (ja, es gibt ihn, den männlichen zeugungsstreik) und außerdem noch bereit ist, den beschwerlichen weg einer kiwu-behandlung mitzugehen, gleicht der suche nach der nadel im heuhaufen.

    ich bin sehr dankbar, dass ich durch eine auslandsbehandlung noch ein kind bekommen durfte.

  5. Elmar Breitbach
    Bluete schreibt

    @Doc. Ich meinte auch weniger die Protagonisten selbst, die mir nicht gefielen. Die sind in dieser Sendereihe meist etwas gewöhnungsbedürftig…. Aber normalerweise schaffen es die Macher dieser Sendungen durch geschickte Fragen oder eben gegensätzlich ausgewählte Protagonisten deutlich auf verschiedenste Facetten und Probleme über die Sicht der Protagonisten hinaus hinzuweisen. So wurden z.B. vorgestern nicht nur die Eltern interviewt, die ihre Kinder ab Säuglingsalter zu Höchstleistungen trimmen, sondern auch die Kinder. Da wurde die Problematik hinter dem Thema sehr schnell klar. Und das fehlte mir bei dem Beitrag der Mütter ohne Mann völlig. Die Herkunftsfrage wurde ausschließlich aus der (mitunter recht verkürzten) Sicht der Protagonisten behandelt (oder eben auch nicht).

  6. Elmar Breitbach
    Elmar Breitbach schreibt

    Der englisch sprechende Vater, der gestern am Ende des Films mit seinen Kindern am Lagerfeuer sitzt und Würstchen grillt – und seine Kinder in die normale Schule schickt – das hatte etwas, das stimmt 😉

  7. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Ich habe es mir jetzt auch angeschaut. Schön, dass das thematisiert wird. Ich weiß aus dem HI Forum, dass immer mehr allein stehende Frauen sich den Kinderwunsch erfüllen.

    Gefragt habe ich mich, warum bei so einem Thema ein lesbisches Paar dabei war. Gehörte eigentlich da nicht rein. Denn sie sind ja nicht "Ich", sondern "Wir".

    Sicher hätte man einiges noch besser darstellen können. Die Kinder fragen – die in dem Film gezeigten waren zu klein dazu, um eine Meinung zu äußern. Natürlich haben Kindern gern auch Väter. Nur gibt es viele Gründe, warum Kinder ohne Väter aufwachsen müssen.

    Schön war es doch aber, dass auf die Möglichkeit der offenen Spende hingewiesen wurde. Die Frauen haben auch alle ihre Motive dargelegt. Das finde ich am Wichtigsten, um zu verstehen, warum Frauen so ihre Familie gründen.

  8. Elmar Breitbach
    Kunstkoma schreibt

    @Rebella: Das Thema hieß "Kinderwunsch ohne Mann", insofern war das lesbische Pärchen nicht fehl am Platz. 😉 Ich hätte mir allerdings auch einen Beitrag gewünscht, der ausschließlich uns Singlefrauen gewidmet wäre.

    Zu kurz kam mir die Reflektion bzgl. der anonymen Spende, die Gesetzeslage für alleinstehende Frauen in Deutschland und auch die Möglichkeit der privaten Spende (sowie den damit verbundenen Risiken), die meiner Erfahrung nach etwa 50% der Frauen nutzen.

    Und den Abschlußsatz "ein Kind um jeden Preis" hätten sie sich meineshalber sonst wohin stecken können. 😉

  9. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Da haste Recht, Kunstkoma. Dazu noch ein so abgedroschener Satz.

    "Zu kurz kam mir die Reflektion bzgl. der anonymen Spende, die Gesetzeslage für alleinstehende Frauen in Deutschland und auch die Möglichkeit der privaten Spende (sowie den damit verbundenen Risiken)" – volle Zustimmung!