HIV und Kinderwunsch: Kein (großes) Problem mehr

Auch wenn die Frau von der Krankheit betroffen ist, kann der Kinderwunsch erfüllt werden

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Durch verbesserte Therapien ergibt sich bei einer HIV-Infektion inzwischen eine deutlich erhöhte Lebenserwartung für die Betroffenen. Folgerichtig ist dann auch die Familienplanung oft ein Thema.

Dass HIV und Kinderwunsch sich nicht ausschließen, ist eine erfreuliche und keine wirklich neue Erkenntnis. Schon seit 7 Jahren besteht sogar ein Anrecht auf Kostenübernahme bei unerfülltem Kinderwunsch.

HIV und Kinderwunsch auch ohne künstliche Befruchtung

Bei optimal therapierten Frauen, deren Viruslast maximal supprimiert ist, kann sogar eine Schwangerschaft auf normalem Wege angestrebt werden, berichtet Privatdozentin Andrea Gingelmaier aus München-Pasing in der Ärztezeitung: „Unter diesen Bedingungen liegen die Raten der Mutter-Kind-Transmission des HI-Virus deutlich unter einem Prozent“.

Auch bei HIV-diskordante Paaren ist das Risiko einer Ansteckung zu vernachlässigen, wenn der betroffene Partner maximal therapiert ist. Erfreulich, dass den Paaren aufgrund optimierter Behandlung inzwischen ein normaleres (Familien-)Leben vergönnt zu sein scheint.

Hier finden Sie den ganzen Artikel in der Ärztezeitung


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