Der Plot

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Die Ärzte sollen Frauen so genannte Kuckuckseier untergeschoben haben, um die Erfolgsquote der künstlichen Befruchtung zu erhöhen. Nachdem auch ein Vater hingerichtet wurde, der Invitral auf der Spur war, finden die Kommissare heraus, dass etwa 150 Paaren mit Fremdsperma befruchtete Eier untergeschoben wurden. Um dies zu vertuschen, heuerten Invitrals Geldgeber den namenlosen Killer an.

Au weh. Bin ich froh, dass ich gestern noch im Garten sitzen musste und keine Zeit hatte, um den Tatort zu schauen. Oder habe ich etwas verpasst?

Via Moviepilot


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Kommentar

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14 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Mucki76 schreibt

    Nö, der Garten war bei dem schönen Wetter sicherlich die weitaus bessere Alternative.

    Das war doch alles sehr konstruiert. Warum sollten denn die Frauen, dann nach der 4 erfolglosen Behandlung gerade im 5. Zyklus mit Kuckuckseiern schwanger werden?

    Die Klinik war sehr nobel und man konnte da einfach so reinschneien und sofort waren beide Klinikärzte zur Führung anwesend. Da konnte man auch direkt ins Labor und bei der Befruchtung zugucken. Wahnsinn.

    Allerdings auch der Preis: ca. 25.000 Euro pro Behandlung ohne Kassenzuschuss, da es ja eine reine Privatklinik ist.

    Also ich bleibe in BM :o)
    Lieben Gruße Mucki

  2. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Unterschieben von Fremdsperma ist ja auch so kostengünstig, dass es sich direkt lohnt, um die Erfolgsraten zu steigern. [Achtung: Ironie!]

    Wenn es gewiss auch nicht sehenswert war, hätte ich schon gern mal reingeschaut, um mich selbst davon zu überzeugen, was da wieder für ein Mist zusammengeschrieben wurde. Nur war die Sendezeit gestern nicht elternfreundlich. Wird das noch mal vormittags oder so wiederholt?

  3. Elmar Breitbach
    Käsekückchen schreibt

    Nein, nichts verpaßt. Ich bin als bekennender Tatort-Fan ‚in the middle of the film‘ eingeschlummert. Klischeereiterei erster Güte in meinen Augen wenn man das Prozedere selbst schon mitgemacht hat.

  4. Elmar Breitbach
    Donza schreibt

    Echt bescheuert. Mein Schwiegervater antwortete auf meine Bemerkung, dass ich diesen Film nicht schauen werde, da er ein schmutziges Licht auf Kinderwunschpaare wirft:
    "Ja wieso, da wird ja auch genug Schindluder getrieben, mit der künstlichen Befruchtung… Genforschung und so…"
    Aha.
    *augenroll*

  5. Elmar Breitbach
    reaba schreibt

    ..auch nicht geguckt, sondern lieber geburtstag vom kryo-icsi-kind (6. versuch 😀 ) gefeiert ..

    manchmal möchte ich gar keine GEZ-gebüren mehr zahlen für so einen medialen schrott..

  6. Elmar Breitbach
    Venezia schreibt

    Eigentlich gut, dass die Thematik "unerfüllter Kinderwunsch" auch mal öffentlichkeitswirksam für das breite Fernsehpublikum aufbereitet wurde (die Einschaltquoten des Tatorts waren bestimmt höher als bei einer Dokumentation auf Phoenix…) Leider wurde die Chance vertan, die grundsätzliche Problematik der Kinderwunschbehandlung in Deutschland zu beleuchten. Zwar wurde im Laufe des Films das gestrenge deutsche Embryonenschutzgesetz erwähnt, das die KiWu-Paare ins Ausland treibt – das war aber schon die einzige Wahrheit im Film. Denn der Plot an sich war total unrealistisch, die Klinik eher ein Wellnesstempel und die Sache mit den Kuckuckseiern doch sehr absurd. Beim "gemeinen" Fernsehzuschauer bleibt hängen: Kinderwunschbehandlung im Ausland gleich illegale Machenschaften. Die Chancen im Ausland, z.B. PID bei Erbkrankheiten oder die Vermeidung von Mehrlingsschwangerschaften durch Single Embryo Transfer wurden dagegen nicht erwähnt…

  7. Elmar Breitbach
    Lectorix schreibt

    Hmmm… also mit der KiWu-Problematik hatte er nur am Rande was zu tun, das war auch gar nicht sein Anspruch. Ich hab mir den Tatort angesehen, nachdem ich den Kommissardarsteller Krassnitzer am Tag zuvor in einem Interview gehört habe und ihn eigentlich recht sensibel mit diesem Thema habe umgehen hören. Das hat mich dann interessiert. Von der Story her ziemlich heftig konstruiert – haarsträubend fand ich aber nur den Schluss, wo die beiden Ärzte als die armen Sünder aus der Sache rausgekommen sind, da sie von der Ostmafia (die die Financiers für diese Privatklinik waren) erpresst wurden. Andererseits hat es mich gefreut, dass auf das ESchG korrekt eingegangen wurde, dass ausdrücklich eine Privatklinik für derlei Machenschaften gewählt wurde, um vom Drehbuch her nicht auch noch die anderen finanziellen Dinge in Österreich und Deutschland zu verquicken (da es den Rahmen eines einstündigen Krimis deutlich gesprengt hätte). Schön fand ich auch die Bilder von einer ICSI, die Einbringung der Problematik gleichgeschlechtlicher Beziehungen sowie der Zweifel mancher Paare nach einer künstlichen Befruchtung, ob wirklich alles jetzt in der Familie okay ist.

    Für einen wie gesagt nur einstündigen Film, bei der die kriminelle Story im Vordergrund steht und nicht ein Rundumschlag durch das gesamte (ja auch schon ein eintägiges Symposium thematisch füllendes) Thema des Kinderwunschs gemacht werden soll, fand ich es eigentlich nicht schlimm, sondern insgesamt spannend. Der KiWu-Lobby hat’s nicht geschadet, aber auch nicht geholfen – das ist meine Meinung dazu, denn wo man Geld verdienen kann, ist auch Potenzial für kriminelle Machenschaften und nur wo wirklich streng kontrolliert wird, kann man dem einigermaßen Einhalt gebieten.

    LG
    Claudia

  8. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Gibt es eigentlich auf der ARD Seite einen Bereich, wo man seine Kritik zu einem Film los werden kann?

  9. Elmar Breitbach
    Lectorix schreibt

    Ach übrigens, der Plot ist Müll … Denn es ging nicht allein um Fremdsperma, denn den bis dahin in mehreren Versuchen nicht erfolgreichen Paaren wurden komplett fremde Embryonen eingesetzt. Dumm nur, wenn bei solchen Praktiken dann was herauskommt, wie im Film auf einem Bauernhof, wo sehnlichst ein leiblicher Erbe vom eher engstirnigen (und keineswegs an Adoption denkenden) Jungbauern erwartet worden war, anstelle der den eher nordeuropäisch aussehenden Eltern sich ein keineswegs ähnelnder, aber sehr süßer Knabe mit dunklen Locken und pechschwarzen Augen (zum Anbeißen) einstellte… Schade, dass dann die Fakten in der Nachlese auch noch verdreht werden: DAS ist wiederum schädlich für die ganze Geschichte…

  10. Elmar Breitbach
    Lectorix schreibt

    @Rebella: ja, die Zuschauerredaktion von "Das Erste". Link: http://www.daserste.de/service/zuschauerservice.asp

  11. Elmar Breitbach
    stine schreibt

    ich fand ihn einfach schaurig…

    im stern war sogar heute eine kritik:

    http://www.stern.de/unterhaltung/tv/:Tatort-Kritik-Die-Gesch%E4fte-Retorten-Mafia/702385.html

  12. Elmar Breitbach
    Schweden schreibt

    Und Polizisten können nicht rechnen…..oder sind 45% das doppelte von 25-30% und ich habe was verpasst…….und sicher, wer nach Österreich zur IVF/ICSI fährt der nimmt auch dort am Schwangerschaftsschwimmen und Babyturnen teil…….

    Ich habe es mir, bis auf die letzten 15 Minuten angeschaut…habe das ganze auf VHS-Kassette aufgenommen….falls jemand Bedarf hat, sich es anzuschauen….

  13. Elmar Breitbach
    m*g*ms schreibt

    Danke für den Beitrag!
    Dann bin ich ja sehr froh, daß ich im Garten sitzen durfte und Geburtstag feiern mußte, war schon soo traurig gewesen!

  14. Elmar Breitbach
    henriette schreibt

    hallo,

    sich kann mit jedem geschaeft irgendwann schindluder getrieben werden, und machen wir uns nichts vor, die reproduktionsmedizin ist ein wachstumsmarkt und ich kann mir schon vorstellen, dass nicht alle "marktteilnehmer" immer nur lautere motive haben. das waere naemlich dann die absolute ausnahme…
    aber unabhaengig davon war der tatort einfach nur doof, langweilig, vorhersehbar und was das ganze sollte, erschloss sich einem auch nicht wirklich. und voellig humorfrei war er auch noch. und der showdown am schluss war ja dann so etwas von aufgesetzt…
    beste gruesse

    h.