TESE

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TESE steht für „testicular sperm extraction“ und bedeutet, dass man die Spermien operativ aus dem Hoden gewinnt. Dies ist dann notwendig, wenn im Ejakulat keine Spermien nachweisbar sind (Azoospermie).

Die Spermien werden dann meist eingefroren und später für eine ICSI verwendet. Mehr dazu finden Sie im Theorie-Teil unserer Seite: Spermiengewinnung für die künstliche Befruchtung.


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Kommentar

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5 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Injured schreibt

    Die Operation oder hier auch TESE genannt kann mit mehreren Komplikationen behaftet sein.
    Ein Eingriff sollte erst nach mehrhmaliger Abwägung der Risiken in Betracht gezogen werden. Zusätzlich sollte von unabhängigen Ärzten geprüft werden ob nicht doch vielleicht nur ein Verschluss vorliegt.
    Eine TESE ist noch lange nicht notwendig wenn im Ejakulat keine Spermien vorhanden sind.
    Zu beachten ist zusätzlich: Eine TESE wird nur als ambulanter Eingriff eingestuft. Eine Entlassung aus dem Krankenhaus am selben Tag ist somit die Folge. Folgebeschwerden obliegen also keiner ärztlichen Aufsicht.

  2. Elmar Breitbach
    E. Breitbach schreibt

    @Injured: Ein ambulanter Eingriff setzt eine angemessene ärztliche Nachbetreuung voraus. Sonst dürfen solche Eingriffe nicht durchgeführt werden. Bei jedem operativen Eingriff bestehen Risiken, das ist bei der TESE selbstverständlich auch der Fall.

    Ein Verschluss ist extrem selten die Ursache einer Azoospermie (Vasektomien mal außen vorgelassen). Die Wiederhestellung der Samenleiterdurchlässigkeit bei einer Verschlussazoospermie ist wesentlich aufwendiger als eine TESE und auch komplikationsträchtiger. Der Vorteil ist jedoch, dass sich eine künstliche Befruchtung – mit all den Nachteilen für die Frau – dadurch vermeiden lässt.

    Eine TESE ist noch lange nicht notwendig wenn im Ejakulat keine Spermien vorhanden sind.

    Nein, nur bei einer nicht hormonell bedingten Azoospermie ist die TESE notwendig. Also in 99% der Fälle. Oder wenn man statt dessen eine Behandlung mit Spenderspermien durchführt, adoptiert oder auf Kinder verzichtet.

    Und noch einmal der Hinweis auf diesen Artikel

  3. Elmar Breitbach
    injured schreibt

    Woher haben Sie eigentlich Ihre Statistiken? Dies gibt es nicht und werden auch in keinem Klinikum geführt oder veröffentlicht.

    Für meinen Teil kann ich nur sagen "Finger weg von einer TESE das ist zu Riskant!".
    Ich habe bis Heute ständige Schmerzen nach diesem Eingriff. Ob ich meinen Hoden behalten kann steht noch in der Sternen.
    Ihre letzten Argumente sind nicht Themengerecht schliesslich geht es hier vorrangig auch um die Erhaltung der eigenen Gesundheit nach Durchführung einer solchen TESE.
    Kamikazeärzte sind hier nicht richtig am Platz sondern menschlich aus der Realität geprägte und sachkundig orientierte Feststellungen.

  4. Elmar Breitbach
    E. Breitbach schreibt

    @injured: Meine Aussagen beruhen auf eigenen Erfahrungen, da wir in unserer Klinik auch TESE und Refertilisierungen durchführen. Es mag sein, dass Sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. Diese sind jedoch eine Ausnahme, auch wenn die Eingriffe ambulant durchgeführt werden. Was themengerecht ist möchte ich mir von Ihnen ungerne vorschreiben lassen.

  5. Elmar Breitbach
    news schreibt

    Also wenn ich mir das so durchlese komme ich schon ins grübeln. Auch ich habe die TESE gewählt und vor ein paar Tagen durchführen lassen. Es schien die letzte Alternative zu sein, da im Ejakulat keine Spermien vorhanden waren. Alternative Methoden wurden mir jedoch nicht vorgeschlagen. Gleich zum Anfang habe ich bereits diesen Eingriff als einzigsten Ausweg mitbekommen.
    Ich habe immernoch Schmerzen und weiß nicht genau, wann sie nun endgültig vergehen. Schmerzmittel nehme ich aus Prinzip nicht und im Ruhezustand lässt sich das auch einigermaßen aushalten.
    Natürlich bekomme ich es mit der Angst, wenn injured schreibt, dass er seine Hoden verlieren wird. Bitte sag doch mal Bescheid, was aus Deinem Fall geworden ist.
    Vielen Dank und Danke für eine Antwort.