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Myome

Autor: E. Breitbach (Erstellt am 13.12.2003 | zuletzt geändert am 19.02.2006)

Myome sind gutartige Geschwülste der Gebärmutter und sind bindegewebige Wucherungen der Muskelschicht der Gebärmutter. Myome sind selten eine Ursache für eine Sterilität, sondern eher für eine Infertilität (wiederholte Fehlgeburten). Selten liegen Myome so ungünstig, dass sie die Befruchtung und Einnistung eines Embryos verhindern. Aber auch die Infertilität wird selten alleine durch Myome hervorgerufen.

Lage der Myome

Myome.jpg

Lokalisation von Myomen

1: Subserös: unter der Oberfläche gelegen, evtl. sogar gestielt wie hier.
2: Intramural: innerhalb der Muskelschicht der Gebärmutter gelegen
3: Submukös: Unter der Gebärmutterschleimhaut liegend (=Mukosa)
4: Am Gebärmutterhals. Ein solches Myom kann dann bis in die Scheide reichen.

Symptome

Myome können unterschiedliche Symptome hervorrufen. Diese sind abhängig von der Lage der Myome. Liegt das Myom direkt unter der Gebärmutterschleimhaut (submuköses Myom), kann es zu verstärkten Regelblutungen führen. In der Gebärmutterwand gelegen, bereiten sie gelegentlich Schmerzen während der Regelblutung und verstärken diese ebenfalls. Außen an der Gebärmutter gelegene Myome bereiten in den meisten Fällen keine Probleme, auch nicht hinsichtlich des Kinderwunsches. Werden die Myome sehr groß oder zahlreich, dann können sie Unterbauchschmerzen hervorrufen und jedwede Art von Blutungsstörungen. Zur Diagnosestellung dient der Ultraschall, die Bauchspiegelung und auch die Gebärmutterspiegelung.

Wenn die Eileiterpassage oder die Einnistung des Embryos tatsächlich behindert wird, ist eine hormonelle Behandlung zur Verkleinerung der Myome möglich. Die andere Alternative, die meist zu besseren Ergebnissen führt, ist die operative Entfernung des Myoms/der Myome.

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3 Antworten auf “Myome”

Aktuelle News zum Thema

Kommentare unserer Besucher zum Artikel

  1. gilla zischke schreibt:

    hallo.
    habe gerade in diesem moment meine 3. fehlgeburt.
    meine ärztin hat festgestellt das ich ein myom habe.
    muß dazusagen das ich schon 43 jahre alt bin,und ich noch keine kinder habe.meine frage wäre ob dieses myom für diese 3 fehlgeburten verantwortlich sein kann.würde mich sehr über eine antwort freuen.
    mfg
    g.zischke

  2. E. Breitbach schreibt:

    @ g.zischke: das tut mir leid. Ein sicherlich sehr wahrscheinlicher Grund für die Fehlgeburten dürfte Ihr Alter sein. Jedoch kann auch das Myom daran beteiligt sein, es kommt jedoch sehr auf die Lage des myoms an. Meist sind es Myome, die unter der Gebärmutterschliemhaut liegen (submukös), die Fehlgeburten auslösen. Wenn man sich über die lage nicht im Klaren ist, dann ist evtl. eine Gebärmutterspiegelung hilfreich

  3. Petra schreibt:

    Guten Tag, im Artikel ist das Fazit, dass ein Myom in der Gebärmutterwand nicht störend wäre für die Einnistung, dies ist schon mal sehr beruhigend. Wie ist es nun mit der weitergehenden Schwangerschaft? Ich habe z.B. ein knapp 2 cm großes Myom in der Gebärmutterwand. Gesetzt den Fall, die Einnistung erfolgt dummerweise auf der Seite wo sich das Myom befindet, sieht es dann schlecht aus eine Schwangerschaft bis zum glücklichen Ende zu haben oder klingt das eher nach Komplikation (und wie kann man diesen vorbeugen)? Und wie ist der Fall, wenn die Einnistung nicht auf der Seite der Gebärmutter stattfindet wo sich das Myom befindet?
    Herzlichen Dank im voraus für Ihre Antwort und viele Grüße
    Petra

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