Hormonelle Ursachen der Unfruchtbarkeit


Die hormonelle Steuerung des weiblichen Zyklus ist einer Vielzahl hormoneller Einflüsse ausgesetzt. Die Balance dieser hormonellen Situation kann leicht gestört werden und ist in einem gesonderten Kapitel beschrieben.

Das Ausbleiben der Monatsblutung (Amenorrhoe) oder der unregelmäßige Zyklus (Oligomenorrhoe) sind oft ein Hinweis auf eine gestörte Reifung der Eizelle oder gar einen fehlenden Eisprung. Deswegen sollte Zyklusunregelmäßigkeiten beim unerfülltem Kinderwunsch unbedingt nachgegangen werden.

Gravierende hormonelle Störungen gehen oft mit Störungen und Unregelmäßigkeiten des Zyklus einher bis hin zum völligen Ausbleiben der Blutung. Eine einfache Methode, solche Störungen auch ohne ärztliche Hilfe festzustellen, besteht in dem Führen eines Zykluskalenders, der Messung der Basaltemperatur und anderen Techniken der natürlichen Familienplanung. In letzter Zeit sind als zusätzliche Hilfsmittel sogenannte Zykluscomputer entwickelt worden, welche über zusätzliche Hormonbestimmungen eine wichtige Hilfestellung zur Bestimmung der Ovulation bieten können.

Im seitlichen Menü sind die wichtigsten hormonellen Störungen aufgeführt, die zu einer Störung der Eizellreifung führen. Oft sind mehrere dieser Probleme miteinander verknüpft. So treten erhöhte männliche Hormone, Insulinresistenz und PCO-Syndrom sehr häufig gemeinsam auf.

Mögliche hormonelle Ursachen

Auf die Diagnostik und Therapie der einzelnen Störungen wird in den entsprechenden Kapiteln gesondert eingegangen.

Foto von Libertas Academica


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