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Genetische Ursachen

Autor: E. Breitbach (Erstellt am 30.12.2003 | zuletzt geändert am 21.02.2006)

Schwangerschaft und Genetik

Ein sehr hoher Anteil von Schwangerschaften endet vorzeitig, oft so kurz nach der Einnistung und daher zu früh für einen Schwangerschaftstest, so daß die Schwangerschaft unbemerkt bleibt. Man vermutet, daß Veränderungen am Erbgut bei 50% aller Schwangerschaften zu einer Fehlgeburt führt. Bei Aborten, die vor der erwarteten Regelblutung (also unbemerkt) auftreten, nimmt man sogar bis zu 80% Erbgutschäden als Ursache an. Aber auch Geburten, die nach längerer Schwangerschaftsdauer, jedoch weit vor dem Entbindungstermin stattfinden, können genetische Gründe haben, weshalb eine humangenetische Untersuchung (Karyotypisierung) sowohl bei Fehlgeburten als auch bei Frühgeburten ratsam sein kann.

Veränderungen der Chromosomenzahl

Am häufigsten sind zahlenmäßige Veränderungen im Chromosomensatz. Statt 46 Chromosomen weisen diese Embryonen 47 oder nur 45 Träger des Erbguts auf (Monosomien oder Trisomien). Am häufigsten sind dabei Embryonen mit einem fehlenden X- oder Y-Chromosom (45,X0) und die Trisomie 16 (47,16). Während Kinder mit einer Trisomie 16 nicht überlebensfähig sind, kann die 45, X0-Konstellation zu lebensfähigen Mädchen führen (Turner-Syndrom). Diese sind jedoch wegen nicht ausgebildeter Eistöcke unfruchtbar. Diese zahlenmäßigen Veränderungen des Erbguts treten sporadisch auf, das heißohne erkennbaren Grund. Die Wahrscheinlichkeit, in der nächsten Schwangerschaft ebenfalls einen Abort aus diesen Gründen zu erleiden, ist gering und das Risiko für eine Fehlgeburt steigt nicht, wie in der Tabelle gezeigt, an. Bei Trisomien ist das Wiederholungsrisiko jedoch deutlich erhöht und steigt in Abhängigkeit vom mütterlichen Alter signifikant. Am bekanntesten ist dieses Phänomen bei der Trisomie 21, dem sogenannten Down-Syndrom (auch Mongolismus genannt).

Translokationen

Ein anderer Grund sind sogenannte Translokationen bei den Eltern. Dabei werden Gene, also Erbgut, innerhalb der Chromosomenpaare “verschoben”. Jeder Mensch hat von jedem Chromosom (1 bis 22) zwei Stück und zusätzlich zwei Geschlechtschromosomen (XX oder XY) (=2×23=46). Jedes Gen, welches eine Eigenschaft der entsprechenden Person “steuert” ist, jeweils einmal in jedem Chromosom angelegt. Meist “arbeitet” nur eines davon (es ist dominant), aber trotzdem müssen für fast alle genetisch festgelegten Eigenschaften des Menschen beide Gene vorhanden sein. Bei einer Translokation sind einzelne Gene von dem einen Chromosom eines “Pärchens” auf das andere verschoben worden. Ein Chromosom hat also beide betroffenen Gene und das andere entsprechend keines von diesen. Für das betroffene Elternteil hat das keine Konsequenzen, denn die beiden Gene sind ja vorhanden (wenngleich auch auf einem Chromosom) und verichten ihre “Arbeit”. Es handelt sich also um eine “balancierte” Translokation. Wenn diese Menschen ihre Spermien bilden oder die Eizellen, dann werden bei den entsprechenden Reifeteilungen die Chromosomensätze “halbiert”. Dies ist ein normaler Vorgang, denn Eizelle und Spermium müssen ja jeweils nur 23 Chromosomen haben, damit sie bei der Verschmelzung einen neuen Chromosomensatz mit 46 Chromosomen bilden können. Bei Eltern mit einer Translokation ergibt sich jedoch das Problem, daß bei einigen Spermien/Eizellen die “verschobenen” Gene nun zweimal auf einem Chromosom angelegt sind und bei einigen gar nicht vorhanden. Dies muß nicht zwangsläufig zu einem Abort führen, denn viele Gene werden beim Menschen gar nicht “gebraucht”. Lebensfähige und unauffällige Kinder können also entstehen. Bei ca. 10% aller Abortpaare jedoch ist eine solche Translokation die Ursache für die wiederholten Fehlgeburten.

Diagnostik

Bei zwei oder mehr Aborten sollte in jedem Fall eine genetische Untersuchung beider Partner veranlaßwerden. Je nach Befund wird der Humangenetiker das Risiko eines erneuten Abortes abschätzen können. Auch das Schwangerschaftsgewebe sollte bei einem weiteren Abort nach Möglichkeit untersucht werden.

Therapie/Vorsorge

Bei erhöhtem genetischen Risiko für eine erneute Schwangerschaft, sollte über eine Fruchtwasseruntersuchung nachgedacht werden. Da diese auch mit einem Abortrisiko behaftet ist, fällt dieser Entschluß nicht immer leicht und muß in Abhängigkeit von den vorliegenden humangenetischen Befunden mit den behandelnden Ärzten ausführlich besprochen werden. Bei den Translokationen kommt es darauf an, welche Gene und Chromosomen beteiligt sind. Bei einigen ungünstigen Konstellationen muß man von weiteren Schwangerschaften evtl. sogar abraten oder, wenn der Mann betroffen ist zu einer Behandlung mit Spendersamen raten. Wenn die Frau betroffen ist, dann ist theoretisch die Möglichkeit zu einer Eizellspende gegeben. Auch eine Präimplantationsdiagnostik (Untersuchung eines Embryos vor dem Transfer bei einer Reagenzglasbefruchtung) ist eine mögliche “Behandlung”. Diese sind in Deutschland jedoch verboten. Erlaubt ist die Polkörperchendiagnostik, bei der auch die Gene der Eizelle untersucht werden können.

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21 Antworten auf “Genetische Ursachen”

Aktuelle News zum Thema

Kommentare unserer Besucher zum Artikel

  1. Annette Haller schreibt:

    Liebes Team,
    nach einer Fehlgeburt haben wir lange Versucht ein Kind zu bekommen.Leider hat es erst nach einer hormonellen Stimulation beim 2. Versuch mit Clomifen geklappt.Das Kind habe ich dann aber in der 8.SSW verloren.Seither sind zwei Jahre vergangen.Als mein Frauenarzt sich geweigert hat(das war ein Jahr nach der Fehlgeburt)die Hormone bzw. andere Ursachen auszuschließen habe ich mich in meiner Verzweiflung an eine Kinderwunschpraxis in Stuttgart gewandt.Dort wurden nach einer Bauchspiegelung Endometriose und PCO-Syndrom behandelt.Dadurch dass dann mein Mann beim Spermiogramm einmal 9 Mio und einmal 15 Mio Spermien mit einer Beweglichkeit von 25 % hatte wurde uns zu einer Insemination eher aber zu einer künstlichen Befruchtung geraten.Wir haben uns zu einer Insemination enstschieden und es hat gleich beim 2. Versuch geklappt.Unterstützend habe ich Progynova und Utrogest bekommen.Das Blut wurde nach dem positiven Test regelmäßig untersucht. Leider ging der Wert in der 5.SSW wieder zurück und ich bekam auch noch eine Schmierblutung.Es war also wieder nichts. Ich bin so verzweifelt.Ich kann einfach nicht verstehen warum ich jetzt schon die 3. Fehlgeburt habe das muss doch irgend eine Ursache haben.Vielleicht können Sie mir einen Rat und Hilfe geben.Habe ich überhaupt noch eine Chance auf ein Kind?Immerhin bin ich am 1. Mai 35 Jahre geworden.Ich habe schon gehört,dass Akupunktur auch sehr hilfreich sein kann.Stimmt das?Über baldige Antwort wäre ich sehr dankbar.

  2. Anonymous schreibt:

    Liebes Team,
    nach zwei Fehlgeburt haben wir lange Versucht ein Kind zu bekommen.Leider hat es etst nach 2 Jahre geklappt.Das Kind habe ich dann aber in der 9SSW verloren.Dann ist fest gestellt worden das mein Mann eine Balancierte Translokation zwischen dem langen Arm eines Chromosoms 5 und dem langen Arm eines Chromosoms 6 hat.Und bei dem dritten Fehlgeburtenmaterial ist eine Unbalancierte Translokation zwischen die oben genannten Chromosomen.Vielleicht können Sie mir einen Rat und Hilfe geben um ein gesundes Kind zu bekommen.
    Mit freundlichen Grussen
    Und ich hofe über eine baldiger Antwort

  3. E. Breitbach schreibt:

    @ Annette Haller,

    da Sie die Frage hier in diesem Kapitel (Genetik) stellen: Die fehlgeburten können natürlich auch genetische Ursachen haben. Es kann aber auch der Hormonheuashalt sein (PCO-Syndrom), der die Wahrscheinlichekeit für einen Abort erhöht. Es gibt aber auch zahlreiche andere ursachen für wiederholte fehlgeburten, die in den anderen Kapiteln hier im einzelnen erwähnt werden. Entsprechende Untersuchungen sollte man veranlassen (genetik, Immunologische Untersuchung, Blutgerinung, Gebärmutterspiegelung etc.). wenn man etwas behandelbares findet, dann stehen die Chancen gut, dass es auch zu einer fortdauernden Schwangerschaft kommen kann.

    @ Anonyma,
    es tut mir leid, dass ich Ihnen da keine konkrete Antwort geben kann. Ich würde hnen auf jeden fall raten, eine genetische Beratung in Anspruch zu nehmen. Zur Vermeidung dieser Problematik kommt evtl auch eine Präimplantationsdiagnostik in Frage, die jedoch in Deutschland nicht erlaubt ist

  4. gina schreibt:

    hallo liebes Team
    ich habe auch eine balancierte translokation, zwischen dem 3 und 7 chromosomen.hinzu kommt, dass mein Partner eine azoospermie hat.gibt es eigentlich menschen, die trotzdem kinder bekommen,auch mit diesen schwierigkeiten (natürlich durch icsi)??????
    gruss gina

  5. E. Breitbach schreibt:

    @ Gina,
    ja, das ist möglich, wenngleich sich ein erhöhtes Abortrisiko ergibt, wie es ja auch leider bei der vorhergehenden Fragestellerin der Fall war. das muss sich aber nicht zwingend wiederholen, eine genetische Beratung ist Ihnen aber auf jeden Fall zu empfehlen

  6. Ute schreibt:

    Hallo,
    Hatte bei meiner ersten Schwangersch. vor knapp vier Jahren das Hellp Syndrom in 38 Schw.woche und Kaiserschnitt. Wünschten uns seit 1,5 J. ein Baby und klappte nur mit Clomifen. Wurde schwanger und in 9.SSW einen missed abortion Herz fing nicht an zu schlagen. Soll ich Blutgerinnung testen? Da im Internet gelesen habe, daß missed abortion eine Sonderform von Abbruch ist und mit Gerinnungstörung zu tun haben könnte? Bei Hellp S. hieß es auch Blutgerinnungsstörung! L g

  7. E. Breitbach schreibt:

    @ Ute,
    ja, Ihre Vermutungen gehen in die richtige Richtung. Es kann eine Blutgerinnungsstörung die Ursache sein. Es muss nicht so sein, denn eine Fehlgeburt ist an sich leider nichts außergewöhnliches. Aber aufgrund Ihrer Vorgeschichte ist eine entsprechende Diagnostik in Erwägung zu ziehen

  8. schnoor,bernd schreibt:

    Ich würde gern wissen, wie oft Teisomie 16 die Ursache an Fehlgeburten sind. Vielleicht in % von 100 Fehlgeburten.
    Danke,
    MfG
    Bernd Schnoor

  9. E. Breitbach schreibt:

    @ Bernd Schnoor,
    ich kann nur sagen, dass es eine häufigere Anomalie ist, jedoch weiß ich nicht, wie viele Prozent das ausmacht.

  10. christiane schreibt:

    Liebes Team,
    während der Schwangerschaft mit meinem Sohn wurde 2000 ein balancierte Translokation der Chromosomen 3 und 16 bei ihm festgestellt. Er ist bislang ohne Auffälligkeiten. Muß bei seiner weiteren Fortpflanzung in jedem Fall mit unbalancierter Translokation gerechnet werden? Hat er die Chance auf ein gesundes Kind? Wo kann ich mich hinsichtlich dieser Fragen auf dem neuesten medizinischen Wissensstand halten?
    Besten Dank vorab.
    MfG Christiane

  11. E. Breitbach schreibt:

    @ christiane: Eine balancierte Translokation kann die gefahr einer unblancierten Translokation bei seinen Kindern bergen, die dann auch zu Aborten führen könnte. Wie hoch diese Wahrscheinlichkeit ist, kann ich nicht beziffern, jedoch besteht in jedem fall auch die Chance auf gesunde Kinder

  12. mali schreibt:

    Hallo Team,
    bei meiner Frau wurde nach 2 Aborten eine balancierte Translokation der Chromosomen 5 und 9 festgestellt. Nun ist sie in der 15 SSW und es sieht alles normal aus. Der Arzt sieht die balancierte Translokation als einen starken Indikator für eine Fruchtwasseruntersuchung. Nun wissen wir nicht , ob wir das machen sollten. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind ungesund zur Welt kommt?. Welche geistigen Behinderungen kann es haben?

  13. Sabine schreibt:

    Hallo Team,Habe drei kinder ausgetragene ss,bei den Jungs viel Wasser eingelagert ,mein Mädchen wurde mit einen kleinen verbliebenen Loch (Foramen Botalle) normalerss-verlauf geboren.(1990/95/97/) Hatte 04 /2006 in der 10 Woche missed Abort, Diagnose keine Herztöne mehr.05/2005 Windei in der 7 Woche (nach Fernreise China,wußte nichts von der erneuten SS).Jetzt dritte Fehlgeburt bis 9 Woche alles o.B. 12 Woche missed abort/keine Herztöne aktuell erstmalig Zustand nach Ausschabung habe die ersten beide Male einen natürlichen Abgang gewählt.Frage: Habe lange Immunsystem stabilisierendes Vitaminpräpertat(Orthomolekular) mit 20000 i.E Vitamin A in Form von Bettacarotin bis ca zwei Monate vor dieser letzten SS eingenommen. Kann das noch im Fettgewebe gespeicherte A eine FG auslösen(Halbwertzeit 600 Tage)? Bin 42 Jahre alt und hatte während dieser SS einen Ischiasvorfall ca. 4 Tage starke Sakralgelenkbeschwerden können diese mit dazu beigetragen haben. mein Mann und ich möchten noch einen Versuch wagen, zu welchen präventiven Untersuchungen würden Sie uns raten? Oder sollten wir uns aus auf die Präimplantationsdiagnostik fokussieren.Meine Problem ist nicht das schwanger werden, da ich jeden Monat einen Eisprung habe, sondern leider das schwanger bleiben. Viielen Dank im voraus für ihre Antworten. Sabine

  14. Steffi schreibt:

    Ich hatte meine Regel immer ganz regelmaessig, doch die letzte dauerte etwa 12 Tage. Als ich zum Arzt gegangen bin, wurde mir gesagt, dass ich wohl schwanger gewesen sei, aber ein unvollstaendiger Abort stattgefunden hat.
    Aufgrund einer Infektionsgefahr wurde eine Reinigung durchgefuehrt. Da aber kein Schwangerschaftstest gemacht wurde, die Doktoren aber sagten, er waere auch noch einige Tage nach der Reinigung positiv aufgrund der Hormone, habe ich einen Tag danach einen Schwangerschaftstest auf Blutbasis machen lassen. Der war aber nun negativ. Kann das heissen, dass ich nicht schwanger war, und es andere hormonelle Ursachen gehabt haben kann oder ist das sogar sicher?

  15. Miriam schreibt:

    Ich bin hier zufällig auf diese Seite gestossen und möchte den Leuten ein bisschen die Angst nehmen. Auch ich habe eine balancierte Translokation der Chromosomen 10/18 und habe ein gesundes Kind ( ist jetzt 8 Jahre alt) bekommen. Nun bin ich zum 2. Mal schwanger und derzeit in der 17 SSW. Bis jetzt läuft alles normal und ich hoffe das ich auch dieses Mal ein gesundes Kind bekommen werde. Ich hatte noch nie eine Fehlgeburt und möchte allen Mut machen, die eine balancierte Translokation haben, denn es ist durchaus möglich gesunde Kinder zur Welt zu bringen. Ich wünsche euch weiterhin viel Glück.

    LG
    Miriam

  16. gabriela schreibt:

    Auch ich (gerade 34J.) bin etwas verunsichert, weil nach einer missed abortion 13SW Trisomie 21 bei dem Baby festgestellt wurde. Ich würde es sehr gern wieder mit einem Kind versuchen, habe aber große Angst vor einer erneuten Trisomie 21. Leider habe ich recht unterschiedliche Infos hinsichtlich der Wiederholung dieses Defekts gefunden und erhalten. Gibt es eine einigermaßen verlässliche Auskunft?
    Ist es möglich, dass als ursache für die Trisomie21 ein Langstreckenflug in der Phase der Mitose und Meiose in Betracht gezogen werden könnte?

  17. Shiri schreibt:

    Hallo!
    Ich habe gerade meine zweite Fehlgeburt hinter mir. Ich bin im April 37 geworden. Eigentlich warich immer sehr gesund bis auf zwei Eierstockzysten die Rausoperiert wurden.

    Eine Zyste entstand gleich nach der ersten fehlgeburt. Ich hatte zwei Ausschabungen und eine Eierstock-Zysten OP in einem Monat.

    Nun komme ich gerade vom Arzt und erfahren dass ich es wieder in der 4 SSW verloren habe.

    Weder ich noch mein Mann haben in der Familie gegetische Missbildungen gehabt. So weit wir es zurückverfolgen können waren bei uns alle immer gesund.

    Ich habe alles mögliche durchgelesen und habe nun tierische Angst zu alt geworden zu sein. Sind meine Eier einfach nicht mehr okay?

    Meine Ärztin meint es lohnt sich erst nach einer dritten Fehlgeburt eine Genetische Untersuchung durchzuführen. Ich will aber keine dritte Fehlgeburt haben.

    Grüße, Shiri

  18. Hellfire schreibt:

    Hallo,
    auch ich hab da eine dringende frage .
    meine Frau ist innerhalb 6 Jahren 4mal schwanger geworden,aberleider jedesmal in der 6.und 8. woche hat der fetus einfach aufgehört zu wachsen und ist abgestorben !ohne ein zeichen von blutungen oder wehen!
    es wurden rh spritzen gegeben,ultrogest während der schwangerschaft verabreicht… nichts half !was kann der grund sein ?
    LG hellfire

  19. Asianbabe schreibt:

    Hallo,
    Ich hatte auch 2 Fehlgeburten. Erste Fehlgeburt war am 17.01.08 in der 10 SSW (missed Abortion) und die 2 Fehlgeburt 6. SSW war am 30. 04.08. Nun, hatte ich meine Blutgerinnung untersuchen lassen bei einem Diagnostik zur Blutgerinnung (Trombohile) in Sachsenhausen Frankfurt. Das Ergebnis kann noch eine Weile dauern ca. 3 bis 4 Wochen, bin schon verunsichert, viel Angst, dass ich keine Kinder bekommen kann. :-(

  20. Susanne schreibt:

    Hallo,
    nun sitze ich hier und weiß garnicht wo ich anfangen soll… Ich bin 31 Jahre habe 3 gesunde Kinder im alter von 14 , 12 u 8 Jahren vor 6 Jahren hatte ich eine Abtreibung . Da ich nun einen festen Partner in meinem Leben habe und wir uns beide zu enen Kind enschieden haben hat es dann auch geklappt und ich wurde Anfang dieses Jahres schwanger , die Schwangerschaft endete allerdings in der 7ten Woche mit Blutungen.
    Mein Gynokologe meinte das dies schon mal vorkommen kann und da ich ja 3 gesunde Kinder habe sollten wirs einfach nochmal probieren. Gesagt , getan. Ich bin nun in der 9 SSW(8+1) letzte Woche wurde festgestellt das siche ine Zwillingsschwangerschaft eingenistet hat (jedoch nur 1 Herzschlag) und ich sollte heute wieder zum Ultraschall kommen nun war kein Herzschlag mehr ersichtlich und ich wurde für morgen zur Ausschabung terminiert.
    Meine Frage ist nun folgende mein Gyn. hat nun alle Bluttests die sie oben angegeben hatten wie gerinnungsstörung ect. veranlasst , gibt es den irgendetwas was auser dem Sperma bei Mann getestet werden kann.. kann mann durch die Ausschbung und das dann untersuchte Gewebe der Plazenta der des Föten alles erkennen?? Gibt es irgendwelche spezialtests die ich vielleicht selbst tragen muuß aber einiges mehr ans Tageslicht befördern könnten??
    Vielen Dank

  21. E. Breitbach schreibt:

    @Susanne: Ich hoffe, Sie haben alles gut überstanden. wenn Ihr Arzt die ganzen UNtersuchungen veranlasst hat, um die Ursachen der Fehlgeburten abzuklären, dann ist dies sicherlich schon mal gut. Eine Untersuchung Ihrer Chromosomen und der Ihres mannes könnten vielleicht zusätzlich weiterhelfen. Viel Glück für Ihre nächste Schwangerschaft!

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