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Bei vorzeitigen Wechseljahren geht es nicht wie bei Frauen, deren Menopause zeitgerecht eintritt, um eine Besserung der Wechseljahresbeschwerden, sondern langfristig darum, einen viel zu früh auftretenden Hormonmangel zu beseitigen, der bei Fortbestehen zu vielen Beschwerden führen kann, wobei die Osteoporose im Vordergrund steht.
Die hormonelle Behandlung von Wechseljahresbeschwerden ist nicht unumstritten. Dies gilt jedoch nicht für die junge Frau, die in jedem Fall eine Hormonersatztherapie über einen langen Zeitraum benötigt.
Bei dieser Art der Behandlung werden Östrogene gegeben, meist auch in Verbindung mit Gelbkörperhormon. Wie der Name bereits andeutet, werden die fehlenden Hormone somit durch künstliche ersetzt. Nach Einführung dieser Therapieform für ältere Frauen in den Wechseljahren wurden die Hormone sehr großzügig gegeben und auch schon bei gering ausgeprägten Folgen des Hormonmangels.
Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen dieser Therapie ist diese mittlerweile umstritten und wird nur noch sehr gezielt bei starken Beschwerden und über einen kurzen Zeitraum eingesetzt. Dabei kommen meist Kombinationen aus Östrogenen und Gelbkörperhormonen zum Einsatz, da eine reine Östrogentherapie die Wahrscheinlichkeit für eine bösartige Veränderung der Gebärmutterschleimhaut erhöhen kann. Nur bei Frauen, deren Gebärmutter entfernt wurde, ist eine reine Östrogenbehandlung möglich.
Es wurde im obigen Text bereits darauf hingewiesen, aber abschließend noch einmal der wichtige Hinweis darauf, dass die möglichen Nebenwirkungen einer Hormononersatztherapie die ältere Patientin betrifft, nicht die junge Frau mit vorzeitigen Wechseljahren, welche eine solche Behandlung unbedingt benötigt!
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin 43 Jahre alt und habe eine 21/2 jährige Tochter. Das Kind ist nach 4 Inseminationen und 2 künstlichen Befruchtungen erstaunlicherweise auf natürlichem Wege nach einem schönen Sommerurlaub geboren worden. Ich hätte unheimlich gern noch ein 2. Kind; meine Frauenärztin hat mich nunmehr wieder zu dem Reproduktionsmediziner geschickt.
Mein Reproduktionsmediziner, wo ich vor der Geburt meiner Tocher schon in Behandlung war, rät mir zu weiteren Inseminationen nicht aber aufgrund meines Alters zur ICSI Methode, Hormonstatus ist für meine 43. Jahre sehr gut, die Problematik liegt primär bei meinem Mann. Welche Chancen sehen Sie
nochmals in höherem Alter bei Behandlung schwanger zu werden ? Ich bin übrigens sehr schlank, 167, ca. 52 kg. schwer, kann dies auch bei der sekundären Ehesterilität eine Rolle spielen, oder gibt es noch andere Dinge,
die eine Fruchtbarkeit beieinflussen ?
Herzlichen Dank für Ihre Meinung im Vorfeld
Mit freundlichen Grüßen
Ute-Barbara Klaes
Tel: 016096216250
@ Ute-B.: Die Chancen sind aufgrund des Alters sicherlich deutlich vermindert und in Kombination mit einem schlechten Spermiogramm sind die Chancen sicherlich noch eingeschränkter. In der Kombination kann man Ihnen sicherlich nicht allzu große Hoffnungen machen. Der regelmäßige Zyklus ist sicherlich ein Vorteil und eigentlich auch ein Zeichen dafür, dass Ihr Geweicht keine sehr große Rolle spielen kann. Das Alter steht da sicherlich im Vordergrund