Die Behandlung der Schilddrüsenunterfunktion
Die Therapie der Schilddrüsenunterfunktion besteht in der Gabe von Schilddrüsenhormonen. Man verwendet dazu meist künstliche Hormone, im allgemeinen L-Thyroxin. Eine Normalisierung der Schilddrüsenhormon-Spiegel im Blut wird üblicherweise mit 100-150 Mikrogramm/Tag erreicht. Bei grenzwertigen Befunden (latente Hypothyreose) sind gelegentlich auch 75 Mikrogramm oder weniger ausreichend.
Liegt der Schilddrüsenunterfunktion eine Autoimmunerkrankung zugrunde, dann kann die Gabe von Selen und gelegentlich auch von Cortison sinnvoll sein. Auch hier ist bei ansonsten unauffälligen Schilddrüsenhormonwerten eine Behandlung mit L-Thyroxin notwendig, um die Aktivität der Schilddrüse und damit auch die Bildung von Antikörpern gegenüber der Schilddrüse zu mindern.
Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion
Zur Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion muß zunächst festgestellt werden, ob es sich um eine diffuse Aktivierung der gesamten Schilddrüse handelt, oder ob es in der Schilddrüse Areale gibt, welche autonom, also losgelöst von den hormonellen Regelmechanismen, Hormon produzieren. Letztere werden meist operativ entfernt.
Die medikamentöse Therapie erfolgt mit “Thyreostatika”, also Medikamenten, welche die Produktion von Schilddrüsenhormonen drosselt (Carbimazol, Propylthiouracil, und Thiamazol)

Mr Wong
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