Die Kinderwunsch-Seite

Erhöhtes Prolaktin


Behandlung der Hyperprolaktinämie

Erhöhte Prolaktinwerte müssen nicht zwangsläufig immer therapiert werden. Bei Frauen ohne konkreten Kinderwunsch ist es auch ausreichend, den Östrogenmangel, der durch die unterdrückte Eizellreifung entsteht, z. B. mit Gabe einer “Pille” auszugleichen.

Negative Einflüsse ausschließen

Bei Frauen mit Kinderwunsch ist die Normalisierung des Prolaktinspiegels unbedingt notwendig, um zu einer normalen Eizellreifung zu kommen und damit zu einem Eisprung. Voraussetzung für die medikamentöse Behandlung ist, dass keine anderen Ursachen für die Hyperprolaktinämie vorliegen, wie z. B. eine Schilddrüsenunterfunktion. Sollte diese der Grund sein, ist die Gabe von Schilddrüsenhormonen das Mittel der ersten Wahl. Normalisiert sich der Prolaktinspiegel darunter nicht, kann man noch zusätzlich prolaktinhemmende Medikamente geben. Auch Stress kann zu einer vorübergehenden Erhöhung der Prolaktinwerte führen, der erhöhte Wert lässt sich in solchen Fällen “wegkontrollieren”.

Wirkung der Prolaktinhemmer

Dopamin ist im Zwischenhirn der Gegenspieler der prolaktinfreisetzenden Hormone (z. B. des TRH).

Daher behandelt man die Hyperprolaktinämie mit dapominähnlichen Substanzen (Dopaminagonisten). Diese stammen von den Mutterkornalkaloiden ab. Die Hemmung der Prolaktin-Sekretion durch die Dopaminagonisten beruht auf dem dopaminähnlichen Effekt der Mutterkornalkaloide, die spezifisch an dem Dopamin-Rezeptor binden. Man unterscheidet nach ihrer Struktur 3 Gruppen.

  • Lysergsäure-Amid-Derivate (z. B. Bromocriptin = Pravidel ®)
  • Amino-Ergolin-Derivate (Lisurid = Dopamin ®, Cabergolin = Dostinex ®)
  • Clavin-Derivate (z. B. Pergolid)
  • Der einzige Nicht-Mutterkorn-Dopaminagonist mit ausgeprägter Affinität zum D2-Rezeptor ist das Quinagolid (=Norprolac ®)

Bromocriptin war der erste Dopaminagonist, der zur Behandlung der Hyperprolaktinämie eingesetzt wurde. Daher sind die Kenntnisse über die Nebenwirkungen und die Auswirkungen in der Schwangerschaft bestens bekannt und untersucht. Nach wie vor gilt das Bromocriptin als das Mittel der ersten Wahl zur Behandlung der Hyperprolaktinämie. Cabergolin und Quinagolid binden spezifischer an dem prolaktinssteuernden D2-Rezeptor, weshalb die Kreislaufnebenwirkungen bei diesen Präparaten der zweiten Generation geringer sind als bei dem unspezifischer bindenden Bromocriptin, welches auch an dem kreislaufwirksamen D1-Rezeptor bindet. Diese Medikamente werden auch zu Abstillen eingesetzt, bei der Lektüre des Beipackzettels darf man sich darüber nicht wundern.

Nebenwirkungen

Die Medikamente wirken sämtlich sehr schnell, der Prolaktinspiegel normalisiert sich innerhalb weniger Tage, manchmal Stunden. Aufgrund der Nebenwirkungen sollte mit einer niedrigen Dosierung begonnen werden und abends in Verbindung mit einer Mahlzeit. Die bekannten Nebenwirkungen Dopaminagonisten sind:

  • Niedriger Blutdruck
  • Schwindel
  • Übelkeit, Brechreiz, Kopfschmerzen
  • Trockene Nase
  • Verstopfung
  • Psychosen (Halluzinationen)
  • Herzrhythmusstörungen
  • Gewichtsverlust

Diese Nebenwirkungen treten häufig am Beginn einer Therapie auf und vermindern sich dann im weiteren Verlauf der Behandlung

Die Behandlung mit Prolaktinhemmern ist eine Dauertherapie. Die vielgeübte Praxis, nach wenigen Wochen einen Auslassversuch durchzuführen, ist nicht begründbar, wenn eine deutliche Erhöhung der Prolaktinspiegel vorgelegen hat, denn diese werden in der Regel innerhalb kürzester Zeit nach Absetzen des Medikaments wieder erreicht.

Auch bei Prolaktinomen, also gutartigen Tumoren, welche Prolaktin produzieren, ist die medikamentöse Therapie das Mittel der Wahl. Die Operation ist nur bei ausgedehnten Befunden in Ausnahmefällen zu rechtfertigen.

Bei der Hyperprolaktinämie handelt es sich also um sehr gut und effektiv zu behandelnde hormonelle Störung.

Weitere Infos zu “Erhöhtes Prolaktin” aus unseren News

Kommentare

  1. Ich habe erhöhten Prolaktin Werte, muß daher das Madikament Dostinex nehmen, habe wieder einen Kinderwunsch, wenn ich nochmal Schwanger werden sollte, muß ich dann auch in der Schangerschaft dieses Medikament nehmen und wenn ja, schädigt das mein Ungeborenes Kind?


    Geschrieben von Martina am 8. Januar 2007 um 20:51
  2. @ Martina: In der Schwangerschaft steigt der Prolaktinwert ohnehin deutlich an und daher ist die Einnahme des Medikaments dann nicht mehr notwendig


    Geschrieben von E. Breitbach am 11. Februar 2007 um 23:54
  3. Hallo….
    ich habe eine Frage!! Bei mir wurde ein Prolaktinom festgestellt, habe schon seit Jahre (ungefähr 10 Jahre) Probleme. Nun sollte dieses Prolaktin operativ entfernt werden, ich habe jedoch erst einmal auf die Möglichkeit einer medikamentösen Therapie bestanden. Allerdings habe ich mit Pravidel und Bromocriptin recht schlechte Erfahrungen gemacht, mir war ständig übel und teilweise bin ich einfach umgefallen, diese Symptome haben sich im Laufe der Zeit nicht gebessert, so dass das Medikament wieder abgesetzt wurde. Ich bin 31 Jahre alt und natürlich habe ich den Wunsch Schwanger zu werden, habe jedoch Angst das neue Medikament welches ich jetzt einnehmen soll, nicht zu vertragen. Es zieht sich alles so in die Länge und jünger werde ich nicht. Vielleicht habt ihr noch einen Rat, werde ich vielleicht niemals Kinder haben? Diese Frage konnte mir mein Endokrinologe nicht genau beantworten. Ich danke euch im Falle einer Antwort und Hilfestellung.
    LG Sandra


    Geschrieben von Sandra am 15. Februar 2007 um 18:57
  4. @ Sandra: Wenn das neue Medikament Dostinex ist, dann dürfte die Verträglichkeit besser sein. Ob Sie niemals schwanger werden…das wage ich zu bezweifeln. Wenn Sie diese Problematik jetzt konsequent behandeln lassen, dann haben Sie vermutlich recht gute Chancen, wenn sich ein Spezialist um Sie kümmert, der die Hormone anschließend weiter im Auge behält


    Geschrieben von E. Breitbach am 25. Februar 2007 um 21:15
  5. Gibt es vielleicht ein homöopatisches Mittel zur Behandlung des erhöten Prolaktinwertes?


    Geschrieben von Lydia am 4. April 2007 um 19:52
  6. Hallo!
    Ich nehme aufgrund meiner Hyperprolaktinämie seit ca. 5 Wochen Liserdol. Seit dieser Zeit nehme ich stetig zu; in 5 Wochen schon 4 kg!!!
    Jetzt habe ich das Liserdol erst einmal eigenmächtig abgesetzt, da ich mich so überhaupt nicht mehr wohl fühle.
    Habt Ihr auch schonmal die Erfahrung der Zunahme gemacht?
    Lt. Nebenwirkungen sollte bzw. könnte man eigentlich nur an Gewicht verlieren.
    Hat jemand einen Tipp für mich?


    Geschrieben von Monika Matte am 16. April 2007 um 11:20
  7. Ich mus jeden abend eine halbe Tablette Bromocriptin-ratiopharm 2,5 einnehmen.Ich verstehe es deswegen nicht weil es überall was steht von Milchreduzierung und Abstillen oder unregelmäßigen Periode.aber ich habe regelmäßige periode und meine Brüste haben keine milch .wir wollen nur ein baby?
    ist diese Tabletten nützlich.Ich trinke diese tablette immer abend und wir üben weiter.Falls ich schwanger werden sollte,wirken sich die Tabletten negative auf die Schwangerschaft aus?


    Geschrieben von gala am 15. Mai 2007 um 10:13
  8. @ Lydia: Keines, welches so effektiv wäre, wie die schulmedizinischen Mittel

    @ Monika: Möglicherweise wäre ein anderes Medikament sinnvoll, ich hatte es bereits weiter oben erwähnt

    @ Gala: Diese Tablette ist gegen erhöhte Prolaktinwerte, wie oben bereits erwähnt. Diese Medikamente nimmt man auch zu Abstillen, das stimmt. Sie wirken sich auf eine evtl. eintretende Schwangerschaft nicht negativ aus.


    Geschrieben von E. Breitbach am 28. Mai 2007 um 22:23
  9. Hallo,
    habe mich auch jahrelang mit zu hohem Proktinspiegel rumgeplagt inkl. unerfülltem Kinderwunsch und heftigsten Nebenwirkungen von Norprolac und Pravidel. Nach regelmäßiger Einnahme von cabaseril ( ähnlicher oder gleicher Wirkstoff wie dostinex nur billiger ) kam Wunschkind ohne Probleme gesund auf die Welt. Fragt Euren Frauenarzt nach dem Medikament- hat mir Endokrinologe in Schwabinger Krankenhaus empfohlen.
    Vor allem sind die Nebenwirkungen nach ca. 2 Wochen gegen null- bei Dauereinnahme sehr angenehm mit zu leben.


    Geschrieben von Bärbel am 6. Juni 2007 um 21:17
  10. Hallo,
    ich habe seit Jahren ein Prolaktinom , nehme schon lange Cabaseril und habe nun Kinderwunsch. Mein letzter Prolaktinwert lag bei 18,6. Ist das zu hoch für eine
    Empfängnis?
    Mit freundlichen Grüßen
    Rebekka


    Geschrieben von Rebekka Schwieger am 7. Dezember 2007 um 19:08
  11. @ Rebekka: Nein, das ist im Normbereich. Hier die Normwerte der wichtigsten weiblichen Hormone


    Geschrieben von E. Breitbach am 7. Dezember 2007 um 23:52
  12. Hi,
    ich nehme seit ca. 2 Monaten Bromocriptin ein, es hat sich aber in beim Kinderwunsch noch nichts getan. Muss bromocriptin ein lebenlang eingenommen werden? Ich habe gelesen das die Schildrüse auch mit erhöhten Prolaktinwerte zu tun hat. Mein THS-Wert ist 4,38 µIU/ml ist das bei Kinderwunsch gut oder schlecht?

    Mit freundlichen Grüßen
    Rita


    Geschrieben von Rita am 23. März 2008 um 18:46
  13. Der Wert ist viel zu hoch und spricht für eine latente Schilddrüsenunterfunktion. Und es kann durchaus gut sein, dass der erhöhte Prolaktinspiegel eine Folge davon ist.


    Geschrieben von E. Breitbach am 23. März 2008 um 23:07
  14. Hallo,
    muss Hyperprolaktinämie bei Frauen ohne Kinderwunsch unbedingt behandelt werden? Kann das langfristig zum Brustkrebs oder anderen Krankheiten verursachen?

    Mit freundlichen Grüßen


    Geschrieben von Serap am 22. April 2008 um 13:27
  15. @Serap: Nein, diesbezüglich ist der erhöhte Prolaktinspiegel kein Problem


    Geschrieben von E. Breitbach am 22. April 2008 um 14:06
  16. Hallo…

    nehme seit ca. 1 Jahr Dostinex ein mit recht guter Verträglichkeit. Nun habe ich allerdings immer wieder Milchabsonderungen aus einer Brust, und dann nicht gerade wenig. Sollte dies mit diesem Medikament nicht unterdrückt werden. Irgendwie klappt es auch mit einer Schwangerschaft nicht. Der letzte Wert lag bei 35 (jedoch wird dies bei uns mit einer anderen Einheit berechnet). Mir wurde daraufhin gesagt, dass dieser Wert viel zu niedrig sei und er mind. bei 100 liegen sollte. Nun bin ich doch ein wenig überfordert und weiß nicht so recht, was ich nun tun soll. Habt ihr eine Idee.

    LG


    Geschrieben von Sandra am 8. Juni 2008 um 22:55
  17. @Sandra: Sollten Sie bereits ein Kind geboren haben, dann sind Milchabsonderungen auch ohne einen erhöhten Prolaktin-Wert nicht ungewöhnlich. Ansonsten wäre es natürlich auch interessant, andere Hormone abzuklären, swelche den Eisprung beeinträchtigen können


    Geschrieben von E. Breitbach am 8. Juni 2008 um 23:59
  18. hallo,
    ich versuche seit drei jahren ein kind zu bekommen.ich nehme Bromocriptin.und nehme auch tabletten zur schilddrüße unterfuktion.ist diese methode dauerhaft?
    und kann ich auch in dieser zeit wenn ich tabletten nehme
    ein baby bekommen?


    Geschrieben von verina am 22. Juni 2008 um 04:07
  19. Hallo,
    ich bin 22 und nehme jetzt seit ca 8 Monaten Dostinex (1/2 Tablette pro woche). Mein Prolaktinwert ist erhöht und es ist nciht sicher, dass ich ein Prolaktinom habe, aber es kann auch nicht ganz ausgeschlossen werden(nur ein kleiner punkt auf dem bild). Meine Periode war schon immer unregelmäßig und ich gebe seit ca einem dreiviertel jahr Milch. Meine Frage: Muss die Prolaktinüberproduktion auch behandelt werden, wenn momentan kein Kinderwunsch besteht, aber zukünftig schon?

    und kann eine Prolaktionüberproduktion auch z.B. eine Reizung der Gebärmutter durch eine Spirale entstehen? Oder durch eine Schädigung eines Eierstocks durch Bestrahlung im Kindesalter?


    Geschrieben von Anna am 24. Juni 2008 um 16:49
  20. @ verina: Das ist üblicherweise eine Dauertherapie und natürlich können Sie auch mit diesen Tabletten schwanger werden, vermutlich sogar eher als ohne

    @Anna: Man muss einen Prolaktinüberschuß nicht zwingen behandeln, wenn kein Kinderwunsch besteht, jedoch sollte man dies tun, wenn ein Prolaktinom besteht oder nicht ausgeschlossen werden kann.

    Zu Ihren beiden Fragen am Schluss: Nein, da besteht kein Zusammenhang


    Geschrieben von E. Breitbach am 27. Juni 2008 um 20:28
  21. Hallo, bin 24 und nehme seit einem monat Dostinex 0,5 mg (1/2 pro woche) da mein Prolaktinwert 37,7 beträgt und wir einen kinderwunsch haben - wie lange dauert es meist bis sich der wert stabilisiert bzw ist die dosierung ausreichend


    Geschrieben von heidi am 15. Oktober 2008 um 20:01
  22. @heidi: Das geht recht schnell und nach 1-2 Wochen sollten die Werte abgesunken sein


    Geschrieben von E. Breitbach am 23. Oktober 2008 um 23:31
  23. Hallo,

    ich würde gerne wissen, ob es Alternativen für die Behandlung der Hyperprolaktinämie gibt
    und ob meine Hyperprolaktinämie auch durch die Antibabypille hervorgerufen werden kann.

    Ich vertrage leider Bromocriptin garnicht, bekomme Schwindelanfälle und Migräneanfälle davon. Zur Zeit nehme ich die Pille, doch was ist, wenn ich schwanger werden möchte, muss ich dann fast wöchentliche Migräneanfälle in Kauf nehmen, um schwanger zu werden? Mein Arzt sagt, es gibt keine Alternativen der Behandlung und es ist unwahrscheinlich, dass ich bei dem Prolaktinwert überhaupt mal schwanger werden könnte.
    Ich habe die Befürchtung, dass die Antibabypille, die ich seit ich 15 bin nehme, das ganze verursacht hat. Kann das möglich sein? (Ich vertrage die Pille ohnehin nicht sehr gut und musste ständig auf eine andere wechseln) Meine jetzige ist okay, aber ich weiß eben nicht, ob der Prolaktinwert mit der Pille zusammenhängt. (Ich habe wahnsinnig heftigen Milchausschuss) Ein Hypophysentumor wurde hinsichtlich eines Makroadenoms ausgeschlossen, ein Microadenom konnte nicht ausgeschlossen werden, weil dies eben so klein sein kann, dass man es garnicht sieht.

    Hoffentlich kann mir jemand etwas beantworten.


    Geschrieben von Ramona am 27. Dezember 2008 um 00:19
  24. @Ramona: schauen Sie mal unter “Therapie des erhöhten Prolaktins” da steht auch etwas zu besser verträglichen Alternativen des Bromocriptin (dostinex). Mit der Pille hat das nichts zu tun.


    Geschrieben von E. Breitbach am 27. Dezember 2008 um 00:46
  25. Hab ich das richtig verstanden, dass auch andere Dostinex genommen haben, und gleichzeitig am Kind gebastelt haben? Meine Ärztin rät uns das auch, aber in der Packungsbeilage steht eben, dass man mindestens einen Monat nach Absetzen des Medikamentes warten soll.


    Geschrieben von herbstzeitlose am 2. Januar 2009 um 17:04
  26. @herbstzeitlose: das haben Sie richtig verstanden.


    Geschrieben von E. Breitbach am 3. Januar 2009 um 16:53
  27. Habe ich das jetzt richtig verstanden, während ich Dostinex nehme (also sprich während der Senkung des Prolaktinwertes) nicht am Kind basteln soll? Oder weniger Chancen auf eine Schwangerschaft habe? Und erst das Medikament absetzen muss um eine Schwangerschaft zu erreichen?


    Geschrieben von bruzzila am 9. Januar 2009 um 08:58
  28. Hallo ich habe seit ich 15 bin leider auch ein Polaktinom und nehme seit dem Pravidel.
    Nun habe ich ein Kinderwunsch und habe seit dez 08 die Pille abgesetzt und seit dem meine tage nicht mehr.
    Und der wert ist auch wieder hoch am Mittwoch muss ich wieder ins MRT mal sehn .
    Mich belastet das sehr und bin schon fix un fertig:-(


    Geschrieben von trine am 12. Januar 2009 um 20:31
  29. Hallo liebe Leidensgenossinnen.
    Ich habe seit ich denken kann
    einen Hypophysentumor, ein Makroprolaktinom.
    Ausbleibende Eizellreifung, keine Periode, Milchfluss aus der Brust.
    Erhöhter Prolaktinwert!!!
    Zu Anfang meiner Behandlung lag mein Prolaktinwert bei 1570,9 ng/l.
    Im Laufe der letzten 12 Jahre ist
    er auf einen aktuellen Wert von 65
    ng/l gesunken.
    Vor 5 Jahren habe ich, dank einer
    Hormonbehandlung, einen gesunden Jungen zu Welt gebracht. Das hätte ich nie zu träumen gewagt, es war ein kleines Wunder.
    Seit dieser Zeit ist der Wunsch nach einen Geschwisterchen für unseren Sohn so groß, dass ich bereits bei drei verschiedenen Ärzten in Behandlung war. Von den letzten 10 Hormonbehandlungen war keine erfolreich.
    Jetzt habe ich eine spezielle Kinderwunschklinik aufgesucht. Die hat mir geholfen meinen Wert von
    sonst 180 ng/l auf 65 ng/l zu verringen. Ich nehme seit ca. 2 Monaten 2 x täglich Dostinex 0,5 mg und zusätzlich noch 4 x täglich
    Bromocriptin 2,5mg.
    Das ist absolut über dem Einnahmelimit, aber trotzdem sinkt der Wert nicht weiter. Ich bekomme immer noch keinen eigenen Eisprung.
    Jetzt habe ich vom Mönchspfeffer gelesen. Könnte der auch mit helfen????
    Aufgrund der Nebenwirkungen meiner
    Medikamente möchte ich so schnell wie möglich positive Veränderungen.
    Fast bin ich wieder verleitet es mit der nächsten Hormonbehandlung
    zu versuchen. Egal ob der Prolaktinwert im Normbereich 16 ng/l liegt, oder nicht!


    Geschrieben von charly am 12. Januar 2009 um 22:07
  30. @bruzzila: Nein. Umgekehrt: Wenn Sie Medikamente gegen das erhöhte Prolaktin nehmen, kann sie Ihr Hormonhaushalt normalisieren und eine Schwangerschaft ist wahrscheinlicher.


    Geschrieben von E. Breitbach am 15. Januar 2009 um 00:06
  31. @charly: Nein, leider ist der Mönchspfeffer in seiner Wirksamkeit in einer solchen Situation sichelich heillos überfordert. Man kann durchaus eine Eizellreifung erwarten, wenn man Hormone dafür gibt, eine völlige Normalisierung des Prolaktinwerts ins anzustreben, aber nicht zwingend notwendig


    Geschrieben von E. Breitbach am 15. Januar 2009 um 00:08
  32. Hallo! Ich habe einen Prolaktinspiegel von 44,2 ng/ml, einen regelmässigen Zyklus mit eher starker und langer Menstruationsblutung. Da ich einen Kinderwunsch habe, würde mich interressiern, inwieweit mich dieser erhöhte Prolaktinspiegel daran hindert und ab wann medikamentös verfahren wird.
    Meine Gleichzeitig bestehende Hypothyreose ist behandelt und besteht schon seit Jahren.
    Kommt der erhöhte Prolaktinspiegel vom Stress oder gibt es andere plausible Ursachen?
    vielen Dank! Lucie


    Geschrieben von Lucie am 30. Januar 2009 um 20:05
  33. hallo…war anfang dezember bei meiner frauenärztin zwecks unerfülltem kinderwunsch, sehr langer zyklus usw ( hatte eigentlich immer 28 tage rythmus, doch seit september immer extrem lange 40, 45, 35 tage…sie hat dann auch ein zu hohen prolaktinwert festgestellt…daraufhin sollte ich zum mrt…dort war ich anfang januar und sie haben ein hypophysenadenom festgestellt…jetzt nehme ich cabergolin einmal pro woche und vertrage es sehr gut, seit letztem monat wieder 28 tage und zum 2.mal am tag 14 eisprung, laut persona…was habt ihr für erfahrungen??? kann eine schwangerschaft schnell eintreten??? ich setze mich dazu eben auch noch psychisch sehr unter druck und leide sehr darunter…wir wünschen uns doch sooo sehr ein baby… vielen dank bianca


    Geschrieben von bianca am 1. Februar 2009 um 14:42
  34. Ich habe auch leicht erhöhtes Prolaktin und nehme Bromocriptin. Mich interessiert ebenso wie lange es dauert bis man durchschnittlich schwanger werden kann bzw. wie schnell/langsam es bei anderen ging. Habe vor 5 Tagen mit den Tabletten angefangen und nun scheint die Regel (bin heute 35 ZT) auszubleiben (vorher regelmäßig 34 ZT und lt. Tempikurve auch immer ES, nur Tempi blieb halt nicht schön hoch - das versteh ich überhaupt nicht. Hat da jemand Erfahrung und kann mir weiterhelfen?


    Geschrieben von Claudia am 2. Februar 2009 um 14:09
  35. Hallo, ich habe seit 2004 nach meiner Entbindung keine Periode bekommen 2 Jahre lang bis mann veststellte das ich einen erhöhten Polaktinom habe. Seit dem benutze ich Bromocriptin 0,5mg. Ich vertrage dieses Präperat nicht werde dauernt unmächtig. Außerdem habe ich nach einnahme des Präperates Zuckreiz im Ganzen Körper am meisten unterm Arm. War schon beim Hautarzt konnte nichts gegen machen. Jetzt wurde vom Ausland mir empfolen eine Operation? Hier möchten die Ärzte mich nicht Operieren. Sie sagen mir diese Krankheit wird von keinem Arzt in Deutschland operiert. Ich kann das nicht mehr aushalten bin mit dem nerfen am Ende.Da ich sehr viel unmächtig werde kann ich auch meinen Berufsleben nicht weitergehen. Bin deshalb auch entlassen worden. Habe noch einen Kinderwunsch. Was würden Sie mir empfelen? Soll ich mich operieren lassen oder noch weiter medikamente einnehmen.


    Geschrieben von Ayse am 5. Februar 2009 um 14:06
  36. Hallo E.Breitbach,
    MEin Prolaktinwert liegt bei 72ng/ml. Ich habe einen Hypophysentumor und bisher noch nie einen eigenen Zyklus gehabt, weil keine Follikel gebildet werden. Nun habe ich aber Mitte Januar mit einer Hormonbehandlung angefangen, bei unserem Sohn (5Jahre) hat es so mit einer Schwangerschaft wunderbar geklappt.
    Ich habe zuvor bereits in Ihrem Forum geschrieben, daß ich seit
    10 Hormonbehandlungen (normal Verkehr) keinen Erfolg hatte.
    Die Hormonbehandlung wurde jetzt
    eingestellt, da Verdacht auf “Leere Bläschen” (Zysten) besteht. MEin Östrogenspiegel
    war am 21 Zyklustag noch zu niedrig, so mein Arzt. Meine Frage wäre jetzt, wie kommt es nun zu einer Blutung, können die Bläschen
    auch ohne Zugabe von Gonal-f weiter waschsen? Ich habe Angst, daß die Zysten zu groß werden könnten und nicht “abgehen” weil ich doch so keine Regelblutung bekomme. MEin Arzt sagt, ich soll in 10 Tagen wieder in die Praxis kommen und wir besprechen alles weitere. Er meint mit einer Downregulierung (Nasenspray) und einem “Anti-Zystenmedikament” (gibt es sowas?) wäre die nächste Hormonbehandlung erfolgreicher. Was kann man verbessern, was sollte man lieber lassen? Ich bin total unsicher,
    und möchte mit jeder unnötige Hormonbehandlung ersparen. Während der Behandlung habe ich immer einen dicken Blähbauch und Wasseransammlungen im Körper.
    Ich fühle mich total “bescheiden”
    währenddessen, und nach jedem Fehlversuch sowieso.
    Na ja, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal. Dann würde endlich unser größter Herzenswunsch
    in Erfüllung gehen. Ich weiss nur nicht, wie lange ich das noch mitmachen will. Ich bin jetzt 33 Jahre alt und möchte gerne bald damit abschließen, um nicht weiter planlos (privat oder beruflich etc.) in die Zukunft zu sehen.
    Man macht ja doch einiges von dem Wunsch nach einem Kind abhängig, und gerade wir, weil wir einfach nicht relaxt an die Sache rangehen können, da ich mich grundsätzlich für einen Eisprung behandeln lassen muss. Alles wird gut!!!


    Geschrieben von charly am 6. Februar 2009 um 23:28
  37. Der bei mir festgestellte Prolaktinwert ist mäßig erhöht (52µg/l).Der MR-Befund der Hypophyse ist unauffällig.TSH am Tag vor der erstmaligen Dostinex-Einnahme angeblich erhöht(2,59mU/l),TSH einen Tag nach Dostinex-Einnahme bei 0,99mU/l.Kann die einmalige Einnahme von Dostinex den Schilddrüsenwert dermaßen beeinflussen?Wäre die Behandlung der(latenten) Hypothyreose mit Schilddrüsenmedikament nicht sinnvoller?Bin verunsichert,da ich einen Artikel gelesen habe,in dem steht,dass eine Schwangerschaft unter Dostinex eher unwahrscheinlich ist.Vielen Dank für ihre Antwort im Voraus !


    Geschrieben von Tine am 9. Februar 2009 um 19:39
  38. Hallo,
    bin etwas verunsichert-habe KiWu und mein Prolaktinwert liegt bei 15 (Normbereich = 3 - 29)- liegt ja noch im i.O. Bereich und mein Persona zeigt mir auch meinen ES an - soll aber auf Rat des Arztes Bromocriptin nehmen !!
    Also wenn das nicht unbedingt sein muß…?
    Wäre sehr um Anwort sehr dankbar…


    Geschrieben von Zoe am 16. Februar 2009 um 22:51
  39. Hallo,
    bei mir wurde im jahr 2005 ein MAKROPROLAKTINOM von der Größe von 2,4cm im Durchmesser festgestellt,der sich dadurch bemerkbar machte da er auf meinen Sehnerv drückte,seitdem werde ich mit CABASERIL behandelt!
    Nun im jahre 2009 ist dieses ADENOM auf 1,0cm geschrumpft…es handelt sich nun nur noch um ein MIKROADENOM mit einem Prolaktin wert von 4,1ng/ml…meine FRAGE nun,kann ich mit diesem PROLAKTIN-WERT schwanger werden,da ein kinderwunsch besteht???!!!Die PILLE habe ich seit 3 Monaten abgesetzt,menstruation regelmäßig,leichter ausfluss aus der Brust!!
    bitte,bitte um rückantwort.
    danke


    Geschrieben von Melanie am 23. März 2009 um 01:23
  40. Hallo,
    ich habe leider auch einen erhöhten prolaktin wert. ich nehme jetzt seit 4 wochen dostinex. ich muss jetzt auch bald wieder zur kontrolle zum arzt. natürlich habe auch ich einen kinderwunsch, aber eigentlich hab ich erstmal ein anderes problem. weil ich ja einen hohen wert habe, bekomme ich auch nicht meine regel. die ärztin sagte mir, wenn ich die tabletten nehme ( 2stück die woche ) dann bekomme ich wieder meine regel. leider ist bis jetzt aber immer noch nichts passiert. mache mir langsam sorgen.. kann mir jemand helfen??


    Geschrieben von Diana am 5. April 2009 um 16:04
  41. Hallo,
    ich habe einen leicht erhöhten Prolaktinwert. Ist Mastodynan 2×30Tr. da das richtige bei Kinderwunsch? Vielen Dank,Nicole


    Geschrieben von nicole am 22. Juli 2009 um 19:11
  42. Hallo,
    ich bin 24 Jahre alt und seit langem schöage ich mich mit dem problem “Erhöhtes Prolaktin” rum. Men aktueller Wert liegt nun bei 535.66 mIU/I. Referenzbereich bzw. der Normalbereich liegt bei 59-619. Meine Frage: Auch wenn ich mir jetz kein Kind wünsche, in Zukunft soll das passieren und ich möchte gerne wissen, ob in meinem Fall Bromocriptin ratsam ist oder irgendein anderes, milderes Medikament. Weil bei Bromocriptin is das ganzfurchtbar, direkt nach der Einnahme falle ich um, und bin erst mal für paar Sekunden weg :S… Deshalb habe ich selbst abgesetzt, weil das nicht mehr weiter ging.

    Mein TSH supersensitiv Wert liegt bei 2.30 mIU/L (Ref.Bereich: 0.35-4.5) FSH

    Follikel stim. Hormon leigt bei 4.92 IU/L

    DHEA-Sulfat 135 ug/dl
    Androstendion 3.95 ng/ml
    Testosteron freies 0.90 ng/l

    Bitte klärt mich auf, hab zwar auch meine FA gefragt, aber das ging so schnell, und ich konnte nicht all meine Fragen stellen.

    ich hoffe, ihr könnt mir helfen, weil ich bin wirklich verzweifelt, weil ich dieses Problem einfach nicht in den Griff bekomme, und später vile Kinder haben will und ich es früh anpacken will

    Ich danke euch

    Sutha


    Geschrieben von Sutha am 1. August 2009 um 11:47
  43. Hallo! Ich bin 32 Jahre alt. Mein Mann und ich wünschen uns Kinder und probieren es schon seit 2 Jahren, auch wenn nicht regelmäßig, dennoch so oft es geht. Nach vier Frauenärzten, die mir immer wieder gesagt haben, dass bei mir alles in Ordnung sei, stellte nun die fünfte einen erhöhten Prolaktinwert fest. Darüber hinaus wurde Testosteron, DHEA-S und Androstendion als erhöht als erhöht beurteilt. Daraufhin wurden mir Dexamethason und L-Thyroxin 50 verschrieben. Kennt sich jemand mit diesen Medikamenten aus? Nachdem ich 3 Wochen lang nicht auf Toilette gehen konnte, habe ich die Tabletten abgesetzt. Ich fühlte mich einfach wie ein aufgeblasener Luftballon. Nun muss ich mich wieder zwingen diese Tabletten weiterhin einzunehmen, wenn ich schwanger werden möchte. Hat vielleicht jemand von Euch eine andere Empfehlung?


    Geschrieben von Ana am 25. August 2009 um 20:11
  44. Hallo.Ich bin 31 und sie haben bei mir vor 4 Jahren Prolaktinom festgestellt.Zur zeit habe ich noch keine Behandlung.So wie es aussieht kam es durch meine Schwangerschaft.Die Gute ist jetzt 7.Da ich seit 2 Jahren einen neuen Partner habe und unser Kinderwunsch sehr groß ist habe ich mich für eine Behandlung entschieden.Welche weis ich noch nicht nur keine langwierige,hoffe ich.Jetzt geh ich erst mal wider in den Kernspinnt.Dann sehen wir weiter.


    Geschrieben von Steffi am 10. Oktober 2009 um 12:32
  45. Hallo!

    Ich bin 24 Jahre und man hat bei mir einen Prolaktinwert von 21,8 festgestellt. Nun möchte mich meine Frauenärztin mit Dostinex behandeln! Ich dachte allerdings, dass der Wert bis 25 noch im “normalen” Bereich liegt!? Ich habe keinen Kinderwunsch!
    Ist die Behandlung denn überhaupt gerechtfertigt? Und was bedeutet überhaupt ein erhöhter Prolaktinwert?

    Danke
    Sabrina


    Geschrieben von Sabrina am 12. Oktober 2009 um 15:32
  46. hallo,
    ich habe ein problem und zwar ich bin grad mal 19 Jahre alt und habe einen hohen prolaktin wert, der beträgt 31,08 ! Normal muss er zwischen 3,4 - 24,1 liegen !!! ich habe halbes jahr die Pille Belara genommen , die ich seit August nicht mehr nehme !!! meine restlichen werte sind alle ganz ok , mein LH wert ist 7,17 , mein THS wert ist 1,685 , FSH wert ist 6,20 , und mein Estradiol ist 20.00 auch ganz OK !!! ich habe auch seit einiger zeit bemerkt das ich einen weissmilchigen ausfluss habe an der brust, liegt es daran das mein körper zu viel prolaktin zeugt !!! ich habe angst das ich unfruchtbar bin ??? Könnt ihr mir helfen , jede antwort ist mir sehr behilflich , danke im vorraus !!!


    Geschrieben von Aylin am 14. Dezember 2009 um 21:12
  47. @ Aylin: Sie sollten sich bei Ihrem Frauenarzt vorstellen. Es gibt Medikamente gegen einen erhöhten Prolaktinwert, wie Sie auch auf diesen Seiten nachlesen können


    Geschrieben von E. Breitbach am 18. Dezember 2009 um 02:02
  48. Hallo ich leide seit ich 14 bin unter ein Prolaktinom.
    Habe 10 Jahre Pravidel 2,5 mg genommen.
    Aber ich hatte trotz des Med.
    ein erhöhten wert.
    Nun werde ich auf Dostinex umgestellt.
    Ich habe bis vor 1 Jahr auch noch die Pille genommen seit ich sie abgesetzt habe wegen Kiwu. Hatte ich bis jetzt auch keine Periode mehr. Ich hoffe dass ich sie wieder bekomme.
    Ist denn jemand unter dostinex schon schwanger geworden?
    und wenn ja nach welche Zeitraum.


    Geschrieben von lottendh am 5. Februar 2010 um 22:15

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