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Psyche

Autor: E. Breitbach (Erstellt am 21.12.2002 | zuletzt geändert am 17.03.2006)

Psychische Aspekte der Kinderlosigkeit

Der unerfüllte Kinderwunsch stürzt die betroffenen Paare oft in eine existentielle Krise. In einer Welt, in der immer mehr -auch in der Medizin- plan- und behandelbar wird, geraten die kinderlosen Paare oft erstmals in eine Situation, die nur wenig mit den Krisen zu tun hat, die der Alltag sonst so bereithält. Erstmals ist ein Hindernis nicht ausschließlich durch gezielte Problemlösungsstrategien zu beseitigen, sondern es spielen viele andere, nicht aktiv beeinflussbare Faktoren eine große Rolle.

Das Gefühl der Hilflosigkeit (bei erfolgloser Therapie auch auf Seiten der Ärzte), bei einem Problem, welches den kompletten Lebensplan eines Paares nachhaltig beeinflusst, ist sehr belastend und schwer zu bewältigen. Wie ein betroffenes Paar mit der seelischen Belastung bei ungewollter Kinderlosigkeit konkret begegnen bzw. damit besser umgehen kann, wird in dem Ratgeber “Der Traum vom eigenen Kind” von Heike Stammer und Tewes Wischmann aufgezeigt.

wischmann_gross1.jpgDas sehr gut lesbare und für den Laien gut verständliche Buch bietet eine Fülle an Informationen zu dem Thema Kinderwunsch und Psyche. Die Autoren sind langjährige Mitarbeiter der “Heidelberger Kinderwunschsprechstunde” in der bereits früh die Zusammenarbeit zwischen Fortpflanzungsmedizin und Psychologen eingeführt wurde, um den dort behandelten Paaren bereits frühzeitig psychologische Unterstützung gewähren zu können. Es ist dem Medium Internet nicht möglich, all die hilfreichen Hinweise und Hintergrundinformationen, die ein solches Buch bietet, ebenfalls anzubieten. Daher werden auf dieser Seite mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlags nur Auszüge aus zwei Kapiteln des Buches präsentiert, die jedoch einige wichtige Ratschläge beinhalten zum Umgang mit Außenstehenden und mit sich selbst bei unerfülltem Kinderwunsch. Den an diesem Thema näher Interessierten sei die Lektüre des Buches empfohlen, welches hier über Amazon.de bestellt werden: Hier geht ´s direkt zum Buch.

Themen

  • Indiskrete Fragen und “gutgemeinte” Ratschläge
  • Wie soll ich mich als Außenstehender einem Paar mit Kinderwunsch gegenüber verhalten?
  • Wie soll ich mich während einer fortpflanzungsmedizinischen Behandlung gegenüber dem Arbeitgeber verhalten?

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5 Antworten auf “Psyche”

Aktuelle News zum Thema

Kommentare unserer Besucher zum Artikel

  1. taddy schreibt:

    ich habe da mal eine verrückte frage,ich habe jetzt drei icsi-versuche hinter mir - alle negativ.solange ich denken kann habe ich wahnsinnige angst vor einer geburt (obwohl ich mir wirklich ein Kind wünsche). Nun hatte ich die idee, mich einer hypnose zu unterziehen damit diese ängste weggehen. vielleicht ist die chance dann größer nach einer icsi-behandlung schwanger zu bleiben.ich bin jetzt 40 und kann mit der situation z.zt. kaum noch umgehen. ob das was hilft ???

  2. E. Breitbach schreibt:

    @ Taddy
    Ich kann das fachlich leider nicht beantworten, da ich kein Psychologe bin. Sicherlich können Entspannungstechniken hilfreich sein. Aber vermutlich eher im Umgang mit dem Stress und weniger, um die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit zu erhöhen

  3. uli schreibt:

    Hallo!
    Hab da mal ne Frage?! Wir wollen ein 2. Kind. Meine Frau und ich sind beide gesund. Nun ist es aber so, dass wir schon seit 1 Jahr “üben”!! - und leider bisher kein ERfolg gebracht hat. Zur Zeit habe ich ein Errektionsproblem. Genauer gesagt: Ich freue mich auf meine Frau und hab den Kopf wirklich frei. Mein Penis ist auch richtig schon erregt, aber sobald ich eindringen möchte, macht er schlapp. Was passiert da mit mir???Ich habe keine Antwort drauf - und der Arzt findet auch nichts. SOS - bitte um dringende Hilfe. Danke

  4. Ulli schreibt:

    Hallo,
    wie verhalte ich mich gegenüber meinem Arbeitgeber, wenn eine ICSI ansteht ? Krankmeldungen ? Urlaub ? Welche Aussagen muss ich treffen ? usw.
    Danke im Vorraus

  5. Sabine schreibt:

    Ulli,
    diese Frage hatte mich auch lange beschäftigt. Ich habe bisher eine negative IVF hinter mir. Für die ganzen Voruntersuchungen bzw. Ultraschall habe ich mir entweder Urlaub genommen oder den Termin so früh gelegt, dass ich nur etwas später ins Büro kam. Als dann die Punktion und der Transfer anstanden, habe ich meinen Chefs (ich habe drei davon!) offen gesagt, worum es geht und warum ich fehlen werde. Obwohl genau in dieser Zeit wichtige Kundentermine anstanden, waren alle drei sehr verständnisvoll. Auch als ich nach dem gescheiterten Versuch wiederkam.
    Auch eine Freundin von mir hatte ihrem Chef gesagt, was los ist.
    Ich denke, Ehrlichkeit ist in diesem Fall der beste Weg.
    Viel Erfolg und viel Glück! Wir selber versuchen es nun auch mit einer ICSI, ich habe letzte Woche mit Synarel begonnen.
    Gruß
    Sabine

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