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Natürliche Familienplanung

Autor: E. Breitbach (Erstellt am 06.10.2003 | zuletzt geändert am 04.03.2006)

kuss.jpgGanz maßgeblich für die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft ist das richtige Timing. Da die Eizelle nur ca. 24 Stunden lang befruchtungsfähig ist (optimal sogar nur 12 Stunde lang) die Spermien aber mehr als 3 Tage, ist es wichtig, daß der Verkehr vor dem Eisprung stattfindet.

Die Techniken der natürlichen Familienplanung dienen dazu, diese “fruchtbaren Tage” zeitlich möglichst genau einzugrenzen. Dazu wird die morgendliche Temperatur gemessen und das Gebärmutterhalssekret sowie die Öffnung des Gebärmutterhalses kontrolliert. Eine gute Ergänzung zu diesen Techniken sind die Zykluscomputer in Verbindung mit Hormonbestimmungen aus dem Urin. In den entsprechenden Kapiteln wird auf diese Techniken im einzelnen eingegangen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, daß es sich hier nicht nur um eine Technik handelt, sondern um einen längeren Prozess, in dem die Frau ihren Körper und dessen Signale besser kennenlernt. Im englischen Sprachgebrauch weist der Ausdruck “fertility awareness” auf diesen Punkt deutlich hin.

Die hormonellen Vorgänge um Eisprung und Menstruation werden in den “Grundlagen der Fruchtbarkeit” erklärt.

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8 Antworten auf “Natürliche Familienplanung”

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Kommentare unserer Besucher zum Artikel

  1. Hanna schreibt:

    Hallo!

    Habe seit Januar mit einer Kupferspirale immer zyklen von 30, 34, 29, 37, 27,37,31, 37 Tagen.Habe am 26.09. die spirale entfernt bekommen und möchte jetzt gerne wissen, wie ich bei so einem wechselnden Zyklus den eisprung errechnen kann. findet der trotzdem am 14 Tag statt und die 2. Zyklushälfte ist länger oder wie ist das?

  2. E. Breitbach schreibt:

    @ Hanna,

    nein, der Eisprung findet meist ca. 14 tage vor Beginn der Regelblutung statt. Sie wissen daher also erst am Ende des Zyklus, wann der Eisprung gewesen ein könnte. Daher sind die Methoden der natürlichen Familienplanung auch sinnvoll, um den Zeitraum des Eisprungs besser eingrenzen zu können

  3. josi schreibt:

    Ich versuche mit der Themperaturmethode meinen Zyklus zu beurteilen. Nun hier eine Frage nach einer Kurve die wie folgt aussieht 1.-14. ZT Temperatur von 36,0 C dann Anstieg auf
    36.4 C. jetzt am 28. ZT ist die Teperatur auf 36.2 C gefallen jedoch habe ich bereits seit dem 24 ZT braunen Ausfluss. Könnte das ein Anzeichen für eine Gelbkörperschwäche sein oder ist es eine Nebenwirkung meiner Clomifen Anwendung aus dem letzten Zyklus

    Danke Lusi

  4. E. Breitbach schreibt:

    Liebe Josi,

    das wäre zumindest der klassische Verlauf bei Gelbkörperschwäche.

    Jedoch würde man von einem einmaligen Auftreten einer solchen Blutung sicherlich nicht diese Diagnsoe stellen können, sondern lediglich, wenn diese Schmierblutung immer wieder auftritt.

  5. Katja schreibt:

    Hallo,

    ich und mein Mann versuchen seit einem halben Jahr ein Kind zu bekommen, hatten bisher aber noch keinen Erfolg. Ich hab ca. im August 2007 meine Antibabypille abgesetzt. Könnte es auch daran liegen das ich sehr viel Stress habe oder gibt es dafür auch andere Gründe.

    Mfg Katja

  6. E. Breitbach schreibt:

    @ Katja: Stress ist sehr selten die alleinige Ursache für ein Ausbleiben der Schwangerschaft. Andere gründe gibt es zahlreich, wie Sie in anderen Kapiteln dieser Seiten nachlesen können.

  7. Mademoiselle schreibt:

    Guten Tag,

    seit Oktober 2007 verlängert sich mein Zyklus von Mal zu Mal.
    Mittlerweile bin ich bei einer Zeitspanne von 46 Tagen zwischen Beginn der einen und Beginn der nächsten Blutung angelangt.
    Rechnerisch bleiben für mich 8 Eisprünge pro Jahr anstelle von 13. Die Veränderung der Zykluslänge sieht mein Frauenarzt als natürlich an.
    Es hat auch nichts mit Verhütung zutun, die habe ich bereits vor 2 Jahren abgesetzt.
    In Anbetracht unseres Kinderwunsches hätte ich aber lieber wieder einen normalen Zyklus, sonst dauert das ja eine Ewigkeit, da wir nicht jedes Mal miteinander schlafen, wenn ich fruchtbar bin.
    Im Februar wurde ein leicht erhöhter Testosteronwert festgestellt und ich nehm seitdem eine halbe Dexamethason 0,5mg täglich. Dies hat bisher aber weder den Rhythmus meiner Blutung noch meinen nicht stattfindenden Eisprung beeinflusst.
    Was nun? Hilft hier Mönchspfeffer?
    Wir haben bereits eine Tochter, 10 Jahre alt und ich bin 28.
    Ich würde mich über einen Rat freuen.

    Viele Grüße,
    Mademoiselle

  8. E. Breitbach schreibt:

    @ Mademoiselle

    zum Thema erhöhte männliche Hormone gibt es ein Kapitel auf diesen Seiten. Man müsste auch herausfinden, ob Sie wirklich eine ungestörte Eizellreifung haben. Ggf. müsste man auch niedrig dosiert Hormone geben, um die Eizellreifung zu begünstigen. Mönchpfeffer kann helfen. Eine Antwort ist jedoch nciht möglich, wenn man nicht alle Details kennt.

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