Die Kinderwunsch-Seite
Home Theorie News Zentren Bücher Interaktiv FAQ Links Forum



Sie sind hier: Kinderwunsch-Seite > Theorie > Krankheiten > Eileiterschwangerschaft


Print This Page
Eileiterschwangerschaft

Autor: E. Breitbach (Erstellt am 15.08.2004 | zuletzt geändert am 28.05.2007)

Eileiterschwangerschaft (Extrauteringravidität)

Definition, Ursachen, Häufigkeit, Symptome, Diagnose, Behandlung

Die Eileiterschwangerschaft wird auch als Bauchhöhlenschwangerschaft bezeichnet. Der Fachbegriff lautet “Extrauteringravidität” (Abkürzung: EU) und bedeutet, dass eine Schwangerschaft nicht in der Gebärmutterhöhle einnistet, sondern außerhalb, also im Eileiter oder in der Bauchhöhle. Die genaue Bezeichnung hängt also von dem Ort ab, an dem sich die Schwangerschaft einnistet. Es gibt auch noch Eierstocksschwangerschaften (Ovargravidität) oder Gebärmutterhalsschwangerschaften (Zervixgravidität).

Wie kommt es zu einer solchen Extrauteringravidität?

Normalerweise wird die Eizelle im Eileiter von den Spermien befruchtet (siehe Grundlagen der Fruchtbarkeit). Anschließend wandert sie einige Tage durch den Eileiter und entwickelt sich währenddessen zum einnistungsfähigen Embryo. Dieser zeitliche Ablauf und Transport kann durch verschiedene Faktoren gestört werden was letztlich dazu führt, dass sich der Embryo an einer Stelle einnistet, die dafür nicht vorgesehen ist.

Risikofaktoren sind geschädigte Eileiter, welche den Transport des Embryos nicht gewährleisten können. Das kann nach einer Entzündung der Fall sein oder bei Frauen, welche eine Spirale zur Verhütung tragen und trotzdem schwanger werden. Auch eine Endometriose kann zu Verklebungen der Eileiter führen. Verklebte oder unbewegliche Eileiter sind oft nicht ausreichend in der Lage, den Embryo weiter zu transportieren. Wenn der Zeitpunkt gekommen, sich einzunisten, dann wird der Embryo dies tun, da dies in seinem “Programm” so vorgesehen ist und er wächst dann z. B. im Eileiter an.

Auch andere, angeborene Störungen der Eileiter können die Wahrscheinlichkeit einer Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaft erhöhen. Dazu gehören Polypen im Eileiter oder einer geringe Ausprägung der Muskelschicht des Eileiters “hypoplastische Tuben”).

hatte eine Frau bereits einmal eine Eileiterschwangerschaft, dann beträgt das Wiederholungsrisiko je nach Zustand der (verbliebenen) Eileiter 7% - 25%.

Häufiger tritt eine Eileiterschwangerschaft auch nach einer Reagenzglasbefruchtung ein. Es ist unklar, weshalb dies so ist. Eine mögliche Erklärung ist, dass durch den anfänglichen Aufenthalt des Embryos im Reagenzglas die zeitlichen Abläufe zwischen Eileiter, Gebärmutter und Embryo nicht naturnah genug sind und wegen der mangelnden Synchronisierung vermehrt Eileiterschwangerschaften auftreten. Eine andere Erklärung ist, dass Frauen in Kinderwunschbehandlung statistisch gesehen häufiger bereits vorgeschädigte Eileiter aufweisen

Wie häufig ist eine Eileiterschwangerschaft?

eu_lokalisation.jpgDas ist schwer abzuschätzen, da viele dieser Eileiterschwangerschaften auch unbemerkt verlaufen können, wenn die Einnistung nur kurzfristig erfolgt und die Frucht dann abstirbt. Man schätzt, dass ca. 1% aller Schwangerschaften sich außerhalb der Gebärmutter einnisten. Am häufigsten tritt eine solche
Schwangerschaft am weiten Ende des Eileiters auf, also der Ampulle (=ampulläre tubare Gravidität). Weniger häufig sind Schwangerschaften im engen Teil des Eileiters (Isthmus). Ganz extrem selten sind intramurale Eileiterschwangerschaften am inneren Abgang des Eileiters aus der Gebärmutter und echte Bauchhöhlenschwangerschaften.

Wie bemerkt man eine Eileiterschwangerschaft?

Zunächst muss einmal eine Schwangerschaft nachgewiesen sein, der Schwangerschaftstest also positiv. Weitere klassische Symptome sind starke Schmerzen und eine Blutung zu einem frühen Zeitpunkt der Schwangerschaft.

Die Symptome sind aber sehr unterschiedlich und oft macht sich eine Eileiterschwangerschaft für lange Zeit überhaupt nicht bemerkbar. Die Symptomatik hängt nicht zuletzt auch vom Ort der Extrauteringravidität ab. Im engen Teil des Eileiters kommt es schneller zu einer “Ruptur” von Blutgefäßen und einer Blutung in die Bauchhöhle, die sich mit Schmerzen bemerkbar macht als in der Ampulle. Diese Blutung tritt ein, nach dem die Schwangerschaft sich zunächst ungestört entwickeln konnte, bei zunehmender Größe dann jedoch Platzmangel eintritt und das umgebende Gewebe dann nicht mehr in der Lage ist, die Schwangerschaft ausreichend zu versorgen. Die Blutgefäße in der Umgebung können durch die Schwangerschaft verletzt werden und es kann zu einer dramatischen Blutung in die Bauchhöhle kommen. Dies kann je nach Stärke der Blutung sogar lebensbedrohliche Ausmaße annehmen, bis hin zu einem Schockzustand mit Kreislaufversagen.

Wie stellt man sie sicher fest?

intramurale_eileiterschwangerschaft_1.jpgDie Diagnosestellung bei einer Eileiterschwangerschaft ist außerordentlich schwierig. Zu einem frühen Zeitpunkt kann man sie im Ultraschall nur schlecht erkennen oft sogar gar nicht. Der Verdacht entsteht, wenn man nach einem positiven Schwangerschaftstest eine Schwangerschaft in der Gebärmutter mit Hilfe des Ultraschalls nicht feststellen kann. Ist dies in der rechnerisch 6. Schwangerschaftswoche immer noch nicht der Fall, dann ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass die Schwangerschaft an der falschen Stelle sitzt.

Nur selten lässt sich eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter so gut erkennen, wie auf dem Bild links (intramurale Eileiterschwangerschaft). Steigt dann auch noch das Schwangerschaftshormon (Hier die Normwerte) nur zögerlich an als Ausdruck einer Minderversorgung der Schwangerschaft, dann muss man so lange von einer Eileiterschwangerschaft ausgehen, bis das Gegenteil bewiesen ist.

Ist die Diagnose nicht sicher zu stellen, dann muss sie bei begründetem Verdacht durch eine Bauchspiegelung gesichert werden.

Wie behandelt man die Eileiterschwangerschaft?

Zunächst ist die Diagnosestellung von großer Bedeutung. Wichtig ist, dass die Eileiterschwangerschaft möglichst früh festgestellt wird, da man bei einem fortgeschrittenen Befund befürchten muss, den Eileiter entfernen zu müssen. Gelegentlich hilft es, einfach abzuwarten, wenn der Wert des Schwangerschaftshormons nur langsam ansteigt und niedrig bleibt. Nicht selten sinkt er dann wieder vollständig ab und es kommt zu einem sogenannten “Tubarabort”, die Schwangerschaft bildet sich also ohne Rückstände zurück.
eu-operation.jpgIn den meisten Fällen wird man aber nicht umhinkommen, eine Bauchspiegelung durchzuführen, um die Schwangerschaft zu entfernen. Oft wird gefragt, ob man sie dann nicht in die Gebärmutter “umsetzen” kann. Das ist leider nicht möglich.

Wird die Eileiterschwangerschaft früh genug festgestellt, kann man den Eileiter an der betroffenen Stelle öffnen und die Eileiterschwangerschaft entfernen. Der Eileiter verheilt dann meist wieder vollständig, wenngleich nach einer solchen Operation mit einem erhöhten Risiko für weitere Eileiterschwangerschaften zu rechnen ist.

Auf dem Bild links ist eine Operation dargestellt, die mit der kompletten Entfernung des Eileiters einherging. Aufgrund starker Verwachsungen auf der linken Seite kam es zu dieser Eileiterschwangerschaft. Im Bild links oben sieht man die blutgefüllte Tube mit den zahlreichen Verwachsungen und neben der Gebärmutter sieht man auch Blut im freien Bauchraum. Oben rechts sieht man nach Lösen des Eileiters aus seinen Verwachsungen das Tubenende mit seiner Öffnung und die bläuliche Verfärbung durch das durchschimmernde Blut und Schwangerschaftsgewebe. Unten links wird der Eileiter mit verschiedenen Instrumenten von der Gebärmutter abgesetzt. Nach ausgiebigem Spülen des Bauchraums kann man dann unten rechts den Endzustand der Operation erkennen, die Stelle, an welcher der Eileiter entfernt wurde, ist gesondert markiert.

Gelegentlich ist es nicht möglich, das Schwangerschaftsgewebe komplett zu entfernen oder es ist aufgrund sehr niedriger hCG-Werte anzunehmen, dass man bei einer Bauchspiegelung die Schwangerschaft nicht sicher erkennen kann. Auch aus anderen Gründen ist eine Operation nicht immer möglich. Dann ist alternativ die Behandlung mit einem Zellgift möglich, welches das im Körper befindliche Schwangerschaftsgewebe abtötet (Metothrexat).

Wann darf ich wieder schwanger werden?

Nach einer Operation und Entfernung der Eileiterschwangerschaft rät man meistens zu 3 Monaten Wartzeit, bis das Gewebe ausreichend verheilt ist. Nach einer Behandlung mit Metothreaxat wird üblicherweise zu ca. 6 Monaten Wartezeit geraten.

31 Kommentare Fragen und Kommentare abgeben



31 Antworten auf “Eileiterschwangerschaft”

Aktuelle News zum Thema

Kommentare unserer Besucher zum Artikel

  1. Angela Lessmann schreibt:

    Hallo,
    hatte vor 3 Jahren eine EU, die aufgrund meines Morbus Crohns mit Metrotrexat behandelt wurde und erfolgreich abgegangen ist. Ist durch das abgestorbenen Gewebe der linke Eierstock jetzt dicht und funktioniert nicht mehr? Oder wie kann ich mir das vorstellen.Würde gern schwanger werden, Bedingungen stimmen im Moment. Wäre es ratsam per Ultraschall zu bestimmen, ob im rechten Eierstock ein Eisprung stattfindet?
    Gruß Angela Leßmann

  2. E. Breitbach schreibt:

    Die Entfernung einer Eileiterschwangerschaft mit Metothrexat ist schonend. Es muss daher also keine Schädigung des Eileiters eingetreten sein, jedoch ist es nicht auszuschließen, mit anderen Worten: Man kann es nicht so einfach sagen. Möglicherweise wäre eine Ultraschalluntersuchung der Eileiter hilfreich

  3. susann schreibt:

    Hallo, hatte vor zwei Monaten eine EU. Beide Eileiter konnten erhalten bleiben. Wenigstns das. Danach folgten noch zwei Ausschabungen, weil sich noch “irgendwas” in der Gebärmutter befand. Leider konnte das, was sich als Partailmole herausstellte nicht restlos entfernt werden. Nun werde ich mit Metrotrexat therapiert. 8 Tage lang Spritzen, 8 Tage Pause dann wieder Spritzen. Inzwischen ist mein BHCG schon auf 6200 gesunken. Vor Therapiebeginn immerhin noch 12930. Nun meine Frage: Da mein Kinderwunsch nicht gerade klein ist, möchte ich gern erfahren wie lang ich nicht schwanger werden darf, da es ja im Prinzip eine Chemotherapie ist.
    Danke schon im Voraus.
    MfG Susann

  4. E. Breitbach schreibt:

    @ Susann,

    meist rät man zu 3-6 Monaten Pause nach einer solchen Behandlung

  5. Derya schreibt:

    Hallo,
    ich hatte ca. 4 Wochen lang eine schmierblutung und danach sehr starke unterleibsschmerzen, daraufin wurde ich letzte Woche operiert (Bauchspiegelung) wegen Verdacht auf EU gehabt. Die Operation ist laut Arzt gut verlaufen, beide Eierstöcke sind erhalten. Nun möchte ich mal nachfragen, ob man beim Frauenarzt nachprüfen lassen kann, ob diese Eierstöcke auch funktionieren, und ggfls. was die Ursache genau war für diese EU. Ich hatte im Jahre 2004 eine Bauchspiegelung wg. einer Zyste am Eierstock. Kann es daran liegen? Ich bin 23 Jahre alt und möchte gerne in kürze nochmal schwanger werden. Seit Tagen bin ich total fertig mit der Welt, da eine normale Schwangerschaft wahrscheinlich eingeschränkt ist. Stimmt das? Bitte helfen Sie mir weiter.

  6. E. Breitbach schreibt:

    @ Derya,
    In welchem Zustand die Eileiter sind, lässt sich letztlich nur durch eine erneute Bauchspiegelung in angemessenem Abstand herausfinden. Die Möglichkeit für eine normale Schwangerschaft besteht selbstverständlich, aber wie aus dem Artikel hervorgeht, ist die Chance vermindert und das kann natürlich auch für Sie gelten

  7. Karina schreibt:

    Seit meiner EU im August habe ich jetzt 3 mal einen Eisprung gehabt, aber leider immer nur auf der rechten Seite, an der mir der Eileiter entfernt wurde. Wie funktioniert das jetzt? Warum habe ich keinen Eisprung auf der gesunden Seite? Ich möchte so gerne wieder schwanger werden. Habe angst das es nicht mehr klappt. Ich bin doch erst 25 Jahre und habe bisher noch keine Kinder.

  8. E. Breitbach schreibt:

    @ Karina,
    die Operation ist ja nun noch nicht so lange her. Warten Sie erst einmal ab, ob sich das nicht wieder normalisiert. Sollte dies nicht der fall sein, dann kann man durch die gabe von Hormonen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass auch auf der richtigen Seite ein Eisprung auftritt.

  9. Kadauna schreibt:

    Hallo,
    Hatte Verdacht auf ELSS, konnte nicht 100%-ig festgestellt werden, da keine Bauchspiegelung gemacht wurde, aber Ultraschall zeigte, dass re. EL etw. verdickt. HCG-Wert erhoeht (922), Gebaermutter leer und Blutungen. Wurde im KH mit Methotrexat behandelt. Das HCG ist nun auf 47 runter, was mich beruhigt. Aber die Blutungen habe ich nun schon seit 32 Tagen!!
    Woher kommt das Blut ueberhaupt?
    Ist die verlaengerte Blutung normal?

    Die Blutungen sind unterschiedlicher Staerke und Farbe, von braun und sehr leicht, so dass ich schon dachte, es hoert endlich auf, bis hin zu rot und staerker.

    Danke fuer IHre Antwort.
    Kadauna

  10. E. Breitbach schreibt:

    @ Kadauna,
    die Blutung kommt vom Hormonabfall, der durch die Behandlung ausgelöst wird. Wie bereits oben beschrieben, ist ein Symptom der Eileiterschwangerschaft ebenfalls die Blutung. das wird bei Ihnen also ineinander übergegangen sein und vermutlich anhalten, bis der hCG-Wert negativ ist

  11. Kerstin schreibt:

    Ich wollte nur mal ab welcher Woche man eine Eileiterschwangerschaft merken muesste (schmerzen ect.) Ich bin nun in der 9. Woche schwanger, lebe in England und laut deren Richtlinien wurde halt noch kein US gemacht. Der Termin steht am 16 Januar an. Nun habe ich panische Angst das sie mir da evtl. eine ELS diagnosieren. Oder haette ich das bisher schon bemerkt?

    Lieben Gruss. Kerstin

  12. E. Breitbach schreibt:

    @ Kerstin: das hätten Sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bereits bemerkt

  13. Ayse schreibt:

    Hallo, hatte 09/2001 und 07/2002 einmal limks und einmal rechts zweimal eileiterschwangerschaft.Konnte jedesmal im letzten moment gerettet werden.Doch 09/2003 bekam ich einen Sohn.mein Arzt sagte mir meine linke Eileiter wäre mit dem darm zusammengewachsen.Jetzt wollen wir eigendlich noch ein Kind, habe aber Angst.Wie sollte oder könnte ich Vorgehen?was würden Sie raten?(ich bin 30 Jahre.spielt das Alter auch eine Rolle?)

  14. E. Breitbach schreibt:

    @ Ayse: natürlich haben Sie ein erhöhtes Risiko, wieder eine Eileiterschwangerschaft zu erleiden, jedoch spricht Ihre erfolgreich verlaufene Schwangerschaft ja dafür, dass es kalppen könnte und man muss dann in der Frühschwangerschaft sehr darauf achten, wie diese verläuft, um eine erneute Eileiterschwangerschaft rechtzeitig zu bemerken. Gegen einen versuch auf normalem Wege spricht aber vermutlich nichts

  15. Kerstin schreibt:

    Hallo,
    also am 30.05.2004 hatte ich eine Laparoskopie mit Diagnose: Tubargravidität links und ein 2-3mm großes Myom an der Hinterwand des Uterus, sie wurden ohne Blutung und ohne Auffälligkeiten entfernt!!!Nun versuchen wir seit dem ein Baby zu bekommen!!! Auf anraten meines Frauenarztes machte ich am 15.03.2007 nochmal eine Bauchspiegelung um die Durchgängigkeit der Eileiter zu untersuchen. Ergebnis: Beide Eileiter sind zu !!!??? meine Frage: Wieso der rechte Eileiter ???
    mfg Kerstin

  16. Sandra schreibt:

    Hallo,
    ich hatte meine letzte Regel am 18.2.07.
    Da ich die Temperatur gemessen habe, müsste der Eisprung ca .1-2.3 gewesen sein. Der schwangerschafttest am 15.3 war schwach positiv.
    Gestern war ich beim Arzt und man konnte keine Fruchthöhle erkennen. ich habe 2 Söhne aber auch schon 1 Eileiterschwangerschaft gehabt. Jetzt habe ich angst, das es wieder eine ist, ab wann müsste man eine Fruchthöhle sehen?

  17. julia schreibt:

    Hallo

    nach einer Not-Op w/ Eileiterschwangerschaft links und 2 Zysten rechts + Ausschabung am 25.02.2007 bin ich total verunsichert ab wann ich wieder schwanger werden kann.
    Im Krankenhaus sagen die erst nach 2- 3 Zyklen. Mein Frauenarzt meint es ginge auch nach dem 1 Zyklus. Was tun??
    Meine Mestruation war normal und ich fühle mich wieder ganz o.k.
    Besteht ein höheres Risiko wenn ich gleich schwanger werde anstatt erst in 2-3 Monaten.?

  18. Monika schreibt:

    Hallo,
    nach einer Eileiterschwangerschaft wurde mir im Krankenhaus gesagt, dass wenn ich im gleichen Eileiter nochmal eine Eileiters. bekommen würde, dieser entfernt werden müßte.
    1) Ist es im Wiederholungsfall tatsächlich anzuraten den Eileiter zu entfernen? Wird das Risiko einer Wiederholung dann immer größer?
    2) Kann man verklebte / vernarbte Eileiter wieder “durchgängig” machen (OP etc.?)

    Viele Grüße
    Monika

  19. Sonja schreibt:

    Ich musste mir leider letzten Samstag meine EU durch Bauchhöhlenspiegelung entfernen lassen. Da dabei starke Blutungen aufgetreten sind, hat der Arzt mir noch einen Bauchschnitt gesetzt um diese Blutung zu stoppen. Dadurch konnte er meinen Eileiter erhalten. Ist durch den zusätzlichen Eingriff bei mir die Gefahr jetzt noch höher, noch eine EU zu bekommen als bei “normalen” Eingriffen.

    Noch eine Frage: mein Zyklus ist ein regelmäßiger 6- Wochen- Zyklus. Der Eisprung selber wurde bereits mit medikamentöser Hilfe ausgelöst, da er von alleine nicht zustanden kommt. Er erfolgte wie bei normalen 4- Wochen- Zyklen am 13/14 Tag. Kann es jetzt sein, dass durch meinen verlängerten Zyklus alles etwas langsamer verläuft und das Ei deshalb im Einleiter hängen bleibt?

  20. E. Breitbach schreibt:

    @ Kerstin: Der Verschluss muss ja nicht durch die Eileiterschwangerschaft entstanden sein, sondern er könnte auch vorher bereits bestanden haben. Das wäre nicht ungewöhnlich, da oft solche vorbestehenden Schädigungen des Eileiters auch zur Extrauteringravidität führen.

    @ Sandra: Ich hoffe, dass sich das Ganze in Wohlgefallen aufgelöst hat. Normalerweise kann man eine Fruchthöhle 5-6 Wochen nach Beginn der letzten Regelblutung erkennen.

    @ Julia: Man rät meist zu 3 Monaten Pause. Ich habe das jetzt oben im Text noch hinzugefügt, danke für den Hinweis

    @ Monika: Ja,

    wenngleich nach einer solchen Operation mit einem erhöhten Risiko für weitere Eileiterschwangerschaften zu rechnen ist.

    So steht ´s auch bereits oben im Text. Man kann es wieder durchgängig machen, jedoch ist dies aufgrund der Vorschädigung oft schwierig

    @ Sonja: Mit der Länge des Zyklus hat das nichts zu tun

  21. Anonymous schreibt:

    Fruchtbarkeit nach Methotrexat

    Methotrexat (MTX) ist ein Medikament, welches gelegentlich zur Behandlung von Eileiterschwangerschaften eingesetzt wird. Es handelt sich dabei um ein Zellgift, welches sich schnell teilende Zellen abtötet und daher auch bei Chemotherapien zur Behandlung von bösartigen Erkrankungen eingesetzt wird. [...]

  22. Ayla schreibt:

    Hallo,

    ich hatte vor kurzem auch eine eileiterschwangerschaft. ich möchte sehr gerne ein baby haben, habe aber angst, dass ich vielleicht unfruchtbar bin. wie lange dauert es, bis ich schwanger werde, zeitraum paar monate oder jahre. ich bin ziemlich verzweifelt, habe angst, dass ich unfruchtbar bin. ich bin noch 24 jahre alt. man hat mir bei der OP gesagt, dass der eileiter erhalten wurde. bitte helfen sie mir.
    danke und grüße

  23. sandra schreibt:

    habe vor zwei jahren eine eileiterschwangerschaft gehabt am linken eileiter. jetzt wünschen wir uns noch ein baby wie hoch ist das risiko weil ich sehr grosse angst habe davor wieder eins zuverlieren

  24. E. Breitbach schreibt:

    @ Ayla: Wenn der Eileiter erhalten wurde, können Sie noch mit diesem aber auch dem anderen, noch gesunden Eileiter schwanger werden. Das Risiko für eine erneute Eieleiterschwangerschaft ist erhöht, aber eine normale Schwangerschaft ist durchaus möglich.

    @ Sandra: Bei Ihnen gilt das gleich wie für Ayla, es kommt dabei sicherlich auch auf den Zustand der eileiter an und das Wiederholungsrisiko ist im Test oben ja bereits erwähnt worden

  25. Natalie schreibt:

    Hallo!
    muss man wirklich nach einer Eileiterschwangerschaft 3 Monate warten bis man wieder schwanger werden darf? Oder ist das nur eine Empfehlung?

    Vielen Dank & viele Grüße

    Natalie

  26. Gaby schreibt:

    Hi, ich brauche Hilfe!!!! war ich letzte Woche beim FA und er sagte mir in meiner Fruchthöhle ist NUR ein Dottersack zu sehen, ich bin in der 5+3 SSW, aber was mir Angst macht ist dass auf der rechten Seite -er meinte- in den rechten Eileiter irgendwas pulsiert!!!!!!! Ich habe tierisch Angst da ich schon mal eine Eileiterschwangerschaft vor 3 Jahre hatte wo ich sogar den Eileiter verloren habe. Der FA meinte es könnte eine so genannte heterotope Schwangerschaft sein das bedeutet ein Embryo in den Eileiter und einen in der Gebärmutter, also bei mir heißt es abwarten aber ich mache mir sorgen wegen diesen pulsierendes etwas in meinem Bauch. Kann mir Jemand dabei helfen???
    Danke
    Gaby

  27. E. Breitbach schreibt:

    @Natalie: es ist nur eine Empfehlung, aber man geht davon aus, dass die Gefahr innerhalb der ersten drei Monet höher ist, wieder eine Eileiterschwangerschaft zu bekommen.

    @Gaby: Solche Fragen sind in unserem Forum besser aufgehoben, da Sie dort auch Antworten von anderen Betroffenen bekommen. Solange die Diagnose nicht sicher ist und man eine normale Schwangerschaft nicht ausschließen kann, wird man sich natürlich hüten, eine Bauchspiegelung durchzuführen. Leider kann man zunächst erst einmal nur abwarten.

  28. Jessica schreibt:

    Eileiterschwangerschaft? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit? Ich bin 24 Jahre und das ist meine erste Schwangerschaft. Mein HGC Wert lag nach den Eisprung + 12 Tage bei 22,4 habe einen Schwangerschaftstest 2 Tage bevor meine Regel eingesetzt hätte gemachte dieser war eindeutig positiv. Ich hatte noch nie Probleme mit den Eileitern. Und nehme die Pille auch schon seit 2 Jahren nicht mehr. Die Schwangerschaft hat nach dem ersten Versuch schon geklappt. Meine Mutter hatte nie eine Eileiterschwangerschaft. Wie hoch ist bei mir die Chance das ich eine Eileiterschwangerschaft habe. Ist mein HGC wert normal für dieses Stadium. Ich bitte um schnelle Antworten.
    Danke Jessica Baum

  29. E. Breitbach schreibt:

    @Jessica: Individuelle Fragen stellen Sie bitte im Forum. Hier bitte nur Fragen und Kommentare zum Text. Nur so viel: Es ist bei 12 Tagen nach dem Eisprung sogar zu früh, um zu spekulieren, ob alles in Ordnung ist

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Dies ist eine No-nofollow-Seite.
Eingegebene Links werden von Suchmaschinen verfolgt.
Spam wird gelöscht.