|
Definition, Ursachen, Häufigkeit, Symptome, Diagnose, Behandlung
Die Eileiterschwangerschaft wird auch als Bauchhöhlenschwangerschaft bezeichnet. Der Fachbegriff lautet “Extrauteringravidität” (Abkürzung: EU) und bedeutet, dass eine Schwangerschaft nicht in der Gebärmutterhöhle einnistet, sondern außerhalb, also im Eileiter oder in der Bauchhöhle. Die genaue Bezeichnung hängt also von dem Ort ab, an dem sich die Schwangerschaft einnistet. Es gibt auch noch Eierstocksschwangerschaften (Ovargravidität) oder Gebärmutterhalsschwangerschaften (Zervixgravidität).
Risikofaktoren sind geschädigte Eileiter, welche den Transport des Embryos nicht gewährleisten können. Das kann nach einer Entzündung der Fall sein oder bei Frauen, welche eine Spirale zur Verhütung tragen und trotzdem schwanger werden. Auch eine Endometriose kann zu Verklebungen der Eileiter führen. Verklebte oder unbewegliche Eileiter sind oft nicht ausreichend in der Lage, den Embryo weiter zu transportieren. Wenn der Zeitpunkt gekommen, sich einzunisten, dann wird der Embryo dies tun, da dies in seinem “Programm” so vorgesehen ist und er wächst dann z. B. im Eileiter an.
Auch andere, angeborene Störungen der Eileiter können die Wahrscheinlichkeit einer Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaft erhöhen. Dazu gehören Polypen im Eileiter oder einer geringe Ausprägung der Muskelschicht des Eileiters “hypoplastische Tuben”).
hatte eine Frau bereits einmal eine Eileiterschwangerschaft, dann beträgt das Wiederholungsrisiko je nach Zustand der (verbliebenen) Eileiter 7% - 25%.
Häufiger tritt eine Eileiterschwangerschaft auch nach einer Reagenzglasbefruchtung ein. Es ist unklar, weshalb dies so ist. Eine mögliche Erklärung ist, dass durch den anfänglichen Aufenthalt des Embryos im Reagenzglas die zeitlichen Abläufe zwischen Eileiter, Gebärmutter und Embryo nicht naturnah genug sind und wegen der mangelnden Synchronisierung vermehrt Eileiterschwangerschaften auftreten. Eine andere Erklärung ist, dass Frauen in Kinderwunschbehandlung statistisch gesehen häufiger bereits vorgeschädigte Eileiter aufweisen
Das ist schwer abzuschätzen, da viele dieser Eileiterschwangerschaften auch unbemerkt verlaufen können, wenn die Einnistung nur kurzfristig erfolgt und die Frucht dann abstirbt. Man schätzt, dass ca. 1% aller Schwangerschaften sich außerhalb der Gebärmutter einnisten. Am häufigsten tritt eine solche
Schwangerschaft am weiten Ende des Eileiters auf, also der Ampulle (=ampulläre tubare Gravidität). Weniger häufig sind Schwangerschaften im engen Teil des Eileiters (Isthmus). Ganz extrem selten sind intramurale Eileiterschwangerschaften am inneren Abgang des Eileiters aus der Gebärmutter und echte Bauchhöhlenschwangerschaften.
Zunächst muss einmal eine Schwangerschaft nachgewiesen sein, der Schwangerschaftstest also positiv. Weitere klassische Symptome sind starke Schmerzen und eine Blutung zu einem frühen Zeitpunkt der Schwangerschaft.
Die Symptome sind aber sehr unterschiedlich und oft macht sich eine Eileiterschwangerschaft für lange Zeit überhaupt nicht bemerkbar. Die Symptomatik hängt nicht zuletzt auch vom Ort der Extrauteringravidität ab. Im engen Teil des Eileiters kommt es schneller zu einer “Ruptur” von Blutgefäßen und einer Blutung in die Bauchhöhle, die sich mit Schmerzen bemerkbar macht als in der Ampulle. Diese Blutung tritt ein, nach dem die Schwangerschaft sich zunächst ungestört entwickeln konnte, bei zunehmender Größe dann jedoch Platzmangel eintritt und das umgebende Gewebe dann nicht mehr in der Lage ist, die Schwangerschaft ausreichend zu versorgen. Die Blutgefäße in der Umgebung können durch die Schwangerschaft verletzt werden und es kann zu einer dramatischen Blutung in die Bauchhöhle kommen. Dies kann je nach Stärke der Blutung sogar lebensbedrohliche Ausmaße annehmen, bis hin zu einem Schockzustand mit Kreislaufversagen.
Die Diagnosestellung bei einer Eileiterschwangerschaft ist außerordentlich schwierig. Zu einem frühen Zeitpunkt kann man sie im Ultraschall nur schlecht erkennen oft sogar gar nicht. Der Verdacht entsteht, wenn man nach einem positiven Schwangerschaftstest eine Schwangerschaft in der Gebärmutter mit Hilfe des Ultraschalls nicht feststellen kann. Ist dies in der rechnerisch 6. Schwangerschaftswoche immer noch nicht der Fall, dann ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass die Schwangerschaft an der falschen Stelle sitzt.
Nur selten lässt sich eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter so gut erkennen, wie auf dem Bild links (intramurale Eileiterschwangerschaft). Steigt dann auch noch das Schwangerschaftshormon (Hier die Normwerte) nur zögerlich an als Ausdruck einer Minderversorgung der Schwangerschaft, dann muss man so lange von einer Eileiterschwangerschaft ausgehen, bis das Gegenteil bewiesen ist.
Ist die Diagnose nicht sicher zu stellen, dann muss sie bei begründetem Verdacht durch eine Bauchspiegelung gesichert werden.
Zunächst ist die Diagnosestellung von großer Bedeutung. Wichtig ist, dass die Eileiterschwangerschaft möglichst früh festgestellt wird, da man bei einem fortgeschrittenen Befund befürchten muss, den Eileiter entfernen zu müssen. Gelegentlich hilft es, einfach abzuwarten, wenn der Wert des Schwangerschaftshormons nur langsam ansteigt und niedrig bleibt. Nicht selten sinkt er dann wieder vollständig ab und es kommt zu einem sogenannten “Tubarabort”, die Schwangerschaft bildet sich also ohne Rückstände zurück.
In den meisten Fällen wird man aber nicht umhinkommen, eine Bauchspiegelung durchzuführen, um die Schwangerschaft zu entfernen. Oft wird gefragt, ob man sie dann nicht in die Gebärmutter “umsetzen” kann. Das ist leider nicht möglich.
Wird die Eileiterschwangerschaft früh genug festgestellt, kann man den Eileiter an der betroffenen Stelle öffnen und die Eileiterschwangerschaft entfernen. Der Eileiter verheilt dann meist wieder vollständig, wenngleich nach einer solchen Operation mit einem erhöhten Risiko für weitere Eileiterschwangerschaften zu rechnen ist.
Auf dem Bild links ist eine Operation dargestellt, die mit der kompletten Entfernung des Eileiters einherging. Aufgrund starker Verwachsungen auf der linken Seite kam es zu dieser Eileiterschwangerschaft. Im Bild links oben sieht man die blutgefüllte Tube mit den zahlreichen Verwachsungen und neben der Gebärmutter sieht man auch Blut im freien Bauchraum. Oben rechts sieht man nach Lösen des Eileiters aus seinen Verwachsungen das Tubenende mit seiner Öffnung und die bläuliche Verfärbung durch das durchschimmernde Blut und Schwangerschaftsgewebe. Unten links wird der Eileiter mit verschiedenen Instrumenten von der Gebärmutter abgesetzt. Nach ausgiebigem Spülen des Bauchraums kann man dann unten rechts den Endzustand der Operation erkennen, die Stelle, an welcher der Eileiter entfernt wurde, ist gesondert markiert.
Gelegentlich ist es nicht möglich, das Schwangerschaftsgewebe komplett zu entfernen oder es ist aufgrund sehr niedriger hCG-Werte anzunehmen, dass man bei einer Bauchspiegelung die Schwangerschaft nicht sicher erkennen kann. Auch aus anderen Gründen ist eine Operation nicht immer möglich. Dann ist alternativ die Behandlung mit einem Zellgift möglich, welches das im Körper befindliche Schwangerschaftsgewebe abtötet (Metothrexat).
Nach einer Operation und Entfernung der Eileiterschwangerschaft rät man meistens zu 3 Monaten Wartzeit, bis das Gewebe ausreichend verheilt ist. Nach einer Behandlung mit Methotrexat wird üblicherweise zu ca. 6 Monaten Wartezeit geraten.
Hallo,
hatte vor 3 Jahren eine EU, die aufgrund meines Morbus Crohns mit Metrotrexat behandelt wurde und erfolgreich abgegangen ist. Ist durch das abgestorbenen Gewebe der linke Eierstock jetzt dicht und funktioniert nicht mehr? Oder wie kann ich mir das vorstellen.Würde gern schwanger werden, Bedingungen stimmen im Moment. Wäre es ratsam per Ultraschall zu bestimmen, ob im rechten Eierstock ein Eisprung stattfindet?
Gruß Angela Leßmann
Die Entfernung einer Eileiterschwangerschaft mit Metothrexat ist schonend. Es muss daher also keine Schädigung des Eileiters eingetreten sein, jedoch ist es nicht auszuschließen, mit anderen Worten: Man kann es nicht so einfach sagen. Möglicherweise wäre eine Ultraschalluntersuchung der Eileiter hilfreich
Hallo, hatte vor zwei Monaten eine EU. Beide Eileiter konnten erhalten bleiben. Wenigstns das. Danach folgten noch zwei Ausschabungen, weil sich noch “irgendwas” in der Gebärmutter befand. Leider konnte das, was sich als Partailmole herausstellte nicht restlos entfernt werden. Nun werde ich mit Metrotrexat therapiert. 8 Tage lang Spritzen, 8 Tage Pause dann wieder Spritzen. Inzwischen ist mein BHCG schon auf 6200 gesunken. Vor Therapiebeginn immerhin noch 12930. Nun meine Frage: Da mein Kinderwunsch nicht gerade klein ist, möchte ich gern erfahren wie lang ich nicht schwanger werden darf, da es ja im Prinzip eine Chemotherapie ist.
Danke schon im Voraus.
MfG Susann
@ Susann,
meist rät man zu 3-6 Monaten Pause nach einer solchen Behandlung
Hallo,
ich hatte ca. 4 Wochen lang eine schmierblutung und danach sehr starke unterleibsschmerzen, daraufin wurde ich letzte Woche operiert (Bauchspiegelung) wegen Verdacht auf EU gehabt. Die Operation ist laut Arzt gut verlaufen, beide Eierstöcke sind erhalten. Nun möchte ich mal nachfragen, ob man beim Frauenarzt nachprüfen lassen kann, ob diese Eierstöcke auch funktionieren, und ggfls. was die Ursache genau war für diese EU. Ich hatte im Jahre 2004 eine Bauchspiegelung wg. einer Zyste am Eierstock. Kann es daran liegen? Ich bin 23 Jahre alt und möchte gerne in kürze nochmal schwanger werden. Seit Tagen bin ich total fertig mit der Welt, da eine normale Schwangerschaft wahrscheinlich eingeschränkt ist. Stimmt das? Bitte helfen Sie mir weiter.
@ Derya,
In welchem Zustand die Eileiter sind, lässt sich letztlich nur durch eine erneute Bauchspiegelung in angemessenem Abstand herausfinden. Die Möglichkeit für eine normale Schwangerschaft besteht selbstverständlich, aber wie aus dem Artikel hervorgeht, ist die Chance vermindert und das kann natürlich auch für Sie gelten
Hallo,
Hatte Verdacht auf ELSS, konnte nicht 100%-ig festgestellt werden, da keine Bauchspiegelung gemacht wurde, aber Ultraschall zeigte, dass re. EL etw. verdickt. HCG-Wert erhoeht (922), Gebaermutter leer und Blutungen. Wurde im KH mit Methotrexat behandelt. Das HCG ist nun auf 47 runter, was mich beruhigt. Aber die Blutungen habe ich nun schon seit 32 Tagen!!
Woher kommt das Blut ueberhaupt?
Ist die verlaengerte Blutung normal?
Die Blutungen sind unterschiedlicher Staerke und Farbe, von braun und sehr leicht, so dass ich schon dachte, es hoert endlich auf, bis hin zu rot und staerker.
Danke fuer IHre Antwort.
Kadauna
@ Kadauna,
die Blutung kommt vom Hormonabfall, der durch die Behandlung ausgelöst wird. Wie bereits oben beschrieben, ist ein Symptom der Eileiterschwangerschaft ebenfalls die Blutung. das wird bei Ihnen also ineinander übergegangen sein und vermutlich anhalten, bis der hCG-Wert negativ ist
Hallo, hatte 09/2001 und 07/2002 einmal limks und einmal rechts zweimal eileiterschwangerschaft.Konnte jedesmal im letzten moment gerettet werden.Doch 09/2003 bekam ich einen Sohn.mein Arzt sagte mir meine linke Eileiter wäre mit dem darm zusammengewachsen.Jetzt wollen wir eigendlich noch ein Kind, habe aber Angst.Wie sollte oder könnte ich Vorgehen?was würden Sie raten?(ich bin 30 Jahre.spielt das Alter auch eine Rolle?)
@ Ayse: natürlich haben Sie ein erhöhtes Risiko, wieder eine Eileiterschwangerschaft zu erleiden, jedoch spricht Ihre erfolgreich verlaufene Schwangerschaft ja dafür, dass es kalppen könnte und man muss dann in der Frühschwangerschaft sehr darauf achten, wie diese verläuft, um eine erneute Eileiterschwangerschaft rechtzeitig zu bemerken. Gegen einen versuch auf normalem Wege spricht aber vermutlich nichts
Hallo,
also am 30.05.2004 hatte ich eine Laparoskopie mit Diagnose: Tubargravidität links und ein 2-3mm großes Myom an der Hinterwand des Uterus, sie wurden ohne Blutung und ohne Auffälligkeiten entfernt!!!Nun versuchen wir seit dem ein Baby zu bekommen!!! Auf anraten meines Frauenarztes machte ich am 15.03.2007 nochmal eine Bauchspiegelung um die Durchgängigkeit der Eileiter zu untersuchen. Ergebnis: Beide Eileiter sind zu !!!??? meine Frage: Wieso der rechte Eileiter ???
mfg Kerstin
Hallo,
ich hatte meine letzte Regel am 18.2.07.
Da ich die Temperatur gemessen habe, müsste der Eisprung ca .1-2.3 gewesen sein. Der schwangerschafttest am 15.3 war schwach positiv.
Gestern war ich beim Arzt und man konnte keine Fruchthöhle erkennen. ich habe 2 Söhne aber auch schon 1 Eileiterschwangerschaft gehabt. Jetzt habe ich angst, das es wieder eine ist, ab wann müsste man eine Fruchthöhle sehen?
Hallo
nach einer Not-Op w/ Eileiterschwangerschaft links und 2 Zysten rechts + Ausschabung am 25.02.2007 bin ich total verunsichert ab wann ich wieder schwanger werden kann.
Im Krankenhaus sagen die erst nach 2- 3 Zyklen. Mein Frauenarzt meint es ginge auch nach dem 1 Zyklus. Was tun??
Meine Mestruation war normal und ich fühle mich wieder ganz o.k.
Besteht ein höheres Risiko wenn ich gleich schwanger werde anstatt erst in 2-3 Monaten.?
@ Kerstin: Der Verschluss muss ja nicht durch die Eileiterschwangerschaft entstanden sein, sondern er könnte auch vorher bereits bestanden haben. Das wäre nicht ungewöhnlich, da oft solche vorbestehenden Schädigungen des Eileiters auch zur Extrauteringravidität führen.
@ Sandra: Ich hoffe, dass sich das Ganze in Wohlgefallen aufgelöst hat. Normalerweise kann man eine Fruchthöhle 5-6 Wochen nach Beginn der letzten Regelblutung erkennen.
@ Julia: Man rät meist zu 3 Monaten Pause. Ich habe das jetzt oben im Text noch hinzugefügt, danke für den Hinweis
Hallo!
muss man wirklich nach einer Eileiterschwangerschaft 3 Monate warten bis man wieder schwanger werden darf? Oder ist das nur eine Empfehlung?
Vielen Dank & viele Grüße
Natalie
@Natalie: es ist nur eine Empfehlung, aber man geht davon aus, dass die Gefahr innerhalb der ersten drei Monate höher ist, wieder eine Eileiterschwangerschaft zu bekommen.
Gibt es eine Möglichkeit festzustellen auf welcher Seite man den Eisprung hat, um ein erhötes Risiko zu vermeiden.hatte rechts eine Eileiterschwangerschaft, wurde durch Bauchspiegelung vor 3 Monaten entfernt.
@Katrin: Zuverlässig lässt sich das nur mit Hilfe eines Ultraschalls bestimmen
Hallo!
Noch eine Frage zu den Risikofaktoren-
Eine vorhergehende Abtreibung erhöht das Risiko einer Eileiterschwangerschaft bei späterem Kinderwunsch nicht?
Danke für Ihre Antwort!
@Melli: Jede Ausschabung kann zu Entzündungen führen (theoretisch) und damit auch die Eileiter schädigen. Ein deutlich erhöhtes Risiko ergibt sich dadurch sicherlich nciht
Hallo, ich hatte mit 18. Ich bin jetzt 28 und möchte schwanger werden. Jetzt eine frage kann es sein wenn beide Eierstöcke eine Eizelle frei geben das eine im Eileiter (Eileiterschwangerschaft) und die andere sich in der Gebärmutter einnistet? wenn ja kann man dann das eine retten oder sind dann beide verloren?
hallo,
im august 2008 hatte ich eine bauchspielgelung, bei der meine eileiterschwangerschaft entfernt wurde. ich habe schon eine tochter, wurde damals sehr schnell schwanger, schwangerschaft war schön, ohne komplikationen. sie wurde dann per kaiserschnitt entbunden, da ich trotz geburtseinleitung keine wehen bekam und die fruchtblase schon seit 2 tagen geplatzt war. ausserdem war ich schon 9 tage über dem termin, naja.
nun frage ich mich, ob bei der sectio mein eileiter verletzt worden sein könnte.
mein wunsch nach einem zweiten kind ist so gross und ich bin noch immer traurig, ein kleines wesen verloren zu haben. können sie mir eine telefonnummer oder adresse von jemandem sagen, mit dem ich darüber reden kann? ich will endlich loslassen können und abschied nehmen.
vielen dank, sandra
@daniela: Ja, das ist möglich. Man entfernt dann die Eileiterschwangerschaft und die Prognose für die Schwangerschaft in der Gebärmutter ist dann weiterhin gut
@hexensandra: Eine Verletzung der Eileiter beim Kaiserschnitt kann vorkommen ist jedoch sehr unwahrscheinlich
Hallo! Ich hatte im September 2008 Eine Eileiterschwangerschaft und wurde mit wurde mit Methrotexat behandelt.Es ging mir bald wieder besser und ich habe auch wieder ganz normal meine Blutungen.Meine Frage : muss man wirklich ganze 6 Monate warten? Kann man mittels eines Bluttest sehen ob man diesen Stoff noch im Körper hat? Was ist wenn ich vor ablauf der 6 Monate Schwanger werde?
@Andexlinger Isabella: Ja, man empfiehlt diese Wartezeit aus gutem Grund, weil es sich um ein Zellgift handelt, welches auch noch nachwirkt, wenn der Stoff selbst aus dem Körper verschwunden ist. Sie sollte daher möglichst zuverlässig verhüten
Hallo! Bei mir wurde inzwischen eine EU diagnostiziert. Bin zw. 5-6 SSW. Lt. Arzt kann sowohl operiert wie auch mit Methotrexat behandelt werden. OP Termin wäre diesen Freitag. Ich bin ab Mitte Feb. für 3 Monate in Asien und bin nicht sicher ob sich die Methotrexat Behandlung bis dahin ausgeht. Ich möchte da nicht mit einer EU hin.
Welche Behandlungsmethode würden Sie empfehlen und welche unterstützt meinen Kinderwunsch? Ist eine nochmalige EU wahrscheinlicher nach einer OP? Oder gibt es keine Unterschiede? Habe verschiedenes im Internet gelesen…
@susanne: IN der Tat gibt es dazu keine einheitlichen Aussagen. Das medikament sollte schonender wirken als der operative Eingriff, jedoch schlägt sich das nicht signifikant in der Zahl von erneuten EUs nieder. Mit anderen Worten: Der Theoretische Vorteil scheint in der Praxis nciht sicher vorhanden zu sein. Die Bauchspiegelung hat eine höhere Sicherheit und zeitliche Planbarkeit, was in Ihrem Falle vielelicht von Vorteil ist. Letztlich kann man das aber nur in Kenntnis aller Befunde entscheiden
Hallo!
Vor 5 Jahren hatte ich auf der linken Seite eine Eileiterschwangerschaft bei der mir der EL entfernt worden ist. In den letzten 3 Jahren hatte ich dann noch 4 ESS auf der rechten Seite, beim letzten mal habe ich dann innere Blutngen bekommen worauf der EL dann auf 2 cm verkürzt worden und verödet wurde.Kann so eine Verödung wieder durchgängig werden? Was passiert den jetzt beim Eisprung?Bleibt alles im Eierstock oder wandert es jetzt in die Bauchhöhle???
@Daniela V.: Wennn beide Eileiter verschlossen sind oder fehlen, dann wird die Eizelle im Bauchraum von den Immunzellen beseitigt,mwenn sie abgestorben ist. Es ist unwahrscheinlich, dass diese Verödung wieder durchlässig wird
Hallo,
ich habe 03 eine Eileiterschwangerschaft rechts gehabt und 2004 eine links. Ist es überhaupt möglich auf normalem Wege schwanger zu werden?Wie hoch wäre die Wahrscheilnlichkeit dass es wieder passieren würde? Gibt es Alternativen selber schwanger zu werden außer künstliche Befruchtung.
Gruß Sabrina
@sabrina: Das kommt darauf an, wie die Eileiterschwangerschaften behandelt wurden und wie die Eileiter jetzt aussehen. Das Risiko für eine erneute Eileiterschwangerschaft ist sicherlich deutlich erhöht. Bei konkretem Kinderwunsch ist sicherlich eine Bauchspiegelung zur Klärung der Tubenfunktion in Erwägung zu ziehen. Bei dieser Vorgeschichte ist die IVF jedoch sicherlich auch ein direkt gangbarer und risikoärmerer Weg.
Hallo,
ich wurde am 09.04.08 mit Befund Eileiterschwangerschaft links(5te Woche) operiert. Eileiter konnte erhalten werden. Am 28.11.08 mußte ich wieder Notoperiert werden. Diesemal Eileiterschwangerschaft rechts (6te Woche). Auch dieser Eileiter konnte erhalten werden. Die Ärzte im Krankenhaus sagten mir das mein linker Eileiter “kaputter” wäre als der rechte. Ich habe 2005 ein gesundes Kind ohne Komplikationen geboren und wünsche mir seitdem sehnlichst ein zweites Baby. Sollte ich den Versuch nocheinmal wagen auf natürliche weise schwanger zu werden ? Habe bedenken das es wieder passiert und dann der/die Eileiter raus müssen. Was gäbe es für alternativen.
Vielen Dank
Hallo!
Ich hatte im Juni vergangenen Jahres eine Eileiterschwangerschaft - der Eileiter blieb erhalten. Jetzt nach fast einem Jahr haben mein Freund und ich entschlossen es nochmals zu versuchen. Die Ärzte sagten ich soll eine Untersuchung durchführen lassen wo mir in die Gebärmutter ein Katheter gegeben wird und die Eileiter auf die Durchlässigkeit geprüft werden. Ist diese Untersuchung sehr schmerzhaft? Was kann ich zur Vorbereitung tun? Wenn der Eileiter nicht mehr richtig durchgängig ist, soll ich mir den gleich entfernen lassen? Welche Medikamente könnte ich vor der Untersuchung nehmen?
Danke für die Antwort
hallo bin am 21.02.09 wegen einer eileiterschwangerschaft EUG ausschälung rechte tube! operiert worden. (diagnose tubarabort rechts).Wann darf ich wieder geschlechtsverkehr haben? Wann darf ich wieder schwanger werden,habe schon einen sohn 09/2005 geboren normal entbunden. soll ich noch eine bauchspiegelung machen und alles durschspülen? bin sehr verunsichert bitte um antwort Danke
Hallo,
ich wurde vor kurzem wegen einer ELS (7. Wo, bis OP voellig beschwerdefrei) operiert (Laparostomie weil Bauchspiegelung wg. Herzfehler nicht moeglich, geoeffnet wurde die vorhandene Kaiserschnittnarbe, KS 2006). Meine Frage: Muessen wir mit einer erneuten Schwangerschaft laenger als 3 Monate warten, weil ein Bauchschnitt gemacht wurde? Die Entfernung der ELS verlief voellig unproblematisch, die Kaiserschnittnarbe ist beim letzten Mal sehr schnell verheilt.
Guten Tag,
ich hatte vor 6 Wochen eine Eileiterschwangerschaft. Da sie zu spät bemerkt wurde, musste ich notoperiert und der linke Eileiter entfernt werden. Mein behandelnder Arzt teilte mir mit, dass auch mein rechter Eileiter erhebliche Vernarbungen aufweist. Ich bin 39 Jahre alt und verspüre erst nach dieser Erfahrung einen extremen Kinderwunsch. Kann ich überhaupt noch auf normalem Weg schwanger werden. Wie hoch sind meine Chancen, und was bleiben mir sonst noch für Möglichkeiten?
Mit freundlichen Grüßen
saskia Trippe
hi,
ich hatte eine Eileterschwangerschat vor 3 wochen bin ich operiert worden. Wir hatten einen kinderwunsch seit 5 Jahren, den eileiter müssten sie während der op entfernen. Zusätzlich habe ich endometriose. IVF ist die überlegung hat jemand da erfahrung…
Danke
Guten Besserung
Hallo!
Ich bin aufgrund einer FG (auschabung 23.01. und 06.03. - weil wohl nicht alles raus war) mit Methotrexat 2×30mg behandelt worden, da danach auf eine ELS getippt wurde.
seit dem 19.03. keine Behandlung mehr mit dem Medikament.
Sind die 3 Monate Wartezeit bei dieser Dosierung einzuhalten?
Meine Ärztin meinte wenn der Folsäuregehalt in Ordnung ist (nehme immer die doppelte Menge im Moment) würden auch 2 Monate verhütung reichen.
VG
Teetchy
hallo, ich habe verdacht auf eileiterschwangerschaft. der arzt macht mir total angst. ich habe aber keine schmerzen und seit 5 tagen keine blutung (davor 2 wochen regelartige blutung) mehr. auch das hcg ist von 600 auf 400 gesunken. angeblich sieht man im ultraschall eine blutung aber keine schwangerschaft. nun hab ich auch noch schmerzen in der schulter, was ja auch ein hinweis sein kann, aber auch normale verspannung. ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich um einen natürlich abgang handelt. oder liege ich falsch?
Ich hatte auch bereits eine EU und Eileiter wurde nach Bauchspiegelung erhalten. Nur 4 Wchen Später war ich mit meinem 2. Kind Schwanger er ist heute 6 Jahre …..jetzt bin ich zum 3. mal schanger in der 6. Woche und die Angst ist wieder da. zwar war der gestrige Ultraschall mit Fruchthöhle in Gebärmutter aber der Embryo braucht noch 10 tage bis man ihn sieht und bis dahin müssen wir warten und ich sensibel auf meinen Körper hören. Zwar kam das Ei nivht vom operierten Eileiter aber jedes kleinste ziehen und stechen macht mich sofort nervös. Wie hoch ist die wahrscheinlichkeit das trotz fruchthöhle in der gebärmutter eine Eileiterschw. vorliegt. der Arzt sagte man kann es noch nicht 100% ausschließen..ich werd verrückt….
Hallo, ich hatte vor 4 Monaten eine Eileiterschwangerschaft, bei der mein linker Eileiter entfernt wurde. Ich habe seit einigen Wochen wieder vermehrt Schmerzen an der Operationsstelle. Ist das normal?
Hallo zusammen:
Frage: Habe einen positiven Schwangerschaftstest - einen selbst gemachten und einen eben im Krankenhaus. Leider stimmt aber anscheinend was nicht. Der Test war bei mir auch erst am 5. Tag nach Ausbleiben der Regel positiv, an keinem Tag davor. Hatte davor jeden Tag seit eigentlichem Regelbeginn mit Pipi-Test erwartungsfroh getestet. Heute bin ich 8 Tage über eigentlichem Periodenbeginn, der Arzt bestätigt die Schwangerschaft im Urin. Leider sieht er aber NIX auf dem Ultraschall und vermutete nun promt eine Eileiterschwangerschaft. Er meint ich sei ja nun heute am 25.04. schon in der 6. Woche - letzte Periode war am 20.03. und da müsste man eigentlich wenigstens eine Eihülle in der Gebärmutter sehen. Sieht er aber nicht! Er sieht aber auch keine an den Eierstöcken. Deshalb hat er heute im Krankenhaus Blut entnommen. Er bestimmt nun den HCG Wert- Montag muss ich wieder hin. Dann wird der HCG Wert verglichen mit heute. Ist der Wert nicht entsprechend der Norm angestiegen, so hieße das laut dem Arzt, das Ei sitzt irgendwo im Eileiter oder so, aber nicht da wo es hin muss, in der Gebärmutter. Zumindest, wenn er Montag immer noch nix sieht. Dann will er eine Bauchspiegelung machen und das Ei da raus operieren, wo es ist - es also irgendwie suchen im Bauchraum und an den Eileitern.
Kann ich nicht statt der Operation lieber noch abwarten, ob das Ei von alleine abgeht - man hört doch oft, dass Eileiterschwangerschaften oder solche die eben an der falschen Stelle sind, von alleine abgehen???
Die OP wäre gruselig, weil sie heißen würde dass ich 1. Vollnarkose bekomme und 2. mindestens 3 Monate nicht schwanger werden darf danach und eventuell nie mehr werden kann, weil vielleicht der Eileiter entfernt werden muss bei der OP, was er vorher leider nicht weiß, sondern erst sieht, wenn der Bauch offen ist. Toll! Und der Eileiter der noch da bleibt, könne dann eventuell auch nicht mehr arbeiten - wieso auch immer…verstehe das nicht.
Was soll ich tun, falls der Wert am Montag anzeigt, dass das HCG nicht schnell genug wächst und somit keine normale SS vorliegt? Kann mir doch nicht einfach den Bauch aufmachen lassen?!
Kann ich irgendwie Eier entnehmen lassen VOR der OP und einfrieren und dann falls später nix mehr geht in die Gebärmutter stezen lassen nach künstlicher Befruchtung mit der Samenzelle meines Manns??
Bin doch erst seit gestern in der 5. Woche…da könnte es doch auch noch sein, dass das Ei noch nicht sichtbar ist? Oder ist das TOTAL ausgeschlossen? Oder es könnte sein, dass es eben noch einen natürlichen Abgang gibt, ohne OP, oder??? Soll ich nicht lieder darauf warten? Aber wie lange?
Habe schon 1 Kind, wir wollen aber definitiv noch mehr.
HILFE!
@Chris: Es könnte ja sein, dass Ihr Eisprung später war als üblich. Dann würde der Ansteig des Hormons das ja am Montag klären können. Leider kann man gegenwärtig nichts weiter machen, als abzuwarten. Viel Glück!
del
@Sarah: Normal in dem Sinne, dass es immer vorkommt nicht. Wenn die Beschwerden zunehmen, dann sollten Sie sich bei Ihrem Frauenarzt melden. Ungewöhnlich sind solche Beschwerden jedoch nicht, wenn sie vorübergehend sind.
@steph: Man kann die Diagnose nicht zwingen. Erst wenn der Embryo in der Fruchthöhle erkennbar ist, kann man Entwarnung geben. Viel Glück!
del
@füchschen: Sicher kann man erst dann sein, wenn der hzCG-Wert vollständig abgesunken ist, aber da scheint er ja auf einem guten Weg zu sein
del
@Teetchy: Wenn Ihre Ärztin das sagt, dann wird es wohl so sein, da werde ich mich hüten, etwas anderes zu sagen.
del
@Sandra: Dies hier ist kein Forum. Wenn Sie Erfahrungen von anderen Betroffenen haben möchten, dann schreiben Sie bitte einen Beitrag in unserem Forum (Link oben rechts), da wwerden Ihnen bestimmt viele Betroffene Antworten geben können
del
@Saskia: Man kann die Chancen auf eine normale Schwangerschaft nur dann beurteilen, wenn man den Operationsbericht gelesen hat. es spricht aber vieles dafür, über eine IVF nachzudenken, um schwanger zu werden, wenn die Eileiter beidseits entsfernt oder nicht funktionstüchtig sind
@imca06: Ganz grundsätzlich nicht, es sei denn, der Operateur war diesbezüglich anderer Meinung
del
@susi 85: Diese Fragen sollten Sie bitte Ihrem Frauenarzt stellen, der alle Begfunde genauestens kennt, ich kann mich dazu nicht äußern
del
@Simone: Es hängt sehr davon ab, wie der aktuelle Zustannd der Eileiter ist, aber vermutlich ist die Funktion eingeschränkt oder völig verloren, so dass man sich anhand der genauen Befunde auch über eine Reagenzglasbefruchtung unterhalten sollte
Hallo,
bei mir wurde am 21.04.09 eine ELSS festgestellt, die einen Tagen später entfernt wurde mit AS. Ich erfuhr, dass man auch einen Teil meines linken Eileiters entfernen musste.
Wie verhält es sich mit dem Eisprung jetzt? Wenn das Ei im linken Eierstock reift wandert es trotzdem durch den linken Eileiter? Oder holt sich der rechte Eileiter das gereifte Ei? Wie gesagt, ein Teil meines linken Eileiter musste entfernt werden.
Danke für die Antwort
Heidi
@ heidi: Nein, die Eizelle fällt in den Bauchraum und wird dort vom Immunsystem entsorgt, wie ich auch in einer anderen Antwort weiter oben bereits erwähnte
del
Hallo
ich hatte 2002 eine ELSS und hatte eine Not-OP bei der alles soweit gut verlaufen wäre und mein Eileiter erhalten wurde. Danach etwa 6 Monate später hat meine Frauenärztin geprüft ob Eileiter durchgängig sind, was der Fall ist. Ich würde jetzt gern schwanger werden, hab aber total Angst ob es klappt, wie stehen meine Chancen. Mein FA meinte es wäre kein Problem, bin total verunsichert. Vielen Dank Nadine
[...] Eine Eileiter- schwangerschaft tritt nach einer Kinderwunsch- behandlung etwas häufiger auf als bei einer normalen [...]
[...] Sie diesen ausführlichen Bericht zur [...]