Weiterführende Artikel:
- Hormonelle Ursachen der weiblichen Unfruchtbarkeit
- Hormondiagnostik bei der Frau
- Therapie von Hormonstörungen bei der Frau
- Normwerte der weiblichen Hormone
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Es gibt drei Orte, an denen die Hormone produziert werden, die den weiblichen Zyklus steuern: Die Eierstöcke, die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und das Sexualzentrum im Gehirn (Hypothalamus). Der Hypothalamus ist das übergeordnete Zentrum, welches die anderen Organe steuert. Von ihm wird in regelmäßigen Pulsen das sogenannte Gonadotropin-Releasing-Hormon (GNRH) ausgeschüttet. Über die Abstände der Hormonfreisetzung (Pulsfrequenz) und ihre Stärke (Pulsamplitude) wird der Hormonhaushalt der darunterliegenden Hirnanhangsdrüse gesteuert. Die Hirnanhangsdrüse produziert eine Vielzahl von Hormonen, die andere Organe (Nebennieren, Schilddrüse) in ihrer Funktion beeinflussen.
Nach dem Eisprung kommt es zur Umbildung des gesprungenen Eibläschens. Es bildet jetzt in der zweiten Zyklushälfte das sogenannte Gelbkörperhormon (Progesteron). Östrogen und Progesteron sind die Hormone, welche für die zyklusgerechte Beschaffenheit der Gebärmutterschleimhaut verantwortlich sind. Mit steigenden Östrogenkonzentrationen gewinnt die Schleimhaut der Gebärmutter an Höhe. Nach dem Eisprung wird das Endometrium (Gebärmutterschleimhaut) unter dem Einfluss des Gelbkörperhormons auf die Einnistung eines Embryos vorbereitet (Bild mit Hormonwirkung auf die Gebärmutterschleimhaut) . Der Embryo ist zu diesem Zeitpunkt ja noch im Eileiter unterwegs.
Wenn der Embryo sich einnistet, dann bildet er das Schwangerschaftshormon (hCG), welches wiederum den Gelbkörper stimuliert. Der eingenistete Embryo ist durch die Bildung des hCG in der Lage, den Gelbkörper und damit die Gebärmutterschleimhaut zu erhalten. Er schafft sich somit auf hormonellem Wege seine optimale Umgebung. Wenn es nicht zu einer Einnistung kommt, dann bildet sich der Gelbkörper zurück und die Produktion des Hormons fällt steil ab. Dadurch wird der Gebärmutterschleimhaut ihre hormonelle Unterstützung entzogen und es kommt zu einer Blutung. Hier finden Sie eine Übersichtstabelle über Produktionsort und Wirkungsweise der genannten Hormone.
Hallo! Ich habe da mal eine Frage. Und zwar hab ich jetzt von meinem Frauenarzt Utrogest aufgeschriebe bekommen, die meine Blutung in gang bringen soll, so der Arzt. Hätte ganz viele Follikel im Eierstock. Nehme meine Pille seit März 2008 nicht mehr, da wir einen Kinderwunsch haben. Ist das alles so richtig? Bitte um Antwort, danke im Vorraus
@Yvonne: Utrogest ist Gelbkörperhormon und kann die Blutung auslösen. Einen Eisprung kann man damit jedoch nicht bewirken
Hallo!Unser Kinderwunsch wird seit einem Jahr nicht wirklich erhört. Nun bekomme ich ein Medikamt basierend auf Keuschlammfrüchen. Kann dies die Wahrscheinlichkeit eines Eisprunges erhöhen? Vielen Dank im Voraus, A.
Bei mir wurde heute Blut zur AMH (Anti-Müller-Hormon) entnommen. Leider finde ich zu diesem Thema nur wenig im Internet und keine Infos hier
lieber Gruß cb
[...] (Antralfollikel) festgestellt wird, sowie die Bestimmung des Anti-Müller-Hormons und des FSH. Der Zusammenhang dieser Faktoren wird auch in unserem Artikel des Theorie-Teils zum Thema [...]