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Spermiogramm: Nomenklatur

Autor: E. Breitbach (Erstellt am 26.09.2004 | zuletzt geändert am 28.01.2006)

Dieses sind die wichtigsten Begriffe, die einen aufälligen Befund im Spermiogramm beschreiben.

  • Normozoospermie 20 - 250 Mio./ml
  • Oligozoospermie I 10 - 20 Mio./ml
  • Oligozoospermie II 5.0 - 10 Mio./ml
  • Oligozoospermie III < 5.0 Mio./ml
  • Kryptozoospermie < 1.0 Mio./ml
  • Polyzoospermie > 250 Mio./ml
  • Asthenozoospermie < 25 % Motilität Grad (a) oder < 50 % Motilität Grad (a+b)
  • Teratozoospermie < 15 % Spermien mit normaler Morphologie
  • Oligoasthenoteratozoospermie (OAT) alle drei Variablen sind gestört
  • Nekrozoospermie nur tote Spermatozoen
  • Azoospermie keine Spermien im Ejakulat
  • Aspermie kein Ejakulat
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4 Antworten auf “Spermiogramm: Nomenklatur”

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Kommentare unserer Besucher zum Artikel

  1. Aline schreibt:

    Ich würde gerne wissen:

    Angenommen, hat ein Mann 30 Millionen Spermen pro ml und nur 50% lebende Spermatozoen, würde das heissen, dass eigentlich er nur 15 Millionen Spermen fruchtbar hätte?

    Vielen Dank im voraus.

    Aline

  2. E. Breitbach schreibt:

    @ Aline: Nein, weil davon widerum nur die vorwärts beweglichen Spermien wirklich befruchtungsfähig sind. Sonst haben Sie aber recht

  3. Alexandra schreibt:

    Das Spermiogramm meines Mannes hat die folgenden Ergebnisse:
    Volumen: 5,5 ml
    Normale Morphologie 3 %
    Konzentration: 11 Mio./ ml
    Progressive Mobilität A + B 18 %
    Ist bei diesen Ergebnissen eine Schwangerschaft völlig ausgeschlossen oder gibt es noch eine geringe Wahrscheinlichkeit?
    Vielen Dank , dass es dieses Frage-Formu gibt!
    Mit freundlichen Grüßen Alexandra

  4. E. Breitbach schreibt:

    Hier in unserem Forum wäre die Frage noch besser aufgehoben gewesen, da es keine Frage zum Text, sondern eine sehr individuelle rage ist.

    Eine Schwangerschaft ist auch bei einem schlechten Spermiogramm nie auszuschließen, selbst wenn die Werte deutlich schlechter wären, könnte eine Schwangerschaft auf normalem Wege eintreten. Es stellt sich halt leider immer nur die Frage, inwiefern man seine Familienplanung darauf abstellen kann. Das wäre bei diesen Werten vermutlich nicht zu empfehlen, wobei man immer auch ein Kontrollspermigramm durchführen muss (mind. eines), um sicherzugehen, dass es sich nicht um einen “Ausreißerwert” nach unten handelt.

    Eine Hilfestellung mit Hilfe von Inseminationen oder auch ICSI ist in Abhängigkeit von den weiblichen Voraussetzungen in Erwägung zu ziehen bei solchen Spermienparametern

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