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Normwerte Spermiogramm


Normwerte der wichtigsten Parameter bei der Spermienuntersuchung. Gemäß den Vorgaben der Weltgesundheitsorganisatio (WHO-Kriterien)

Volumen 2,0 ml oder mehr
ph 7,2-8,0
Spermien-Konzentration 20 Mio/ml oder mehr
Gesamt-Spermien-Zahl 40 Mio pro Ejakulat oder mehr
Motilität (Beweglichkeit) 50 % oder mehr mit Vorwärtsbeweglichkeit oder 25 % oder mehr mit schneller linearer Beweglichkeit
Morphologie 30 % oder mehr mit normaler Form
Anteil der lebenden Spermien 75 % oder mehr vitaler Zellen, die keinen Farbstoff im Eosin-Test aufnehmen
Leukozyten weniger als 1 Mio/ml
MAR-Test weniger als 10 % Spermien mit adhärenten Partikeln
Verflüssigungszeit 30 Minuten, max. 1 Stunde
Geruch Kastanienblütenartig

Anmerkung: Die Morphologie wird häufig nach den sogenannten “strict criteria” beurteilt. Gemäß diesen Kriterien kann der Anteil fehlgeformter Spermien bis 85% betragen, um das Spermiogramm noch als normal beurteilen zu können.



Weitere Infos zu “Normwerte Spermiogramm” aus unseren News

  1. Neue Normwerte der WHO für Spermienuntersuchungen am 21. März 2011

    [...] Die Normwerte für die Untersuchung des Ejakulats (Spermiogramm) werden durch die Weltgesundheitsorganisation festgelegt und beruhen auf den [...]


Kommentare

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  1. Die Ergebnisse des Spermiogramms deuten auf 9% normale und 91% abnorme Morphologie hin. Ausser einen Termin beim Spezialisten zu vereinbaren, was läßsich sonst noch tun? Mit freundlichen Grüßen


    Geschrieben von Patrick am 30. November 2006 um 16:57
  2. @ Patrick: Leider sehr wenig, da gerade die Morphologie ein Faktor ist, der sich nur schlecht beeinflussen lässt. Die oben genannten Vitamine kann man probieren, jedoch mit einer eher geringen Wahrscheinlichkeit auf Erfolg


    Geschrieben von E. Breitbach am 27. Dezember 2006 um 01:03
  3. Hallo,
    wie kann der Anteil der Spermien im Ejakulat erhöht werden? Mein Mann hat nur ca. 6 Mio. Spermien, der Urologe meinte, das sei definitiv zu wenig um auf natürlichen Weg schwanger zu werden.
    MfG


    Geschrieben von Michaela B. am 26. Februar 2007 um 14:46
  4. @ Michaela. es kommt darauf an, woran es liegt, das die Spermien qualität schlecht ist. Meist allerdings lässt sich eine konkrete Ursache nicht finden und daher hat man dann leider auch keine echte handhabe, die Spermienzahl zu verbessern. man kann es mit Vitaminen und Spurenelementen versuchen, jedoch ist auch hier der Erfolg eher zweifelhaft. “Definitiv” ist eine sehr klare Aussage, die so aber nicht stimmt. Auch mit einem schlechten Spermiogramm ist eine Schwangerschaft immer möglich, jedoch nur mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit.


    Geschrieben von E. Breitbach am 26. Februar 2007 um 21:27
  5. Hallo,
    Mein Mann hat nur c.a. 15 Mio. Spermien und auch bei der Spermienbeweglichkeit erreicht er nicht den Normwert, leider weiß ich keinen genaueren Wert, es sei unterdurchschnittlich aber nicht total schlecht.
    Bisher hat es mit einer Schwangerschaft nicht funktioniert obwohl wir uns schon lange Kinder wünschen und ich mache mir große Sorgen, dass das Spermiogramm zu schlecht ist.
    MfG


    Geschrieben von Edhildil am 27. Februar 2009 um 10:46
  6. @Edhildil: 15 Millionen sind nicht schlecht genug, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Aber ohne die anderen Parameter (Beweglichkeit/Aussehen) kann man keine Prognose abgeben.


    Geschrieben von E. Breitbach am 3. Mai 2009 um 21:34
  7. Hallo,

    mein Mann (41) und ich (31) haben uns vor ca. zwei Monaten entschlossen, Kinder haben zu wollen. Leider hat es bislang noch nicht geklappt…

    Laut meinem Mann, hatte sein Bruder Zeugungsprobleme aufgrund schlechter Spermienqualität. Nun meine Frage: wäre es sinnvoll, daß mein Mann ein Spermiogramm erstellen läßt? bzw. wann sind solche Untersuchungen sinnvoll?

    mfg
    Andrea


    Geschrieben von Andrea am 22. Dezember 2009 um 00:25
  8. @Andrea: Nach zwi Monaten muss man sich noch keine Sorgen machen. Es ist durchaus normal, dass eine Schwangerschaft erst nach einigen Monaten eintritt. Solche Untersuchungen sind erst nach einigen Monaten anzuraten, aufgrund der familiären Vorgeschichte Ihres Mannes evtl. bereits nach 6 Monaten. Diese Frage wäre auch im Forum besser aufgehoben gewesen, da sie dort schneller beantwortet wird, hier geht es um Verständnisfragen zum obigen Text.


    Geschrieben von E. Breitbach am 13. Januar 2010 um 23:13