Weiterführende Artikel:
|
Das PCO-Syndrom hat einige charakteristische Eigenschaften, welche auch zu der Bezeichnung “Syndrom” führten und deswegen sei hier noch einmal gesondert darauf eingegangen.
Klassisch sind auch Zyklusunregelmäßigkeiten, welche sich beim einfachen Führen einer Zyklus-Kurve erkennen lassen. Meist sind die Zyklen verlängert, manchmal bleibt die Blutung ganz aus. In fast allen Fällen findet ein Eisprung nicht statt, was sich meist auch beim Messen der Basaltemperaturkurve und anderen Methoden der Natürlichen Familienplanung erkennen lässt.
Sehr häufig ist das PCO-Syndrom mit Übergewicht einhergehend, möglicherweise auch durch dieses bedingt. Andere Äußerlichkeiten, die mit dem Syndrom im Zusammenhang stehen können, sind androgenbedingte Hautveränderungen (Akne, fettige Haut) und Zunahme der Behaarung an für Frauen untypischen Stellen (Hirsutismus), gelegentlich sogar Haarausfall im Bereich des Haupthaares.
Wichtig ist natürlich auch die Bestimmung der wichtigsten Hormone, wobei beim PCO-Syndrom häufig das Testosteron und andere männliche Hormone erhöht sind. Auch der LH-Spiegel (=eisprungauslösendes Hormon) ist meist erhöht, erkennbar an der sogannten LH/FSH-Ratio, also einem unausgewogenen Verhältnis dieser beiden Hormone. Normalerweise beträgt diese Ratio 0,5, beim PCO-Syndrom kann sie höher als 1,0 sein. Auffällig sind auch häufig erhöhte Prolaktinspiegel und Schilddrüsenunterfunktion.
Gerade bei Frauen mit Übergewicht und einem PCO-Syndrom zeigt sich auch eine Störung des Zuckerstoffwechsels, welche sich zumindest in einem Belastungstest deutlich zeigen kann.
Weitere Infos zu “Diagnostik PCO” aus unseren News
Schreiben Sie einen Kommentar
Bitte nur allgemeine Fragen zum Artikel “Diagnostik PCO”! Eine individuelle Beratung ist nicht möglich! Gehen Sie dazu bitte in unser Forum!