Die Kinderwunsch-Seite

Echovist


Ultraschalluntersuchung der Eileiter mit Ultraschall (Echovist)

HKSG.jpgMit diesem Eingriff ist eine Ultraschalldarstellung der Gebärmutterhöhle und eine Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit möglich. Es gibt Substanzen, die auf einer speziellen Zuckerlösung basieren (Galaktose=Echovist 200) und damit Luftbläschen speichern können. Luft stellt sich im Ultraschall hell dar. Wenn man diese Lösung also in die Gebärmutter einspritzt und diese in die Eileiter abfließt, lässt sich dieser Vorgang mit Ultraschall darstellen. Auch der Austritt der Flüssigkeit in die freie Bauchhöhle, der beweisend ist für durchgängige Eileiter, ist mit dem Ultraschall darstellbar.

Vorgehen

Diese ambulant durchführbare Untersuchung läuft folgendermaßen ab: Auf einem gynäkologischen Untersuchungsstuhl wird zunächst die Scheide der Patientin desinfiziert. Anschließend wird der oben abgebildete Katheter in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Der (im Bild gelb eingefärbte) Ballon am Katheterende wird mit Flüssigkeit gefüllt, damit er nicht wieder herausrutscht und die Untersuchungsflüssigkeit nicht zurückläuft. Das kann zu einem vorübergehenden ziehenden Schmerz führen (ähnlich wie Regelschmerzen). Anschließend wird durch den zweiten Eingang des Katheters langsam die Echovist-Lösung eingespritzt. Mit dem Ultraschallkopf, der in der Scheide platziert ist, lässt sich nun das Ablaufen der Flüssigkeit durch die Eileiter nachverfolgen. Auch die untersuchte Patientin kann sich das Ergebnis ansehen und mitverfolgen (ein sehr großer Vorteil dieser Untersuchung).

echovist.jpgSo stellt sich das Bild auf dem Monitor dar. Der Ballon in der Gebärmutterhöhle ist dunkel zu erkennen, die helle Flüssigkeit läuft durch den rechten Eileiter ab.

Nach Beendigung der Eileiteruntersuchung wird der Ballon entfernt und man kann die Gebärmutterhöhle genauer betrachten.

Risiken /Nachteile

Der Nachteil dieser Untersuchung ist - wie bei der ähnlich durchgeführten Röntgenuntersuchung - die fehlende Darstellung der Beweglichkeit des Eileiters. Diese ist nur mit Hilfe der Bauchspiegelung einschätzbar. Die Verwendung von Echovist kann zu allergischen Reaktionen führen. Eine weitere Komplikation, die nur sehr selten vorkommt (< 0,1%) ist eine Entzündung der Gebärmutter). Durch die Reizung des Bauchfells durch die einlaufende Flüssigkeit kann es zu Kreislaufbeschwerden kommen. Die Flüssigkeit selbst wird innerhalb kurzer Zeit rückstandslos resorbiert.

Weitere Infos zu “Echovist” aus unseren News

Kommentare

  1. hallo,
    genau diese untersuchung wurde bei mir am 23.10. gemacht, und das ergebnis war, dass meine eileiter durchgängig sind. ist es aber möglich, dass beide oder ein ein eileiter unducrhgägig war vorher, und erst bei der untersuchung durchgängig geworden ist? ich hab das in dem moment leider meine ärztin nicht gefragt.


    Geschrieben von meltem am 25. Oktober 2006 um 15:49
  2. @ meltem,
    nein, man kann verschlossene Eileiter damit nicht öffnen. Sie werden also auch vorher bereits durchgängig gewesen sein


    Geschrieben von E. Breitbach am 25. Oktober 2006 um 17:55
  3. hallo,

    auch bei sollte diese untersuchung gemacht werden. ich hatte allerdings schon beim einführen des katheders und auch als dann der balon aufgeblasen war so stechenden schmerz, dass die untersuchung abgebrochen werden musste. durch den schmerz bekam ich dann noch einen kreislaufzusammenbruch. die untersuchung muss nun beim nächsten man unter vollnarkose durchgeführt werden.

    bin ich eine totale ausnahme, oder ist bekannt, dass solche stechenden schmerzen häufiger auftreten? im text steht etwas von ziehen wie bei regelschmerzen. aber damit sind meine schmerzen keineswegs vergleichbar.


    Geschrieben von hippo am 28. Oktober 2006 um 21:48
  4. @ hippo,
    eine totale Ausnahme ist das nicht, wenngleich solche Reaktionen sicherlich mit weniger als 5% zu beziffern sind. Es ist also nicht unbedingt ein Hinweis eine Erkrankung und man darf auch nicht vernachlässigen, dass Menschen halt unterschiedlich auf Schmerzen reagieren


    Geschrieben von E. Breitbach am 29. Oktober 2006 um 11:53
  5. Hallo,
    eine Frage: diese Untersuchung soll bald bei mir vorgenommen werden, da ich nun seit 14 Monaten (wieder) versuche schwanger zu werden. Ich hatte schon 4 FG und eine Geburt (Tochter ist fast 3). 2x musste ich ausgeschabt werden, bei der ersten Ausschabung wurde meine Gebärmutterwand durchstoßen. Seither habe ich natürlich Angst vor solcherlei Eingriffen, wenngleich ich die Untersuchung trotzdem machen möchte. Meine Frage lautet: besteht dabei die Gefahr einer Perforation? Und wenn ja: wäre diese bei der Untersuchung per Bauchspiegelung geringer?
    Vielen Dank!
    taube


    Geschrieben von taube am 21. Januar 2008 um 00:39
  6. Hallo,
    habe die Echovist-Untersuchung wegen ausbleib. SS im Dez. 2006 machen lassen. Die Untersuchung war von Beginn an furchtbar schmerzhaft. Ich habe mich auf dem Stuhl hin und her verkrampft (nähere Ausführungen erspare ich hier).Habe das Ganze aber heulend durchgezogen, nachdem mich die Ärztin angeschissen hat, ich solle gefälligst still halten. Das Ergebnis war tubare Sterilität beidseits. Jetzt grüble ich, ob ich doch noch eine Bauchspiegelung machen sollte, weil das Ergebnis vielleicht wegen der Verkrampfung nicht stimmt. Da ich aber seit über 3 Jahren nicht schwanger geworden bin, könnte die Diagnose schon richtig sein.
    Meine Frage also: wie wahrscheinlich ist es, dass das Ergebnis falsch war? Habe schon öfter gelesen, dass die Echovistuntersungung nicht 100% sicher ist.


    Geschrieben von Panosab am 24. März 2008 um 23:54
  7. @ taube: Nein, die Gefahr eine Perforation besteht in meinen Augen noch nicht einmal theoretisch

    @Panosab: Alleine schon wegen der beschriebenen Umstände ist es durchaus möglich, dass die Eileiter eben icht verschlossen sind. Bei solchen Befunden kann man davon ausgehen, dass sie in 40-50% der Fälle nicht richtig sind


    Geschrieben von E. Breitbach am 15. April 2008 um 15:21
  8. Habe vorgestern die Untersuchung durchführen lassen - absolut unproblematisch bei mir. Keine Angst! Möglichst entspannt bleiben und an was Schönes denken….es zwickt&zwackt ein bißchen und sicherlich ist es etwas unangenehm…ich habe es aber lang nicht so schlimm empfunden, wie ich teilweise gelesen habe!


    Geschrieben von Kathrin am 7. Juni 2008 um 20:31
  9. Danke Kathrin.

    Ich habe am Donnerstag meine Echovist und natürlich Riesen-Bammel.

    Mich würde mal interessieren, wie sicher das Ergebnis der Untersuchung ist.

    Ich habe mehrfach gehört, dass der Befund in Ordnung war - die Eileiter also durchgängig - und die Patientin bei einer viel späteren Bauchspiegelung erfuhr, dass die Eileiter schon sehr lange verklebt waren…


    Geschrieben von Rabea am 8. Juni 2008 um 22:06
  10. @Rabea: Also mehrfach ist schon ein ungewöhnlicher Zufall. Aber es ist unbestritten, dass die Aussagekraft dieser Untersuchung weniger gut ist wie die Bauchspiegelung, weshalb man bei Operation in der Vorgeschichte oder Entzündnungen etc. eher zur Untersuchung der Eileiter per Bauchspiegelung rät.


    Geschrieben von E. Breitbach am 9. Juni 2008 um 00:01
  11. Ich war heute zur Untersuchung (Echovist) und hatte riesige Angst davor,weil ich hier im Internet soviel schlimmes darüber gelesen hatte,wie schmerzhaft diese Untersuchung doch ist.Mein Mann hat mich begleitet und mir die ganze Zeit Mut gemacht und versucht mir die Angst zu nehmen.Doch geschafft hat er es nicht wirklich:-).
    Doch Euch Lesern kann ich jetzt-nach der Untersuchung-sagen,dass es überhaupt nicht schlimm war.Die Angst war ganz umsonst;-)!!!Mein Arzt hat das total super gemacht.


    Geschrieben von Nadine am 14. Oktober 2008 um 16:05
  12. Ich möchte mich Nadine anschliessen. War gerade zum Echovist. Und ausser etwas Schmerz (aber durchaus auszuhalten) war es überhaupt nicht schlimm!

    Mir wurde auch geraten, eine Stunde vor dem Untersuch eine Schmerztablette zu nehmen, was ich auch tat, weiss nicht ob das auch geholfen hat. Ich habe mich bewusst vor dem Untersuch dagegen entscheiden, das Thema Echovist zu googeln, damit ich nicht nur Horrorberichte von schmerzhaften Untersuchungen lese.

    Also: mein Echovist war problemlos (ausser dass dabei rauskam, dass ein Eileiter undurchgängig ist, aber auch das war ein unklarer Befund, weil ich ja bereits 5 mal schwanger war, und das nicht erklärt, warum ich immer wieder FGs habe). Ich denke die wenigen Schreiberinnen die unter so schlimmen Schmerzen gelitten haben sind wohl die Ausnahme (was es natürlich für die Betroffenen nicht weniger schlimm macht..). Drum: keine Angst vor dem Eingriff haben!


    Geschrieben von Böhndli am 1. Dezember 2008 um 17:31
  13. Hallo!
    Ich komme gerade von der Echovist und hatte tierisch Angst , da ich (blöd) gesternabend noch gegoogelt habe und die Berichte hier gelesen habe. Ich habe dann wie Böhndli geschrieben hat vorher PCM genommen und ich muß sagen meine Sorgen waren nicht berechtigt. Vielleicht lag es ja am PCM, aber wer weiß das schon!
    Ich bin sonst sehr Schmerzempfindich, aber das war weniger schlimm als meine Regelschmerzen die ich jeden Monat habe. Und schnell ging es auch.
    Also Mädels, schön entspannt bleiben und nicht verrückt machen lassen. Wir haben doch schon genug Sorgen ( Kinderwunsch und so) !
    Achja….Eileiter sind durchgängig :-) , jetzt gehts mit Clomifen weiter. Daumen drücken!!
    LG


    Geschrieben von Rebecka am 16. Dezember 2008 um 15:07
  14. Nägste Woche wird das bei mir auch gemacht:-( naja mal abwarten wie es wird… ich wollt gern mal von euch wissen ob man danach mehr Chancen hat schwanger zu werden? ich hab keine Ahnung ob falls die Dinger verklebt sind,die danach frei sind oder ob der Arzt dann nur weiss das sie zu sind oder nicht?! Falls ja wie geht es dann weiter? ich hoffe das die Behandlung mit Puregon nun entlich mal anschlägt:,-( nach dem 2 Versuch letztes Jahr Januar, hat es mal geklappt… ich war total Happy als der Anruf kam, doch als ich dann mein Untersuchungsttermin hatte, wurde festgestellt das es einen Fehlbildung war die ausgescharbt werden musste:,-( nun hoffe ich auf ein neues… Danke im Vorraus für eure Kommentare!


    Geschrieben von Ramona am 31. Januar 2009 um 02:04
  15. Hallo,
    wir sind jetzt schon seit Dez07 am “Üben” und seit Juli 08 werde ich
    Mittlerweile wurde eine Unterfunktion festgestellt (und erfolgreich behandelt), ein OGTT-Test gemacht (keine Insulinresistenz) und ein ACTH-Test (heute –>Ergebnis in 4 Wochen).
    Jetzt ist noch eine Untersuchung der Eileiter (Echovist) angedacht. Die Ärztin meinte irgendetwas davon, dass dies nur an bestimmten Tagen im Zykus möglich ist. Stimmt das so? Und wenn ja, wann ist das der Fall?
    Muss man dazu in eine Uniklinik oder kann das jeder Frauenarzt machen?
    Wird die Untersuchung von der Krankenkasse bezahlt?
    So, langsam ist es echt nicht einfach immer geduldig sein zu müssen. Aber wir bleiben weiterhin optimistisch (-;
    Danke schon jetzt für Eure Hilfe!
    Kerstin


    Geschrieben von Kerstin am 2. Februar 2009 um 20:38
  16. hallo Ramona,
    ich hatte auch eine Echovist und wurde danach gleich schwanger (jetzt ende 3.Monat). Mir hat mein Arzt erklärt, dass die Echovist auch eine andere, wenn auch minimale, Funktion hat nähmlich einen leichten Durchspühleffekt. Der Arzt kann nur erkennen dass die Eileiter zu sind, sie aber nicht freimachen. Dies kann man nur bei einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) vornehmen. Viel Glück und Hoffnung nie aufgeben.


    Geschrieben von laura66 am 20. Februar 2009 um 15:10
  17. Hallo,

    auch bei mir wurde die EL-Durchgängigkeit mit Echovist geprüft. Der Arzt konnte sehen, dass sich die Eileiter anfüllen bis zum Ende, aber er konnte nicht sagen, ob Kontrastmittel in der Bauchhöhle ankam. Er meinte aber, dass bei einem beidseitigen Verschluss ein Widerstand beim Spülen zu spüren gewesen sein müsste, aber es wäre sehr leicht gegangen. Ist bei diesem Befund noch eine Chromopertubation anzuraten?
    Vielen Dank für etwaige Antworten!


    Geschrieben von hanta am 13. März 2009 um 10:46
  18. Bei einer Bauchspiegelung hieß es, dass meine Tuben nicht durchgängig sind, ab der Gebärmutter an… Ich hatte daran Zweifel, weil alles gut und unauffällig aussah. Und habe auf Anraten des Universitätsklinikums Echovist gemacht. Das Ergebnis: Beide Eileiter sind durchgängig! Allerdings ist das Kontrastmittel verzögert ausgetreten. Was bedeutet das? Danke für die Antwort!


    Geschrieben von Sara am 17. April 2009 um 19:35
  19. hallo.
    ich habe heute diese untersuchung.und das was ich bis jetzt gelesen habe da hab ich echt bammel davor.wenn meine letzte untersuchung beim frauenarzt schon schmerzhaft war wie wird es dann heute?


    Geschrieben von Peggy am 30. April 2009 um 00:45
  20. Hallo, ich habe am diesem Freitag Echovistuntersuchung, das ist der 8. Tag meiner Periode. Meine Frauenarztin meint, ich soll mich nach der Untersuchung in diesem Zyklus verhüten, da sonst die Gefahr einer Schwangerschaft außerhalb der Gebährmutter besteht. Ist das wirklich so? Mein Zyklus dauert 40 Tage.


    Geschrieben von Vika am 4. Mai 2009 um 17:27
  21. @Vika: Wenn Ihre Ärztin das sagt, dann werde ich hier nichts anderes behaupten. Ich rate meinen Patientinnen jedoch nciht von einer Schwangerschaft im gleichen Zyklus ab


    Geschrieben von E. Breitbach am 4. Mai 2009 um 22:43
  22. hallo,

    ich hatte heute eine echovist.

    ZUNÄCHST EIN MAL: ob man starke schmerzen hat oder eher weniger ist von frau zu frau unterschiedlich! die meisten frauen haben nur leichte bis mittlere schmerzen.

    nun zu meiner untersuchung:

    ich bin eigentlich nicht sehr schmerzempfindlich und halte einiges aus. ich wusste auch, dass es weh tun kann, aber dachte, dass ich es schon durchhalte.
    aber nix da! das waren wirklich ganz schlimme schmerzen. meine ärztin hat die untersuchung dann erst mal abgebrochen und wir haben eine kurze pause eingelegt. beim von mir selbst geforderten zweiten versuch habe ich die zähne zusammengebissen. ich wollte es unbedingt aushalten. letztendlich hat mein ehrgeiz allerdings verloren und wir mussten wieder abbrechen, weil mir ganz schwindelig wurde und ich beinahe in ohnmacht viel.

    das waren wirklich schlimme schmerzen. meine ärztin meinte auch, ich wäre nicht die erste, die zusammenbricht.

    ich weiß, dass dies sehr angsteinflößend klingt. aber ich kann nur raten, ruhig an die untersuchung ran zu gehen und es wenigstens zu versuchen. es muss ja nicht weh tun! und wenn die schmerzen zu stark sind, kann man die untersuchung jederzeit abbrechen.
    aber einen versuch ist es wert!

    LG

    lisa


    Geschrieben von lisa am 25. Mai 2009 um 17:18
  23. Hallo zusammen,ich hatte vor 2 Tagen auch eine Echovist. Auf dem Zettel vom FA stand, dass diese immer zwischen dem 9 und 11 Tag gemacht werden, da ich aber einen sehr langen Zyklus habe (31 Tage) wurde es bei mir erst am 15 Tag gemacht. Es hat nur einmal kurz gezwickt, laut meinem Arzt passiert das in dem Moment, wenn der Ballon in der Gebärmutter gefüllt wird (siehe Oben). Leider ist der Ballon nach kurzer Zeit wieder raus gerutsch, so dass er es nochmal machen mußte, und da habe ich gar nichts davon gemerkt. Liegt also vielleicht doch auch sehr an der persönlichen Anatomie und Anspannung. Die Dinger sind frei. Also haben wir 2 Tage nach dem Echovist eine Insemination gemacht, weil ich einen natürlichen Eisprung hatte.

    LG
    claudi


    Geschrieben von claudi am 27. Mai 2009 um 23:13
  24. Hallo.

    Ich hatte auch in diesen Zyklus ein Echovist am 6.Zyklustag.
    Ich fand diese Untersuchung gar nicht schlimm das unangenehmste war die Scheidendesinfektion.
    Ich hab mir auch keine Tablette geben lassen da ich danach noch 45 km nach Hause fahren musste.
    Die wäre auch nicht nötig gewesen.
    Meine Ärztin hat das ganz toll gemacht und hat mir auch gesagt das die Warscheinlichkeit SS zu werden in den Zyklen nach der Untersuchung erhöt sein kann durch den Durchspühlefekt.
    Meine Eileiter waren unauffallig und gut durchgängig und siehe da im gleichen Zyklus hielt ich dann den positiven Test in der Hand.

    Liebe Grüße Anke


    Geschrieben von Anke am 29. Juli 2009 um 12:50
  25. Hallo,
    eine Frage. Habe nach vergeblichen Versuchen, schwanger zu werden, für nächste Woche auch eine Ultraschalluntersuchung der Eileiter in Aussicht. Mir wurde verordnet, dreimal vorher Clont Vaginaltabletten anzuwenden. Ist das eine übliche (und empfehlenswerte) Vorgehensweise? Ich habe zu Hause den Clont Beipackzettel studiert und war ziemlich geschockt von den heftigen Nebenwirkungen, die einem versprochen werden. Ich frage mich auch, ob die Wahrscheinlichkeit, eine der schwereren Nebenwirkungen zu erwischen, nicht deutlich höher ist als die Wahrscheinlichkeit einer Infektion durch die Untersuchung selbst?


    Geschrieben von Minchen am 30. Juli 2009 um 20:17
  26. Hallo zusammen,
    ich habe gestern, am 7. Zyklustag die Untersuchung bekommen. Trotz des Schmerzzäpfchens hatte ich beim Auffüllen des Bläschens und auch beim Einspritzen der Kontrastflüssigkeit sehr starke Schmerzen. Ich bekam einen extremen Schweißausbruch im Gesicht, Krämpfe in Händen und allmählich auch in den Füßen und danach einen Kreislaufzusammenbruch. Insgesamt habe ich also nicht so wahnsinnig viel von der Untersuchung mitbekommen. Mein Arzt sagte mir, dass am Anfang beide Eileiter nicht durchlässig waren. Nach dem Einspritzen von 1 ml Lösung war bereits der eine durchlässig und nach 3 ml ganz langsam auch der andere, danach habe ich es aber nicht mehr ausgehalten. Man kann also sehr wohl auch schon mit dieser Untersuchung weiterhelfen. Alles in allem hat es sich, wenn es jetzt nach 2 Jahren doch noch fast ohne Hilfe klappen sollte, auf alle Fälle gelohnt. Mein Kreislauf kam auch recht schnell nach hochgelegten Beinen und Cola wieder in Schwung. Jeder reagiert bei dieser Untersuchung anders, der eine spürt fast nichts, beim anderen klappt eben der Kreislauf zusammen, das kann man vorher nicht sagen. Also immer erst vom besten ausgehen und dran denken, dass Ärzte und Krankenschwestern in der Nähe sind, die schnell helfen. Hilft auch übrigens sehr, wenn der Partner, wie bei mir, mit dabei ist und Händchen halten kann. Ich bin jetzt auf jeden Fall erstmal optimistisch und harre der Dinge, die da kommen.


    Geschrieben von Anja am 2. September 2009 um 21:44
  27. Ich hattte heute eine Überprüfung der Eileiter durch Echovist. War sehr sehr angespannt. Das Ergebnis war:
    Rechter Eileiter sicher (lt. Ärztin) durchlässig.
    Linker Eileiter war sie sich nicht sicher. Also beim linken Eileiter ist das Ergebnis völlig unklar.
    Sie meinte, um sicherzugehen könnte ich noch eine Bauchspiegelung vornehmen lassen. Es könnte sein, dass der Eileiter nur verkrampft war.
    Kann durch die Anspannung das Ergebnis des linken Eileiters beeinflusst worden sein? Und wie sicher ist das Ergebnis “durchgängig” beim rechten Eileiter?

    Gruß
    Birgit


    Geschrieben von Birgit am 10. September 2009 um 18:01
  28. Hallo zusammen, ich hatte heute so eine Untersuchung und bin froh, dass ich die und keine BS gemacht habe: beide Eileiter sind durchgängig, es dauerte ca. 10 Minuten und tat nicht die Bohne weh! Leichtes Ziehen, aber da hatte ich schon schlimmere Regelschmerzen… Also wir schaun jetzt wie wir weiter machen mit unserem Wunsch nach einem Kind - fühlen uns in der KiWu-Praxis ganz wohl….


    Geschrieben von Tanja am 5. Oktober 2009 um 21:43
  29. Hallo,
    heute an meinem 7. Zyklustag war ich zur Echovist-Untersuchung in einer KIWU. Ich habe solche Angst davor gehabt, dass ich geheult habe. Zuerst bekam ich 2 Buscopan Tabletten und ca. 1/2 Stunde ging es dann los. Ohne Narkose, ohne Beruhigungsmittel.Ich kann mich da Tanja anschließen. Für mich persönlich war die Untersuchung ein Kinderspiel im Gegensatz zu meinen Regelschmerzen. Kreislaufprobleme hatte ich auch nicht.Na ja, vielleicht liegt es auch an dem jeweiligen Arzt, der die Untersuchung durchführt. Da der eine Eileiter zu ist, komme ich um eine Bauchspiegelung nicht rum.
    Wie lange muß man da im Krankenhaus bleiben?


    Geschrieben von Christine am 4. November 2009 um 14:19
  30. Eine Bauchspiegelung kann man auch ambulant durchführen. Dazu gibt es hier auch eine Info-Seite


    Geschrieben von E. Breitbach am 4. November 2009 um 15:36
  31. Hallo,

    ich hatte heute eine Echovist-Untersuchung ohne Betäubungsmittel. Ich hatte überhaupt keine Schmerzen, weder das Einführen des Katheders noch die Flüssigkeit habe ich als unangenehm empfunden, mein Kreislauf war auch stabil. Beide Eileiter sind gut durchlässig. Also eine Spirale einsetzen oder entfernen lassen ist 1000x schmerzhafter, ganz zu schweigen von einer Geburt.


    Geschrieben von Ela am 9. November 2009 um 19:38
  32. Hallo! Ich hatte am Montag die Echovist-Untersuchung. Es war die Hölle! Ich hatte unglaubliche Schmerzen dabei und das Ergebnis war noch niederschmetternder. Mein rechter Eileiter ist lt. Ärztin zu und der linke nur bedingt durchlässig aber würde nur eingeschränkt arbeiten. Aber zumindest wurde mir gesagt, dass ich am Tag zuvor einen Eisprung hatte. Da bei mir im August 09 Hashimoto festgestellt wurde und die Schilddrüsenwerte so schlecht waren, dass ich gar keinen Eisprung mehr hatte, war ich zunächst happy. Aber die Ärztin riet mir zur künstlichen Befruchtung, weil es mit dem einen nur halb funktionierendem Eierstock unwahrscheinlich wäre, dass ich auf natürlichem Wege schwanger werde. Was die Funktionsfähigkeit der Eierstöcke angeht, zweifele ich die Diagnose der Ärztin ehrlich gesagt an, weil 3 Ärzte+ Schwester um das Ultraschallgerät standen und während der gesamten Untersuchung ziemlich ratlos auf den Bildschirm guckten. Eine Verschreibung von Chlomifen wurde mir von deren Seite auch verweigert, obwohl ich vor einem halben Jahr bereits 1x von meiner Frauenärztin Clomifen verschrieben bekommen hatte. Nur war da mein Hashimoto noch nicht erkannt. Hat jemand von Euch Erfahrungen über die Zuverlässigkeit der Echovist-Untersuchung? Und kann mir jemand sagen, ob es stimmt, dass die PKV die künstliche Befruchtung tatsächlich nur bis zum 40. Lebensjahr der Frau bezahlt? Auch, wenn vorher noch nie etwas versucht wurde? Danke!


    Geschrieben von Jessi1968 am 13. Februar 2010 um 12:15
  33. Hallo zusammen,

    ich hatte vor ca. 2 Wochen die Untersuchung. Ich kann auch berichten, dass es weh tat. Es war jedoch hilfreich, dass mein Arzt mich wärend der Untersuchung abgelenkt hat. Es ist zwar leicht gesagt, aber mir hat es geholfen an etwas anderes zu denken. Einfach über dies und das zu sprechen - Urlaub etc.

    Die Untersuchung an sich hat mich schon um einiges weiter gebracht. Jetzt bekomme ich zusätzliche Medikamente.

    Viele Grüße


    Geschrieben von Nicole am 4. März 2010 um 14:11
  34. Hallo,
    ich hatte diese Untersuchung letzte Woche und empfand es auch als ziemlich schmerzhaft.. wobei Kinder auf die Welt bringen nach Aussagen meiner Freundinnen staerker schmerzt :-)
    Ist es eigentlich normal, dass man nach dieser Untersuchung leichte Schmierblutungen hat?
    Viele Gruesse
    hummel


    Geschrieben von hummel007 am 6. März 2010 um 10:21
  35. Hallo Hummel007,

    also mein Arzt meinte, dass es völlig normal ist, danach noch ein wenig zu bluten. Das hatte ich im Übrigen auch.

    Viele Grüße


    Geschrieben von Nicole am 16. März 2010 um 18:48

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