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Bauchspiegelung


Die Laparoskopie als wichtige Untersuchung bei Kinderwunsch

lapskinorm.jpgDie Bauchspiegelung (=Laparoskopie) ist die wichtigste Methode zur Untersuchung der Eileiter und der anderen Organe des weiblichen Genitals. Sie wird bei der Überprüfung der Eileiter als Routineeingriff eingesetzt und ist wesentlich aussagekräftiger als andere Methoden, da man die Organe direkt betrachten kann und nicht nur die Eileiter, sondern auch Gebärmutter, Eierstöcke und den gesamten übrigen Bauchraum. So können auch Verwachsungen, Myome, Endometriose und andere Veränderungen erkannt werden, die sich anderen diagnostischen Verfahren entziehen.

Auf dem Bild oben sieht man, wie sich ein normaler Organbefund darstellen kann. In der Mitte sieht man die kugelige Gebärmutter. Oben ist die Bauchdecke der Patientin, nach unten der Rücken. Rechts und links sieht man zwei schmale “Bänder” von der Gebärmutter abgehen, jeweils eines ist der Eileiter, nach oben ziehen die Mutterbänder (Lig. rotundum) zum Leistenkanal. Die Eierstöcke stellen sich weißlich dar. Links mit kleinen Endometriosezysten. Nach unten erkenn man bogenförmig die Sakralbänder (lig. sacrouterinum) zum Kreuzbein ziehen. Sie dienen zusammen mit den Mutterbändern der Befestigung der Gebärmutter (Halteapparat).

Wie sich das Bild bei pathologischen Veränderungen darstellt sehen Sie in den entsprechenden Kapiteln zur Diagnostik der einzelnen organischen Störungen.

Vorgehensweise

Lapski.jpgZunächst wird über einen kleinen Schnitt im Nabel eine spezielle Nadel in den Bauchraum eingeführt (Verres-Nadel). Die Nadel ist mit einem Sicherheitsmechanismus versehen, um Verletzungen des Darms auszuschließen. Über die Nadel wird der Bauchraum mit Kohlendioxyd-Gas “aufgeblasen”. Dies ist notwendig, da sonst der Darm die Organe im Unterbauch zudeckt. Anschließend wird ein Sichtgerät durch den Schnitt in den Bauch eingeführt. Durch dieses lassen sich dann alle wichtigen Organe beurteilen. Meist wird an diese “Optik” eine Kamera angeschlossen, so dass man sich das Ganze auf einem Monitor betrachten kann und evtl. auch über Video aufzeichnen. Über einen weiteren kleinen Schnitt im Schamhaarbereich wird ein Stab eingeführt, mit dem man die Organe abtasten und auch ihre Beweglichkeit überprüfen kann.

In der Scheide wird vor diesem Eingriff eine spezielle Spritze an dem Gebärmutterhals angebracht (oftmals bei der gleichzeitig durchgeführten Gebärmutterspiegelung), mit der dann ein harmloser blauer Farbstoff in die Gebärmutter gespritzt wird. Über das Sichtgerät kann man bei durchgängigen Eileitern den Farbstoff dann in den Bauchraum austreten sehen.

Wie eingangs bereits erwähnt, können Verwachsungen, Endometriose, Myome und Fehlbildungen oft nur sicher mit der Bauchspiegelung erkannt werden. Mit Hilfe der operativen Laparoskopie die Beseitigung von Myomen und Endometrioseherden in der gleichen Narkose möglich. Dabei werden über weitere kleine Schnitte im Schamhaarbereich (2-3 insgesamt) feine Instrumente eingeführt, mit denen dann die Operation unter Sicht über den Monitor möglich ist.

Nach Beendigung der Diagnostik wird das Gas aus dem Bauch abgelassen und die Hautschnitte zugenäht. Meist sind diese nach Abheilen nicht mehr zu erkennen.

Die Bauchspiegelung wird häufig ambulant durchgeführt, eine Krankschreibung ist meist nur für wenige Tage notwendig.

Risiken

Die Komplikationsrate ist mit 1% gering. Die häufigsten Komplikationen sind die Verletzung des Darmes und Blutungen im Bereich der Bauchwand (letztlich meist nur zu einem Bluterguss führend). Weitere Komplikationen sind Entzündungen, Thrombosen und Nachblutungen, also Risiken, die theoretisch bei jedem operativen Eingriff auftreten und nie 100%ig ausgeschlossen werden können, aber sehr selten sind.

Aussagekraft

Wie eingangs bereits erwähnt, bietet die Bauchspiegelung den umfassensten Eindruck über die weiblichen Organe und deren Funktionsfähigkeit. Bei den Eileitern wird nicht nur die Durchgängigkeit, sondern auch die Beweglichkeit geprüft und eine ganze Reihe von pathologischen Veränderungen ist nur mit dieser Technik erkennbar. Jedoch ist im Hinblick auf die Eileiterüberprüfung festzustellen, dass die Ergebnisse auch mit dieser aufwendigen Technik nicht immer zuverlässig sind.

Durch Muskelkontraktionen oder Ventileffekte kann es passieren, dass der Farbstoff die Eileiter nicht passieren kann, obwohl diese eigentlich durchgängig sind und funktionstüchtig. Sind die Eileiter frei von Verwachsungen und sehen auch sonst unauffällig aus und tritt der Farbstoff dennoch nicht ein, dann muss man die Diagnose “verschlossene Eileiter” zumindest mit großer Vorsicht stellen. Noch besser ist es, die Durchgängigkeit zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal mit einer Ultraschalluntersuchung zu überprüfen, um nicht z. B. fälschlicherweise eine Reagenzglasbefruchtung durchzuführen, welche eigentlich nicht notwendig ist.

Weitere Infos zu “Bauchspiegelung” aus unseren News

  1. Verhalten nach Bauchspieglung » Kinderwunsch: Häufige Fragen am 27. Mai 2006

    [...] Frage aus dem Forum Frage: Bei mir ist eine Bauchspiegelung geplant und bin schon ein wenig nervös. Wer kann mir von seinen Erfahrungen ein wenig berichten? Ich werde die OP ambulant machen. Der Arzt meinte, ich sei anschließend eine Woche krank geschrieben. Wie habt ihr Euch nach der OP gefühlt? Mußtet ihr liegen oder konntet ihr Euch schon relativ schnell wieder im Haus herum bewegen? Konntet ihr nach einer Woche auch wirklich wieder arbeiten gehen? ( Ich möchte das unbedingt ) Mußtet ihr anschl. bei den Mahlzeiten etwas beachten ( ich denke, ich werde etwas vorkochen, damit ich mich dann darum nicht kümmern muß ) ? Wie schnell kann man wohl wieder schwimmen gehen? [...] Antworten unter “häufige Fragen”


  2. Eileiter verschlossen. Wie sicher ist diese Diagnose? am 31. März 2008

    [...] beste Methode, die Durchlässigkeit der Eileiter zu untersuchen, ist die Bauchspiegelung. Diese Methode ist jedoch nicht immer gewünscht oder primär notwendig, denn [...]


Kommentare

  1. Wird es unter Vollnarkose gemacht?


    Geschrieben von Spingo80 am 30. November 2006 um 18:00
  2. Kann man bei einer Bauchspielgelung immer auch eine Zyte z.B. am Eierstock entfernen?
    Wenn bei einer Laparaskopie auch eine Zystenentfernung am Eierstock durchgeführt wird, wie viele Schnitte gibt es dann meistens, in welchem Bereich befinden sie sich und sind sie dann viel größer?
    Wie lange darf man nicht arbeiten, wenn die Arbeit körperlich belastend ist, z.B. im pflegerischen Bereich?

    Ich hoffe es sind nicht zuviele Fragen, aber das interessiert mich sehr. Danke schon mal im Voraus.


    Geschrieben von Anonymous am 19. Dezember 2006 um 10:13
  3. @ Spingo: ja, das geht nur unter Vollnarkose

    @ Anonyma: Ja, eie Zyste kann man in den meisten Fällen ohne Schwierigkeiten entfernen. Meist über drei Schnitte: Einen ca. 1-2 cm langen im Nabelbereich und zwei weitere, die weniger als einen Zentimeter groß sind über dem Schambein. Eine Woche AU sollte man einplanen


    Geschrieben von E. Breitbach am 27. Dezember 2006 um 01:06
  4. hallo, ich hatte 2001 eine bauchspiegelung, wo verwachsungen im bereich des ul, blidarm und beider adnexe waren, wurden entfernt.
    Beide Tuben sind cystisch aufgetrieben, im bericht stand nichts davon das diese entfernt wurden.
    Es wurden neue ostien gebildet aus denen sich dann auch die Flüssigkeit wieder entleert hat.
    Jetzt meine Frage seit 1 Jahr ist der Kinderwunsch wieder da, und ich würde gerne die bauchspiegelung nochmal machen lassen um alle verwachsungen zu entfernen um es danach noch 1-3 monate so zu versuchen bevor man den gedanken hegen muss das es nicht klappt. Ist dieses möglich oder wird die op nur 1mal gemacht????


    Geschrieben von kerstin koenig am 19. September 2007 um 11:02
  5. Hallo,
    wann genau macht man die Bauchspiegelung? Einige Tage vor dem errechneten Eisprung??


    Geschrieben von beatrix am 4. Oktober 2007 um 09:18
  6. Hallo,
    kann seid längerer Zeit nicht schwanger werden,der Arzt hat eine Bauchspiegelung vorgeschlagen.Die Kosten dafür muss ich selbst tragen(750 €), ist das richtig??? Übernimmt solche Kosten nicht die Krankenkasse??? Wo kann ich mich darüber informieren ???


    Geschrieben von sabine am 6. November 2007 um 16:56
  7. Hallo,

    bei mir soll eine Bauchspiegelung durchgefürht werden, meine Fragen: Mit Voll- oder Teilnarkose? Übernimmt die Krankenkasse die OP?

    Vielen Dank für die Antwort

    Gruß Lia


    Geschrieben von Lia am 9. April 2008 um 21:20
  8. @ Lia und sabine: Die Untersuchung wird von der Krankenkasse vollständig übernommen.

    @ Beatrix: Auf jeden Fall vor dem Eisprung und nach Beendigung der Blutung

    @ kerstin: Leider ist es meist wenig sinnvoll, solche Operationen mehrfach auszuführen


    Geschrieben von E. Breitbach am 9. April 2008 um 21:26
  9. Versuche seit c.3 Jahren nach einer Abtreibung wieder Schwanger zu werden hb jetzt ein Termin zur Bauchspiegelung. Wenn die EIleiter durch eine ENtzündung verschloßen sind ist es dann wirklich nicht mehr möglich schwanger zu werden oder kann man da was machen? Wenn ja auch direkt bei der Bauchspiegelung?


    Geschrieben von ABY am 29. April 2008 um 21:04
  10. @ABY: Danke für die Frage. Ich habe jetzt direkt den Link zu den Behandlungsmöglichkeiten bei verschlossenen Eileitern unter diesem Artikel eingebaut. Für Sie nochmal: hier klicken


    Geschrieben von E. Breitbach am 29. April 2008 um 22:04
  11. Ich hatte am 04.04. (8. Zyklustag) eine Bauchspiegelung und habe diese ohne größere Beschwerden überstanden. Es wurden 2 kleine Endometrioseherde, 1 Eierstockzyste und eine Darmverwachsung entfernt.
    Jetz warte ich seit einer Woche auf meine Regelblutung.
    Kann der Eingriff hier den Zyklus etwas durcheinander gebracht haben? Ich nehme keinerlei Hormone, die hierfür verantwortlich sein könntenund habe direkt nach der OP auch noch keine weiteren Versuche unternommen, schwanger zu werden.


    Geschrieben von Jule am 30. April 2008 um 20:22
  12. @Jule: Das kann sein. Gerade, wenn die Eierstöcke bei der Operation mitoperiert wurden, kann es zu Zyklusverschiebungen und Hormonschwankungen kommen. Das ist dann aber vorübergehend.


    Geschrieben von E. Breitbach am 30. April 2008 um 20:29
  13. Ich hatte eine Gebärmutterentfernung. Wobei mir der Bauch aufgepumt wurde. Ich weiß nicht wie ich diesen, arg stöhrenden (mich quällenden) Blähbauch wieder zurück bekomme. Denn die Gase sitzen ja im Bauch und nicht im Darm.


    Geschrieben von heike am 25. Juni 2008 um 16:36
  14. @heike: Das Gas wird resorbiert. Leider dauert das manchmal einige Tage


    Geschrieben von E. Breitbach am 27. Juni 2008 um 20:15
  15. Habe bereits 3 Inseminationen (leider ohne Erfolg) hinter mir. Nun soll durch eine Bauchspiegelung die Eileiter auf ihre Durchlässigkeit überprüft werden. Kann dirket nach der OP eine Insemination erfolgen, oder muss / sollte man eine bestimmte “Wartezeit” einhalten?


    Geschrieben von Katja am 4. August 2008 um 14:57
  16. @Katja: Zumindest im Folgezyklus könnte man die Insemination bereits durchführen


    Geschrieben von E. Breitbach am 4. August 2008 um 15:32
  17. Habe letzte Woche eine Bauchspiegelung unter Vollnarkose gehabt und nun wurde festgestellt, dass ich schwanger bin. Also war ich auch schon während der OP schwanger (Schätzung 2.-3. Woche). Was kann das für Auswirkungen auf das Kind haben?


    Geschrieben von diafari am 21. August 2008 um 22:33
  18. @diafari: Da gilt das “alles oder nichts”-Gesetz: Entweder die Schwangerschaft läuft ohne Folgen problemlos weiter oder es komt zu einer Fehlgeburt, das wäre dann aber unmittelbar danach der Fall. Wenn jetzt alles in Ordnjung ist, haben Sie eigentlich nichts zu befürchten….


    Geschrieben von E. Breitbach am 21. August 2008 um 23:29
  19. In zwei Wochen habe ich ein Termin für Laparoskopie,und davor muss ich den Ärzten meine Erlaubnis geben,damit die im schlimmsten Fall (wurde vor kurzem ein Hydrosalpinx auf dem Ultraschall gesehen)einen Eileiter abschneiden wenn man sonst nichts zu machen ist…Bin gerade beim überlegen ob ich das machen lassen will…Bei der Echovistuntersuchung davor war ein Eileiter ganz zu,und der der jetzt Hydrosalpinx hat durchgängig…Was meinen Sie,soll ich nicht doch lieber warten mit dem Eingriff?Oder erst mal Die Bauchspiegelung machen lassen ohne was abzuschneiden und wenn es sich heraus stellt dass es nötig ist kann ich doch immer noch den später abschneiden lassen?Was meinen Sie dazu?


    Geschrieben von Lilija am 6. Oktober 2008 um 20:48
  20. @Lilija: Wenn Sie sich nicht sicher sind und einen zweiten Eingriff in Kauf nehmen, dann lassen Sie es erst einmal feststellen und nur reinsehen. Wenn sich dort jedoch eine flüssigkeitsgefüllte Tube zeigt, dann sollte man über eine Entfernung derselben schon nachdenken, da sie die Einnistung eines Embryos behindern kann. Ich habe Ihre Frage aber auch heute bereits im Forum beantwortet, glaube ich


    Geschrieben von E. Breitbach am 6. Oktober 2008 um 22:06
  21. Ich habe eine Laparoskopie hinter mir, bei der eine vergrößertes Kystom entfernt wurde. Mir geht es soweit prima, allerdings steht in ein paar Tagen (also 10 Tage nach der OP) ein längerer Flug an. Ist das bedenklich oder ok?


    Geschrieben von Marianna am 18. Oktober 2008 um 12:45
  22. @Marianna: Das ist ok


    Geschrieben von E. Breitbach am 23. Oktober 2008 um 23:16
  23. Wie lange dauert eine Laproskopie??


    Geschrieben von agatka77 am 30. Oktober 2008 um 16:59
  24. @agatka77: wenn nur nachgesehen wird und nichts operiert wird, dann ca. eine halbe Stunde


    Geschrieben von E. Breitbach am 1. November 2008 um 01:19
  25. meine tochter 14 hatte am 19.12.08 eine bauchspiegelung ihr wurde eine 10,5cm große zyste entfernt.sie hatte danach kaum beschwerden sollte. am tag nach der op hatte sie leichte schmerzen an der schulter und klar die drei einschnitte ttaten etwas weh.ich als mutter hatte rieeeeesige angst vor der op,jetzt würde ich mit der entscheidung nicht mehr solange warten.


    Geschrieben von pippall gabi am 21. Dezember 2008 um 21:30
  26. kann bei der Bauchspiegelung die wahrscheinlichkeit kinder zu bekommen sinken


    Geschrieben von Mausi am 3. Februar 2009 um 11:21
  27. Bei meiner Schwiegertochter wurde gestern eine Bauchspiegelung gemacht. Es wurden mehrere Zysten entfernt. Dabei hat der Arzt den Magen beschädigt.Es wurde ein Chirurg zur OP dazugezogen. Sie hat liegt jetzt mit einer Magensonde da. Der Arzt kann sich nicht erklären wie das passieren konnte. Meine Frage: Können Spätfolgen auftreten, wegen der Verletzung des Magens.


    Geschrieben von Angelika am 17. Februar 2009 um 09:34
  28. hallöchen.
    habe morgen eine abrasio und bauchspiegelung. meine frage: kann ich heute abend noch geschlechtsverkehr haben?


    Geschrieben von schnecke am 16. März 2009 um 20:31
  29. Hallo,

    ich habe laut KiWu-Praxis ein PCO-Syndrom. Um meinen Kinderwunsch weiter zu behandeln soll nun bei mir eine Bauchspiegelung gemacht werden. Da ich auf diesem Gebiet sehr ahnungslos bin würde ich gerne wissen ob dies notwendig ist. Es wäre meine erste OP und ich bin sehr mißtrauisch.

    Vielen Dank
    Katrin


    Geschrieben von Nell am 31. März 2009 um 10:42
  30. hallo
    mein arzt hat mir ne bauchspiegelung empfohlen, doch ich wollte diesen monat noch mal mit clomifen probieren (3. mal).wenn es wieder nicht klappt mit schwanger werden möchte ich die op machen lassen doch meine frage ist hat es große risiken also dauert es nach dem eingriff länger schwanger zu werden als zuvor denn ich habe sehr große angst.
    würd mich auf eure antwort sehr freuen


    Geschrieben von Melisa am 3. April 2009 um 23:36
  31. Hallo,

    Diagnose:Ovarialzyste links mit Binnenecho sowie Abklärung Tubarsterilität; = voraussichtl. keine Funktionszyste, da bereits seit 2 Jahren vorhanden mit geringem Wachstum. Die Zyste soll nun laparoskopisch entfernt werden. Anwort des Arztes auf meine Frage nach Nebenwirkungen (Hinblick Kinderwunsch): mglw. würde ein großer Teil der Folliken entfernt werden(im schlechtesten Fall), so dass die Möglichkeit, im Anschluss an den Eingriff schwanger zu werden, reduziert werden könnte. Wie beurteilen Sie das? Im Voraus besten Dank!


    Geschrieben von Kerstin am 5. April 2009 um 09:01
  32. Hallo zusammen.
    Ich habe vor einigen Jahren eine Bauchspiegelung machen lassen. Es war meine erste “OP” und ich hatte auch tierische Angst. Aber eigentlich war es überhaupt nicht schlimm. Mein Kreislauf hat 3 Tage etwas verrückt gespielt und meine Schulter tat ziemlich lange weh (wie Muskelkater). Aber ansonsten ist das harmlos. Bei mir war der Muskelkater aber ziemlich heftig, da ich Übergewicht habe und bei der OP das Gewicht auf den Schultern lastet. Mit ein bisschen massieren lassen vom Liebsten ist es aber kein Problem.

    Das tolle an der Bauchspiegelung ist, dass man direkt danach weiß, was Sache ist. Mein Arzt hat mir noch im Aufwachraum mitgeteilt, dass alles okay ist. Ich habe danach zwar Stundenlang gedacht, dass es Gott war (helles Licht und Mann in weiß *g*), aber es war sehr beruhigend :-)


    Geschrieben von Alex am 8. Mai 2009 um 16:30
  33. hallo, ich habe demnächst eine laproskopie vor mir. ein eileiter ist mit der gebärmutter verwachsen, der andere hat eine schokoladenzyste (endometriose). da ich schon zwei bauch ops hatte, soll eben möglichst nicht mehr geschnitten werden. mein arzt hat mir gesagt, das die kassen so einen eingriff in der regel nicht bezahlen wollen. gibts hierzu erfahrungen? gruß tanja


    Geschrieben von tanja am 24. Juni 2009 um 22:08
  34. Hallo,

    heute hat meine Frauenärzin bei mir eine Zyste an dem rechten Eierstock entdeckt und meinte es soll näher untersucht werden während einer Bauchspiegelung. Mir wurde gleich ein Termin in 2 Wochen im örtlichen Krankenhaus gemacht. Nachdem ich einige Zeit durch Internet gestöbert bin und gelesen habe, dass so eine Behandlung meistens nur 1 mal gemacht wird, habe ich mir überlegt, ob bei dem Eingriff nicht gleich die Eileiter auf Durchgängigkeit geprüft werden können. Dann wäre alles abgeklärt und vielleicht auch Ursachen dafür gefunden werden, warum ich seit einem halben Jahr nicht schwanger werde. Daher meine Frage: Ist es möglich das alles in einer Untersuchung zu machen? An wen wende ich mich mit diesem Sonderwunsch: An meine Frauenärztin oder an das Krankenhaus? Übernimmt die Krankenkasse diese Behandlung?

    Vielen Dank im Voraus!
    Tania


    Geschrieben von Taniam am 4. August 2009 um 13:18
  35. @Taniam: ich habe bereits per Mail geantwortet


    Geschrieben von E. Breitbach am 4. August 2009 um 15:25
  36. was idt das hier für ne seite eigentlich keiner antwortet auf unsere fragen! sehr verantwortungslos! voll die verarschung hier!


    Geschrieben von melisa am 9. November 2009 um 14:33
  37. Mal abgesehen von Ihrer gewählten Wortwahl. Was hier direkt über diesem Formular steht, haben Sie das überlesen?

    Ich schreib´s gerne noch einmal hier hin:

    Bitte nur allgemeine Fragen zum Artikel “Bauchspiegelung”! Eine individuelle Beratung ist nicht möglich! Gehen Sie dazu bitte in unser Forum!


    Geschrieben von E. Breitbach am 9. November 2009 um 23:08
  38. Bei einer Bauchspiegelung soll bei mir gleich die Durchgänigkeit der Eileiter überprüft werden. Mein Arzt meinte ich würde nur 2 tage ausfallen.
    Muss ich im Schambereich rasiert sein für diese Untersuchung, weil ich gelesen habe es würde ein Blasenkatheter vor dem eigentlichen eingriff gelegt werden.


    Geschrieben von Nelly am 25. November 2009 um 17:04
  39. Naja, zwei Tage sind schon ziemlich optimistisch. Ob Sie rasieren sollen oder nicht, müssen Sie mit dem Operateur besprechen. Zwingend notwendig ist es eigentlich nicht


    Geschrieben von E. Breitbach am 26. November 2009 um 14:58
  40. Hallo, ich hatte vor 2 wochen eine Bauchspiegelung, bei der auch gleich der chronisch entzündete Blinddarm entfernt worden ist. soweit ist alles in Ordnung, noch leichte Schmerzen. Meine Frage, ab wann kann ich wieder Sex haben, bzw evtl. schwanger werden? Vielen Dank schon mal für die Antwort.


    Geschrieben von christin am 26. November 2009 um 22:43
  41. @christin: Normalerweise sollte das jetzt schon wieder gehen.


    Geschrieben von E. Breitbach am 27. November 2009 um 00:08
  42. HAbe eine 2cm gr. Schokoladenzyste( seit ca.3 mon). Habe schon eine ICSI hinter mir. Jetzt ist mir geraten worden diese zuentfernen um auch den Verdacht einer Endo auszuschließen.
    Bekommt man da wirklich einen Blasenkatheter? Wie gefährlich wäre es wenn ich nichts lassen machen würde? Ich meine die Vorstellung da geronnenes Blut zuhaben macht mir Angst.


    Geschrieben von mariposa99 am 30. November 2009 um 15:56
  43. @ mariposa99: Die Frage nach der Notwendigkeit dieser Operation kann Ihnen leider nur Ihr Arzt beantworten, da er alle notwendigen Fakten kennt.


    Geschrieben von E. Breitbach am 30. November 2009 um 22:44
  44. ich habe eine Bauchspiegelung im Dezember 2008 gehabt und bin im Januar schwanger geworden.
    meine Frage, hat diese Oeration das Geschlecht in dieser Schwangerschaft beeinflusst?


    Geschrieben von Oezmaden am 16. Dezember 2009 um 00:35
  45. @Oezmaden: Diese Frage wurde Ihnen bereits im Forum und hier beantwortet. Nochmal: NEIN.


    Geschrieben von E. Breitbach am 16. Dezember 2009 um 08:16
  46. ich habe 2 Myome an der Gebärmutter, diese werden demnächst lapraskopisch entfernt. Knapp 10 Tage später steht eine dienstliche Reise an, mit dem Flugzeug. Es habedlt sich dabei um einen Innlandsflug.
    Kann ich diese Riese bedenkenlos antreten oder soll ich sie lieber gleich stornieren?


    Geschrieben von mici am 28. Dezember 2009 um 17:06
  47. @mici: diese Frage sollten Sie mit dem Operateur klären, da man die BEfunde und die geplante operative Vorgehensweise kennen muss, um die Frage zu beantworten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit spricht jedoch nichts dagegen


    Geschrieben von E. Breitbach am 14. Januar 2010 um 00:34
  48. Bei mir wurde ein 5cm großes subseröses Myom festgestellt, dass mittels Laparoskopie entfernt werden soll. Wie lange sollte man anschließend mit einer Schwangerschaft warten? Oder ist das anschließend sofort möglich?


    Geschrieben von tschina am 28. Januar 2010 um 21:03
  49. Hallo,
    hatte eine Eileiterschwangerschaft, EL konnte erhalten bleiben. Soll nun vorsorglich eine Bauchspiegelung machen lassen.
    Meine Fragen:
    1.Ist das wirklich sinnvoll nach (nur) einer Eileiterschwangerschaft? War erst unser erster ernsthafter Versuch schwanger zu werden.
    2.Vermutlich habe ich eine Gelbkörperschwäche. Kann das zur Eileiterschwangerschaft geführt haben?
    3.Ist es egal, ob die Bauchspiegelung vor oder nach (ggf.während) Eisprung durchgeführt wird (vorausgesetzt ich bin nicht schwanger)?
    Vielen Dank vorab, meine Ärzte sind leider nicht wirklich auskunftsfreudig.


    Geschrieben von alexa am 3. März 2010 um 19:10

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