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PKD

Autor: E. Breitbach (Erstellt am 09.01.2003 | zuletzt geändert am 07.12.2007)

Polkörperdiagnostik

Die Problematik der genetischen Untersuchung am Embryo (in Deutschland)

Wenn es darum geht, genetische Auffälligkeiten eines Embryos im Rahmen der Reagenzglasbefruchtung auszuschließen, dann ergeben sich rasch Fragen bezüglich einer sinnvollen Grenzziehung zwischen Eugenik und berechtigter Anwendung. Ist z. B. ein erhöhtes genetisch bedingtes Risiko für Brustkrebs oder andere bösartige Erkrankungen ein ausreichender Grund, einem Embryo die Chance auf ein Weiterleben zu verwehren? In Deutschland sind genetische Untersuchungen am Embryo nicht erlaubt, jedoch stellt sich auch hier die Frage, wie ein Diskussionspapier der Bundesärztekammer zu diesem Thema zeigt. Das Embryonenschutzgesetz verbietet jedoch nicht die Untersuchung der befruchteten Eizelle, also zum Zeitpunkt des Vorkernstadiums. In diese Lücke stößdie Untersuchung der Polkörperchen einer Eizelle, welche ebenfalls genetisches Material enthält und Aufschluß über die chromosomale Ausstattung des zukünftigen Embryos zulässt.

Warum kann eine Polkörperchendiagnostik sinnvoll sein?

Es ist bekannt, daß nur ein geringer Teil der Embryonen sich einnisten. Neben anderen Faktoren geht man davon aus, daß genetische Veränderungen des Embryos eine wesentliche Ursache für die noch immer schlechte Erfolgsrate bei IVF und ICSI sind. Außerdem ist bekannt, daß ca. 70% aller Fehlgeburten genetische Ursachen haben. Des weiteren weiß man, daß diese genetischen Fehler hauptsächlich durch die Gameten (Spermien und Eizellen) bedingt sind, in der späteren Entwicklung kommt es nur selten zu weiteren Erbschäden. Spermien sind selten die Ursache, nur ca. 3% aller Spermien weisen Chromosomenveränderungen auf, jedoch werden in ca. 40% der Eizellen genetische Auffälligkeiten gefunden, die eine Einnistung verhindern können oder zu Fehlgeburten führen. Des weiteren ist bekannt, daß dieser Anteil bei älteren Frauen bis zu 70% betragen kann. Aufgrund dieser Informationen scheint es auszureichend, die chromosomale Ausstattung der Eizelle zu kennen, um einen recht zuverlässige Aussage auch über die sich daraus entwickelnden Embryonen machen zu können.

Die Polkörperchenanalyse kann folgenden Zweck haben:

  • bei älteren Frauen die “richtigen Eizellen” auszuwählen und die Chancen einer Einnistung zu erhöhen und die belastende Schwangerschaft auf “Probe” zu vermeiden, welche bei älteren Frauen bis zum unauffälligen Befund der Fruchtwasseranalyse dauern kann
  • bei jüngeren Frauen die “richtigen Eizellen” auszuwählen, um dadurch die Zahl der transferierten Embryonen reduzieren zu können (Traumziel: 1-Embro-Transfer mit unverändert hoher Schwangerschafterate) mit dem geringeren Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft
  • Bei Frauen mit Erbkrankheiten bzw. bei Trägerinnen einer solchen die Eizellen auszuwählen, welche dieses Gen nicht tragen.

Wer kann durch die Polkörperanalyse Vorteile haben?

Da die Methode noch nicht sehr etabliert ist, sollte die Indikation streng gestellt werden. Mögliche Kandidaten sind:

  • Ältere Frauen (> 39?)
  • Frauen, die Träger einer genetischen Erkrankung sind
  • Frauen, die wiederholt keine Schwangerschaft hatten, trotz optimaler Voraussetzungen
  • Frauen, deren Eizellen sich nicht befruchten ließen trotz guter Voraussetzungen

Was ist überhaupt ein Polkörperchen?

polkoerper.jpgPolkörperchen entstehen bei der sogenannten Reifeteilung einer Eizelle. Da nach der Verschmelzung von Samenfaden und Eizelle ein Mensch mit 46 Chromosomen entstehen soll (Chromosomen 1 bis 22 jeweils doppelt und zwei Geschlechtschromosomen, also XX oder XY) müssen die Eizellen den halben Chromosomensatz aufweisen, also 23. Die Reduktion auf den halben Chromosomenatz passiert in der ersten und zweiten Reifeteilung. Die erste Reifeteilung beginnt unmittelbar vor dem Eisprung und dabei wird das erste Polkörperchen ausgeschleust, welches die überschüssigen Chromosomen enthält. Es ist dann unter dem Mikroskop als kleine Kugel in dem Spalt zwischen Eizelle und Eizellhülle erkennbar (Siehe Bild). Erst nach der Befruchtung durch den Samenfaden wird die zweite Reifeteilung angeschlossen und das zweite Polkörperchen ausgeschleust.

Wie werden die Polkörperchen entnommen?

polkoerperchen.jpgDas Polkörperchen wird mit einer Glaspipette abgesaugt und für die Untersuchung weiterverwendet. Dazu muß allerdings die Eizellhülle eröffnet werden. Dies geschieht analog zu den Methoden, die beim Hatching verwendet werden:

  • Mit einem Laser. Diese Technik ist die sicherste, da der Defekt, der in der Glashaut erzeugt wird, sehr gezielt gesetzt werden kann und auch die Größe und Tiefe des Defekts ist exakt einstellbar. Verletzungen des Embryos sind damit praktisch ausgeschlossen. Der Embryo wird dazu mit einer Haltepipette fixiert (wie bei der ICSI) und mit dem Laserstrahl gezielt “beschossen”
  • Mit einer Glasnadel. Bei der “partiellen Zonadissektion” wird die Hülle mit einer Nadel angeritzt. Die Ergebnisse sind sehr von der Geschicklichkeit des Arztes abhängig und die Verletzungsgefahr des Embryos wesentlich höher als mit einem Laser.

Was wird bei der Polkörperchenanalyse untersucht?

fish_trisomie_18.jpgIm Vordergrund steht die Untersuchung auf Aneuplodien, das heißes wird nachgeschaut, ob von jedem Chromosom eines vorhanden ist. Limitierender Faktor ist dabei die Zeit, denn bis zur Verschmelzung der Zellkerne muß die Untersuchung abgeschlossen sein, da dann die Embryonen nicht mehr verworfen werden dürfen. Alternativ steht natürlich die Möglichkeit der Kryokonservierung der Eizellen zu Verfügung, womit das Zeitfenster beliebig erweiterbar ist. Um den zeitlichen Ablauf sicher steuern zu können, muss die Befruchtung zu einem genau vorhersehbaren Zeitpunkt stattfinden, was nur durch die gleichzeitige Anwendung der ICSI möglich ist.

Eine bewährte und schnelle Methode ist die Fluoreszenz-in situ-Hybridisierung (FISH). Hierbei werden unter dem Mikroskop erkennbare Leuchtfarbstoffe mit sogenannten Sonden versehen, welche bestimmte Chromosomen markieren. Auf dem Bild ist eine diploide Zelle zu sehen mit einer Trisomie eines der untersuchten Chromosomen (grün markiert). Bei der Polkörperchenanalyse würde man in diesem Fall einen gelben und zwei grüne Punkte sehen, wenn eine Fehlverteilung der Chromosomen vorliegt.

Mit der Polymerase Chain Reaction (PCR) lassen sich auch einzelne Gene testen, so daß nach bestimmten Erbkrankheiten gefahndet werden kann. Auch Marker für bestimmte Chromosomen lassen sich dabei untersuchen, so dass man auch hierbei einzelne Chromosomen auf ihre numerische Verteilung hin untersuchen kann. Mit der PCR ist es theoretisch möglich, dies bei allen 23 Chromosomen zu tun, während die FISH-Methode meist nur die Untersuchung von 5-6 Erbgutträgern zulässt

Ergebnisse

Nachteilig ist, daß mit der FISH-Diagnostik nur bis zu 10 Chromosomen untersucht werden können, so daß auch nach einer Polkörperchendiagnostik (PKD) immer noch viel Spielraum für genetische Fehlbildungen besteht, da man sich nur auf die häufigsten Trisomien konzentrieren kann. Eine deutliche Verbesserung der Schwangerschaftsraten lässt sich mit dieser Methode nicht erzielen, jedoch ist es möglich, die Rate der Fehlgeburten zu vermindern.

Wenn beide Polkörperchen entnommen werden (was zur Verbesserung der Aussagefähigkeit anzustreben ist, dann kann der sogenannte “Spindelapparat” der Eizelle geschädigt werden, der die Chromosomen in der Eizelle bei der Befruchtung ordnet und ausrichtet. Schlimmstenfalls werden mit den Polkörpern die in der Eizelle befindlichen Chromosomen mit entfernt.

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21 Antworten auf “PKD”

Aktuelle News zum Thema

Kommentare unserer Besucher zum Artikel

  1. Larissa schreibt:

    Guten Tag.

    Ich habe eine Frage:
    Bei mir wurden gestern 10 Eizellen entnommen von denen konnte man allerdings nur 6 befruchten.Von den 6 waren allerdings bei der Polkörperdiagnostik 6 genetisch nicht inordung und 2 haben kein signal gegeben.Meine Frage:Was bedeutet es wenn es kein Signal gegeben hat bei den 2 Eizellen?Bedeutet es das sie auch nicht inordung sind?
    Ich bedanke mich im Voraus.

  2. E. Breitbach schreibt:

    Zunächst muss man sagen, dass man mit den Aussagen bei Ergebnissen dieser Diagnostik vorsichtig sein muss. “Fehlende Signale” bedeutet nichts anderes, als dass die Färbung der untersuchten Zielchromosomen nicht in ausreichendem Maße gelang. Die Schlussfolgerung, dass die Chromosomen nun sämtlich nicht im Polkörper vorhanden sind und daher in der Eizelle doppelt, ist so nicht zulässig. Sie können da sein, aber methodisch bedingt nicht “zu sehen”.

    Es ist bei der PKD immer nur eine ungefähre Einschätzung der chromosomalen Eizellqualität möglich, keine absoluten Aussagen, auch wenn das gelegentlich so dargestellt wird.

    Die Eizellen können also durchaus in Ordnung gewesen sein, denn für die methodischen Limitierungen können sie wenig :-)

  3. sorscha schreibt:

    guten tag,

    ich bin 38 und stehe vor der entscheidung zur HIVF oder auch HICSI. meine ärztin hält es für den ersten versuch nicht für notwendig, PKD durchzuführen. ich habe eh angst vor diesen behandlungsformen (wird das kind keine folgen davon tragen?), trotzdem möchte ich alles so optimal wie möglich durchführen lassen. die entscheidungsfindung fällt mir sehr schwer. sollte man wirklich beim ersten versuch die PKD nicht durchführen und ertsmal sehen, ob es so klappt?

    lg sorscha

  4. E. Breitbach schreibt:

    Das Risiko für ein Kind, welches mit einer IVF gezeugt wird, ist hinsichtlich der Risiken nicht stärker belastet als wenn Sie in Ihrem Alter auf normalem Wege schwanger würden. So gesehen ist Ihr Alter wirklich das größte Risiko und in dieser Hinsicht unterscheiden Sie sich nicht von anderen Gleichaltrigen. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass 100%ige Aussagen mit dieser Methode nicht möglich sind (siehe meine vorige Antwort), dann muss man sagen, dass eine Polkörperchendiagnostik in Ihrem Falle wirklich zweifelhaft ist und wahrscheinlich nicht notwendig. Schon gar nicht beim ersten Versuch.

  5. kirstin schreibt:

    hallo,
    habe eine Robertonische Translokation und hatte 4 FG, nun stehen wir vor der Möglichkeit PKD zu machen, mir sind nur die Erfolgschancen überhaupt nicht klar, gibt es Statistiken?
    Kirstin

  6. E. Breitbach schreibt:

    Sicherlich ist ein guter Ansatz, die Eizellen zu eliminieren, welche eine chromosomale Fehverteilung aufweisen. Ich kann Ihnen die Frage jedoch auch nicht beantworten, wie zuverlässig man diese Elimination durchführen kann. Es ist technisch mit einer PCR gut möglich, eine Translokation festzustellen und vermutlich ist es daher auch möglich, wirklich nur “gesunde” Eizellen zu verwenden. Gelingt dies, können Sie mit einer normalen altersentsprechenden Fehlgeburtsrate rechnen. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass man die Wahrscheinlchkeit für eine Fehlgeburt nicht auf 0% drücken kann. Statistiken sind mir nicht bekannt.

  7. Ariane Brueseke schreibt:

    Guten Abend!

    Ich hatte in den vergangenen 9 Jahren 5 Fehlgeburten in der 9. bis 12 SSW. Drei der Embryonen wurden genetisch untersucht und immer kam eine Trisomie 16 dabei heraus. Alle SSW verliefen gleich, keines der Embryonen hatte einen sichtbaren Herzschlag, bis auf ein Mal einen kaum zu erkennenden. Dann hörte das Wachstum auf und der Embryo ist abgestorben. Ich bin nun 39 Jahre alt geworden und will auf keinen Fall noch einmal unter normalen Umständen schwanger werden. Macht die Polkörperdiagnostik Sinn - oder ist davon auszugehen, das all meine Eier diesen Defkt in sich tragen? Ich war zwei Mal in meiner Jugend schwanger und diese SSW liefen bis zur 9. Woche vorbildlich bevor ich sie abbrach. Bis wann ist die künstlichen Befruchtung erlaubt und muss man immer noch dafür verheiratet sein? Ich Danek Ihnen sehr für die Antwort. Mit freundlichen Grüßen, Ariane Brüseke

  8. E. Breitbach schreibt:

    Normalerweise besteht keine erhöhte Wahrscheinlichkeit, eine weitere Trisomie zu entwickeln, wenn vorher eine Schwangerschaft wegen einer solchen beendet werden musste oder in einem Abort endete. Die Trisomien entstehen zufällig nud mit zunehmendem Alter häufiger. Daher ist es mehr als ungewöhnlich, dass dies in drei Schwangerschaften hintereinander auftrat. Unter solchen Umständen sollte man auf jeden fall eine humangenetische Beratung durchführen lassen.

    Wie ich bereits oben segte, ist die PKD nicht so zuverlässig, wie man sich das wünschen würde, nicht zuletzt auch weil man nicht alle Chromosomen untersuchen kann.

    Die im Ausland mögliche Präimplantationsdiagnostik wäre da zuverlässiger, dies aber auch nur relativ, denn auch hier gibt es Fehldiagnosen.

    für eine IVF muss man verheiratet sein. Damit die Kasse einen teil der Kosten übernimmt muss die Frau jünger als 40 und der Mann < 50 sein. Wenn man die Kosten selbst trägt, kann man die Behandlung natürlich auch noch später durchführen lassen.

  9. Cornelia Genthe schreibt:

    Guten Abend,

    ich bin 42 Jahre und kann leider auf “normalen” Wege nicht schwanger werden.Ich habe Eileiterverschluss.Aber die Hormonwerte sind absolut normal.
    Schweren Herzens habe ich mich jetzt für die IVF entschieden.
    Mir wurde die PDA mit ISCI nahegelegt.Macht dies Sinn oder will das
    Labor nur verdienen?
    Wird die Eizelle durch die Diagnostik nicht noch geschädig?
    Wäre eine “normale”IVF nicht besser als die ISCI?
    Herzlichen Dank mi freundlichen Grüßen

    Cornelia Genthe

  10. anika schreibt:

    guten tag

    ich habe eine frage zu den polkörperchen selbst und wünsche mir eine möglichst schnelle antwort =)

    was sind dir funktionen von polkörperchen und welchen genauen zusammenhang haben sie mit den chromosomen (und warum sind diese so wichtig). ich muss zugeben,das das für mich in diesem äußerst komplexen text nicht hervorgegangen ist. haben die polkörperchen nur kurz vor dem eisprung ihre funktion als träger der überflüssigen chromosome?
    also, es wäre sehr lieb wenn sie mir meine fragen noch einmal genau erläutern könnten =)
    mit freundlichen grüßen

  11. E. Breitbach schreibt:

    @ Cornelia Genthe,
    Diese Methode aufgrund einer reinen Altersindikation durchzuführen ist umstritten. Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft steigt dadurch vermutlich nicht. Jedoch kann die Gefahr einer Fehlgeburt geringer sein. Eine normale IVF ist bei Ihnen sicherlich auch eine fast ebenso gute Option, wenn es wirklcih nur um Ihr Alter geht.

    @ Anika,
    Die Funktion der Polkörperchen ist im Artikel erklärt. Ja, sie sind nur die Träger der überflüssigen Chromosomen.

  12. Leni schreibt:

    Hallo,
    ich bin neu hier.
    Ich bin Trägerin einer balancierten Translokation und 39 Jahre.
    Wir haben diesen September die erste ISCI mit PKD in der Uniklinik Bonn gemacht, leider ohne Erfolg.
    Es konnten 10 Eizellen punktiert werden, von denen schließlich 5 für die PKD zur Verfügung standen. 2 der 5 untersuchten Zellen waren schließlich i.O., 3 Eizellen wiesen Fehlverteilungen in verschiedenen Varianten auf. Untersucht wurde lediglich die Translokation. Es wurden 2 Vierzeller mit A und B-Qualität 2 Tage später zurückgegeben. Ergebnis s.o.

    An Dr. Breitbach:Welche Alternativen habe ich zur bisherigen Vorgehensweise?

    Leni

  13. E. Breitbach schreibt:

    @ Leni,
    Die Alternative wäre eine PID im Ausland, wobei ich da bei Ihrer Situation zwar vielleicht methodische Vorteile sehen würde, aber keine grundsätzlichen.

    Die Schwangerschaftsrate wird sich dadurch nicht unbedingt verbessern lassen. Da Sie ja einen konkreten genetischen Defekt haben, ist hier eine klare Indikation für eine PKD oder PID gegeben.

  14. Helmut Jünger schreibt:

    Hallo,
    meine Frau ist 41J. bisher keine Kinder und wir beabsichtigen IVF zu machen, da wir seit Jahren auf natürlichem Wege nicht schwanger werden (liegt diagnostisch an mangelnder Spermienqualität und zusätzlich ist ein Eileiter verklebt).Uns wurde von der Ärztin die PKD empfohlen, und wir sind uns unsicher (u.a. wg.Kosten). Ist PKD angezeigt? Um wieviel größer ist die Chance kein behindertes Kind zu bekommen? Gibt es da Zahlen?
    Herzlichen Dankl für eine Antwort!

  15. alie schreibt:

    Hallo,
    Wir sind Hollander und mine Deuts ist nicht so good.
    Habben Sie eine Hanlandise Erthalung oder Engliche?
    Wir haben mit eine whoge icsi in Deutsland.
    Thanke

  16. Patricia schreibt:

    Hallo,
    kann man die PKD auch bei Kyro Embryos durchführen oder geht das nur bei frischen Versuchen?
    Vielen Dank und
    Liebe Grüße

  17. Mima schreibt:

    Hallo,
    bei der letzten ICSI (3. Versuch) wurden die Eizellen mit der PKD untersucht.leider blieb nur 1 Eizelle von 12 übrig die in Ordnung gewesen ist. Jetzt habe ich angst, dass mir nur noch eine Eizellspende zum Babyglück verhelfen kann.
    Ich bin übrigens 30 Jahre alt und würde gerne nochmal eine ICSI mit meinen Eizellen probieren. Sehen Sie noch Chancen für uns?
    Danke
    Viele Grüße
    Mia

  18. Else schreibt:

    Hallo Herr Dr. Breitbach,

    ich habe gelesen, dass man PKD untersuchte Eizellen nicht kryokonservieren kann. Stimmt das?
    An anderer Stelle habe ich gelesen, dass aufgetaute Kryos, bei denen PKD durchgeführt worden ist (als sie noch frisch waren) anders aussehen als frische. Stimmt das? Alles sehr verwirrend.

    Vielen Dank und Gruß
    Else

  19. Sabine schreibt:

    Sehr geehrter Herr Dr.Breitbach,

    ich habe jetzt den 3.IVF Versuch hinter mir leider negativ.Ich habe durch eine Blindarm OP beide Eileiter verschlossen
    Jedesmal wurden 10 Eizellen entnommen und 3 Embryonen mit A Qualität und 8 Zeller zurückgegeben.Warum kam es nicht zur Einnistung?
    Wäre ein weiterer Versuch sinnvoll?Ich bin 43 Jahre alt.

    Herzlichen dank
    Sabine

  20. E. Breitbach schreibt:

    @ Helmut Jünger: Nein, es gibt leider keine exakten Zahlen, inwiefern enie Behinderung der Kinder geringer ausfällt nach PKD. Es ist noch nicht einmal eindeutig geklärt, ob es zu einer Verminderung der Risiken kommt

    @ Patricia: Man kann es aufgrund des engen Zeitfensters, das man hat, nur bei frischen Embryonen durchführen und nur mit einer ICSI

    @ Mia: das Problem ist, dass man nicht sicher sagen kann, ob aus Eizellen , die als fehlerhaft aussortiert wurden, nicht trotzdem normale Embryonen entstehen können. Das ist möglich, da einerseits die Methodik nicht zuverlässig genug ist,um exakte Aussagen zuzulassen und zum anderen, weil die Embryonen oft genetische Auffälligkeiten selbst im Laufe ihrer weiteren Entwicklung korrigieren

    @ Else: die Erfahrungen sind noch nicht ausreichend. Es ist davon auszugehen, dass der Defekt, den man mit Entnahme der Polkörperchen setzt, Schäden beim Einfrieren wahrscheinlicher werden lässt. Und andererseits das Zeitfenster zu eng ist, um die Embryonen noch zum optimalen Zeitpunkt einfrieren zu können. mal abgesehen davon, dass nur selten ausreichend Eizellen übrig bleiben.

    @ Sabine: Die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Schwangerschaft ist in Ihrem Alter leider sehr gering. Auch durch Verwendung der PKD ist hier keine deutliche Steigerung zu erwarten, auch wenn Sie erfreulich viele Eizellen bilden und offenbar auch von guter Qualität

  21. Carolin schreibt:

    Hallo,

    mein Mann und ich sind beide Träger von Mukoviszidose und haben bereits ein Muko-Kind. Wir wollen weiteren Nachwuchs, aber nicht riskieren ein weiteres krankes Kind zu bekommen. Ist PKD in diesem Fall eine Möglichkeit?

    Vielen Dank, Carolin

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